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25.05.12, 19:10


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Autor Thema: Gottesdienstbesuche an Ostern  (Gelesen 2274 mal)
Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #30 am: 29.04.11, 15:07 »

Hallo Fanni,

mag schon sein, dass Kinder Vorurteile ihrer Eltern übernehmen. Andererseits - oft tun sie doch genau das Gegenteil von dem, was die Eltern vorbeten  Sad.




Hallo ,

nun ja anscheinend ist bei uns immer alles die ausnahme,meine Kinder ahebn alle ministriert obwohl ich nicht zur kirche geh zumindest nicht wen ich nicht muß.
Nach dem ministrieren aht der kirchenbsuch nachgelassen,ich denke aber des kommt wieder.
Ich zweinge meien kidner nicht zur kirche den es sollte freiwillig geschen.
Ich weis allerdings das meien kinder betten und an Gott glauben,und das sie breit sind zu helfenwen irgend wo not am mann ist.
Vielcht kann man christsein auch ohne Kirche gehn leben.

LG Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
Lexie
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« Antwort #31 am: 06.04.12, 13:32 »

ich war heut morgen um 9:00 bei uns in der Kreuzwegandacht.
wir sind ein Dorf mit ca. 300 Einwohnern und einem ganz jungen netten Pfarrer.
es war wenige Minuten vor Beginn als ich in die Kirche kam, da waren auf
der linken Seite 2 Personen und auf der rechten Seite 4. Mich hat´s gleich geschockt.
Es sind dann noch insges. 6 Personen dazugekommen (lauter ältere, ich mit meinen
43 J. war die Jüngste). Das Beten ging gerade mal so.

was würdet ihr an unserer Stelle machen? die lange Tradition der Kreuzwegandacht
abschaffen oder hoffen, dass es wieder mehr werden, was ich kaum glaub.

Man sah es unseren beiden Lektoren an, warum machen wir das noch.

LG Lexie
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Luetten
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« Antwort #32 am: 06.04.12, 13:58 »

Hallo Lexi,
ich finde es auch traurig aber weitermachen und die Hoffnung nicht aufgeben. Bei uns sind es auch nicht viel mehr und entgegen aller Prognosen sehen wir dass die Menschen wieder kommen, zwar nicht in Scharen aber sie kommen. Leider muss immer alles erst schlechter werden bevor es besser wird.
LG
Lütten
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Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!
Islandskuh
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Tu`e Gutes und rede nicht drüber.


« Antwort #33 am: 06.04.12, 15:17 »

Hi!

Früher bei uns zuhause waren die Gottesdienste in ähnlicher Stärke besucht.
Aber lieber 3 richtig Gläubige als 10 nur Halbgläubige.
Gruß
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Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel, man weiß nie was man bekommt !
Steinbock
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« Antwort #34 am: 06.04.12, 15:35 »

Hallo Lexie,

ich meine das nicht ironisch... von 300 Leuten (wie viele davon sind Katholiken?)
waren 12 Leute. Das ist doch ein guter Prozentsatz (und eine schöne Zahl).

Elisabeth
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amanda
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« Antwort #35 am: 06.04.12, 16:17 »

Hallo,

bei uns sind bei den Kreuzwegandachten, bei Bittgängen, Prozessionen zwar immer weniger Leute aber doch noch viele, zumeist ältere Leute.

Vor vielen Jahren war ich als "neu Dazugezogene" bei einem Bittgang dabei,... damals waren noch viele Leute.
Als ich also hinter ein paar älteren Damen daherging, konnte ich irgendwann die Ohren von dem einfach nicht mehr verschliessen, was die so LAUT vor sich hinratschten....da war mein Gedanke.... das war das erste u. das letzte mal für mich u. so ist es auch geblieben.

Auch bei den Kirchenbesuchen, leider muss ich sagen, ich finde hier in diesem "hochfrommen" Menschen einfach keinen Anschluss, die meinen alle etwas anderes wie ich (bin in der Stadt in einer katholischen Familie aufgewachsen) und Glaube, Messfeiern, Andachten hat hier einen anderen Stellenwert wie in meiner Ursprungsfamilie und dem Umfeld wo ich groß geworden bin.

Eben anders.

Meine Kinder habe ich nie zur Messfeier gedrängt, ich gehe schon lange nicht mehr regelmäßig zur Messe u. mein Mann auch immer seltener.

Eigentlich wollte ich meine Kinder im Christlichen Glaube erziehen...mit Kirchenbesuch...ich hab es nicht geschafft, aber anständige Menschen werden sie so glaube ich trotzdem, weil wir in unserer Erziehung versucht haben die chr. Werte hochzuhalten.

Manchmal gehe ich noch zur hl. Messe, immer seltener, und ganz oft in der nächsten Stadt besuche ich ein Gotteshaus, außerhalb der Messezeiten, bete mein Gebet, halte Andacht und gehe wieder nach Hause.

LG Amanda, die eas nicht geschafft hat.

