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Autor Thema: Geförderte Abhängigkeit  (Gelesen 2264 mal)
muellerin
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Power to the Bauer!


« Antwort #45 am: 07.09.11, 18:27 »



Spaß beiseite: Ich finde allgemein die Meinungen von "Nicht-Landwirten" interessant. Ich höre es gerne, wie Leute die Dinge aus einem anderen Blickwinkel sehen und mache mir meine Gedanken dazu. Man kommt oft zu Erkenntnissen die man sonst nicht gehabt hätte, zumindest mir geht es so  Cool

Liebe Grüße,
Schneekristall

Wobei wir wieder bei der Diskussion sind, wer sich Landwirt nennen darf und wer nicht.
Für mich ist auf alle Fälle jeder Landwirt, der diesen Beruf gelernt hat. Egal, ob er heute selber melkt oder einen eigenen Hof bewirtschaftet oder nicht.
Insofern ist Alois für mich sehr wohl den Landwirten zuzurechnen.

LG
Müllerin
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Celina49
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 806


« Antwort #46 am: 07.09.11, 18:47 »

Hallo zusammen,

Ich habe in meinem Leben auch schon sehr viel gekocht, das dann einfach weggeworfen wurde ......?!

Als junge Erwachsene arbeitete ich jahrelang als Küchenleiterin in einem Altenheim mit angeschlossenem Pflegeheim. Kindergarten war auch zu bekochen und Essen auf Rädern.

Was glaubt ihr, wieviel daaaa weggeworfen wird.
Jeder bekommt seine Portion, wenn einer mehr wollte, bekam er auch gerne mehr ....... aber die alten Leute essen ja zum größten Teil nur noch wenig.
Da tut man sich hart beim Portionieren um das richtige Maß zu finden.
Das ganze landete dann im Schweinekübel, den ein Bauer damals noch holen durfte.


Dieser WAHNSINN wird noch lange kein Ende haben.
Seit dem habe ich eigentlich fast keine Skrupel mehr, wenn was weggeworfen werden muß.
Man kann es lernen. Genauso geht es ja auch dem Personal in den Einkaufsmärkten.
Die würden das aber gerne mitnehmen, dürfen aber dies niemals tun.

Unserem Gott Vater ist es so auch recht hat, denke ich mir. Der Mensch denkt und Gott  ................ lenkt.

In den Großküchen, darf auch nicht mal eine Scheibe Wurst, die zuviel runtergeschnitten wurde, gegessen werden.

Besonders wenig Verständnis habe ich, wenn frisches Brot weggeworfen wird ............. aber wer solls verhindern?

Ihr braucht euch darüber keine Gedanken mehr machen, denn so wie es läuft ist es anscheinend richtig.


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Liebe Grüße von Celina
Melitta
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Beiträge: 586



« Antwort #47 am: 08.09.11, 10:32 »

Hallo,
als ich 17 war, habe ich 2 mal die Woche abends mit einer Freundin zusammen bei McDonalds gearbeitet. Damals gab es zu ersten Mal den Hamburger TS, für die, die es nicht wissen, Tomate/ Salat. Was ich dort als erstes eingetrichtert bekam, war: Bei uns ist alles Standard, Standard, Standard...
Auf das Fleisch kam immer eine Scheibe Tomate. Die Anfänge und Enden kamen in den Müll, das war nämlich kein Standard. Diese Stückchen habe ich dann gegessen, weils ja wurscht war, sie sollten ja eh in den Müll.
Da habe ich mich aber verrechnet... Der Schichtleiter kam und hat mir verboten die Tomatenenden zu essen, sie müssten in jedem Fall in den Müll. Das wäre Standard. Hat mich nicht gejuckt, weil ich es so was von schwachsinnig fand, Lebensmittel NICHT zu essen, die eh in den Müll sollen.
Da ich mich nachweislich nicht an den Standard von McDonalds gehalten habe, war die mein letzter Arbeitsabend, so jemanden wie mich könnten sie nicht gebrauchen.

Nicht, dass ich totunglücklich war, ich sehe mich bis heute im Recht. Nur, wenn man darüber nachdenkt, wieviele Tomaten dort als Standard weggeworfen werden, das geht ja in die hunderttausende weltweit, da entsetzt es mich, wenn ich an die Menschen in Ostafrika denke. Darüber nachdenken in den Zusammenhang, was da an Förderungen für einen Weltkonzern über den Tisch gehen, der vorsätzlich Lebensmittel vernichtet, da werde ich richtig sauer. Also ich meine damit nicht den Konzern selber, sondern indirekt für den Tomatenbauer oder Salatbauer, der für die dann anbaut. Das passt doch alles irgendwie nicht zusammen.

