reserl
Niederbayern
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« am: 28.09.11, 20:25 » |
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Bei der letzten Arbeitsbesprechung hat der Leiter unserer BBV-Geschäftsstelle davon berichtet, dass sich immer mehr Höfe damit auseinandersetzen müssen, dass zwei Generationen im Altenteil sind.
Das stellt viele Betriebe vor große finanzielle, räumliche und zwischenmenschliche Herausforderungen.
Kennt Ihr Positiv-, bzw. Negativbeispiele?
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lieben Gruß Reserl
Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
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gina67
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Nach jedem Winter folgt ein Sommer
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« Antwort #1 am: 28.09.11, 22:16 » |
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Hallo im Moment ist nur meine SM im Altenteil, aber in ca. 10 Jahren auch Göga und ich. Dann ist SM zwar über 90, aber man kann ja nie wissen was kommt. Finanziell wird es nicht das große Problem, weil Göga und ich vorgesorgt haben und vom Hof kein Geld benötigen. Zwischenmenschlich ist es schon jetzt ein Problem mit meiner SM und deshalb wird es auch räumliche Probleme geben. Zur Zeit wohnen Göga und ich mit SM auf dem Hof zusammen, mit nur einer Küche. Unser Sohn mit Familie wohnt in unserem Altenteilerhaus ca 200 m vom Hof entfernt. Gerne würden wir ins Altenteilerhaus einziehen und die jungen Leute auf den Hof, aber wohin mit der Oma. Mit ins Altenteilerhaus geht nicht, da zu klein. In ihren jetzigen Räumen bleiben geht schon garnicht, da ihr Verhältnis zu den Jungen nicht gut ist. Mein Sohn würde ihr hier auf dem Hof eine kleine separate Wohnung bauen, aber sie hat es im Übergabevertrag genau drin stehen, welche Räume ihr gehören und das sind nunmal die 3 größten Zimmer und das große Bad, Küche und Hauswirtschaftsraum darf sie mitnutzen. Ja wie soll das gehen? Nachgeben wird sie nicht, sie hat es schwarz auf weiß. Nachdenklich grüßt Gina
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LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall
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« Antwort #2 am: 28.09.11, 23:21 » |
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In meinem Bekanntenkreis ist diese Situation durch die Übergabe aufgetreten. Bis dahin gab es nur die sehr anspruchsvolle Oma, die sich ein teures Altenteil hatte verschreiben lassen. Durch die Übergabe ging auch die mittlerere Generation in Rente, die mit dem Sohn ein Altenteil vereinbart hat, aber auf einen Teil davon verzichtet, solange die Oma noch lebt, damit der Sohn nicht zu sehr belastet wird. Der Sohn hat noch keine eigene Familie. Bei seine finanziellen Belastung vielleicht ein Glück für ihn. Häuser/Wohnungen sind ausreichend vorhanden, sodass zumindest jede Partei gut für sich leben kann.
Luna
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Verschwendete Zeit ist Dasein. Gebrauchte Zeit ist Leben.
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Sonnenblume2
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« Antwort #3 am: 29.09.11, 08:43 » |
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Hallo, wir haben am bestehenden Wohnhaus angebaut, sprich wir haben im Obergeschoß 2 (Kinder)Zimmer und 1 WC mehr als Bestand war. In diesen beiden Zimmern wurden auch Leitungen für Küchenabfluß, Wasseranschluß und Starkstrom für E-Herd verlegt. Diese Anschlüsse sind jetzt versteckt, aber falls es mal der Fall währe, könnte man aus diesen beiden Zimmern eine "Wohnküche" bzw. einen kleinen eigenen Wohnbereich umfunktionieren. Ebenso wurde in Schwiegereltern Schlafzimmer, ein riesengroßes Schlafzimmer mit Vorraum und Bad/WC (ebenso neu), diese Anschlüsse verlegt, auch hier währe die Möglichkeit gegeben, daraus eine "MiniWohnung" zu schaffen.
