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Autor Thema: Maschinen fahren lernen  (Gelesen 2095 mal)
Imke
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Beiträge: 990

Wer Heiterkeit sät, wird Lebensfreude ernten


« Antwort #15 am: 18.08.10, 11:25 »

der Auszubildende von unserem Nachbarn hat kürzlich den Traktor umgekippt. Obwohl dieser schon
länger Fahrpraxis hatte, sind manche unverhoffte Situationen gefährlich. Dieser hatte den Traktor an
einer Böschung nicht mehr halten können, er hat sie unterschätzt. Die moderen Traktoren, insbesondere
bei den verschiedenen Bauarten ( ältere und neuere ) , ist es für Anfänger schon mal schwierig, gleichzeitig A - B - C und und dann noch ein Arbeitsgerät hinten dran zu bedienen und beobachten. Da gilt nur der
Spruch: langsam und vorsichtig.
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Das Glück ist ein Mosaik, bestehend aus lauter unscheinbaren
kleinen Freuden.
LG Imke
Cashy
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 584

Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #16 am: 18.08.10, 15:54 »

Hallo,
umkippen, das ist genau die Sache vor der ich mich auch fürchte.

Erinnnere Dich an den Physikunterricht!  Wann kippt ein Körper?

Genau, das ist abhängig vom Schwerpunkt und der Standfläche.

Stell Dir vor Du würdest im Schwerpunkt ein Lot anbringen. Solange es die Standfläche trifft bleibt der Körper stehen.
Trifft es die Standfläche nicht mehr, dann kippt der Körper.

Die "Kunst" ist also abzuschätzen wo sich der Schwerpunkt von Maschine, Gerät/Anhänger befindet und wie gross die Standfläche selbiger ist.

Je höher z.B. die Ladung auf einem Anhänger gepackt ist (Stroh, Heu,Holz....usw.), um so höher wandert auch der Schwerpunkt, umso größer sollte die Standfläche des Anhängers sein, der ja aber durch die Spurweite und den Achsabstand schon fest vorgegeben ist.
Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist die Federung der Anhänger, besonders bei Kurvenfahrten!

Also im Zweifelsfall lieber etwas weniger aufladen und einmal öfter fahren. Smiley
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Gruß
Cashy
Bergziege77
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Beiträge: 42


« Antwort #17 am: 18.08.10, 16:21 »

Können, Wissen, Erfahrung haben ist das eine, das komische Gefühl das andere. Wenn mir mein allerwertester auch mit 150 PS drunter sagt "jetzt sitzt du aber schräg", dann kommt schon mal heftiges Herzklopfen.
Obwohl ich 51 Jahre Schlepper fahre, sämtliche Arbeiten mit allen Maschinen mache, eine gewisse Vorsicht bleibt.
Sind Männer da anders???
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mouhkouh
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1388


Gut für die Sinne, schlecht für die Nerven!


« Antwort #18 am: 18.08.10, 20:31 »

Keine Ahnung, ob die „Männer“ anders sind, aber ich hatte auch schon einige brenzlige Situationen, die mir dann allerdings auch erst im Nachhinein aufgefallen sind oder mir gesagt wurden, passiert ist glücklicherweise nie etwas. Möglicherweise denkt man „Das wird schon gutgehen“, und manchmal, dann geht es eben nicht gut.
Ich bin mal mit unserem vollen 12.500 Liter Güllefass von der Straße ne Böschung runter gefahren, weil ich abkürzen wollte, und nicht den langen Weg zur Einfahrt auf den Acker fahren...das dabei richtig schlimmes hätte passieren können, hat mein Mann mir erst im Nachhinein gesagt, als er fragte, wer von der Straße über die Böschung auf den Acker gefahren ist  Cool Das hätt richtig bös ausgehen können, wenn ich nur daran denke, wird mir ganz anders.
Ich lauf auch nie mehr in der Nähe von laufenden Mähwerken umeinander, nachdem letzten Sommer eine Klinge ausm Mähwerk  nen Meter von mir in einen Baum geflogen ist. Wenn die mich erwischt hätte, oh mann.
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Wenn du schreiben kannst, heißt es noch lange nicht, das du ein intelligentes Wesen bist Grin
Nelly
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Beiträge: 1119


« Antwort #19 am: 18.08.10, 21:31 »

...selbst mein SV, der schon seit Napoleons Zeiten Trecker fährt hat es vor einigen Jahren geschafft, den fast vollgepackten Heuwagen über einen Huckel in der Wiese zu fahren, ihn mitsamt meinem Mann oben drauf umzukippen. Gott sei Dank nur ne  Prellung und ne Beule am Kopf. WEnn ich überlege, dass mein Mann auch unterm Wagen hätte landen können oder das Ladegitter hätte abgkriegen können...

Die Männer waren alleine los, nur "eben" noch einen Wagen vollpressen und als da der Nachbar anrief: Euer Opa hat den Wagen umgeschmissen und dein Mann hat alles abgekriegt.-Da gingen mir doch ein paar Sicherungen durch.

Ab da wurden bei uns keine Heuwagen mehr gepackt! Soviel zum Thema Schwerpunkt und Erfahrung.


Nell
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Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten!
Clara
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Beiträge: 901


Nichts-was sich zu haben lohnt-ist leicht zu haben


« Antwort #20 am: 18.08.10, 21:51 »

Hallo,(da ists mir heute manchmal noch mulmig, wegen manch anderer fahrenden Idioten),


Hallo Nelly,

nett umschrieben... Grin Grin Danke für das zusätzliche Schmunzeln.

Sind Männer da anders???

