Bäuerinnentreff - hier gehts zur Homepage!
News: www.baeuerinnentreff.de - die Seite für die Bäuerin im Netz!
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
25.05.12, 15:10


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


« vorheriges nächstes »
Seiten: [1] | Nach unten Drucken
Autor Thema: Die eigene Rente absichern  (Gelesen 1321 mal)
passivM
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2082



« am: 15.08.10, 20:44 »

 Ich lese gerade:
Zitat
mit 65(67) Jahren die Rente
 da ich (noch) nicht weiß, ob da eventuell ein eigenes Thema draus wird, greife ich das mal hier auf. Ich habe es auch in den Nachrichten gehört, dass (unsre - ich bin 45) Rente erst mit 67 voll ausgezahlt wird. Wer früher Rente will, muss Abstriche / Kürzungen in Kauf nehmen. In meinem Fall ist es so, dass mein Mann freiwillig (!) für mich in die Alterskasse einzahlt. Ich bin jetzt am überlegen, ob wir uns das "sparen" sollten, bzw. ob mein Mann das Geld anderweitig für mich anlegt.
Und noch eine Frage: Kann man sich seine eingezahlten Rentenbeiträge - mit Abstrichen, auch ausbezahlen lassen? Oder, falls das nicht geht: Wie lässt man eine Rentenversicherung beitragsfrei stellen? ...bzw. bekommt man nach nur 11 in die LKK einbezahlten Jahren, vorher war ich anderweitig gesetzlich rentenversichert, und nach anschließender Beitragsfreistellung dann irgendwann überhaupt etwas heraus?

Ich mein', im Grunde ist eine Rentenversicherung doch für diejenigen die jetzt um die 40 sind, herausgeworfenes Geld... Da tut man doch nicht mehr, als man rechtlich tun muss, oder?
« Letzte Änderung: 15.08.10, 20:51 von somnio » Gespeichert

Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
martina
Südniedersachsen
Moderatoren
*
Online

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 11145


Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #1 am: 16.08.10, 11:06 »

ich hab aus diesem Beitrag nun mal ein eigenes Thema gemacht, weil es den Diskussionsfluss im alten Thema "Rechtsstreit Hofübergabe" sprengen würde.
Gespeichert

Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
manurtb
Gast
« Antwort #2 am: 16.08.10, 13:18 »

Bei der LKK müsste es doch, wie bei der anderen gesetzlichen Rente eine Rentenberatung geben, oder?

Ich war letztens auf einem Vortrag für Selbständige, da war eine Frau von der Deutschen Rentenversicherung da und hat erklärt, wie das alles läuft.
Wielange muss man einbezahlt haben, wie kann man sich befreien lassen etc.
Gespeichert
klara
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1243



« Antwort #3 am: 16.08.10, 23:41 »

Hallo Somoio,
einmal in der LAK immer in der LAK.
Ausser, Du hast einen Pflegefall zu betreuen,oder Du gehst Arbeiten u. bekommst über 400€ Lohn. Ansonsten wüsste ich nicht, wie man da heraus kommt. Und freiwillig geht garnicht.Sobald der Mann in der LAK ist kommt die Ehefrau auch mit rein.Ausser, Du kannst Dich aus obigen Gründen befreien lassen. Das ist mein Kenntnisstand,ich hoffe, ich bin richtig informiert.
LG Klara
Gespeichert

Carpe diem,nutze den Tag
gina67
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1804


Nach jedem Winter folgt ein Sommer


« Antwort #4 am: 18.08.10, 15:05 »

Hallo Somoio,
einmal in der LAK immer in der LAK.
Ausser, Du hast einen Pflegefall zu betreuen,oder Du gehst Arbeiten u. bekommst über 400€ Lohn. Ansonsten wüsste ich nicht, wie man da heraus kommt.

...oder du bist noch in der Elternzeit.
Nordlicht
Gespeichert
gammi
Vereinsmitglied
*
Online

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2619


« Antwort #5 am: 18.08.10, 16:52 »

Ich bin grad am überlegen (muß ich dann bei Gelegenheit nachschauen) ob mein "freiwilliger" Rentenvertrag nicht auf ein Alter beschränkt ist ab wann er zu Auszahlung kommt. Ich hatte das Glück, dass ich mich freiwillig versichern konnte und somit nicht in die LAK mußte. Außer die Versicherungsfirma geht pleite. Wer weiß was noch alles kommt.
Gespeichert

Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
passivM
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2082



« Antwort #6 am: 18.08.10, 18:41 »

Oh, jetzt hab' ich einen Fehler gemacht: Ich hätte dazu schreiben müsen dass mein Mann nicht mehr in der LKK und der LAK ist, seit er als Lohnempfänger, als versicherungspflichtiger Mitarbeiter (nennt man das so?) auf diesen Landwirtschaftlichen Großbetrieb mitarbeitet (ich erspare mir jetzt die Einzelheiten. Die hatte ich im Vereinsteil mal geschrieben und dann wieder gelöscht, da nach dem Motto: "Selber schuld" eh keine Resonanz kam).  Wir mussten damals raus aus der LKK, und dann gab es Schwierigkeiten mit der neuen Krankenkasse, weil die nicht glauben wollten, dass mein Mann so wenig verdient. Das war ein ziemliches Chaos. Jetzt sind wir nicht mehr in der landwirtschaftlichen Alters- und Krankenkasse. Aber mein Mann zahlt freiwillig für mich in die LAK weiter ein....
Gespeichert

Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
passivM
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2082



« Antwort #7 am: 18.08.10, 18:44 »