Viele Grüße
Melitta
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Raute
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Beiträge: 130


« Antwort #48 am: 08.09.11, 11:36 »

Mag sein , das ich mit meinem Eingangsthread mal ein wenig überspitzt habe, das tue ich leider nur allzu gerne und ich weiß ja auch, das nicht jeder Verbraucher und jeder Urlauber so ist.

Ich denke nur, das wir Landwirtinnen und Landwirte da eine ganz große Verantwortung und auch Vorbildsfunktion habe und zwar nicht nur für unsere Kinder sondern eben auch für die Industrie und den Verbraucher, in dem wir nämlich selber unsere EIGENEN PRODUKTE kaufen und nicht ALDI , LIDL und Konsorten unterstützen.

Es gibt eine Studie, die eben besagt, das GUTES Essen, auch wenn man keinen Garten hat, nicht teuer sein muss.

Ich finde eben, das dieses Wegwerfen sich auf soviele Bereiche des sozialen Lebens übertragen läßt, Altersarmut,
Ehen die erst pompös und mit allem TRatra verheiratet werden und dann nach 5 Jahren, bei den ersten Problemen auseinander gehen, das in Städten in großen Mietshäuser Menschen verfaulen und keiner merkts, das es nur noch zählt ( auch bei den Landwirtin) wie groß der Hof ist, wieviel Milch und wieviel Land, welchen Traktor etc etc, das die viele jungen Menschen denken, es sei selbststverständlich, das sie mit 18 einen Führerschein und ein Auto haben.....etc etc.

Viele meiner Meinungen kommen aus meiner Arbeit im sozialen Leben ( psychiatrische Praxis für Alkoholiker, Drogensüchtigen und psychiatrische Erkrankungen, Mobile Altenpflege, Arbeit in einem Altenheim, Arzthelferin im internistischen und dermatologischen, gyn. Bereich).
Ich hab da soviel gesehen und gehört, erlebt... ich könnte Bücher schreiben.

Aber wie ich sehe, bin ich mal wieder vom Thema ab gewichen, sorry Cool
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fanni
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4250



« Antwort #49 am: 08.09.11, 15:10 »



Also auch wenn es zum Thema geförderte Abhängikeit nicht passt - oder vielleicht doch?? Raute und Melitta......ich find eure Einstellung ein wenig zu negativ. klar kann man viel kritisieren, was die anderen wegschmeißen und was sie alles brauchen, was man eigentlich nicht zu brauchen meint..........aber wir leben nun mal da wo wir leben und jeder kann ja seinen eigenen Stil finden.

ein Bauer kann auch nicht nur von seiner Liebe zur Arbeit und zur Scholle leben, sprich er brauch knallhart Kohle, einfach  um hierzulande einen gewissen LEbensstandard und das Wohnen bezahlen zu können und auch sorglos alt werden zu können (aus der Pfllege meiner Schwieermutter weiß ich was alles an Kosten im Alter auf einen zukommen kann und das können die Hoferben auch nimmer stemmen in zukunft........ Huh).

Ohne zu jammern, freilich gibts einige, die mit ihren Höfen gut verdienen , aber auf die Dauer denk ich  schon dass etwas passieren muss, es ist doch immer zu knapp.

Also entweder die Erzeugerpreise steigen, oder die Förderungen (beides glaub ich nicht)  oder ich muß mehr sparen  (da geht sicher noch was......Scheidungskosten könnte man auch sparen und alles folgende, aber das führt jetzt zu weit Huh Cool) , s

sonst rennt uns alles andere davon und das kannste selbst mit sparsamst wirtschaften nicht mehr reinwirtschaften.

Freilich sind hier bei uns Bäuerinnen viele stolz drauf eben nicht zum Aldi zu gehen, haben Freude am selber gemachten usw............aber ist Edeka um soviel besser?? Das vermag ich nicht zu hinterblicken. Aber ich möchte auf keinen Fall urteilen über das Einkaufsverhalten anderer. Dazu bin ich selber viel zu inkonsequent und auch bequem.......Vielleicht fährt ja einer mit seinem dicken Benz auf den Aldiparkplatz vor und man meint der ist ein Geizhals......aber vielleicht läßt er sein Haus ausschließlich von einheimischen Handwerkern renovieren und gibt Familien somit Lohn und Brot.

