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Autor Thema: Schlafstättenmangel bei den Studenten Dank G8! Nächstenliebe in der Tat!  (Gelesen 3173 mal)
winnipooh69
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« am: 14.10.10, 16:25 »

Servus, nun haben wir unseren Beitrag zum Schlafstättenmangel der armen Studierenden in Bamberg gemacht. Ich habe zwei Zimmer an zwei nette chienesische männliche Studeten vermietet...seit Tagen hört man nichts anderes mehr...und ich würde auch nicht wollen, dass mein Kind draussen in der Kälte schlafen muss - nur weil es gerade zuviel Studenten in Bayern dank den Ministern!
Die zwei kleinen Chiesen haben sich sehr gefreut - so eine schöne bleibe bekommen zu haben und meine Tochter lernt nun vielleicht mal chienesisch und ich kann mein Englisch wieder verbessern!
Vielleicht könnt Ihr ja auch eine "Bleibe" abgeben aus Nächstenliebe für minimale Kosten! Wink
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manurtb
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« Antwort #1 am: 14.10.10, 17:27 »

Hm, was hat das mit G8 zu tun?
Die sind doch garnoch nicht fertig mit dem 1. G8 Jahrgang. Dann wirds erst eng werden.  Grin
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SiegiKam
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« Antwort #2 am: 14.10.10, 18:18 »

Ich bin dafür, dass ausländische Studenten mindestens die zweifache, wenn nicht dreifache Studiengebühr zahlen. Die kommen zu uns, weil bei ihnen die Studiengebühren so hoch sind, weil die Universitäten nicht vom Staat finanziert werden wie bei uns und nehmen unseren Studenten hier die günstigen Studienplätze weg. Nächstenliebe hin oder her, ich habe Kinder, die studieren wollen und um einen Studienplatz kämpfen müssen, die stehen meinem Herzen näher!!

LG Siegi
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Leben und leben lassen
Bärbel
Südhessen
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Leben und leben lassen


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« Antwort #3 am: 14.10.10, 18:44 »

Hallo

Wenn unsere Kinder im Ausland studieren bekommen sie sicher auch keine billigere Unterkunft, aus lauter Nächstenliebe.
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Liebe Grüße aus Südhessen

Bärbel

Reiß den Faden der Freundschaft
nicht allzu rasch entzwei
wird er auch neu geknüpft
ein Knoten bleibt dabei
SiegiKam
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« Antwort #4 am: 14.10.10, 23:11 »

Na ja, es gibt auf der ganzen Welt freundliche Menschen. Aber trotzdem zahlen dort die Studenten zum Beispiel in Australien horrende Studiengebühren (meine Nichte müsste für Bachelor und Master ca. 24000 Euro Studiengebühren zahlen). Daher finde ich, dass der deutsche Steuerzahler ganz schön ausgenutzt wird. Ich bin sonst kein Freund der FDP, aber da hat sie recht:  http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,680051,00.html

LG Siegi
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Pierette
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« Antwort #5 am: 15.10.10, 05:48 »

@siegikam
Du meinst also, das Studieren solle doch eher denjenigen zustehen, die den entsprechenden Geldbeutel haben?! Womit hat die FDP recht?
Pinkwart schränkte aber auch ein:
Zitat
Es dürfe nur um Studenten gehen, die sich die höheren Gebühren auch leisten könnten
Naja und ob D für die die, die sich's leisten können, das Ziel der Wahl ist? Ich wage es zu bezweifeln, so wie die hiesige Bildungslandschaft aussieht.

Meinst Du nicht auch, dass es gibt ganz andere Ärgernisse für den deutschen Steuerzahler gibt, als Ausgaben für Bildung/Ausbildung?
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen
(aus Afrika)
SiegiKam
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« Antwort #6 am: 15.10.10, 06:24 »

Ich meine, dass der deutsche Steuerzahler die Unis finanziert und deshalb deutsche Studenten hier weniger zahlen sollten als nichtdeutsche - na ja angesichts der EU - als nichteuropäische. Denn deutsche Studenten zahlen im Ausland ja auch eine Menge an Studiengebühren, zum Beispiel auch in China: http://www.e-fellows.net/wiki/index.php/Studiengeb%C3%BChren_und_Stipendien_(China) Wieso darf der chinesische Student auf unsere Kosten hier für 1000 Euro das Jahr studieren?

