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Autor Thema: Wer führt ein Tagebuch mit seinen geheimsten Wünschen und Sorgen??  (Gelesen 702 mal)
mali
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Beiträge: 521



« am: 22.06.10, 20:21 »

Beim Thema "Habt ihr eine Insel" ist mir  eingefallen,daß  meine Insel früher mein Tagebuch war.
Klar,so im klassischen Pubertätsalter,da schreibt man seine Sorgen und Schwärmereien auf,ich habe sie damals viel in Gedichte verpackt und davon eine ganze DIN 4 Kladde von voll....

Bis zu meiner Ehe habe ich Tagebuch geführt,immer wenn mir danach war habe cih mir alles von Herz und Seele geschrieben.Sie liegen alle gut verpackt in einem Karton auf dem Dachboden und an manche Einträge erinnere cih mcih ncoh,als hätte cih sie gestern geschrieben....

Dann habe ich alle Sorgen,Ängste und Nöte mit meinem Mann geteilt.Ich brauchte kein Tagebuch mehr.
Später hatte cih auch Sorge,daß jemand es findet und ungewollt drin liest.

Derzeit bräuchte cih dringend wieder ein TAgebuch......
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Gruß Mali
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Wer heute den Kopf in den Sand steckt,knirscht morgen mit den Zähnen!
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #1 am: 23.06.10, 08:36 »

Hallo Mali,
ich glaub ich schreib Tagebuch seit ich 14 bin.
Seit vielen Jahren gibts pro Jahr ein Buch in das ich nicht nur schreibe, sondern auch mich interessierende Zeitungsartikel, schöne Bilder und Fotos einklebe. Aus Reisekatalogen, Kalendern schneid ich mir die Traumziele für Traumurlaube aus. Ein hochwertiger Füller, Schere und Klebestift sind dafür meine Utensilien.
Seit einiger Zeit hab ich noch ein Dankbarkeitstagebuch und eines für die guten Gedanken.
Besonders das Dankbarkeitstagebuch ist eine echte Insel.
Denn man vergisst die vielen schönen Momente im Leben und dann wieder darin zu blättern- das ist wie der Blick in den gefüllten Lebensvorratsgartenschrank. Sich jeden Tag darüber Gedanken zu machen, was an diesem Tag Grund zur Dankbarkeit gegeben hat- verändert die Sichtweise. Eben ob das Glas halb- voll oder halb- leer ist. Und es findet sich immer eine ganze Liste von Dankbarkeitserfahrungen.
Ich hab in meinen Hosentaschen immer einen kleinen Block - um Gedanken, die es wert sind, festgehalten zu werden, kurz zu notieren.
Wenn ich meine Gedanken zu Papier bringe- dann zünd ich mir eine Kerze und die Duftlampe an, dazu  eine gute Tasse Tee
oder auch draussen mit Vogelgezwitscher, Gartenlaterne am Gartentisch. Hier kann meine Seele richtig Urlaub machen.
Ohne Tagebücher würde mir echt was fehlen.
Herzl. Grüsse
maria

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Janker
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Beiträge: 138


Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #2 am: 23.06.10, 08:50 »

Huhu Maria!

Du bist ein Phänomen!!! rein zeitlich gesehen würd ich das niemals schaffen.....nicht das ich das Leben nicht geniessen würde, aber erstens verbietet sich beim Kutschieren und reiten mit Kindern irgendwie das Schreiben und zweitens wenn ich mich grad vor Lachen bieg, liegt mir das Schreiben fern und drittens muß ich wegen dieser tollen EU soviel Scheiß dokumentieren, daß meine sonstige Schreiblust dezimiert ist.
Tagebuch? na ja ich schreib jeden tag abends mir den Stress runter, meistens lösch ich dann wieder. Wichtig ist nur mal den Stress wegschreiben. Mein Interesse den Krams wiederzulesen ist eher gering.
Wenn ich den Brief gelungen find, schick ich ihn an ausgewählte Freunde, welche meinen Sinn für Humor teilen und mit meinen Schreibstil zurechtkommen.
Recht gut aufgehoben bin ich bei den Rehakids, die haben auch ein spezielles leben, dengleichen Schlafmangel und entsprechende KH/Arzterfahrungen.
mfg Janker
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mary
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 6431


Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #3 am: 23.06.10, 09:58 »

Hallo Janker,
rein zeitlich stehe ich eine Stunde früher auf, diese Stunde ist meine Zeitinsel. Wenn sie wegen Arbeitsmasse in den Arbeitsalltag einfliessen muss, dann nehm ich sie mir am Abend.
Ja mag sein, dass es Luxus ist- aber auf  diesen fast kostenlosen Lebensluxus möchte ich nicht verzichten.
In der Zeit mit den kleinen Kindern hab ich mir meine kleinen Zeitinseln auch erst abgeschminkt.
Ich muss echt bewundern, was du alles auf die Reihe bringst- mir hat letztes Jahr die Instanz von ganz  Oben sehr klar gezeigt, dass Gesundheit keine Selbstverständlichkeit ist. Mit meiner gelähmten rechten Hand  war mir das liebste Hobby genommen, das Umstellen auf die linke Hand ist mir nicht leicht gefallen. MIt 5-fingersystem schreiben hab ich damals als erstes gelernt. Deshalb bin ich auch so dankbar, dass ich meine Hand wieder gebrauchen kann. Wenn ich in den Seiten zurückblättere, welche Verzweiflung da einen befallen kann, wenn man von einen Tag auf den anderen ganz schön behindert ist, dann nehme ich diese Erfahrungen immer wieder in den Alltag. Seit dieser Zeit führe ich auch das Dankbarkeitstagebuch, weil auch in den harten Zeiten des Lebens immer noch was ist, was Grund für Dankbarkeit sein kann.
herzl. Grüsse
maria


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Nelly
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Beiträge: 1119


« Antwort #4 am: 23.06.10, 10:28 »

ICh hab nur ein paar große Wünsche und die kennen meine Family.

Ich schreibe allerdings auf, was ich mit Mann und SE an starken Stücken erlebe, damit ich diese Dreistigkeiten nicht vergesse oder mich bei nächster Gelegenheit weichklopfen und um den Finger wickeln lasse.....

LG
Nell
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Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten!
Bullenmafia
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Bäuerinnen find ich super


« Antwort #5 am: 23.06.10, 10:59 »

ich habe kein Tagebuch in dem Sinn, sondern meinen Terminkalender und in den schreib ich per Kürzel oft auch (das nur ich lesen kann) was mich bewegt etc. es ist immer wieder schön, darin zu blättern. Vorallem notiere ich aber auch belanglose Sachen oft für Aussenstehende, aber ganz oft heißt es, du Petra wann haben wir das oder das gemacht?? aber Tagebuch selber schreib ich nicht, ich habe eher ein lebendes Objekt dass meine Sorgen und Ängste und Freude auch teilt.. das ist mir viel mehr wert, den ich bekomme Antwort zurück.

Botschal
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Ganz liebe Grüße
Petra
frankenpower41
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #6 am: 23.06.10, 12:10 »

Hallo

Ich hab vor vielen Jahren nicht direkt Tagebuch geführt, aber vieles aufgeschrieben.  Entwicklung der Kinder, Sorgen und Probleme.  Die Dinge, die niemand lesen sollte in Stenographie.
Ist immer interessant das mal zur Hand zu nehmen.  Leider bekomm ich zunehmend Probleme die Dinge, die ich in Steno geschrieben hab  lesen zu können.

Marianne
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