Neulich hab ich eine hefitge Diskussion gehabt mit einer Familie, die zwar sehr sehr sehr öko ist und auch ein gutes Einkommen hat........aber verglichen mit deren Flugkilometer, die die schon auf der Kante haben kann ich ganz ganz oft.........z.B. energieaufwendige Fertigprodukte  konsumieren


.........und nochmal zu uns selber......also ich kann ja als Minibäuerin nicht mitreden aber ich frag mich schon obs so ehrlich ist, wenn auf der einen Seite immer regional regional propaguiert wird für Lebensmittel und wenn ich unsere Traktoren so anschau hier in der Gemeinde.........nix Fendt (das wär ja regional Cool)  - hat ja Gründe, ich weiß , seufz.....ist uns auch zu teuer gewesen.... - sondern alles andere was der Markt so hergibt. 

Wieviele Bauern kaufen inzwischen auch nur noch im Internet ein und lassen den kleinen Landhändler, so es ihn noch gibt, um die Ecke einfach stehen......

Um den Bogen zum Ausgangsthema wieder zu finden: Vielleicht in Zukunft doch wieder Fendt und kleinerer Fendt und Arbeitsmäßig anders organisieren.......

nix für ungguat, aber mir war grad danach Wink
 



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Herzliche Grüße von Fanni
annelie
Bayern
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Beiträge: 411

Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen


« Antwort #50 am: 08.09.11, 16:35 »

Fanni,
Du hast total recht!
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Freundlich grüßt
Annelie


Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. Sören Aabye Kierkegaard 1813 - 1855
mary
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Beiträge: 6431


Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #51 am: 08.09.11, 16:56 »

Hallo fanni,
ich hatte heute Einkochurlaub und alles steht jetzt in Reih und Glied im Vorratschrank. Bin sehr dankbar für diese selbstgemachten Schätze, die heurigen Wetterkapriolen haben gezeigt, dass das keinesfalls selbstverständlich ist, wir haben auch schon den absoluten Totalschaden an Getreide, Mais, an allem was draussen wuchs, erlebt. Das Zusehen müssen, wie in ein paar Minuten die Arbeit des ganzen Jahres kaputt ist, da kann ich heuer vielen ihre Sorgen in der Seele nachfühlen.

Beim Rühren von Tomatensossen kann der Kopf denken und da ist mir Melittas Standartwegschmeisstomate und ihr gesundes Empfinden in den Sinn gekommen.

Können wir nur noch leben, weil wir andere ausnützen, einer muss billiger sein wie der andere?

Vor ein paar Tagen war im Radio ein Bericht über die Kinder in Fukoshima, die hohe Strahlenbelastung  der Lebensmittel aus dieser Gegend und danach über die Hungersnot in Afrika.
Früher hat man sich vielleicht leichter gelebt, bis Nachrichten überhaupt in die entlegensten Winkel kamen, das dauerte und vieles kam vermutlich nicht an.
Heute kann niemand mehr sagen, er hätte nichts gewusst.
Ich stamme noch aus der Steinzeit, als Kinder haben wir gelernt, dass Lebensmittel nicht weggeworfen werden.
Altes Brot wurde zur Brotsuppe, was nicht mehr ging, bekamen die Hühner, die Reste aus der Küche kamen in den Schweinetrog.
Der Bauerngarten meiner Mutter lieferte alles, was gebraucht wurde, wir durften Sauerkraut treten, Apfelsaft verarbeiten helfen, Marmelade und sonstige Veredlung wurde einfach gemacht.
Das alles ist lange her und heute - wird mit ca. 10 % des Einkommens für Lebensmittel gerechnet. Zwischen einem Drittel und der Hälfte wird nach Statistik weggeworfen, auf der anderen Seite jagen sich die Bauern die Flächen ab, für Ausgleichsflächen wird Fläche aus der Produktion genommen, die Energie soll vom Acker kommen, alles wird durch die halbe Welt gekarrt, als wenn der Transport keinerlei Energie verbrauchen würde.
Und das alles muss die uns anvertraute Fläche leisten, wenn einmal der Strom von Öl aus der Erde dünner wird, dann Gnade denen, die Land besitzen, da warten schon massig ganze Branchen wie die Hyänen auf den Grund und Boden.