Ja, es gibt sicher andere Ärgernisse für den deutschen Steuerzahler, aber darum gehts ja hier nicht.

LG Siegi
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winnipooh69
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« Antwort #7 am: 15.10.10, 10:38 »

Wiso was habt Ihr gegen nette gebildete Chinesen...dachte eigentlich nicht hier im bt -Rassisten zu finden! Ich bin schwer enttäuscht von Euch! Lips Sealed
Ich möchte mal darauf hinweisen, ich möchte das mein Kind falls es mal im Ausland studieren darf/muss auch so gut behandelt wird - wie wir die anderen Studierenden behandeln.
Momentan gibt es in Bamberg fast 400 Zimmer zu wenig - und ich möchte auch nicht - dass mein Kind irgendwo in einem fremden Land nur weil es sich weiter bilden möchte im freien Schlafen muss oder irgendwo in der Mensa oder in der Bibothek, die günstigen Hotels sind ausgebucht und andere vergeben keine Zimmer an Stundenten...
Auf meine Anzeige beim Studentenwerk haben sich fast nur ausländische Studenten gemeldet, weil den "deutschen" Studenten ist es zu weit...ist und unzumutbar ist einfach ca. 12 km nach Bamberg mit dem Bus zu fahren und auf einen Bus angewiesen zu sein, der nicht alle 5 min. fährt!
Die Chinesen haben erzählt um auf eine weiterführende Schule zu kommen mussten sie täglich ca. 10 km hin und 10 km zurück zu Fuss bei jedem Wetter und dann noch 2 Std. mit dem Bus fahren hin und her...
Beide Eltern haben sich hier beim Studium bei Siemens kennen gelernt und mussten fast 10 Jahre auf Ihre Heiratsgenehmigung warten!
Wieviele Deutsche machen denn sowas???
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Susanna
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« Antwort #8 am: 15.10.10, 11:17 »

Wiso was habt Ihr gegen nette gebildete Chinesen...dachte eigentlich nicht hier im bt -Rassisten zu finden! Ich bin schwer enttäuscht von Euch! Lips Sealed
Ich möchte mal darauf hinweisen, ich möchte das mein Kind falls es mal im Ausland studieren darf/muss auch so gut behandelt wird - wie wir die anderen Studierenden behandeln.

Wir haben nichts gegen Chinesen, ich jedenfalls nicht. Im Gegenteil. Ich bin für jegliche Art von "Austausch", egal ob Schüler oder Studenten.
 
Was stellst Du Dir denn so vor - wie wird denn Dein Kind behandelt werden, wenn es im Ausland studiert, oder wie soll es Deiner Meinung nach behandelt werden? Ich kann Dir sagen, Du wirst in den meisten Ländern jede Menge Studiengebühren bezahlen müssen und Mühe haben, eine Wohnung zu finden!

Dass Du die Schreiberinnen hier als Rassisten bezeichnest, nur weil sie ihre Meinung zum Thema offen äußern, die nicht mit Deiner Meinung konferm geht, finde ich schlichtweg eine Unverschämtheit von Dir!

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Viele Grüße
Susanna
SiegiKam
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« Antwort #9 am: 15.10.10, 11:34 »

Nö, Winni, ich bin echt kein Rassist und ich freue mich, dass du so menschenfreundlich bist. Ich würde auch Zimmer zur Verfügung stellen, wenn wir in Uninähe wohnen würden.

Aber dass deine Chinesen arme Menschen sind, glaube ich eher nicht, sie werden wohl eher zur privilegierten Schicht in China gehören, wenn sie im Ausland studieren dürfen und sich das leisten können. Das Leben hier ist meines Erachtens wesentlich teuerer als in China. Ich habe nur zu bedenken gegeben, dass diese Studienplätze von uns finanziert werden und unseren Kindern nächstes Jahr und noch ein paar Jahre länger fehlen werden. Na und dann hatte ich einen Kollegen, der einige Male in Tibet war und gesehen hat, was da los ist und wie mit der einheimischen Bevölkerung umgegangen wird, da habe ich seither auch ein, zwei Vorbehalte, aber halt gegen diese Regierung, nicht gegen die Leute, die sich täglich ihr Geld hart verdienen müssen.

