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Autor Thema: Haustürbesuche über Mittag  (Gelesen 1761 mal)
Su
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« am: 21.07.10, 15:48 »

Hoi zäme
Mich ärgern Werbe-Telefonanrufe, vor allem zu Unzeiten und über unterdrückte Telefonnummern.
Ebenso ärgern mich die immer häufigeren Haustür-Besuche von Vertretern aller Art, von Bettlern, von Missionaren usw. und auch dies ganz besonders zu Unzeiten. Nun stellt sich ja die Frage, was sind Unzeiten. Und das will ich Euch nun mal fragen.
Da ich nicht weiss, wie das in Deutschland ist, stelle ich das Thema mal in die Schweizer Box, denn es interessiert mich vor allem, wie ihr Schweizerinnen das seht.
Weshalb ich diesen Eintrag grad jetzt mache: Gestern mittag an einem strengen Tag: Wir beginnen grad eben mit dem Mittagessen (12.10 Uhr). Es klingelt an der Haustüre. Ich denke, das muss eine Nachbarin sein, die ein dringendes Anliegen hat. Denn wer sonst klingelt um diese Zeit. Aber nein, es ist ein nettes junges Fräulein, das im Namen des Roten Kreuzes irgendwas will. Ich weise sie ziemlich sec auf die Zeit hin, ob sie noch nicht gemerkt habe, dass jetzt Mittag sei. Ach so, wenn mich das störe, komme sie halt später wieder. Ich habe dann am Nachmittag ein Mail an das Rote Kreuz in unserem Kanton geschrieben und als Antwort kam: Bisher habe sich noch nie jemand daran gestört. Die Vertreter hätten die Weisung, nicht vor 8 und nicht nach 21 Uhr zu klingeln, aber im allgemeinen halte man sich an die Zeiten zwischen 9 und 20 Uhr.
Was meint Ihr zum Thema Vertreterbesuche - um welche Zeit?
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Herzliche Grüsse, Susanne
Su
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« Antwort #1 am: 21.07.10, 17:04 »

was mich an dieser aktion gestört hat ist: ich war bereit, 20 chf zu spenden. werde einen einzahlungsschein erhalten. musste jedoch unterschreiben, dass dies nicht eine einmalige zahlung sei, dass ich jährlich einen solchen ES erhalten werde.
fand ich schon fast frech... Undecided ich sagte der studentin, dass ich dies als eine einmalige spende ansehe.

"Das Schweizerische Rote Kreuz des Kantons wirbt derzeit tatsächlich in zwei Bezirken nach neuen Mitgliedern", so schrieb mir der stellvertretende Geschäftsleiter in seiner Antwort. Es geht also nicht um Spenden sammeln, sondern um Mitgliederwerbung. Du hast da wohl offenbar für eine Mitgliedschaft unterschrieben.
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Herzliche Grüsse, Susanne
Swisslady
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« Antwort #2 am: 22.07.10, 16:57 »

Meistens wenn so ein telefonischer Verkäufer anruft, sage ich wir haben ein Sternchen im Telefonbuch. Das hilft meistens. Das heisst viele entschuldigen sich und andere knallen einfach den Hörer drauf.  Egal, aber los bin ich die.
Der Arbeitskleidervertreter kommt auch immer zur Essenszeit, das finde ich auch nicht so toll. Jetzt haben wir  schon länger nichts mehr gekauft, vielleicht gibt er es dann auf.  Die Qualität der Ueberhosen lässt zu wünschen übrig.  Auch die Gummistiefel, die nicht gut verleimt waren, gingen nicht auf Garantie und dabei waren es Sauteure Stiefel. Grund genug sich nicht stören zu lassen während dem Essen.
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Tschüss zäme u äs Grüessli  Susanna

Gib jedem Tag die Chance der schönste deines Lebens zu werden.
hildy
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Es gibt nichts Gutes, ausse man tut es!


« Antwort #3 am: 22.07.10, 18:36 »

Diese Verträge des Roten Kreuzes sind mir auch aufgestossen. Ich hatte vor ein paar Jahren immer wieder mal junge Leute in meiner Ferienwohnung, manchmal bis sechs auf einmal. Sie störten sich nicht an Zusatzbetten und waren den ganzen Tag nicht hier. Beim Putzen ist mir dann ein ganzer Packen Durchschlagpapier in die Hände gekommen und ich habe gesehen, dass es sich um Spendenverpflichtungen handelte!
Seither bekommt das Rote Kreuz nichts mehr von mir! Das finde ich nämlich eine Bauernfängerei - denn sicher wissen die Leute meistens nicht genau, was sie unterschrieben haben!
Hildy
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Hildy us em Baselbiet, CH
Paula73
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« Antwort #4 am: 22.07.10, 18:56 »

Diese Verträge des Roten Kreuzes sind mir auch aufgestossen. Ich hatte vor ein paar Jahren immer wieder mal junge Leute in meiner Ferienwohnung, manchmal bis sechs auf einmal. Sie störten sich nicht an Zusatzbetten und waren den ganzen Tag nicht hier. Beim Putzen ist mir dann ein ganzer Packen Durchschlagpapier in die Hände gekommen und ich habe gesehen, dass es sich um Spendenverpflichtungen handelte!
Seither bekommt das Rote Kreuz nichts mehr von mir! Das finde ich nämlich eine Bauernfängerei - denn sicher wissen die Leute meistens nicht genau, was sie unterschrieben haben!
Hildy

