saba
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« Antwort #150 am: 27.09.11, 20:52 » |
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Laut Eheberaterin soll ich ihm noch ein bisschen Zeit lassen, damit er für sich die Entscheidung fällen kann, sich gegen seine Eltern zu stellen
Hallo Nelly, natürlich muss dein Mann für sich die Entscheidung treffen, aber verheiratet ist er doch mir dir und nicht mit seinen Eltern. Damit meine ich nicht, dass Ehepartner immer dieselbe Meinung haben müssen und alles gutheißen müssen, was der andere tut oder möchte. Nur mein Gefühl sagt mir, dein Mann kann in seinem Zustand (Burn out, etc.) die Zusammenhänge nicht so ganz klar erkennen. Liebe Grüße, Saba
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Nelly
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« Antwort #151 am: 27.09.11, 21:00 » |
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Ob die Eltern was zurückfordern können kann ich dir nicht sagen, weil unsere Ausfertigung des Übergabevertrags bei meiner SM im Kleiderschrank verwahrt wird (Wahnsinn, aber damals waren wir noch nicht verheiratet und ich in die ganze Prozedur nicht involviert).
Ich meine es stände was drin, wenn er den BEtreib runterwirtschaftet bzw. nicht nach ihren Wünschen führt......mein Mann hat bei seinen Eltern alles wie ein Schaf zur Schlachtbank unterschrieben ( ebenfalls Wahnsinn).
Er plant, wenn den ein gemeinsamer Auszug ansteht, den Betrieb weiterzuführen. Von daher können sie ihm eigentlich nichts....
Das er das nicht klar bekommt, das habe ich auch gemerkt. Er ist bisher in erster Linie drauf bedacht gewesen, seinen ELtern "nicht an den Karren zu pieseln", weil er den Betrieb von ihnen bekommen hat, weil sie ihn immer befehligt haben, weil das ehernes Gesetzt war.......und jetzt steht er da und muss SELBST Entscheidungen treffen, die so völlig vom bisherigen Leben abweichen. Die Beraterin schlug im relativ moderne Alternativen vor (z.B. anstelle sich tot zu arbeiten lieber mal Rückenschule, SChwimmen etc.). Das grenzt in seiner Familie an Frevel! Im Endeffekt steht er grad mit dem Rücken zur Wand. Es wird sich was ändern und er wird seinen ELtern gegenüber seinen Mann stehen müssen. Eigentlich ist alles egal: Er wird Druck kriegen, wenn ich gehe, wenn ich bleibe oder wenn er mitzieht. Er muss dadurch....und das hat er jetzt gemerkt.
Werde ihn mir nachher nochmal vorsichtig zur Brust nehmen und denn Stand seiner Gedankengänge abtasten.....
Nell
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Paula73
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« Antwort #152 am: 27.09.11, 21:23 » |
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Du solltest ihm im Moment vielleicht nicht zu sehr unter Druck setzen. Wenn er jetzt von einer dritten außen stehenden Person Ratschläge bekommt bewirkt das u. U. mehr als du selbst ausrichten kannst.
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Nelly
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« Antwort #153 am: 27.09.11, 22:13 » |
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Ich werde ihn bestimmt nicht unter Druck setzten, ich bin ja heilfroh, dass sich was tut. Es kann nur eben sein, dass er das ganze jetzt wieder schlüren lässt, kommt Zeit kommt Rat oder so.... Nell
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Sasa
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« Antwort #154 am: 27.09.11, 22:33 » |
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Das kann schon sein; aber was jahrelang gelernt wurde, kann nicht schnell wieder verlernt werden, das dauert seine Zeit.
Von daher - wenn er es wirklich schafft, eine für ihn so unerhörte Neuerung wie Schwimmen etc. umzusetzen, dann ist das ein sehr großer Schritt, finde ich. Dann kann man auch auf die Zukunft hoffen...
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Nelly
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« Antwort #155 am: 28.09.11, 06:37 » |
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Hallo, ja ich hoffe auch...... Montag waren wir ja wieder bei der Paarberatung. Ich habe danach immer einen immensen Sprechbedarf und mein Mann macht meistens dann dicht....luftdicht quasi. Habe ihn gestern ganz in Ruhe gelassen und nix angesprochen. Wenn er reden will, wird er das schon tun. Ich bequatsche immer meine Freundin nach so einem Termin, dann habe ich´s von der Leber und komme nicht dazu, meinen Mann an die Wand zu quatschen....
