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Autor Thema: Trickbetrüger!  (Gelesen 482 mal)
Naima
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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)


« am: 30.09.10, 18:02 »

Gerade ruft mich Gögas Tante an (86): Wie es gestern in der Schweiz gewesen sei ?
Ich  Huh  Huh  Huh
Wieso hätte ich in der Schweiz sein sollen? Wir haben Abferkelungen.

Gestern morgen hätte eine Frau (ich? - aber ich war es nicht) angerufen, dass sie 5000 Euro bräuchte, weil sie heute in der Schweiz wollte.
Tantes Mann geht auf die Bank, hebt 5000 Euro ab und gibt sie am Morgen einem völlig Fremden, der behauptet, mich zu kennen.
Vermutlich hat er sich irgendwie vage ausgedrückt und die Tante hat meinen Namen genannt. Er ist dann darauf eingestiegen.
Heute würden sie das Geld wiederbekommen.

 Shocked  Shocked  Shocked

Ich faß es nicht, diese Trickbetrüger finden doch immer wieder Opfer.

Unvorstellbar, dass alte Leute jemand völlig Fremden so viel Geld geben !

Gögas Cousin (also der Sohn) wird sicher den Kontozugriff der beiden umgehend stoppen.
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martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #1 am: 30.09.10, 18:06 »

Ach Du Schande Nicole, das ist ja heftig.

Wie lange wird jetzt schon vor dieser Masche gewarn? Dass die immer noch wen finden, der darauf reinfällt, ist echt heftig!

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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
Naima
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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)


« Antwort #2 am: 30.09.10, 19:18 »

Wie lange wird jetzt schon vor dieser Masche gewarn? Dass die immer noch wen finden, der darauf reinfällt, ist echt heftig!

Ganz meine Meinung  Roll Eyes Der Sohn wollte ihnen schon länger den Kontozugriff sperren, gab natürlich Riesentheater. Er hatte wohl schon sowas im Gefühl.
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fanni
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« Antwort #3 am: 30.09.10, 19:38 »

Ja Wahnsinn............


schade, dass keiner in der Bank das gecheckt hat ..............


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Herzliche Grüße von Fanni
Naima
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« Antwort #4 am: 30.09.10, 19:56 »

Ja Wahnsinn............


schade, dass keiner in der Bank das gecheckt hat ..............

Er hat ja einfach nur das Geld abgehoben. Die Bank fragt da wohl nicht nach, wofür er es braucht?
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Celina49
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« Antwort #5 am: 30.09.10, 20:05 »

hallo zusammen,

ja, ja .... die Angestellten der Banken .... Roll Eyes ,

in der allernächsten angeheirateten Verwandtschaft meiner Tochter passierte auch fast sowas.
aber .... der Angestellte der Bank fragte ein bißchen nach, wieso denn plötzlich der hohe Geldbetrag,
wo doch die alten Leute normalerweise eher nur 100 als 300 Euro mitnehmen .............

er merkte an der Antwort, dass da was nicht stimmt und kümmerte sich um die Sache.

Es war auch eine Betrügerin am Werk und sie wurde gefaßt.
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Liebe Grüße von Celina
gundi
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« Antwort #6 am: 01.10.10, 14:43 »

Hier wird auch oft vor solchen Trickbetrügern gewarnt. Da geben sich die Leute meist als Neffen bzw. Enkel aus, und locken den Leuten größere Geldbeträge heraus.

lg gundi
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Es ist kein Herr so hoch im Land, der nicht lebt vom Bauernstand!
Naima
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« Antwort #7 am: 01.10.10, 15:38 »

Auch in Frankfurt ist der "Enkeltrick" scheinbar sehr beliebt  Angry
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/ein-mieser-trick-am-telefon_rmn01.c.8272586.de.html

Der Enkeltrick: Es wird immer schlimmer. Im laufenden Jahr sind bereits 19 Senioren darauf hereingefallen. Anfang August waren es erst zwölf.

Frankfurt. Erst zu Wochenbeginn war eine Frankfurterin auf den miesen Trick hereingefallen. Ein Anruf des angeblichen Schwiegersohns veranlasste die Frau aus dem Nordend (84), 10 000 Euro von der Bank abzuheben. Der Schwiegersohn wollte – so gab er es vor – eine Wohnung kaufen. Angeblich war es ein Freund, der das Geld dann später abholen kommen sollte.


Mehr Opfer als je zuvor
Die Frau ist das 19. Opfer der Trickbetrüger in diesem Jahr. Alleine 157 Versuche sind bislang angezeigt worden. Damit hat die Polizei bereits die Zahlen des gesamten Vorjahres erreicht bzw. übertroffen. Gemeinsam ist den Opfern: Sie sind alt und sie schämen sich ihrer Leichtgläubigkeit. So wie Hilma K.


Info: Das rät die Polizei
Hilma K. (76) aus Hausen hat im Juli viel Geld verloren. 6 000 Euro, die sie für ihre Beerdigung angespart hatte, hat sie einer angeblichen Freundin zukommen lassen. Die war in Not, sagte sie am Telefon. Die Masche ist immer gleich: Am Telefon heucheln die Täter Vertrautheit. Später bauen sie enormen Druck auf. Sie raten davon ab, jemanden um Rat zu fragen. Und schicken einen Dritten vorbei, der das Geld abholt. So entkommen die Täter, die sich ja als Verwandte ausgeben, der Gefahr, als Fremde erkannt zu werden.