Wenn es also mal der Fall sein müsste, könnten 3 Generationen, wenn auch etwas beengt, in diesem Haus wohnen. lg Sonnenblume
P.S.: Wollte noch dazuschreiben, eine Dauerlösung währe es keine, aber für ein paar Jahre sicher eine gute Lösung, oder wenn SE zu alt sind um einen eingenen Haushalt zu führen, hätten sie dennoch ein paar seperate, eigene Räume
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« Letzte Änderung: 29.09.11, 10:00 von Sonnenblume2 »
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Wiese 1
Niederbayern
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« Antwort #4 am: 29.09.11, 08:52 » |
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Auch wir mache uns schon Gedanken wie wir am besten im Altenteil leben werden. Wir haben nun miteinander bechlossen, das Sohnemann das Austragshaus baut nach seinen Wünschen und dort auch wohnen wird. Unser Haus ist zwar auch groß aber die Kinder haben andere Vorstellungen vom wohnen und wollen ihre Ideen dazu selber umsetzten und ihr Geld in ihr eigenes Reich stecken. So sind wir mal räumlich getrennt und jeder kann wenn er will jederzeit zu besuch kommen. Ich hoffe somit den Konflikten ein bißchen den Wind zu nehmen.
Wir waren früher mit Schwiegereltern und den Kindern in einem Haus und einer Küche zusammen. Auch waren die Altenteilerzimmer fest zugeordnet gewesen, so das wir mit den Kindern auch nicht viel Platz und Freiraum hatten. Diesen Weg möchte ich meinen Kindern ersparen und sie sollten ihr Leben mit der eigenen Familie wenigstens so leben dürfen wie sie es sich vorstellen. Und wir Altenteiler müssen halt, wenn es soweit ist den Hof zu übergeben ( Wahrscheinlich dann ohne die Tiere ), einen halbwegs ordenlichen beiderseits gerechten Übergabevertag finden. Was wahrscheinlich nicht sehr leicht sein wird in ca 15 Jahren. Was die Zeit bis dahin noch alles an Veränderung in der Landwirtschaft bringt.
LG Wiese
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Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten. " Pestalozzi "
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streuobst
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« Antwort #5 am: 29.09.11, 08:56 » |
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Wir hatten vor 25 Jahren schon den Fall die 3. Generation zu sein. SV's Vater und SE, mein Mann und ich. Wir haben damals eine "Mini-Wohnung" angebaut 2 Zimmer mit Bad für den Opa. Sie wurde in der zwischenzeit schon als "Lehrlingszimmer" und vor einigen Jahren für meine Mutter genutzt die ich bis zum Tod gepflegt habe.
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Mathilde
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« Antwort #6 am: 29.09.11, 15:37 » |
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Hallo, also soviel, ich sag mal "Dreistigkeit", von einem einzelnen älteren Menschen ist ja kaum zu überbieten  Menschen gibts zzzzz Schnubbel da müsst Ihr aber gut überlegen. Der Rat kommt sogar von jemandem der selbst so kurz vor dem Übergeben steht. So abwürgen lassen muss man sich nicht. LG Mathilde
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Celina49
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« Antwort #7 am: 29.09.11, 16:34 » |
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Hallo Schnubbel,
Wenn man so einen Drachen im Haus hat, dann braucht man keinen Feind mehr.
Und diese alte Tussy wird dann wahrscheinlich auch noch 95 Jahre alt.
Ihr könnt mir nur noch leid tun.
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Liebe Grüße von Celina
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Clara
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Nichts-was sich zu haben lohnt-ist leicht zu haben
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« Antwort #8 am: 29.09.11, 16:53 » |
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Hallo Schnubbel,
Wenn man so einen Drachen im Haus hat, dann braucht man keinen Feind mehr.
Und diese alte Tussy wird dann wahrscheinlich auch noch 95 Jahre alt.
Ihr könnt mir nur noch leid tun.
Celina, deine Wortwahl ist wie immer bemerkenswert daneben. Sehr nachdenkliche Grüße, Anja
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... Ich bleibe auf dem Teppich meiner Möglichkeiten und hoffe, dass er fliegen lernt... (lach und zwinker)
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amanda
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« Antwort #9 am: 29.09.11, 17:02 » |
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Die Frage ist doch eigentlich, ob so ein Erbe irgendjemand übernehmen will?
Ich würde dankend ablehnen und das selbe meinen Kindern raten.
Gruss amanda
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Clara
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Nichts-was sich zu haben lohnt-ist leicht zu haben
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« Antwort #10 am: 29.09.11, 17:15 » |
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Amanda,
grundsätzlich magst du recht haben, allerdings sind gerade solche Fragestellungen rund um Übergabe und Pflegeleistungen immer schriftlich schwer darzulegen. Ich kann mir vorstellen, dass die Oma vielleicht gar nicht so krass drauf ist, wie es sich für den einen oder anderen hier so liest.
