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Autor Thema: Achtung Kinder! ... auf dem Hof  (Gelesen 816 mal)
Elle
OWL
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Wer früher aufsteht - ist länger müde ;-)


« am: 15.09.10, 21:42 »

Mir fiel keine bessere Überschrift ein  Wink
Wie habt ihr denn eure Hoffläche abgesichert, als die Kinder anfingen dort zu spielen?

Grundsätzlich finde ich ja die eigenen Trecker am gefährlichsten, weil die Kinder im Glauben sie werden von Papa gesehen einfach drauf zu laufen könnten  Shocked Drum ist der Spielbereich mit Sandkasten und Co bei uns schon eingezäunt.
Nun werden aber alle Kinder gleich schnell groß und plötzlich wollen sie Laufrad fahren, Spielkameraden kommen dazu und wollen Rad fahren oder sonstwas und die große Hoffläche ist so ein toller Spielplatz.
Wäre ja nicht so schlimm, so lange nur die eigene Familie langfährt und die weiß um die Kinder.

ABER Postboten (wechseln bei uns leider häufig), Botendienste (die haben teilweise ja wöchentlich neue Fahrer) und auch einige Berufskollegen donnern gedankenverloren bei uns auf den Hof.  Shocked

Welche Schilder oder Hinweise haben sich bei euch am besten bewährt? Es gibt hier ein sehr nettes und günstiges Schild.
Aber ich bin mir nicht sicher, ob das genug ins Auge fällt. Bei dem Preis könnte man es ja sogar auf beide Seiten der Hofeinfahrt stellen.
Oder welche schönen und hilfreichen Hingucker gab und gibt es bei euch auf dem Hof, damit die Kids vor Rasern geschützt sind?

Ich schätze die meisten Leute hier so ein, dass sie ja im Grunde nur aus ihrer Gedankenlosigkeit gerissen werden müssen und nur eine Erinnerung brauchen, dass sie auf die Kinder achten. Und klar habe ich ein Auge auf die Kinder auf unserem Hof, aber ich bin ja auch nicht immer überall gleichzeitig  Wink

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Ein fröhlicher Gruß!
Elke

Das Juwel des Himmels ist die Sonne. Das Juwel des Hauses ist das Kind.
anerev80
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Mir gehts gut!


« Antwort #1 am: 15.09.10, 23:16 »

Hallo Elke, du hast da gerade ein Thema angefangen das bei mir sehr aktuel ist. Wir wohnen etwas abseits vorallem das Haus steht hinten am Hof. Unsere grosse Tochter wird nun etwas selbstständig. Bevor am Morgen der Pöstler kommt gehe ich mit ihr nicht draussen spielen. Das Tempo der Pöstler macht mir etwas Angst. Beim Fahrstil des Verpächters wird mir richtig mulmig zumute, er gibt bei der Zufahrt zuerst Vollgas damit er nachher im Leerlauf ausfahren kann und das alles selbstverständlich in der Dämmerung ohne Licht Embarrassed  Angry. Unsere Nachbarn sind super nett, sie fahren viel langsamer am Stall vorbei seit unsere Tochter laufen kann Smiley.

Ich habe schon oft so ca. einen Meter grosse Figuren (z. B. Fussballer oder Globi usw.) gesehen die man an die Strasse stellen kann und unten steht dann "Achtung Kinder". Diese Figuren fallen auf und sehen sehr schön aus. Ich glaub ich frage am nächsten Ort wo ich so etwas sehe einfach mal von wo sie die haben.

Liebe Grüsse
Verena
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Heewerkuug
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« Antwort #2 am: 16.09.10, 08:05 »

Wir haben in der Einfahrt immer mal wieder Spielzeug/Kinderfahrzeuge stehen. Das wirkt ziemlich gut.
Zum Glück liegt die Hofeinfahrt in einer Sackgasse,d.h. nur Landwirte mit Flächen hinter uns müssen hier durch.
Wer aber trotzden zu schnell unterwegs ist,wird von mir auf dem Rückweg abgefangen und bekommt höflich aber bestimmt "Bescheid".
Gestern habe ich einem Kurierfahrer Grundstücksverbot angedroht,weil er es nicht lässt,über den Kieselstein-Hofplatz zu rasen.
Aber das ist wirklich die Ausnahme.
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Bullenmafia
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Bäuerinnen find ich super