Hallo Bergziege, nein- Männer haben auch Angst und Muffensausen in brenzligen Situationen, nur geben sie es nicht offen zu... Ich hatte einen Mitlehrling, dessen Frau aus der Rhön kommt und er sagte mir mal: "Du, da mit dem Schlepper zu arbeiten ist schon gewöhnungsbedürftig. " Und das von einem jungen Mann zu hören, der ein absolutes Händchen für Technik hat. Bei uns ist alles weitestgehend eben in der Gegend.

DAnke für dei Hinweise, mal sehen was sich machen lässt bzgl. eines Frauenschlepperkurses in Thueringen...

Guten Abend

Anja
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... Ich bleibe auf dem Teppich
meiner Möglichkeiten
und hoffe, dass er fliegen lernt... (lach und zwinker)

Kruppa
clara22
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Beiträge: 114


« Antwort #21 am: 19.08.10, 08:43 »

@mouhkuh

so eine ähnliche Situation gleich in meiner Anfangszeit . Ich mußte die vollen Wägen zur Bay- Wa fahren    ich rauf auf s  Feld   denk mir noch naja da gehts ganz schön steil runter      bis zu diesem Zeitpunkt hab ich mir nie was bei gedacht     setz mich auf den Traktor und fahr los     die müssen damals gehuppt haben wie blöd        nur waren die halt auf der anderen Seite    ich hab nix gehört   ein leichtes mulmiges Gefühle hab ich beim runterfahren zwar bekommen ( nee ich hatte richtig Schiß als ich mitten im Hang war)  hab mír aber dann gedacht    wenn die des Gerät so abstellen    in Richtung Berg wirds schon gehen.       

Göga meinte dann nur        wir haben dich schon alle kippen sehen      und er ist regelrecht explodiert was sie für Ängste ausgestanden haben ( ich erst lol)     dann der Kommentar vom Georg     wenn sie da runter ist   dann kann sie mit den vollen Wägen den Kellerberg rauf fahren.      Männer fahren alle den Kellerberg rauf                 Dann ging es los-- wenn du den BErg rauf fährst     nicht stehen bleiben langsam rauf nimm nur den  1 Gang      weil wenn du stehen bleibst  kommste nicht mehr weg.       Vorher wäre ich ganz normal raufgefahren ,danach  dachte ich nur immer ,hoffentlich schaffe ich den Berg.   Nach all den Jahren denk ich mir des noch immer      und fahr immer mit gemischten Gefühlen rauf.   

Aber dass ich damals den Hang runter bin mit vollen Kipper des hör ich nach all den Jahren noch immer       Niemals im Leben würd ich da jetzt runter fahren      manchmal schaltet des Hirn aus und dann hat man 1000 Schutzengel

lg clara
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dresan
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Beiträge: 3


« Antwort #22 am: 19.08.10, 12:11 »

Es ist vieles Gewohnheitssache fahre schon seit Kindheit  mit den Traktor hatte noch nie Probleme. Bei uns ist alles eben. Die einzigen Grundstücke die steil sind haben wir im Wald und da habe ich jedes mal ein ungutes Gefühl
wenn ich dann schräg dastehe steig ich öfters ab und schau mir das an dann muß ich über mich selber lachen
denn ein Bergbauer würde das nicht einmal registrieren wo ich leichtes Muffensausen habe. Allerdings wenn man sich blöd anstellt kann man einen Traktor überall schmeissen.
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Heewerkuug
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Beiträge: 16



« Antwort #23 am: 19.08.10, 15:43 »

Huhu,
vorgestern bekam ich dann einen Crash-Kurs im Traktor-Fahren und Schwaden mit "antikem" Gerät.  Grin
(bin ja früher schon mal den einen oder anderen modernen Automatik-Traktor gefahren,aber noch nie ältere/alte Modelle)
Also,zwei Bahnen in Begleitung geschwadet,dann hat mein Mann weitergemacht und ich entschwand in den Haushalt.

Heute plötzlich schönstes Wetter - mein Mann nicht da - "Auf in den Kampf".

Trecker und Anbaugerät sind noch heil,ich auch.  Cool

Das nächste Gerät bitte...
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Tormenta
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 198



WWW
« Antwort #24 am: 19.08.10, 17:40 »

Ich sass bis vor 6 Jahren nie auf einem Schlepper. Es wurde mir dann gezeigt, und da Not am Mann war wurde ich ins kalte Wasser geworfen. Erledige heute eigentlich alle Arbeiten die mit den Maschinen anfallen, pfluegen, grubbern, saen, gras schneiden, pressen alleine, bin jedoch froh, wenn mein Mann die Geraete anhaengt, denn dies macht mir manchmal noch ein bisschen Muehe, wo die einzelnen Hydraulikschlaeuche, die einzelnen Monitore etc. angeschlossen werden. Fahre auch mit dem Traktor auf der Autobahn (darf man bei uns), und habe mittlerweilen kein Problem mehr damit. Jedoch ist dies fuer einige Kunden immer noch neu dass Frau in so einem grossen Traktor sitzt, und dass der Samen nach dem saen, auch noch kommt. Die denken zum Teil immer noch das koennen nur die Maenner. Wir hatten Kunden die meinem Mann angerufen haben um zu fragen ob ich wirklich wisse wie dies geht. Stellt Euch dies vor. Oder andere die sitzen Stunden in ihrem Auto auf dem Feld und schauen ob ich das Gras auch wirklich richtig schneide. ....... Naja daran gewoehnt man sich.

Geht das ganze ruhig an, jedoch lasst euch nicht zum guenstigen Fahrer einteilen, das passiert dann wirklich sehr schnell.

Tormenta 
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