Das System geförderte Abhängigkeit mit seinen Auswirkungen ist kein Honigschlecken, nicht für uns, aber auch nicht für die Landwirtschaft in anderen Ländern, aber genauso wenig für die Handwerksbetriebe, für die kleinen Geschäfte.
Ob wir mit unserem Verhalten irgendwas auf dieser Welt bewirken, ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass ich für mein kleines Gartl  Arbeit aufwende und was da auf dieser kleinen Fläche wächst, versorgt uns mit ganz viel Gemüse.
Ich bemühe mich, keine Lebensmittel weg zu werfen, aus dem was ich habe, das Beste zu machen.
jetzt werden wir doch hoffentlich nicht darüber streiten, wer wo zum Einkaufen geht-
vielleicht muss ich mich auch noch schämen, weil ich am liebsten im eigenen  Garten  einkaufe Wink
Wer wird die Lebensmittel der Zukunft herstellen, welche Welt kommt auf die Kinder und Enkelkinder zu?
Und wir, wir können sagen, da kann man halt nichts machen.
sehr nachdenkliche Grüsse
maria







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alois burgstaller
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« Antwort #52 am: 08.09.11, 17:34 »

Was wertvoll ist, wird nicht so schnell weggeworfen. Wertvoll ist, was teuer ist. Rauf mit den Preisen. Schön langsam, damit die Löhne auch mitsteigen können.

Hallo Alois,

ich hab nichts gegen eine Lohnerhöhung  Cool  aber wenn die Löhne mitsteigen dann werden die Lebensmittel ja nicht wertvoller!? Weil wenn alles teurer wird dann ändert sich am Verhältnis nichts, oder hab ich einen Denkfehler in der Sache?

Viele Grüße,
Schneekristall


Liebe S., du hast keinen Denkfehler. Der Mensch ist komplex und achtet einerseits auf den absoluten Preis (€/Packung) und auch auf die Leistbarkeit (Anteil vom Einkommen). Vernünftigerweise verführt ihn der höhere Preis zu mehr Wertschätzung auch wenn die Lohnerhöhung saftig ausgefallen sein sollte. Andererseits freut es mich, dass die Preise für Milchprodukte und Getreideprodukte sowohl im Handel als auch für den Bauern steigend sind, stärker als die Inflationsrate.

Das ist ganz schön stressig hier, die Übersicht behalten zu wollen.
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muellerin
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 720


Power to the Bauer!


« Antwort #53 am: 08.09.11, 17:46 »

Nur keine Müdigkeit vorschützen, Herr Kollege  Wink Wink Wink
Wer solche Themen vorschlägt...

LG
Müllerin
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Melitta
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Beiträge: 586



« Antwort #54 am: 09.09.11, 09:55 »

Hallo Fanni,

nicht, dass wir uns falsch verstehen, ich bin absolut dafür, dass Landwirte, egal in welcher Form, Ausgleichszahlungen erhalten, da sie ja nicht direckt am Lebensmittelpreis beteiligt sind. Die wären ja ungleich höher, wenn das Endprodukt die Erzeugung decken soll. Ob Tier oder Pflanze oder einfach Landschaftspflege. Bei uns gibt es auch andere Landwirte, die nicht verstehen, warum sie keinen Mulchauftrag bekommen, sondern wir mit den Schafen z.B. in Konversionsflächen stehen, die nachher in der Regel (von uns) noch mal nachgemulcht werden. Bis ich denen das erklärt habe, ist es Winter. Manche wollen es auch nicht verstehen.

Aber was ich halt nicht gut finde ist, dass Lebensmittel erzeugt werden, um sie wegzuwerfen. Damit hat der Tomatenbauer an sich direkt nichts zu tun, aber die Förderung dafür bekommt er ja. Und das ist in meinen Augen ein falsches System. Das System stimmt nicht, die Haltung uns gegenüber den anderen, die nichts haben.
Ich weiß auch, dass es nichts bringt, Kinder zu sagen, jetzt iss das, in Afrika die Kinder haben nichts und es wird so als dummer Spruch belächelt, aber daran denken sollte man wohl.

Meine Godi arbeitet beim Kindermissionswerk des Bistums Aachen und ich bekomme von ihr viel mit, was so mit den Kindern auf anderen Kontinenten geschieht. Es besteht da für mich ein Zusammenhang zwischen unserer Haltung und unseren Leben und deren Existenz. Und es beinhaltet auch Menschlichkeit, zuzulassen, darüber nachzudenken.

Viele Grüße
Melitta
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