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Autor Thema: Effektivität von Internetarbeitsplätzen  (Gelesen 1183 mal)
Stadtkind
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Beiträge: 354


« Antwort #15 am: 05.05.11, 18:45 »

Hallo,
es kommt doch immer darauf an, um welche Büroarbeitsplätze es geht.
Bei uns am Empfang, wo auch die Post gemacht wird, ist z.B. im Sommer weniger zu tun, und dort wird auch mal gesurft, aber eben nicht ständig.
Dagegen kenne ich auch Weltfirmen, die z.B. das Internet ganz sperren, außer Intranet oder einzelne Seiten sperren (e b a  y oder Porno oder Chat-Seiten) - letzteres finde ich okay, aber ganz sperren irgendwie altmodisch, da man oftmals schnell Informationen bekommt, die eben benötigt werden.
Problematisch ist das ganze doch erst dann, wenn die normale Arbeit nicht mehr in einer üblichen Zeit bewältigt wird, da ständig hier geguckt/gesteigert/eingekauft/geschattet wird und da Bildchen/Filmchen....
Und da ist eben das Mittelmaß die große Frage.
Bei mir in der Firma ist nichts gesperrt, aber ich bin beim Surfen (egal, ob beruflich oder privat) eben nie davor sicher, dass nicht doch plötzlich Chef/Kunde/Kollege vor mir steht und in den Bildschirm linst....
Und ganz ehrlich - muss man die eigenen Online-Banking-Geschäfte in der Firma machen oder auch die Weihnachtsgeschenke im Netz in der Firma aussuchen???

Ich denke an jedem Arbeitsplatz braucht es mal Pausen und abwechselnde Tätigkeit, da reicht es oftmals schon, dass einer statt zu spülen stundenlang die Hälfte der Zeit spült und vielleicht mit jemanden tauscht und abtrocknet oder einfach die eine Arbeit weglegt, eine andere macht und dann wieder die erste oder eine Kleinigkeit/isst/trinkt oder statt zu tippen mal ein Telefonat zu führen oder direkt mit den Kollegen klären und dann ist die Effektivität wieder da.

Problematisch sind doch die Störungen "hilfst du mir schnell" und dann dauert es Stunden und man kommt nicht mit der anderen Arbeit hinterher, oder "ich muss nur mal schnell.." und schwupps hat man 1000 Ausreden gefunden, um die ungeliebte Büroarbeit nicht machen zu müssen.

Ich glaube auch, dass es "Typ-Sache" ist, den einen reizt es im Büro etwas "schwarz" zu surfen und der andere will das einfach nicht und manche sind skrupellos und überziehen stundenlang die Mittagspause, rauchen ständig, trinken Kaffeekannenweise Kaffee... und haben trotzdem kein schlechtes Gewissen, da sie ihrer Meinung nach eh schlecht bezahlt oder behandelt werden....

Ich denke, wenn die Arbeit nicht leidet, ist ein wenig surfen okay, aber nicht die Abwicklung des kompletten Privatlebens, wie so mancher stundenlang telefonisch seine Probleme in der Firma durchkaut....

Ciao
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fanni
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« Antwort #16 am: 05.05.11, 19:51 »

@ Clara.............ich weiß nicht was du hast. Das war ein ganz normaler, gut geschriebener Bericht, wie es eben halt mal so ist, und wie es einem geht..ohne Strom..hier in Europa........

Ist doch egal wie Einzelfrau oder Einzelmann dazu steht. Wir sind eine Industrienation und extrem abhängig.......auch die ökologischte Hackschnitzelheizung funktioniert ohne Strom nicht ich hab das schon mal 5 Tage mitgemacht mit Baby und etwas kälter Tongue

Internet und Telefon sind für mich extrem wichtig. Nur so kann ich Kontakt zu meiner Familie halten. Wenn ich nur hier auf meinem Berg sitzen müßte, und die in Flammen schauen..ja mei....gut dass es den BT gibt Grin

Die Chefin meines Mannes wullte uns auch mal belehren , was man den alles bräuchte zu Leben.........bzw. eben nicht.......und dass alle sooooooooo konsumabhängig sind. Nun   öhm, sie wird versorgt von ihrer Kirche und muß auch selber keine Familie

 versorgen, kann manleicht große Sprüche klopfen. Alle anderen, sind nun mal in diesen Abhängigkeiten.

