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Autor Thema: Heuernte "Anleitung"  (Gelesen 1289 mal)
Clemens
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« Antwort #15 am: 14.07.10, 09:22 »

Hallo

nein - nördlich des rheinfalls.... - gute halbe stunde bis wt .... - wir sind aber gerade südlich von vs

gehört das nicht mehr zum Thurgau? Ist das dann Klettgau?


Gruß Clemens
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martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #16 am: 14.07.10, 09:33 »

Könnte es sein, dass Ihr jetzt vom Heumachen abkommt? Cool
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #17 am: 14.07.10, 10:28 »

Hallo

nein - nördlich des rheinfalls.... - gute halbe stunde bis wt .... - wir sind aber gerade südlich von vs

gehört das nicht mehr zum Thurgau? Ist das dann Klettgau?


Gruß Clemens
nein das ist schaffhausen - so halb klettgau - "halb eingemeindet" - wir sind bereits "bergbauern - so à la schwarzwald" und machen noch sehr viel heu (winke zu martina ) - aber so wenig als möglich von hand - das sind dann meist weiden .....

thurgau beginnt erst oberhalb stein am rhein
da habe ich mich ein bisschen vertan  - er beginnt schon kurz nach schaffhausen - auf der südlichen rheinseite - auf der nördlichen gibt es deutschland (büsingen - enklave oder für euch exklave) - dann wieder schweiz - nochmals deutschland - schweiz - und endgültig de....
« Letzte Änderung: 14.07.10, 14:14 von maggie » Gespeichert

liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
Clemens
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« Antwort #18 am: 14.07.10, 10:46 »

Hallo Marina,


Könnte es sein, dass Ihr jetzt vom Heumachen abkommt? Cool

entschuldigung.
Noch was. Wenn die Wiese beim mähen noch recht feucht ist und auf Schwad gemäht wird, kann es besser sein, man zettet das Gras nicht unmittelbar nach dem mähen, sondern wartet bis die freie Fläche etwas abgetrocknet ist.
Auch ist zu beachten, dass wenn das Heu gepresst werden soll, es richtig gut dürr sein soll, da es sonst in der Balle gern zu schimmeln beginnt. Bei zu feuchtem Heu ist zudem die Gefahr der Selbstentzündung gegeben. Wenn sich das Heu auf dem Stock sehr erwärmt kann man das aber auch riechen. Dann ist aber bereits "Gefahr im Verzug". Die örtlichen Feuerwehren haben in der Regel "Heustocksonden" mit denen man die Temperaturen im Heustock ermitteln kann und gegebenfalls wird die Feuerwehr die notwendigen Maßnahmen treffen.
Das dürfte aber bei der klein Heumenge von "KleineFörsterin" kein Problem sein.

Bei unsicherer Wetterlage kann es sinnvoll sein, abends das noch nicht fertige Heu zusammenzurechen und große Haufen zu machen oder zumindest auf Schwad zu rechen, dann wird die Wassermenge die auf das Heu regnet viel kleiner und es trocknet entsprechend wieder schneller. Ist aber wieder mehr Arbeit.

Gruß Clemens


Gruß Clemens
« Letzte Änderung: 14.07.10, 11:04 von Clemens » Gespeichert
martina
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« Antwort #19 am: 14.07.10, 11:09 »

Leicht muffig, einfach unangenehm und eben nicht nach "gutem frischen Heu" würde ich sagen.
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Clemens
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« Antwort #20 am: 14.07.10, 11:25 »

Hallo SwissBäuerin,


Wenn sich das Heu auf dem Stock sehr erwärmt kann man das aber auch riechen.

Gruß Clemens

Nach was riecht es in diesem Fall denn?