Es ist einfach so, dass in der Landwirtschaft Bargeld immer ein knappes und somit immer ein sehr begehrtes Gut ist werden manche Sachen, die unter anderen Umständen monetär ausgeglichen werden eben als verbriefte Nutzungsrechte/Sachleistungen erbracht im ldw. Umfeld.
Vielleicht sollte man sich überlegen, ob man nicht die Rechtsform des Betriebes ändert? Das sind Überlegungen, die mir bei solchen Fragestellungen immer wieder in den Sinn kommen.
Viele Grüße,
Anja
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Mucki
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Leben und leben lassen
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« Antwort #11 am: 29.09.11, 17:27 » |
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Hallo , alos wen meien Schwigerdrachen(  die sich aber gebseert hat total Gott sei dank) der notar nicht eingebremst hätte ,sähe unser übergabe vertrag genau so aus. Gelten allte überverträge wen neue gemacht werden,oder müßen die alten dann auch ne verhandelt werden. Viel glück allen die des vor sich haben,wens bei uns weiter ginge wäre es genau so das wir drei genarationen sind und Sm quitschviedel is. Bin irgend wie froh das der hof ausläuft und ich keien meienr Kinder dies Bürde auferlegn muß. LG Mucki(
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
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Clara
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« Antwort #12 am: 29.09.11, 17:37 » |
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Wobei ich mich auch immer wieder frage, warum ist der eine oder andere so scharf auf ś übernehmen, wenn es ausser einem Haufen Arbeit und Hürden NIX wirklich zu übernehmen gibt?
Ich habe im Bekanntenkreis auch jemanden, die mir dann immer sagte : "Ooooooooooooooooooooh, wenn ich dieses und jenes nicht so mache, wie Mami das will, dann sagt sie, dann ende ich bei Aldi an der Kasse." Lange Zeit hörte ich mir das kommentarlos an, bis mir mal der Kommentar entwich: "Och du bei Aldi an der Kasse ist der Job nicht schlecht. Die Frauen verfügen über einen geregelten Arbeitstag und ihr Lohn ist renten- und sozialversichert- so weit ich das weiss. Und sie werden nicht so behandelt, wie du daheim behandelt wirst." Seither ist absolute Funkstille zu dem Thema zwischen uns.
Nachdenkliche Grüße,
Anja
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Mathilde
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« Antwort #13 am: 29.09.11, 17:38 » |
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Hallo Clara,
also wenn jemand in dem alter sich die Sauna im Sommer anheizen lässt oder wenn die Hofübernehmer im Stall sind durch deren Zimmer laufen...........sich im Bad zu allen Zeiten und Unzeiten breit machen dann, ja dann hat das was mit Erziehung und gutem Benehmen zu tun und nicht mit Verträgen. Ich für meinen Teil würde so etwas niemals tun! Ich klopfe heute bei meinen Kindern an die Tür bevor ich reingehe (Tochter 17) ein gewisses Maß an Respekt verdient nicht nur der Ältere und auch nicht nur der Übergeber.
LG Mathilde
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Sasa
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« Antwort #14 am: 29.09.11, 18:42 » |
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Das Verhalten der Oma ist indiskutabel, das steht außer Frage. So was gehört sich einfach nicht. Und mit Aussicht, Oma gleich mitübernehmen zu müssen, würde ich mir das auch gut überlegen....Auch, wenn man etliches "Mißverhalten" schon mit dem Alter entschuldigen könnte. Aber man müsste ein Heiliger sein, wenn einen so ein Verhalten nicht auf die Palme bringt- vor allem, wenn das alle Nase lang so ist und das seit Jahren...
Wäre zu überlegen, was Oma sagt, wenn man ihr mal knallhart sagt, wenn Du Dein Verhalten nicht änderst, dann übernimmt hier keiner mehr den Hof....und wenn dann, wegen welcher eventuell auftretenden Schwierigkeiten auch immer, der Hof mal unter den Hammer kommt, dann hätte sie so oder so ein Problem, Vertrag hin und Wohnrecht her....harter Tobak, aber wie heißt es noch? Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil....
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