Mein Junior kommuniziert auch alles übers Handy......ich muß das nicht verstehen, bei uns gings anders, aber wichtig ist doch, dass er sich mittels dieses Medium bei der freiwilligen Feuerwehr engagiert und da die Übungenausmacht, die man früher an der Anschlagtafel gelesen hat, also nur positiv .
« Letzte Änderung: 05.05.11, 19:53 von fanni » Gespeichert

Herzliche Grüße von Fanni
martina-s
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« Antwort #17 am: 05.05.11, 22:10 »

Hallo,
also ich hab mir jetzt den von Clara erwähnten Artikel auch durchgelesen.
Hab im Stillen immer mich betrachtet, was ich wohl tun würde wenn ich keinen Strom hätte. Vergleichbar mit der Dame, die den Artikel geschrieben hat.
A) hasse ich meine Haare zu fönen. Also da kalkuliere ich schon ganz anders. Ich hab ja lange Haare, die nicht so dicht sind. Sie sind in 1, 5 Stunden trocken. D. h. wenn ich am nächsten Tag morgens schon weg muss, dann muss ich eben abends die Haare waschen.

Kochen kann ich noch nach wie vor mit Holz. Den Ofen hab ich mir erhalten in der Küche. Eben aus dem Grund, wenn mal Stromausfall ist, dass ich Kochen und für meine Kälber die Milch warm machen kann.
Heizen kann ich in der Küche und in der Stube. Von letzter gehen auch Schächte rauf in die erste Etage. Staubt zwar und wird nie genutzt deshalb. Aber bevor ich einfriere...

Eigentlich kann mich das alles nicht so sehr aus der Ruhe bringen. Privat gesehen. Ich brauch keinen TV. Auch sonst nie.
Was mich viel mehr beunruhigt ist der Betrieb. Selbst wenn genügend Diesel im Tank ist um meinen Schlepper zu betanken, der mein Notstromaggregat antreiben soll, stellt sich für mich dir Frage, wie ich ohne Pumpe da den Kraftstoff heraus bringen soll.

Telefon und Handy sind bei uns nicht so sehr viel im Einsatz. Bei meinen Jungen schon. Aber wenn das nicht geht, dann geht man halt wieder gucken *wink zu fanni*

Eher denke ich, dass Clara schlicht und einfach sagen wollte, dass viel Zeitgenossen einfach auch in eine Hysterie ausbrechen wenn Gewohntes nicht geht. Das Anspruchsdenken ist da sehr hoch. Strom hat einfach da zu sein!

Wenn aber keiner in der Art und Weise verfügbar wäre, wie wir es momentan gewohnt sind, dann müßte es auch gehen.

Im betroffenen Teil von Japan werden viele Menschen vor dem Problem stehen oder gestanden haben, wie decke ich ohne verfügbaren Strom meine Grundbedürfnisse ab; wie gestalte ich ohne Strom mein Leben.

Auch vor dem Krieg gab es bei uns in Städten durchaus durch und durch von der Industrie erschlossene Stadtteile und die Menschen dort waren auch in gewisser Weise vom Strom abhängig. Die mussten sich auch umstellen.

Ich plädiere jetzt nicht gegen den Atomstrom. Möchte nur aufzeigen, was wäre, wenn nix aus der Steckdose käme.

Es gibt auch in der heutigen Zeit noch Regionen wo nicht immer Strom zur Verfügung steht. Aus dem Grund können die auch die Landwirtschaft so betreiben wie wir das können. Gerade Milch und auch Fleisch muss halt mal gekühlt werden. In diesen Ländern ist es teils wärmer wie bei uns und so geht es eben nicht eine Herde von mehr wie.... Kühen zu halten. Die müssen halt so viele halten wie sie auch mit der Hand melken können und notfalls auch selber verarbeiten können.
Vom Kosovo weiß ich das z. B. Ich habe auch gestaunt. Ist dort aber so. Dabei wäre da alles so fruchtbar. Aber wenn der Staat da nicht voll dahinter steht und das Volk sich so uneins ist....