Gestern nun warnte die Polizei vor einem Verbrauchermarkt in Eschersheim. Die Beamten verteilten Flugblätter an ältere Bürger.

Auch Ingrid Schwarz (88) aus Bornheim hat es erlebt. Bei der Rentnerin klingelte das Telefon. Wer dran war? Das fragte sich Ingrid Schwarz auch. «Erkennst du mich denn nicht?» Eine vorwurfsvolle Stimme. «Ich bin‘s doch, Mensch Oma Ingrid!» Wer könnte es sein? Vielleicht Tim, der Lebensgefährte ihrer Enkelin Laura aus Berlin? «Tim, bist du es?» fragte Frau Schwarz. Ein Fehler. Die Falle schnappte zu.

«Endlich erkennst du mich. Ich bin gerade in Frankfurt und wollte dich besuchen . . .» Der Lebensgefährte ihrer Enkelin, der beruflich stark eingespannt ist in Berlin, hat es jetzt doch gewagt. Er hat für seine Laura, ihre Enkelin, eine Eigentumswohnung ersteigert. Die Auktion ist gerade vorbei. Und da ist Tim eingefallen, dass er nicht genug Geld mitgenommen hat. Also ruf doch mal bei Oma Ingrid an, habe er sich gedacht.


Immer dieselbe Masche

Die Geschichte ist weitergegangen, wie sie so oft weitergeht. Die alte Dame wollte nicht Nein sagen. «Du weißt, ich habe nicht viel Geld. Aber da ist der Überziehungskredit . . .» Oder sollte sie bei ihrer Tochter Heike Müller anrufen? Heike Müller ist ja die Mutter von Laura, also bald die Schwiegermutter von Tim. Sie gibt sicher auch gerne etwas dazu. «Keinesfalls, Oma, darfst du dort anrufen, die Wohnung soll eine Überraschung sein.»

Oma Ingrid ging also zur Bank, hob das Geld ab, und kurze Zeit später rief Tim wieder an. Diesmal jedoch mit einer schlechten Nachricht: «Ich kann nicht kommen, Oma, ich sitze beim Rechtsanwalt fest, wegen der Wohnung. Ein Freund holt das Geld ab. Ich komme in einer Stunde, dann trinken wir Kaffee.» Darauf freute Oma Ingrid sich. Sie saß noch drei Stunden später am gedeckten Kaffeetisch. Bis ein Anruf bei dem richtigen Tim klar machte: Tim war in Berlin, und er wusste von nichts. . . 
« Letzte Änderung: 01.10.10, 15:40 von Naima » Gespeichert
perle
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« Antwort #8 am: 01.10.10, 20:25 »

..es ist wirklich schlimm, dass es immer wieder funktioniert.
Hab meine Mutter (73) gefragt, wie sie sich verhalten würde, wenn so ein Anruf käme.
Sie meinte sie müsse nein sagen, da sie einfach nicht so viel Geld hat- wenigstens ist das "Knapsen müssen " dann für etwas gut Grin
- und ich hoffe, dass nie jemand bei ihr anruft- oder sie dann wirklich noch weiß wie sie damit umgehen soll.
Oder auch, dass der Kontakt zu den enkelkindern so eng bleiben kann, dass man sicher sein kann, dass die eigenen nie so einen Anruf tätigen würden, sondern wenn dann eher selber kommen.
eine nachdenkliche Perle
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maggie
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« Antwort #9 am: 01.10.10, 21:46 »

hallo nicole,
auch hier in schaffhausen waren in letzter zeit solche am werk ... -

ich hoffe sie lassen sich nun von ihrem sohn überzeugen - er muss ihnen ja den konto zugriff nicht ganz streichen - nur einfach einen kleinen betrag innerhalb einer bestimmten zeit -
und wenn sie mehr benötigen wird ihr sohn ja schon das nötige veranlassen ...

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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
Naima
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« Antwort #10 am: 02.10.10, 10:39 »

Hallo Maggie,

das Problem ist, dass die Bank scheinbar nicht bereit ist, irgendwelche Limits einzubauen. Im Prinzip profitiert sie ja von einem überzogenen Konto durch satte Überziehungszinsen.

Auf jeden Fall haben die Eltern im Moment einen ziemlichen Schock und dem Sohn ist klar, dass er die ganze Sache jetzt nicht überstürzen darf, damit sie sich nicht noch mehr aufregen.

LG Nicole
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maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #11 am: 02.10.10, 10:43 »

da sind aber die schweizer banken doch vorsichtiger -

ich habe einen neffen, der kann mit geld nicht umgehen - ist leicht behindert -
da gibt die bank jede woche eine menge auf das konto ab - und wenn es leer ist, gibt es nicht mehr !! - er kann dieses konto nicht überziehen - und das ist schon seit jahren so - gut er hebt dort nur mit der karte ab, ob er am schalter mehr bekäme, weiss ich nicht
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margrith  us der schwiiz
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