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Autor Thema: Traummann oder Albtraum?  (Gelesen 8568 mal)
Starbuck
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Pflugbegleiter!


« Antwort #105 am: 01.01.12, 22:04 »

Ich habe meinem Traummann versprochen auch das Jahr 2012, unser 40. Ehejahr zu wagen.
Er hat gemeint er hälts noch immer mit mir aus und es wird  immer schöner.

Das ist schön, wenn du das so aus Überzeugung sagen kannst- mir selbst kommen schon manchmal da die leisen Zweifel. Ich möcht mich ja nicht beschweren, doch irgendwie wünsch ich mir des öfteren, dass noch "was" übrigbleibt, wenn man von dieser einen Beziehung mal die Routine, die Kinder, die nicht vorhandenen Alternativen, das Grab auf dem Friedhof (von unserem zweitgeborenen), die christlichen Überzeugungen, das Image-die Nachbarn und Freunde, nicht zuletzt den XXX usw abziehen würde, damit mann zum Kern des Ganzen mal wieder vordringt.
Sicher läßt sich auch das Gewohnte geniessen- mir stößt eben immer wieder- und vielleicht im 18. Ehejahr mehr als in der 18. Ehewoche- die Erkenntnis auf, manche Dinge am anderen (wohl auch umgekehrt!!) einfach in diesem Leben nicht mehr ändern zu können, obwohl sie doch schon so lange nerven....

nachdenkliche Grüße, Heiko
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Unser Leitbild: Dem Leben zugewandt! Dem LiebeLeben, GlaubenLeben, FamilieLeben, LandLeben, BauernhofLeben!
SiegiKam
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Bayern


« Antwort #106 am: 01.01.12, 22:47 »

Du kannst einen Menschen nicht ändern, du kannst nur deine Einstellung zu seinen Unarten/Vorzügen ändern.

Siegi
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Leben und leben lassen
gina67
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Nach jedem Winter folgt ein Sommer


« Antwort #107 am: 01.01.12, 23:47 »

Du kannst einen Menschen nicht ändern, du kannst nur deine Einstellung zu seinen Unarten/Vorzügen ändern.

Siegi

Genauso ist es. Ich glaube jeder hat was, was den anderen nervt. Aber man lernt doch damit zu leben. Vor allem darf man nie aufhören ein Paar zu sein. Unsere Beziehung ist jetzt auch viel schöner als früher. Wir sind seit fast 36 Jahren ineinander verliebt und davon über 27 Jahre verheiratet. Sicher ist nicht mehr alles himmelhochjauchzend, aber dafür auch nicht mehr diese zu todebetrübten Zeiten, es hat sich alles auf ein gesundes Mittel eingependelt.
LG Gina
 
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Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #108 am: 02.01.12, 00:11 »

Zitat
Du kannst einen Menschen nicht ändern, du kannst nur deine Einstellung zu seinen Unarten/Vorzügen ändern.

Wer denkt den Partner ändern zu müssen,liegt falsch.
Man muss den Partner annehmen,überdenken - kann ich mit seinen Eigenheiten leben, welche Eigenheiten habe ich die ihn stören?
Sind wir ein Paar das sich ergänzt, oder stören wir die Kreise des Partners?
Gerade wenn man es schafft länger zusammen zu leben und zu arbeiten,findet sich eine Vertrautheit, die man nicht unter Geschwistern findet.
Liebe bleibt nicht jeden Tag himmelhochjauchzend.
Gerade im Wandel und Lauf der Jahre zeigt sich ob die Verliebtheit trägt und zur echten Liebe wird.
Der Eine stärkt den Andern,in Freud und Leid, im täglichen Leben eben.
Wer früh kapituliert und seine Liebe aufgibt , kann nie die Früchte der reifen Liebe erfahren.
Stets zurückerinnern an den Beginn, die Schmetterlinge im Bauch und weiterbauen am Haus der Liebe wenns auch mal ein Gewitter gibt.Meilensteine setzen im Lebenslauf und das Erreichte feiern und zelebrieren, das Schöne genießen und das Fade schnell vergessen.Und wenn einer die Melodie der Liebe vergessen hat, ist es gut wenn der Andere diese noch vorsingen kann.
Das ist jetzt meine ganz eigene Sicht der Dinge.
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Biobauer
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Beiträge: 1140



« Antwort #109 am: 02.01.12, 01:22 »

Zitat
Du kannst einen Menschen nicht ändern, du kannst nur deine Einstellung zu seinen Unarten/Vorzügen ändern.

Wer denkt den Partner ändern zu müssen,liegt falsch.
Man muss den Partner annehmen,überdenken - kann ich mit seinen Eigenheiten leben, welche Eigenheiten habe ich die ihn stören?
Sind wir ein Paar das sich ergänzt, oder stören wir die Kreise des Partners?
Gerade wenn man es schafft länger zusammen zu leben und zu arbeiten,findet sich eine Vertrautheit, die man nicht unter Geschwistern findet.
Liebe bleibt nicht jeden Tag himmelhochjauchzend.
Gerade im Wandel und Lauf der Jahre zeigt sich ob die Verliebtheit trägt und zur echten Liebe wird.
Der Eine stärkt den Andern,in Freud und Leid, im täglichen Leben eben.
Wer früh kapituliert und seine Liebe aufgibt , kann nie die Früchte der reifen Liebe erfahren.
Stets zurückerinnern an den Beginn, die Schmetterlinge im Bauch und weiterbauen am Haus der Liebe wenns auch mal ein Gewitter gibt.Meilensteine setzen im Lebenslauf und das Erreichte feiern und zelebrieren, das Schöne genießen und das Fade schnell vergessen.Und wenn einer die Melodie der Liebe vergessen hat, ist es gut wenn der Andere diese noch vorsingen kann.
Das ist jetzt meine ganz eigene Sicht der Dinge.



so ist es Wink
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Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962
Ginchen
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« Antwort #110 am: 02.01.12, 09:37 »

Da kann ich Maja nur voll und ganz zustimmen!!