« Antwort #3 am: 16.09.10, 09:07 »

also wir haben alles offen, können auch nichts absperren. wir haben eigentlich auch nichts besonderes gemacht, außer dass ich meiner Tochter von klein auf (wirklich von den ersten Schritten weg) eingeredet habe, was sie darf und was nicht. ist auch so in den Kuhstall. meine Tochter lief mit 8 Monaten (Anbindehaltung) zuerst konnten wir mit Bretter noch absperren hinter den Kühen, da kletterte sie schnell drüber. ALSO habe ich ihr mal ein paar Tage klar gemacht, dass sie NIE auf die Gußroste gehen darf. und glaubt mir, sie setzt heute noch mit sechs keinen Fuß darauf. geht auch nicht auf den Weiher und wenn ich ihr z. B. beim Viehumtreiben  oder verladen sage sie soll reingehen bzw. zur Schaukel etc. dann kommt sie erst wieder wenn sie von mir die Erlaubnis hat.
ich bin eine liebe Mutter, meine Kleine hat viel Freiraum, aber wenn ich etwas sage, tu ich es nur einmal und dann passt es. Dafür haben mich schon viele Eltern beneidet *gg*
Also redet mit euren Kindern, einsperren alleine hilft nicht, sie müssen es verstehen warum sie dahin nicht dürfen. Und das kapieren auch Kleine schon. wichtig ist, es ihnen deutlich mit Nachdruck und immer wieder und bei nicht einhalten gehörig die Leviten lesen. und glaubt mir wenn ich laut werde, geht alles in Deckung und es schadet keinem Kind.
LG Petra
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Ganz liebe Grüße
Petra
Clemens
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« Antwort #4 am: 16.09.10, 10:59 »

Hallo,

Wir haben in der Einfahrt immer mal wieder Spielzeug/Kinderfahrzeuge stehen. Das wirkt ziemlich gut.


So würde ich das auch machen, altes Kinderfahrrad an den Fahrbahnrand aber noch auf die Fahrbahn, Bobbycar oder sowas einfach in des Sichtfeld oder auf die Fahrbahn gestellt.
Keiner will sich sein "heiliges Blechle" kaputtfahren und machen um ein soches Hinderniss von alleine langsam.
Aber immer wieder, wenn man vorbeigeht etwas anders hinstellen, so dass es "lebt".
So ein Sperrholzheini der immer an der gleichen Stelle steht ist auf Dauer nutzlos.

Ein Landwirt den ich kenne, ließ nach mehrfachem Hinweis  (er hatte auch kliene Kinder) auf angepasste Fahrweise an seine Nachbarn, seine Hühner auf dem Hof laufen. Dann war vorbei mit der Raserei. Keiner wollte sich das "hieligs Blechle" mit Hühnerscheiße bis unters Dach vollkleckern.

Gruß Clemens
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maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #5 am: 16.09.10, 11:32 »


Ein Landwirt den ich kenne, ließ nach mehrfachem Hinweis  (er hatte auch kliene Kinder) auf angepasste Fahrweise an seine Nachbarn, seine Hühner auf dem Hof laufen. Dann war vorbei mit der Raserei. Keiner wollte sich das "hieligs Blechle" mit Hühnerscheiße bis unters Dach vollkleckern.

Gruß Clemens

die idee hat was für sich - abe rich möchte auf meinem hofplatz keine hühnerscheisse ... - finde ich furchtbar !!!

ein abgelegtes kinderfahrrad oder so hinstellen finde ich die beste idee -

so lange die eigenen kinder alleine sind - begreiffen sie alles bald einmal - aber wenn dann die schulkameraden dazu kommen - da begann alles wieder von vorne -
wenn der kollege sagt - komm gehen wir doch auf den heukran, welcher junge will sich da outen und sagt - nein dürfen wir nicht -
da hat es einige male eine harte auseinandersetzung gegeben bis die kameraden das begriffen haben !!! Cry
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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
Nelly
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« Antwort #6 am: 16.09.10, 13:22 »

Hallo, unsere Kinder haben selten auf dem Hof gespielt, während eine Maschine lief. Denn da saßen sie grundsätzlich mit drauf. Der Trampeltrecker wird demnach auch fast nur dann genutzt, wenn Papa zu Fuß auf dem Hof unterwegs ist.
Viel schlimmer finde ich, dass Leitern und Treppen eine hohe Anziehungskraft haben. Dieser Tage hat unsere Kleine den eingeparkten Pflug über die Anhängevorrichtung bestiegen, da hätte auch sonstwas passieren können.