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Uhu
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Beiträge: 43


« Antwort #36 am: 06.04.12, 19:41 »

Für mich sind die Ostertage sehr speziell und voller Kraft. Angefangen wird hier am Palmsonntag, mit Passion und der eigentlichen Erstkommunion für die Erstkommunikanten. Ich bin zwar eher für die Gottesdienste, die der strengen Liturgie folgen, aber mit den Kindern gehe ich halt in die Pfarreigottesdienste. Da denke ich auch oft, es wird aus Pflicht gegangen. Aber grad bei den Kids ist es vielleicht gut. Sie lernen doch so auch die Kirche kennen, auch wenn Eltern nichts davon halten. Nach Palmsonntag kommt am Dienstag dann die Kreuzwegandacht wieder mit den Erstkommunikanten. Am Hohen Donnerstag Fusswaschung und Aussetzen des Allerheiligste. Freitag morgen Trauermette und am Nami Karfreitagsliturgie wieder mit Passion. Morgen dann Trauermette und Osternacht. Am Sonntag Hochamt, der feierliche Ostergottesdienst.
Für mich ist die Osterzeit sehr wichtig. Wenn ich es genau überlege wichtiger als Weihnachten.
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Bullenmafia
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Bäuerinnen find ich super


« Antwort #37 am: 06.04.12, 20:06 »

Hallo Uhu
ich bin als Kind so erzogen worden und habe Ostern und Weihnachten alle Gottesdienste besucht, vorallem da ich auch sehr aktiv in der Gemeinde war und das sehr gerne. Aber seit ich umgezogen bin, bzw. in der Gemeinde meines Mannes bin seit 9 Jahren habe ich keinen Anschluss gefunden bzw. mich hat das hier immer sehr gestört (wann geht wer mit wem und was hat sie an, bzw. was sagt sie usw.. oft nur ausrichten von Personen) das hab ich in meiner Gemeinde nicht gekannt.

Mittlerweile geh ich gar nicht mehr bzw. nur an Beerdigungen etc. und da auch nur wenn ich die Person sehr gut gekannt hab, den hier bei uns wird aus Tradition auf Beerdigungen gegangen von Leuten die man oft gar nicht gekannt hat.

meine Tochter geht auch nicht bzw. gerne mal mti dem Papa oder wenn sie in der Schule gehen, aber Sonntags geht keiner. Bei uns ist alle drei Wochen dienstag abends Kirche und da wenn Ferien sind darfs sie mit wenn Papa geht.

das ich keinen Bezug zur Gemeinde hat mag daran liegen, das es kein richtiges Gemeindeleben gibt so wie ich es kenne. der Pfarrer ist für ein großs Gebiet zuständig und somit selten hier.
kann man leider nicht ändern, aber das heißt noch lange nicht, das meine Kinder keine Christen sind. weil einen Christ macht man nicht an den Besuch der Kirche fest.

alles liebe
Petra
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Ganz liebe Grüße
Petra
fanni
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« Antwort #38 am: 06.04.12, 20:21 »

Ich freu mich auf die Osternacht und das Feuer davor und den feierlichen Einzug des Lichts, bei uns sind immer viele Kinder dabei und für die ist das ganz spannend.' Ostersonntag schaff ich heuer nicht, da ich Famillienbesuch hab und kochen muss/darf/will (hab sie ja selber eingeladen), aber wenn unser Chor am Ostersonntag das Händelhalleluja runterschmettert läuft es mir immerkalt über den Rücken......Gründonnerstag hab ich heuer nicht geschafft, aber hab festgestellt, dass es mir abgeht, gehört einfach zu der Passionswoche dazu.

War grad am Friedhof und hab noch nach dem Grab geschaut und mich gefreut, wieviel zu Ostern auch ihre Gräber geschmückt haben, mit kleinen Frühlingsgrüssen und heute am Karfreitag haben auch viele Lichter gebrannt, also waren auch viele in der Kirche oder am Grab. Auch schön.

Wieviel oder wie wenig Leute sind ist doch gar nicht wichtig, aber wenns mehr sind ist es schöner.

@Petra ich finds sehr schön dass bei uns immer das ganze Dorf auf die Beerdigungen geht, aus jedem Haus jemand, wenns geht. Das ist doch sehr feierlich, so empfinde ich das. Ich geh auch , wenn ich die Leute nicht so gut kenne, aber bei uns sinds auch "nur" immer 8-10 Beerdigungen im Jahr, das ist jetzt net so tragisch und ich wechsel mich mit Göga ab. War auch schön dann, dass bei unseren Trauerfällen auch viele gekommen sind.
 

Ich bin dieses Jahr wenig in die Sonntagskirche am Ort gegangen, aber ich geh z.B. unter der Woche wahnsinnig gerne in eine Abendmesse, da ist alles so auf das wesentliche konzentriert und ich kann einfach unsere Liturgie geniessen und muss mich nicht so sehr über die misslungenen Predigten unserer Pfarrers (die gibt es eben immer sonntags  Lips Sealed Cool) ärgern, weil da predigt er nicht.