Und jetzt kopiere ich hier gerade noch rein, was ich eben unter "Rechtsstreit statt Hofübergabe" geschrieben hatte. Ich glaub, hier passt das besser rein:

Zitat
Zitat
Es gibt da eine Regelung von der LWA, die einen bestimmten Betrag (netto ca. unter 570 €) akzeptiert, bei dem dann der Sohn (MiFa) nicht auch noch Alterskassenbeiträge bezahlen muß, was für viele Landwirte oft eine viel zu hohe Summe wäre, um den Sohn zu Hause zu halten.
Hallo Benita2,

kann es sein, dass die LWA (LAK- Landwirtschaftliche Alterskasse?) diesen Betrag akezptiert, bei einem Sohn der neben seiner regulären Berufstätigkeit noch im Elterlichen Betrieb mitarbeitet?
 
Ich meine, wenn die Alterskasse das bei einem Sohn akzeptieren würde, der voll und ausschließlich auf dem Elterlichen Hof arbeitet, sorry, dann müsste so etwas vorboten werden. Meine Meinung. Aber ich denke, das Obere trifft zu. Richtig?
Gespeichert

Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
gammi
Vereinsmitglied
*
Online

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2619


« Antwort #8 am: 19.08.10, 15:38 »

..wenn er nicht freiwillig für Dich weitereinzahlt, dann sind soviel ich weiß eh alle Beiträge auf deutsch gesagt für die Katz. Denn sonst hast Du ja Deine Pflichtjahre nicht beisammen und bekommst auch nix. Genau das war der Grund warum ich damals die freiwillige Variante gewählt hab.. Aber darüber wurde ja auch schon an anderer Stelle schon oft diskutiert.


Aber trotzdem noch eine Frage. Du hast gefragt ob es sinnvoll wäre eine andere Altersabsicherung zu machen. Hast Du da an etwas konkretes gedacht.
Gespeichert

Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
klara
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1243



« Antwort #9 am: 19.08.10, 23:03 »

Hallo Somnio,
Du bist bei der LAK, weil Dein Mann die LAWI im Nebenerwerb führt,richtig?
Frag doch einfach dort einmal nach, wie es aussieht, wenn Du aus der Versicherung  raus möchtest.Würde mich interrerssieren, ob Du da raus kommst Embarrassed Lips Sealed.
LG Klara
Gespeichert

Carpe diem,nutze den Tag
passivM
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2082



« Antwort #10 am: 19.08.10, 23:48 »

Also vorneweg: Ich möchte natürlich nicht riskieren, dass meine bisher gezahlten Beiträge dann für die Katz wären. Deswegen hab' ich überlegt, ob man sich bei der LAK beitragsfrei schalten lassen kann, so dass man nur die Jahre zusammen bringt, bzw. lediglich einen Anspruch auf eine "Mindestrente". Aber ich glaube fast, das geht nicht. Die "Bauernrente" ist doch eh immer gleich "hoch", oder? Das ist doch nicht so wie bei den anderen Rentenpflichtversicherungen, wo jemand der viel einzahlt mehr später mehr Rente bekommt, und jemand der nur Mindestbeiträge zahlt bekommt halt später nur ganz wenig.
Ich war ins Grübeln gekommen, wegen dieser aktuellen politischen Debatte vonwegen Rentenantrittsalter erhöhen auf 67 oder auf 70 Jahre, ja oder nein, bzw. wenn dann jemand Rente ab 65 will, muss er mit Abstrichen rechnen (quasi eine Rentenkürzung für alle die nach wie vor mit 65 in Rente gehen).
Ich hab' mir gedacht: Da bekomme ich eh nix mehr raus, bis ich mal im Rentenalter bin. Vielleicht sollte man das Geld anderweitig anlegen. Aber wie, das weiß ich auch noch nicht... hm?
Was nutzt dir ein Mietshaus, wenn du Mieter hast, die nicht zahlen wollen oder können? Mietnormaden? Was nutzt es dir, wenn du dir 5 oder 10 ha Land kaufst? Von den Pachteinnahmen kannst du dann auch nicht leben... Was nutzt es dir Aktien oder Fonds, wenn die Kurse unberechenbar sind? - Ach, keine Ahnung. Aber auf staatliche Rente können wir Mittvierziger uns doch nicht mehr verlassen, egal wie viel oder wenig wir jetzt einzahlen.
Oder wie seht Ihr das  Huh
Gespeichert

Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
gammi
Vereinsmitglied
*
Online

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2619


« Antwort #11 am: 20.08.10, 15:01 »

...und vor allem nicht vergessen: Bei allem was Du Dir fürs Alter zurücklegst greift auch noch die Steuer mächtig zu.

Aber eine andere Frage. Wenn Dein Mann ja sehr wenig verdient, wie du geschrieben hast, dann bekommst Du doch auch Beitragszuschuß? Das heißt, du bezahlst eigentlich relativ wenig ein und bekommst hinterher doch gleich viel wie die anderen?
Trotzdem würde ich mich mal bei der Alterskasse und bei verschiedenen Versicherungen beraten lassen, was die so im Angebot haben. Oft hört man bei solchen Beratungsgesprächen Dinge an die man sonst gar nicht gedacht hätte.
Gespeichert

Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
Seiten: [1] | Nach oben Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.16 | SMF © 2006-2007, Simple Machines
Dilber MC Theme by HarzeM
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Homepage - Tractorpulling - Pferdeforum
Infothek - Branchenbuch - Gesetze/Verordnungen - Pachtspiegel
nach oben