LG Siegi
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Leben und leben lassen
Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #10 am: 15.10.10, 12:50 »

Hallo,
was mir sorgen macht ist das der G8 Jahrgang und der G9 Jahrgang nächtes jahr auch viel auswirkungen auf den lehrstellen markt haben wird.
Die Schüler die keien Sudienplatz beckommen werden eien lehrstelle ansteben,und dann auch lehrstellen nehemn die für Ralschüler auch passen würden,die Realschüler werden die stellen der hauptschülernehemn und die hauptschüler werden wohl dann auf der Sreckebleiben.
Ihr seht nicht nur die gümasiatsen werden darunter zu leiden haben.

Des mit den Wohnung ist an der regensburger Uni jedes jahr ein problem,und es wird mit sicherheid ned besser werden.


LG Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
maria02
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« Antwort #11 am: 15.10.10, 15:17 »

Hallo,

ihr solltet dies alles nicht so negativ sehen, es wird oft heißer gekocht als gegessen!!!

Nicht jeder der Abitur macht wird auch studieren wollen
manche absolvieren erst eine Ausbildung usw.
Auf den Lehrstellenmarkt schaut es momentan wirklich nicht schlecht aus, vor allen wenn  ein jugendlicher  ein gutes Zeugnis
und auch etwas Flexibilität besitzt!
Und  zusätzlich  kommen  jetzt auch etwas Geburten schwächere Jahrgänge aus den Schulen.

Seit ich das Vorlesungsverzeichnis (Stundenplan ) meiner Tochter gesehen hab versteh ich auch warum ein Zimmer in nähe der Uni sehr wichtig ist .
Sie hat sich ganz bewusst mit ihrer Freundin eine Wohnung in Uni nähe gesucht die in ein paar Minuten mit Fahrrad oder Straßenbahn erreichbar ist.
Die Wohnung ist hell und freundlich, groß genug und einigermaßen bezahlbar, lediglich die Sanitärobjekte muten etwas mittelalterlich an...

Das jemand  eine Wohnung nur  aus  Nächstenliebe vermietet das lässt mich allenfalls etwas schmunzeln, mehr nicht!

Lieber Gruß
Maria  
 

« Letzte Änderung: 15.10.10, 15:41 von maria02 » Gespeichert
Sybill
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« Antwort #12 am: 15.10.10, 17:53 »

Wohnungsmangel gibt es hier in München schon lange, vor allem an bezahlbaren Wohnungen. Damit haben nicht nur die Studenten zu kämpfen, sondern vor allem auch sogar die Normalverdiener. Jeder, der eine Wohnung besitzt will natürlich genauso horrend abkassieren wie jeder andere, ist ja nur zu menschlich und jeder hat das Recht dazu. C´est la vie.

Wegen den fehlenden Wohnheimplätzen für Studenten wurde vor Jahren schon der Wohnwürfel erfunden, wohnen auf 6 qm. Hier ein Bericht dazu:
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,370054,00.html

Es kommt nicht selten vor, daß Studenten übergangsweise im Auto oder auf dem Zeltplatz wohnen, bis sie dann mal ihr Plätzchen in München gefunden haben

Liebe Grüsse
Sybill
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manurtb
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« Antwort #13 am: 15.10.10, 21:00 »

Daher finde ich, dass der deutsche Steuerzahler ganz schön ausgenutzt wird.
Hm, dabei verdient der deutsche Steuerzahler an den Studenten kräftig, die entweder hier im Land bleiben oder aber Deutschland im Herzen mit in ihr Land zurücknehmen und dann gerne mit deutschen Firmen Geschäfte machen.
Da bekommt man so oft mit, dass der Mensch in Deutschland vor 20 Jahren studiert hat...

Ich glaub, dass Du da ein bisschen zu kurz denkst.
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Naima
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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)


« Antwort #14 am: 15.10.10, 21:59 »

Hm, dabei verdient der deutsche Steuerzahler an den Studenten kräftig, die entweder hier im Land bleiben oder aber Deutschland im Herzen mit in ihr Land zurücknehmen und dann gerne mit deutschen Firmen Geschäfte machen.
Da bekommt man so oft mit, dass der Mensch in Deutschland vor 20 Jahren studiert hat...

Ich glaub, dass Du da ein bisschen zu kurz denkst.

Was bitte verdient der Steuerzahler daran Huh Deutsche Firmen, ok, das sehe ich ein.
Konnte aber noch nie einen Rückfluss an den Steuerzahler sehen, es sei denn, er ist Aktionär bei einer dieser Firmen.
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