Hallo,
also ich hab mir jetzt den von Clara erwähnten Artikel auch durchgelesen.
Hab im Stillen immer mich betrachtet, was ich wohl tun würde wenn ich keinen Strom hätte. Vergleichbar mit der Dame, die den Artikel geschrieben hat.
A) hasse ich meine Haare zu fönen. Also da kalkuliere ich schon ganz anders. Ich hab ja lange Haare, die nicht so dicht sind. Sie sind in 1, 5 Stunden trocken. D. h. wenn ich am nächsten Tag morgens schon weg muss, dann muss ich eben abends die Haare waschen.
Kochen kann ich noch nach wie vor mit Holz. Den Ofen hab ich mir erhalten in der Küche. Eben aus dem Grund, wenn mal Stromausfall ist, dass ich Kochen und für meine Kälber die Milch warm machen kann.
Heizen kann ich in der Küche und in der Stube. Von letzter gehen auch Schächte rauf in die erste Etage. Staubt zwar und wird nie genutzt deshalb. Aber bevor ich einfriere...
Eigentlich kann mich das alles nicht so sehr aus der Ruhe bringen. Privat gesehen. Ich brauch keinen TV. Auch sonst nie.
Was mich viel mehr beunruhigt ist der Betrieb. Selbst wenn genügend Diesel im Tank ist um meinen Schlepper zu betanken, der mein Notstromaggregat antreiben soll, stellt sich für mich dir Frage, wie ich ohne Pumpe da den Kraftstoff heraus bringen soll.
Telefon und Handy sind bei uns nicht so sehr viel im Einsatz. Bei meinen Jungen schon. Aber wenn das nicht geht, dann geht man halt wieder gucken *wink zu fanni*
Eher denke ich, dass Clara schlicht und einfach sagen wollte, dass viel Zeitgenossen einfach auch in eine Hysterie ausbrechen wenn Gewohntes nicht geht. Das Anspruchsdenken ist da sehr hoch. Strom hat einfach da zu sein!
Wenn aber keiner in der Art und Weise verfügbar wäre, wie wir es momentan gewohnt sind, dann müßte es auch gehen.
Im betroffenen Teil von Japan werden viele Menschen vor dem Problem stehen oder gestanden haben, wie decke ich ohne verfügbaren Strom meine Grundbedürfnisse ab; wie gestalte ich ohne Strom mein Leben.
Auch vor dem Krieg gab es bei uns in Städten durchaus durch und durch von der Industrie erschlossene Stadtteile und die Menschen dort waren auch in gewisser Weise vom Strom abhängig. Die mussten sich auch umstellen.
Ich plädiere jetzt nicht gegen den Atomstrom. Möchte nur aufzeigen, was wäre, wenn nix aus der Steckdose käme.
Es gibt auch in der heutigen Zeit noch Regionen wo nicht immer Strom zur Verfügung steht. Aus dem Grund können die auch die Landwirtschaft so betreiben wie wir das können. Gerade Milch und auch Fleisch muss halt mal gekühlt werden. In diesen Ländern ist es teils wärmer wie bei uns und so geht es eben nicht eine Herde von mehr wie.... Kühen zu halten. Die müssen halt so viele halten wie sie auch mit der Hand melken können und notfalls auch selber verarbeiten können.
Vom Kosovo weiß ich das z. B. Ich habe auch gestaunt. Ist dort aber so. Dabei wäre da alles so fruchtbar. Aber wenn der Staat da nicht voll dahinter steht und das Volk sich so uneins ist....
Da und auch bei uns ohne Strom wäre dann gleich Schluss mit Internetarbeitsplatz daheim..