Wir wohnen in der Pampa und es fahren selten Leute bei uns her-eher die, die ein "Date" im Grünen haben wollen.
Daher steht ein großes Schild an der Hofeinfahrt "Achtung Kinder" und ich habe neulich mal einen Ball auf den WEg vorm Hof geschossen, als ich einen Irren ranrauschen hörte. Der ist das nächste Mal nur noch vorbeigeschlichen.....


Nell
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Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten!
Elle
OWL
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Wer früher aufsteht - ist länger müde ;-)


« Antwort #7 am: 18.09.10, 08:19 »

Da sind wir ja wohl nicht allein mit dem Hof als Rennpiste  Cool
Daher steht ein großes Schild an der Hofeinfahrt "Achtung Kinder" und ich habe neulich mal einen Ball auf den WEg vorm Hof geschossen, als ich einen Irren ranrauschen hörte. Der ist das nächste Mal nur noch vorbeigeschlichen.....
@Nelly: Wie groß ist das Schild? Wo gekauft? Oder selbst gemacht? Mit so einer Ballaktion wäre ich vorsichtig, denn wenn der Fahrer wegen deinem Ball in den Graben gefahren wäre, hätte Deine private Haftpflicht dir auch schnell nen Strick draus drehen können...

@Verena: stimmt, solche Figuren hab ich auch schonmal gesehen, hatte ich ganz vergessen. Die fallen auch ins Auge. Sag mal Bescheid, wenn du weißt wo die zu ersteigern sind!

@Clemens: das mit den Fahrzeugen oder anderem Kinderspielzeug am Rand des Hofs ist vielleicht die prägnanteste Idee! Vielleicht zusätzlich zu einem Schild?  Im Nachbarort hat hier so jemand mit einem alten Bobbycar versucht drauf hinzuweisen, dass die Leute doch bitteschön im Ort wenigstens 50 fahren - es könnten ja mal Kinder spielen. Bei mir hat es die ersten Male voll gewirkt, ich hab sogar richtig gebremst, weil ich dachte "Huch- wo ist das Kind zum Bobbycar?". Nur mittlerweile hat man sich halt dran gewöhnt und der Effekt ist dahin...

@Petra: es ist sicher beruhigend, wenn man die eigenen Kinder so gut im Griff hat. Aber es sind immer noch Kinder und ich würde nie meine Hand dafür ins Feuer legen, dass sie nicht doch plötzlich dem Ball nachrennen. Und dann kommen eben die hier schon erwähnten Kameraden "winke maggie" dazu, die vielleicht weniger folgsam oder achtsam auf dem Hof mitspielen. Drum wäre es für alle Kids einfacher und sicherer, wenn die Fahrzeuge langsam den Hof queren/befahren.
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Ein fröhlicher Gruß!
Elke

Das Juwel des Himmels ist die Sonne. Das Juwel des Hauses ist das Kind.
martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #8 am: 18.09.10, 08:53 »

Ich hab für unsere Hofeinfahrten damals "Achtung Kinder"-Schilder von IKEA mitgebracht, waren gar nicht teuer.
Die waren so ähnlich wie das von Elke verlinkte Schild. Daraufhin sind auch fast alle vorsichtig über den Hof gefahren.

Damals hatten wir einen Milchtankwagenfahrer, der meinte auch unseren Hof als Rennstrecke mißbrauchen zu können. Einmal hat er fast die Stallecke und die dort stehende Mülltonne mitgenommen. Neben der Tonne stand das Bobbycar geparkt. Das hat er so erwischt, dass die Achse gebrochen war und in seinem Hinterrad steckte.
Reifenwechsel bei vollem Tankwagen war spaßig, aber nicht unser Problem. Er fing dann an, was von Schadensersatz zu erzählen, aber den Magen hat ihm sein Chef dann ganz schnell ausgepumpt. Und danach sind ALLE Milchfahrer sehr vorsichtig gefahren.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
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