Wir sind im 25. Ehejahr und seit fast 30 Jahren ein Paar und sind immer noch froh und glücklich uns zu haben!! Grin
Wir haben unsere Höhen und Tiefen und einer Meinung sind wir auch nicht immer aber das gehört dazu.
Erfolgsrezept für eine Beziehung gibt es keines, man muß daran arbeiten und nicht aufgeben. Es ändert sich im Laufe der Zeit ja nicht nur der Partner auch selber ist man nicht mehr derselbe.
Keiner ist perfekt!! Auch selber hat man seine positiven und weniger positiven Eigenheiten das sollt einem bewußt sein.
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Herzliche Grüße aus Niederösterreich
Regina

Mut ist der Zauber, der Träume Wirklichkeit werden lässt!
maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #111 am: 02.01.12, 10:31 »

und weniger positiven Eigenheiten das sollt einem bewußt sein.

danke ginchen - das finde ich "herrlich ausgedrückt"  Wink

sonst muss ich euch auch beistimmen - ich finde vor allem schön, dass die tiefen mit dem alter seltener werden, jedenfalls bei uns (nach gut 37 ehejahren)
die hatte ich in jungen jahren im übermass, aber oft war es meine schuld !!
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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
ansabe
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Ich nehme mir die Zeit, die ich brauche!


« Antwort #112 am: 02.01.12, 12:14 »

Ich finde es aber auch wichtig, dass man Dinge die einen persönlich sehr stören, auch benennt.
Damit möchte ich nicht den anderen angreifen, sondern verhindern, dass sich irgendwas ewig auftürmt und dann zum richtigen Knall kommt. Manches merkt man ja selber gar nicht so und wenn es einem keiner sagt kann man es nicht ändern.
Ich finde, man ist immer auf einen Weg, wo sich Veränderungen ergeben und auch daran gearbeitet werden muss, den gleichen Weg einzuschlagen und nicht auseinanderzulaufen. Kinder sind da oft noch direkter und manchmal auch wie ein Spiegel, wo man sich selber wiederfindet. Shocked
Ansonsten stimme ich euch auch zu, bestimmte Sachen kann ich nicht ändern, sondern da kann ich nur an meiner Einstellung was ändern. Wink
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Viele liebe Grüsse
ansabe
SiegiKam
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Bayern


« Antwort #113 am: 02.01.12, 14:11 »

Im Grunde bin ich ein Freund der klaren Worte. Aber im Lauf der Jahre habe ich gelernt, den richtigen Moment abzuwarten, um etwas anzusprechen. Meist genügt es auch, etwas so halb im Spaß zu sagen, dann hinterfragt der andere schon, wenn er es nicht gleich versteht was man meint. Sanfte Kritik, oder so kleine Anstöße in Frageform kann der andere leichter annehmen. Manchmal muss man selbst ja auch etwas erst überdenken bevor man etwas ändert. Jemanden Kritik so knallhart hinzubrettern geht meist nach hinten los. Jeder muss sein Gesicht wahren können und auch der Respekt vor dem anderen gebietet ein wenig Vorsicht.

Siegi
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Leben und leben lassen
gschmeidlerin
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Beiträge: 66


« Antwort #114 am: 02.01.12, 22:30 »

Siegi, ich kann dir nur zustimmen. Auch ich bin jemand, der gerne klare Fronten hat, doch muss man manchmal auch warten können. Meist überdenkt man dann manches und vieles löst sich oft von selber. In einer entspannten Situation, wo man dann auch Zeit hat, redet es sich dann viel besser.
Mein 'Mann und ich finden auch, dass es mit den Jahren immer schöner wird. Nun haben wir auch noch einen kleinen "Nachzügler" und unser Glück ist wirklich perfekt. Wünsche allen, dass es ihnen auch gelingt!
Liebe Grüße Eva
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doretchen
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« Antwort #115 am: 04.01.12, 13:18 »

Sigi, Maja, wie recht ihr habt!
Umgekehrt muss man ja auch mich mit meinen Marotten verschleißen.
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es grüßt doretchen
SiegiKam
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Bayern


« Antwort #116 am: 04.01.12, 17:15 »

mich auch  Wink
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Leben und leben lassen
fltoo
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Beiträge: 3


« Antwort #117 am: 07.01.12, 11:33 »

Wichtig in jeder zwischenmenschlichen Beziehung und vor allem in einer Ehe ist, dass man realistische Ansprüche an das Gegenüber hat. Das ist die Grundlage auf der man miteinander "arbeiten" kann - auch wenn das in diesem Zusammenhang blöd klingen mag.
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