Das gleiche haben wir mit dem ASB erlebt. Die Dame besaß tatsächlich die Frechheit, nachdem sie von der Schwägerin abgewiesen wurde ums Haus herum zur Hintertür ins Haus hinein zu kommen, bis sie auf die Großeltern getroffen ist. Denen, beide Schlaganfall geschädigt, hat sie dann Mitglieds und Spendenverträge aufgeschwatzt. Als SM dahinter gekommen ist wurden sie natürlich sofort gekündigt einschl. eines Beschwerdebriefes. Als Antwort lehnte der ASB die Verantwortung für die Praktiken der Werber ab, sie würden ja nur die Aufträge vergeben  Angry

Paula.
« Letzte Änderung: 22.07.10, 22:46 von Paula73 » Gespeichert
hosta
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« Antwort #5 am: 22.07.10, 20:52 »

Hallo!
Die Anrufe nehmen ab, wenn man konsequent gleich mitteilt, man kauft nichts am Telefon und man beantwortet keine Fragen am Telefon .Aus, Schluß Hörer auf.
Zur Mittagsruhe. Bei Bekannten hängt über dem Klingelknopf ein großes Schild mit nettem Hinweis auf die Mittagsruhe zwischen 12 und 14 Uhr.
hosta
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Gartenfee
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« Antwort #6 am: 01.08.10, 09:25 »

Hallo Leute,
nur weil es klingelt muss ich noch lange nicht zur Tür Wink Wink
Nur weil das Telefon schellt muss ich noch lange nicht rangehen Wink Wink
Übrigens so ein Display mit Rufnummernanzeige -auch ganz praktisch......

Sehts doch locker-nicht immer gleich losrennen

Viele Grüße Gartenfee
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Lotta
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« Antwort #7 am: 01.08.10, 10:04 »

Hallo Gartenfee!
So kann ich das auch...
Nur Göga leider nicht  Roll Eyes
Besonders ätzend, wenn ich sage- ich geh nicht ran, ich will jetzt nicht..
dann geht er nämlich ran und ruft dann....für diiihhiiiich  Lips Sealed

Grussi
Lotta
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Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern
Lotta
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Cowboyerin :o)


« Antwort #8 am: 01.08.10, 16:01 »

Hallo Linda!
Wenn ich mich mitags hingelegt habe oder ich irendwas mache, wo ich nicht einfach wegkann (Teig an den Händen oder so)
dann kann der Kaiser von China anrufen...
Und auf die Nummer gucken und nicht abnehmen? Wenn ich abends meine Ruhe möchte, die Kinder zuhause sind...dann kan das auch mal passieren  Cool
Ich mach mich doch nicht zum Sklaven  Grin
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Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern
landleben
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« Antwort #9 am: 01.08.10, 20:35 »

Hatte ein Schild an der Tür:

Besucher bitte nicht in der Zeit von.....-


Muss das mal wieder raussuchen.


lg

landleben
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Naima
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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)


« Antwort #10 am: 02.08.10, 11:50 »

Seit ich ein Schild an der Tür habe:

"Vertreterbesuche nur nach telefonischer Voranmeldung am Vortag"

ist es bei uns recht ruhig geworden  Grin
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Ingrid2
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« Antwort #11 am: 02.08.10, 21:18 »

Seltsamerweise meinen Vertreter wohl, bei Landwirten kann man zu jeder Zeit kommen - die sind ja zu hause und haben immer Zeit.

Seit wir Vertreter einfach stehen lassen wenn wir keine Zeit haben, hat sich das deutlich gebessert. Grin Und Spendensammler, Haustürverkäufer und sonstige lasse ich im allgemeinen nicht zu Wort kommen und sage sehr klar und sehr deutlich, daß ich nichts will - auch da war schon lange keiner mehr da.
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regi
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Jeder sieht ein Stückchen Welt - gemeinsam sehen wir die ganze!


« Antwort #12 am: 04.08.10, 20:47 »

Bei uns hält sich der Aufmarsch an Vertretern sehr in Grenzen. Vielleicht, weil SM eher kauffreudig ist, zB. bei einer Behindertenwerkstätte, die schon jahrelang einen Vertreter vorbei schickt. Sie haben gute Ware und es ist ein seriöser Laden, aber ich brauche nur alle paar Schaltjahre neue Taschen- oder Küchentücher, dann kaufe ich eben nur dann.

Mit Telefonanbietern kenne ich nicht mehr viel Hemmungen. Da bin ich schnell und sec fertig, weil ich da gar nichts kaufen will. Manche verstehen sofort, dass es mir ernst ist, bei anderen hänge ich einfach auf.

Ein Vertreter ist noch nie über Mittag bei uns gelandet.... Verstehen tu ich's, um 13.30 Uhr ist bei uns oftmals niemand mehr im Haus. Und trotzdem macht man das einfach nicht!
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Tschüss zäme
regi
silberhaar
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« Antwort #13 am: 04.08.10, 21:28 »

Hallo
Wir haben praktisch keine Haustürverkäufer, wohnen so abgelegen glauben die meisten da ist bestimmt nur noch Weideland. Für uns ein Glück.

Bei Telefonanrufen mache ich meistens auch kurzen Prozess.

silberhaar
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züsi
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« Antwort #14 am: 05.08.10, 12:32 »

hatte heute grad so einen 'flotten' anrufer, wie wir angefangen haben mit dem mittagessen.

der hat gleich losgelegt (und denn no uf hauchdeutsch!!!!) bis ich ihn fragte um was es eigentlich gehe.

irgendwas von 'für 5 rappen billiger telefoniere.... quak quak quak' da habe ich ihm nur gesagt:"aber nicht
am mittagessen" und aufgehängt.


die spinnen doch wirklich!

gruss susanne
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