habe jetzt keinen Begriff dafür parat, aber es richt einfach anders wie frisches Heu. Da dieses Nacherwärmung erst ein bis zwei Tage nach dem Einfahren auftritt ist es ratsam, wenn man Zweifel hat ob das Heu gut trocken war, einfach immer mal wieder daran vorbeizugehen.
Wenn man auf den Heustock raufklettert und oben mal ein paar Gabeln wegnimmt dann merkt man auch dass das Heu feucht ist und "schwitzt". Da im innern eines Heustockes vor der "Selbstentzündung" Temperaturen von über 80° entstehen und die warme fechte Luft nach oben entweichen will, sich in den oberen kühleren Schichten wieder abkühlt schlägt sich dort das durch Kondensation frei werdende Wasser im Heu ab, es wird richtig feucht. Dann ist höhste Zeit mal mit der Feuerwehr Kontackt aufzunehmen.
Wir haben bei Zweifel immer eine Fuhre in der Hocheinfahrt liegn lassen und eventuell erst am nächsten Tag mit dem Heuaufzug auf den Stock verfrachtet. Da hat man dann schon bei der einen Fuhre (Ladewagen) gemerkt wie es angefangen hat zu schwitzen. Dann hat man die Sache etwas aufmerksamer beobachtet und auch mal die Temperatur im Stock gemessen. Ab 60° wird es dann kritisch.

Nicht umsonst haben viele Betriebe im Alpenvorland (erhöhtes Gewitterrisiko) eine Heubelüftung um dieses kritische Heu durch zuführung von Frischluft 1. zu kühlen und 2. nachzutrocknen.

Bei Heurundballen die "noch etwas Sonne hätten vertragen können" kann es sinnvoll sein, diese mit der runden Fläche auf Paletten zu stellen. Bei mit Festkammerpressen gepressten Ballen ist der Ballenkern (kritische Zone) nich so stark verdichtet und wenn von unten frische Luft rannkommt kann sich in diesem Weichkern eine art Kaminefekt bilden was für die Nachtrocknung günstig ist.


Meinem Onkel (ganz inder Nähe von Maggie) ist vor vielen Jahren mal fast der Hof abgebrannt. Als die Feuerwehr den Heustock ausgeräumt hat und des Heu auf eine Wiese gefahren wurde, hat es auf dem Hänger angefangen zu brennen.
Auch binn ich vor viele Jahren an einen Brandort gekommen da haben sich Heuballen im Lager selber entzündet. War Tatalschaden.

Gruß Clemens
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martina
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« Antwort #21 am: 14.07.10, 11:31 »

Und dieses Heu bekommt man lange nicht richtig gelöscht... Wir hatten einen Fall einer Heuselbstentzündung im Ort, da wurde das schwelende Heu auf eine Wiese gefahren, um es dort richtig löschen zu können, das hat 14 Tage lang nachgequalmt und sich immer wieder selbst entzündet.

Also, lieber länger trocknen lassen, als zu wenig Wink
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Mirjam
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« Antwort #22 am: 14.07.10, 14:09 »

Hallo Martina,

da sagst du was - vorletzte Woche war ich überland unterwegs für einen Landwirt mit dessen Praktikantin: Da vor uns - brennt auf der Strasse ein Heuladewagen mit losem Heu. Der Bauer hatte zum Glück schon den Hänger abgehängt, aber da geht nicht mehr viel ausser schaun, dass der Asphalt nicht zuviel Schaden nimmt bei der Hitze.

Haben dann gleich per Handy die Feuerwehr informiert und andere Landwirte haben mit kleinen Feuerlöschern den Wegesrand abgesichert.

Gruß Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
roco
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« Antwort #23 am: 14.07.10, 19:12 »

Bei uns ist vor Jahren der ganze Hof abgebrannt,
und es gibt für mich nichts schlimmeres, wie der Geschmack von brennendem/verbrannten Heu.
Der geht mir duch Mark und Knochen!
Bei jedem brennenden Hof kommt alles wieder hoch,...
so wie hier im Ort vor 2 Wochen Ökonomiegebäude, Haus und Schuppen,...  Cry
alles weg Embarrassed

@kleine Försterin
meinst du es kennt hier jemand das hintere Kandertal, ausser man wohnt grad neben dran übern Berg? Wink

zum heuen:
einfach luftig aufs Feld legen und immer wieder wenden,.. bis es trocken ist.
Bei noch feuchtem Boden oder im Herbst über Nacht bisschen zusammen machen.
Oder wenn du eine Rundballe zusammen bekommst, können wir sie dir auch unter Dach trocknen  Wink

Grüße
von einer, der grad der Kopf von den vielen Zahlen ( unterstütztvon der Hitze) raucht
« Letzte Änderung: 14.07.10, 19:14 von roco » Gespeichert

LG
roco
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