Da und auch bei uns ohne Strom wäre dann gleich Schluss mit Internetarbeitsplatz daheim.. Cool
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Liebe Grüße
Martina
mouhkouh
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« Antwort #18 am: 06.05.11, 05:48 »

Mal ganz praktisch gedacht, und nur für dein kraftstoffProblem:
Wenn der Tank überirdisch ist, dann nimmst du einen Schlauch (Gartenschlauch, nicht von größerem durchmesser!) und steckst ein Ende in den Tank, das andere Ende nimmst du in den Mund, fasst dir ein Herz und saugst mit aller Kraft. Sobald der Kraftstoff den höchsten Punkt überwunden hat, läuft er von allein Wink
Und wenn du dich gut anstellst, musst du dir den Mund dann auch nicht ausspülen Wink

Oder, wie mein Mann grad meint, natürlich hab ich daran nicht gedacht... Wink
Schlepper starten, Notstrom starten, Pumpe ans Notstromaggregat und schon läuft's ... wenn man davon ausgeht, das der Schlepper nicht ohne Diesel rumsteht Wink))
« Letzte Änderung: 06.05.11, 05:53 von mouhkouh » Gespeichert

Wenn du schreiben kannst, heißt es noch lange nicht, das du ein intelligentes Wesen bist Grin
martina-s
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« Antwort #19 am: 06.05.11, 07:22 »

hm, klar hab ich mir auch so überlegt. Wobei über die Ansaugmethode ich nicht besonders begeistert bin. Aber ich hab da auch ein bisserl weiter gedacht und überlegt, dass bei so einem Gau wohl auch der Treibstofflieferant Probleme hat und alles in allem vermutlich überteuert wird.

Schafft halt alles Probleme weil alles so aufgebaut ist, wie es jetzt ist.

Muss aber sagen, ich spare hier im Haus extrem Strom.
Früher war es so, dass die Jungen mit dem Strom geaast haben. Bei uns ist eher SM, die zu allem und jedem Strom und Licht braucht. Bei ihr brennt oft die ganze Nacht Licht.

Ich baue eher ab was die Verbraucher betrifft. Das habe ich massiv bei der letzten Stromrechnung gespürt. Wird zwa heuer auch nimmer so viel ausmachen weil alles in allem teuer geworden ist.
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Liebe Grüße
Martina
Wiese 1
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« Antwort #20 am: 06.05.11, 08:07 »

Ich würde auch so wie Martina , beunruhigt sein, wenn im Betrieb mal was ausfällt.
Am schlimmsten finde ich, wenn der Brunnen aufhören würde zu Pumpen und wir kein Wasser
im Stall und auch im Haus haben. Also ohne Stom und vor allem ohne Wasser, täts
bei uns blöd aussehen. Hatten schon ein paar mal, solche Ausfälle. ( Eisregen, Sturm, wo die Bäume
in die Srommasten gefallen sind usw.) Wenn´s auch nur Stunden oder auch mal ein Tag war, oder Länger,
da kommt erst alles so richtig zur Geltung, was alles dranhängt und wir aber eigentlich alles so selbstverständlich
jeden Tag in Anspruch nehmen können.

LG Wiese
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Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
                     " Pestalozzi "
Clara
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Nichts-was sich zu haben lohnt-ist leicht zu haben


« Antwort #21 am: 28.06.11, 17:07 »

Wwunderbar und danke für allen Ideen und Gedanken bisher. Trotz allem wäre ich dankbar, wenn wir nun wieder zum eigentlichen Thema "Effektivität von Internetarbeitsplätzen" zurückkommen.

Danke,

Anja
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... Ich bleibe auf dem Teppich
meiner Möglichkeiten
und hoffe, dass er fliegen lernt... (lach und zwinker)

Kruppa
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