Nell
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Maja
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Ein Wunder in meinen Armen
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« Antwort #156 am: 28.09.11, 09:58 » |
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Hallo Nelly Ein Übergabevertrag wird immer in mehrfacher Ausfertigung erstellt. Einer muss doch bei Deinem MAnn sein. Und wenn der nicht da ist, musst Du evtl. SM mal danach fragen. Obwohl ich mir da vorstellen kann dass es ein Tabularasa gibt. Der andere Weg wäre Einscht bei dem Notar zu nehmen. Wenn die Übergabe noch nicht so lange her ist, müßte das möglich sein.
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Melitta
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« Antwort #157 am: 28.09.11, 10:04 » |
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Hallo, ich denke auch, dass besser ist, den übernächsten Schritt nicht vor dem nächsten zu machen. Wir sind ja langsam in einer Altersliga angekommen, in der man weiß, es regelt sich viel von selber, wenn man es lässt.  Das dein Mann eine externe Meinung zulässt ist ja schon ein Riesenschritt. Das muss erst mal sacken. Wenn sich dann noch eine gute Gelegenheit ergibt, durch deine Verwandtschaft in ein neues Haus zu ziehen, das hört sich gut an. Solange sich erst mal nichts verändert an der Stellung deines Mannes am Hof, würde ich auch nicht zu doll daran rütteln, nur wenn sich negative Entwicklungen abzeichnen, wäre ich vorsichtig. Ich drücke euch beiden jedenfalls ganz doll die Daumen, dass ihr die Kurve kriegt. Viele Grüße Melitta
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Erika
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« Antwort #158 am: 28.09.11, 10:11 » |
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Hallo Nelly Ein Übergabevertrag wird immer in mehrfacher Ausfertigung erstellt. Einer muss doch bei Deinem MAnn sein. Und wenn der nicht da ist, musst Du evtl. SM mal danach fragen. Obwohl ich mir da vorstellen kann dass es ein Tabularasa gibt. Der andere Weg wäre Einscht bei dem Notar zu nehmen. Wenn die Übergabe noch nicht so lange her ist, müßte das möglich sein.
Das denke ich doch auch. Der Notar hat mit Sicherheit in seinem Archiv eine Kopie des Übergabevertrages. Hilfreich für die Angestellten dort wäre sicher zu wissen, in welchem Jahr und Monat der Vertrag abgeschlossen wurde. Ein Anruf kostet doch nicht viel 
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lucia
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« Antwort #159 am: 28.09.11, 11:51 » |
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im notariat, in dem die damalige übergabe notariell beurkundet wurde, liegt das original in der urkundensammlung. die beteiligten (und nur an die darf eine kopie ausgehändigt bzw. geschickt werden!) können natürlich jederzeit eine kopie anfordern, das kostet dann auslagen fürs kopieren plus ust. ruf dort an, die helfen dir sicher weiter. Hallo Nelly Ein Übergabevertrag wird immer in mehrfacher Ausfertigung erstellt. Einer muss doch bei Deinem MAnn sein. Und wenn der nicht da ist, musst Du evtl. SM mal danach fragen. Obwohl ich mir da vorstellen kann dass es ein Tabularasa gibt. Der andere Weg wäre Einscht bei dem Notar zu nehmen. Wenn die Übergabe noch nicht so lange her ist, müßte das möglich sein.
Das denke ich doch auch. Der Notar hat mit Sicherheit in seinem Archiv eine Kopie des Übergabevertrages. Hilfreich für die Angestellten dort wäre sicher zu wissen, in welchem Jahr und Monat der Vertrag abgeschlossen wurde. Ein Anruf kostet doch nicht viel 
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lieben gruß, lucia
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martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben
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« Antwort #160 am: 28.09.11, 12:01 » |
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theoretische Frage: Wenn ein Notariat aufgelöst wurde, wo liegen die Verträge dann? Beim Amtsgericht?
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.
Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage! Martina
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lucia
bayerischer wald
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« Antwort #161 am: 28.09.11, 12:10 » |
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theoretische Frage: Wenn ein Notariat aufgelöst wurde, wo liegen die Verträge dann? Beim Amtsgericht? diese frage ist gar nicht theoretisch, sondern gibts auch praktisch: in bayern (und einigen anderen bundesländern) gibts das nur-notariat, d.h. anwalt und notar sind zwei versch. personen. dort ist es so, dass eine notarstelle, die aufgehoben wurde (so heißt die auflösung in fachdeutsch), einem anderen benachbarten zugewiesen wird, das die geschäftsstelle verwaltet. die urkunden (die im archiv übrigens 30 jahre liegen, bevor sie ans zuständige staatsarchiv abgeliefert werden müssen, dort liegen sie dann ewig) bekommt dieser nachbarnotar zur weiteren aufbewahrung. das geschieht dann entweder an der früheren notarstelle oder im jetzt zuständigen notariat, das muss erfragt werden. ich vermute, dass es in den anderen bundesländern ähnlich gehandhabt wird. zu erfragen ist das auf alle fälle bei der zuständigen notarkammer des landes, wenns vor ort nicht geklärt werden kann oder will.
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« Letzte Änderung: 28.09.11, 12:12 von lucia »
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Sasa
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« Antwort #162 am: 29.09.11, 00:20 » |
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Hallo Martina, in Niedersachsen gibts dann den sog. "Notarverweser"- fürchterlich, aber der heißt so. Hier sind Notare eigentlich immer auch Anwälte. Verstirbt ein Notar oder gibt er die Kanzlei auf, wird ein Notarverweser bestimmt. Dorthin gehen dann die ganzen Ausfertigungen wo sie ihre 30-Jahre-Frist abliegen. Testamente auch noch länger, wenn man mit 40 sein Testament macht, überlebt man durchaus die 30 Jahre Frist. Findet man eine Urkunde, deren verfassender Notar nicht mehr da ist, kann man sich an das Amtsgericht wenden, das in der Urkunde genannt ist. Die können Auskunft geben, wer das Notariat verwest.....Die Originale sind immer beim zuständigen Gericht. Bei Testamenten gibt es das zentrale Testamentsregister bei der Bundesnotarkammer, das bei jedem Sterbefall von den Standesämtern automatisch informiert wird, egal, ob der Verstorbene ein Testament hinterlassen hat oder nicht. Jede Verstorbene wird "überprüft"- und dann die evtl. Erben von dort benachrichtigt. Als ich noch in der Ausbildung war, mussten die Original-Testamente immer mit viel Brimborium mit rotem Siegellack versehen an das zentrale Nachlaßgericht in Berlin Charlottenburg geschickt werden. Das war immer ein "Akt"- erst die Urkunde "nähen", sprich, diese olle schwarz-rot-goldene Kordel durch die gestanzten Löcher ziehen, Oblate anpappen, das Niedersachsen-Siegel mit der Maschine draufdrücken- und wehe, man hatte die Urkunde falsch eingelegt und das Pferd sprang in die falsche Richtung! Dann war das ganze Original zum Teufel....anschließend in einen großen Umschlag, Schmelzsiegel im Chefbüro erhitzen, Stange mit Siegellack brav hinhalten, auf daß der Chef das Siegel feierlich in den flüssigen Lack drückte 
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« Letzte Änderung: 29.09.11, 00:35 von Sasa »
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gammi
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« Antwort #163 am: 30.09.11, 15:30 » |
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Ich würde mir an Nellys Stelle aber nicht allzugroße Hoffnung machen. Aber ich drück ihr ganz feste die Daumen, dass sie es schaffen und ich falsch liege.
Aber ich glaube Nellys Mann hat das Landwirtschafts-Gen. Er wird sich im neuen Haus nicht wohl fühlen. Und am Schluß vielleicht sogar noch mehr bei den Eltern sein. Er sagt jetzt ja, damit er seine Ruhe hat. Und am Schluß wird er Nelly in "schlechten" Zeiten wieder vorhalten, dass er alles nur gemacht hat, weil sie es wollte.
(Das ist die Erfahrung die ich gemacht habe bzw. in regelmäßigen Abständen wieder mache.)
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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Mathilde
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« Antwort #164 am: 30.09.11, 17:23 » |
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(Das ist die Erfahrung die ich gemacht habe bzw. in regelmäßigen Abständen wieder mache.)
Hallo, sowas ist mir auch bekannt..... LG Mathilde
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Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins
Marie von Ebner-Eschenbach
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