Für gute Gottesdienste fahr ich eben inzwischen weiter. Trotzdem möcht ich dass am Ort auch viel erhalten bleibt und wenn ich weiss, dass sich eine Gruppe sehr viele Mühe mit der Vorbereitung gemacht hat z.B. unsere Firmlinge geh auch.

allen hier schöne gesegnete Tage, mit oder ohne Kirchenbesuch  Wink

« Letzte Änderung: 06.04.12, 20:30 von fanni » Gespeichert

Herzliche Grüße von Fanni
K1
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Beiträge: 333


« Antwort #39 am: 06.04.12, 21:57 »

War heut im Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl um mir einfach eine "Atempause" zu gönnen.
Euch Allen gesegnete Feiertage.
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saba
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« Antwort #40 am: 07.04.12, 10:13 »

War gestern Abend auch im Karfreitagsgottesdienst, sehr stimmungsvoll, mit wunderschönem Gesang und Harfe untermalt. Dazu Texte, Passion, Kreuzverehrung .... für meinen Mann und mich jedes Jahr ein Pflichttermin!

Schönes Osterfest!
Saba
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Freue dich, soviel du kannst; Freude macht stark.
D.Bonhoeffer
gammi
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« Antwort #41 am: 07.04.12, 10:59 »



@Petra ich finds sehr schön dass bei uns immer das ganze Dorf auf die Beerdigungen geht, aus jedem Haus jemand, wenns geht. Das ist doch sehr feierlich, so empfinde ich das. Ich geh auch , wenn ich die Leute nicht so gut kenne, aber bei uns sinds auch "nur" immer 8-10 Beerdigungen im Jahr, das ist jetzt net so tragisch und ich wechsel mich mit Göga ab. War auch schön dann, dass bei unseren Trauerfällen auch viele gekommen sind.
 

eigentlich geht es ja hier um Ostergottesdienste, aber das fällt mir grad ein. Ich war dieses Jahr schon auf einer Beerdigung, da waren außer den Verwandten gerade mal 15 andere anwesend. Ist auch die neue Gemeinde zu der wir irgendwann gehören werden. Ansonsten ist es eben schon fast eher ein kleines Städtchen in dem eben nur noch die Leute zur Beeerdigung gehen, die einen direkten Bezug zum Verstorbenen haben. Gewohnt bin ich auch, dass bei uns sonst aus jedem Haus einer zur Beerdigung geht bei den weniger Bekannten Leuten, bei "Bekannten" ist oft das ganze Haus vertreten.
Eine zugegzogene Frau hat mir mal gesagt, sie wäre so erstaunt gewesen wie viele Leute zur Beerdigung ihres Kindes (war behindert und ist mit 18 gestorben) gekommen sind. Obwohl sie gedacht hätte, dass sie doch gar niemand kennt. Ihr hätte das so gut getan, dass viele Fremde gekommen sind. Und durch dieses Erlebnis will sie sich auch mehr in der Gemeinde einbringen.

Obwohl nochmal off topic: @bullenmafia:
Mein Einstieg in die Kirchengemeinde war die Übernahme der Kommunionvorbereitung meiner Kinder. Da haben sich dann auch Kontakte ergeben, die sonst nicht zu stande gekommen wären. Genauso hat man so die Leute näher kennengelernt und konnte sich mit ihnen unterhalten.....ansonsten bleibt es eben oft auch beim "klatsch", denn man weiß ja gar nicht worüber man reden kann/sollte.



Dieses Jahr war ich nicht in der Karfreitagsliturgie......aber es fehlt mich jetzt schon. Osternacht finde ich auch immer sehr schön. Aber da wir eine Baustelle am Hof haben werde ich es wohl heute auch nicht schaffen. Cry.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
Dette
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« Antwort #42 am: 07.04.12, 13:10 »

Hallo, gestern Abend war ich zu einem Kreuzweg , dargestellt von dem wohl weltbekannten Pantomime Milan Sladek,war schon sher beeindrruckend.
Heute gehe ich in die Osternacht, weil ich Lektor bin,finde sie immer sher schön.
Gruß Dette
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samira
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« Antwort #43 am: 07.04.12, 13:18 »

Gestern war ich bei der Karfreitagsliturgie und die ist bei uns immer recht gut besucht.
Heute freue ich mich schon auf die Osternacht die dieses Jahr um 22 Uhr stattfindet. Für mich ist die Osternacht etwas ganz besonderes so wie die Christmette an Weihnachten.
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Liebe Grüße Samira
frankenpower41
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« Antwort #44 am: 07.04.12, 21:17 »

Hallo

Bei uns ist auch um 22 Uhr Osternachtsgottesdienst, diesmal sogar mit einer Taufe.
Wenn wir morgen früh nicht zeitig raus müssten gingen mein Mann und ich schon hin.  War immer sehr schön, aber momentan gehts mir so, sobald ich abends etwas zur Ruhe komm schlaf ich ein. Das dauert bestimmt bis Mitternacht und morgen früh um 5.30 heissts aufstehen.

Marianne
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