SiegiKam
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Bayern
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« am: 19.07.10, 16:38 » |
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Etwas neben dem Thema, aber dennoch: Ich habe heute als Ausnahme mal Weizen für meine Hühner gekauft, weil wir den sonst geschenkt von SM bekommen, aber die Reste, die da noch dalagen erschienen mir nicht mehr verfütterbar und SVs anderes Lager ist denkbar unpraktisch und gefährlich zu handeln. Ich habe für den Zentner bei Raiffeisen 11 Euro bezahlt. Meinen Mann hat es fast aus den Schuhen gehaut, dass Weizen dermaßen günstig gehandelt wird, wussten wir nicht. Wieviel davon geht an den Bauern? Mag SV nicht fragen, weil er sich sonst kontrolliert fühlt. 22 Mark, das kann doch nicht sein? Ich bilde mir ein, vor vielen Jahren mal Weizen gekauft zu haben, da kostete er 25 Mark.
Nachdenkliche Grüße, Siegi
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Leben und leben lassen
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klara
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« Antwort #1 am: 19.07.10, 23:39 » |
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Hallo Siegikam, 11€ pro Zentner, das heisst doppelzentner 100kg 22€. Da könnten wir uns von schreiben, wenn wir soviel bekämen. Der tatsächliche Weizenpreis liegt um die 10€ ,weiss nicht genau, für 100 kg. Hat jemand genaueres? LG Klara
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Carpe diem,nutze den Tag
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amber
Powerfrauen find ich gut
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« Antwort #2 am: 20.07.10, 00:35 » |
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Also wenn, dann gilt der Preis immer pro Dezitonne, also 100 kg. Von 22 Euro pro Zentner können wir nur träumen.  Momentan höchstens 10 Euro pro Dezitonne. LG Gitte
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lieber heimlich klug, als unheimlich doof
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Marina
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« Antwort #3 am: 20.07.10, 07:50 » |
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Wir haben vor ca. 3 Wochen Weizen für knapp 11 Euro/dz verkauft. Das war ein "relativ" guter Preis  Für diesen Preis haben wir gestern auch an einen Bekannten für seine Gänse/Enten/Hühner verkauft. Siegi, wenn ich dein posting eher gelesen hätte, hätten wir mehr verlangt  Gruß Marina
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gammi
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« Antwort #4 am: 20.07.10, 07:52 » |
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Im Moment ist Weizen aber bei 14 Euro. Es geht ein bißchen aufwärts.
Erdbeeren sind bei euch ja richtig teuer....bei uns kosten 500 gr.gepflückte Ware 1,50. Und die sind garantiert aus nächster Nähe.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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SiegiKam
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Bayern
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« Antwort #5 am: 21.07.10, 19:47 » |
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Also wenn, dann gilt der Preis immer pro Dezitonne, also 100 kg. Von 22 Euro pro Zentner können wir nur träumen.  Momentan höchstens 10 Euro pro Dezitonne. LG Gitte Dann langen die Zwischenhändler wie Raiffeisen... ganz schön hin  . Gut, dass ist der Weizen vom Vorjahr, den mussten sie jetzt ein Jahr aufheben, und wer jetzt kauft, der braucht ihn dringend, sonst würde er warten auf die neue Ernte. Das mag den Preis schon ein wenig treiben, aber trotzdem ist die Spanne schon fast unmoralisch! LG Siegi
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Leben und leben lassen
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Tina
Lüneburger Heide
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Bäuerinnen - find ich gut!
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« Antwort #6 am: 21.07.10, 20:34 » |
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Wir haben letzte Woche Futterweizen aus 2009 verkauft (brauchen wir nicht mehr, das hat aber betriebliche Gründe) für 14,45 plus Steuer. LG tina
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LG Tina
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Beate Mahr
Untermain Ebene
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower
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« Antwort #7 am: 21.07.10, 20:58 » |
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Dann langen die Zwischenhändler wie Raiffeisen... ganz schön hin  . Hallo wer sonst Wir Landwirte liefern Futtergetreide ... bekommen 10 Euro für 100 kg ... Sie verkaufen Futtergetreide ( Tauben - Hühner usw. ) und nehmen 10 Euro für 50 kg ... Das nennt man Gewinnoptimierung Gruß Beate
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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden
John F. Kennedy
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Bullenmafia
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« Antwort #8 am: 21.07.10, 21:03 » |
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tja was lernen wir daraus.. wir machen einen Zweig auf der auf diese Kunden abzielt??? Botschal
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Ganz liebe Grüße Petra
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SiegiKam
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« Antwort #9 am: 22.07.10, 06:27 » |
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Ja, wär nicht verkehrt. Für was gibts eigentlich den Bauernverband, der hat das doch schon lange gesehen? Könnte es sein, dass die Bauernvertreter in den oberen Etagen der Ra......n zuhause sind?
Ahnungslose Grüße von Siegi
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amazone
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Leben und leben lassen.
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« Antwort #10 am: 22.07.10, 07:25 » |
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mein arbeitgeber verkauft (erfolgreich) auch den weizen für 10,- €/ 50 kg an "kleinabnehmer". und da verrate ich kein geheimnis, denn das machen hier alle betriebe so.  wenn man die kosten für einlagerung, lagerung, auslagerung, absacken berücksichtigt und sich dazu noch eine gewinnspanne errechnen möchte, dann bleibt da nicht viel über. auch bei dem preis werden hier überlegungen angestellt den verkauf einzustellen, weil der aufwand in keinem verhältnis zum gewinn steht. es muß ja keiner sein getreide zum landhandel bringen....
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Beste Grüße von Amazone
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Mirjam
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Change happens!
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« Antwort #11 am: 22.07.10, 11:52 » |
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Wir Landwirte liefern Futtergetreide ... bekommen 10 Euro für 100 kg ... Sie verkaufen Futtergetreide ( Tauben - Hühner usw. ) und nehmen 10 Euro für 50 kg ... Das nennt man Gewinnoptimierung Gruß Beate Beate - es verbietet dir doch niemand - das gleich zu tun... 
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
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martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben
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« Antwort #12 am: 22.07.10, 12:44 » |
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Hier handelnd die Bauern derzeit sehr gut untereinander, die Schweinemäster kaufen ihre Gerste direkt ein.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.
Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage! Martina
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Ingrid2
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« Antwort #13 am: 22.07.10, 12:59 » |
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Solange die meisten Landwirte ihre Ernte direkt nach dem Dreschen einfach "abliefern", müssen sie sich nicht darüber wundern, wenn der Preis niedrig ist. Sie haben ja überhaupt keinen Verhandlungsspielraum. Erst dann, wenn Landwirte "verkaufen", d.h. sich aktiv um die Vermarktung kümmern, ist auch der Erlös beeinflußbar. Allerdings gehört dazu auch, eigene Lagermöglichkeiten zu haben und dann zu verkaufen, wenn der Markt günstig ist.
Wer allerdings keine "Zeit" und auch keine "Lust" hat, sich vor der Ernte mit den Preisen auseinanderzusetzen, oder sich auch mal über Vorverträge absichert, darf nicht jammern, wenn der nehmen muß was er bekommt.
Ingrid
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gammi
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« Antwort #14 am: 22.07.10, 17:15 » |
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Solange die meisten Landwirte ihre Ernte direkt nach dem Dreschen einfach "abliefern", müssen sie sich nicht darüber wundern, wenn der Preis niedrig ist. Sie haben ja überhaupt keinen Verhandlungsspielraum. Erst dann, wenn Landwirte "verkaufen", d.h. sich aktiv um die Vermarktung kümmern, ist auch der Erlös beeinflußbar. Allerdings gehört dazu auch, eigene Lagermöglichkeiten zu haben und dann zu verkaufen, wenn der Markt günstig ist.
aber auch im winter kann ich nicht sagen ich verkauf zu dem Preis, den ich will.....da habe ich auch nicht wirklich Verhandlungsspielraum. Ehrlich gesagt, da weiß auch ein Landhändler genau, was der ander gerade zaht. Und in den letzen Jahren waren mit den höheren Erlösen im Winter kaum die Lagerkosten bezahlt. Es sagt ja auch niemand was dagegen, dass getreide in der Ernte weniger kostet........dass Problem ist nur "wie" wenig sie kostet. Klar braucht der Handel auch seine Spannen.Aber für mich ist das Problem darin, dass ich als Erzeuger nicht einfach sagen kann/darf wir haben jetzt einen Mehraufwand an Dokumentation deshalb muß meine Ware auch z. B. ein Euro teurer sein. Genausowenig kann ich höhere Energiekosten oder was auch immer einfach in meine Kalkulation aufnehmen.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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