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Autor Thema: Kein Glück mit diesen Pflanzen, wer weiß Rat?  (Gelesen 2076 mal)
SiegiKam
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Bayern


« am: 18.05.10, 19:00 »

Ich habe einfach kein Glück mit Herbstanemone und Lavendel. 
In anderen Gärten wuchert die Herbstanemone, ich hab mir mindestens fünf Mal eine gekauft und wutsch verschwunden, im Frühjahr gekauft, im Herbst gekauft, egal sie verschwinden in den Anemonenhimmel.
Mit Lavendel ist es so, dass er das erste Jahr gut aussieht, mit Glück über den Winter kommt und etwas treibt, doch im Mai verdeckt ihn die Übermacht des Wildwuchses und bis ich nachkomme mit Jäten, Mähen... steht er tot da. Kalkmangel ja vielleicht! Zu trocken? Nein! Zu nass? Nein! Nicht durchlässiger Boden? Nein! Im Blumenkasten, bei den Rosen, im kiesigen Vorgarten - der Lavendel stirbt  Angry Ich lege mir jetzt eine Liste der niemals wieder zu kaufenden Pflanzen an, da kommt er dann ganz oben hin, oder weiß jemand was ich noch probieren kann?

Grüße von der ratlosen Siegi
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Leben und leben lassen
Lotta
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« Antwort #1 am: 18.05.10, 19:10 »

Hallo Siegi!
Wenn du sandigen trockenen Boden anbietest, müsste er eigentlich glücklich sein. Wichtig ist auch Sonne....
Hier ist der Boden zu fett und feucht- da muss man schon eine Kräuterspirale anlegen.
Ist nicht ganz einfach der Herr Lavendel  Smiley
Herbstanemonen hab ich grad vorgestern gepflanzt- ich hoffe,das sie bleiben....

So eine Liste zum "nichtwiederkaufen" ist sicher gut. Aber es gibt Pflanzen, da nützt alles Wissen nix...die kauf ich immer wieder und bin immer wieder sauer, wenns nicht klappt.
Eigentlich sollte man mal raus lernen  Roll Eyes

Grussi
Lotta
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Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern
züsi
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« Antwort #2 am: 18.05.10, 21:28 »

ach sigi,

mir gehts genauso mit diesen blöden anemonen. ich weiss auch nicht wieso das so ist.

auch andere blumen sind bei manchen wie unkraut - bei mir verkümmern sie und verkrümeln sich!

gruss susanne
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Doro
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« Antwort #3 am: 19.05.10, 06:56 »

Hallo Siegi,

Lavendel mags sehr sonnig. Ein durchläßiger, eher kiesiger, magerer Boden ist ihm recht.
Schneidest du ihn zuviel so daß er nicht mehr austreibt?
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Es grüßt Doro

,,Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling. ,,Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben".
mary
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« Antwort #4 am: 19.05.10, 08:45 »

Hallo Lotta,
ein paar Dinge hab ich gelernt. Ich kaufe z.B. hin- und wieder eine Staude, die mir sehr gut gefällt- bewährt sie sich, dann geht von dieser Art vielleicht auch wieder mal eine mit.
Ich schau inzwischen sehr genau, welche Lebensansprüche die Pflanzen haben und ob ich sie ihnen bieten kann, erspart eine Menge Frust, Zeit und Geld.
Vom Rittersporn hab ich mich schweren Herzens verabschiedet und noch ein paar schöne Pflanzen schau ich mir in schönen Gartenbüchern an.
Vor kurzem las ich einen Artikel in einer Zeitschrift von Gabriella Pape, was die über Stauden schrieb- hab ich mir zu Herzen genommen.
@sigi, ich hab auch lange vom Lavendel geträumt, magerer Boden und sonnige Lage hat bei mir noch nicht geholfen, ich decke ihn über den Winter genauso zu wie die Rosen. Seither sind die Ausfälle weniger geworden.
Unter der Fichtendecke haben sogar eine grössere Zahl gekeimt und wachsen jetzt schön langsam.
@Doro, dein Lavendel ist wirklich traumhaft- die geschützte Lage scheint ihm sehr zuzusagen.
Bei mir pfeifft der Ostwind etwas zu kalt über ihn, das mag er gar nicht.
Herzliche Grüsse
maria
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Solli
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« Antwort #5 am: 19.05.10, 09:31 »

Zu Anemonen kann ich nix sagen, die wollte ich eigentlich dieses Jahr auch erstmalig pflanzen.
Lavendel habe ich selber keinen, aber bei meiner linken und rechten Nachbarin sieht er traumhaft aus!
Wir haben hier Sandboden und die Standorte sind vollsonnig. Ost/Westwind egal.
Was ich mal gelesen habe - Lavendel verträgt keinen Dünger, also lieber gar nicht düngen. Deshalb ist er (eigentlich) kein geeigneter Rosenbegleiter, bei meiner linken Nachbarin funktionierts aber, vermutlich düngt sie Ihre Rosen nicht! Cheesy

Vielleicht probierst Du es nochmal mit Sand beim einpflanzen, Sigi?
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Lotta
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« Antwort #6 am: 19.05.10, 09:37 »

Ach Mary...
genau der Rittersporn ist es, bei dem ich immer wieder probiere.
Eins habe ich allerdings auch mittlöereile rausgefunden:
Wenn man seine Beete mulcht funktioniert das mit dem Rittersporn gar nicht. Wenn ich offene Gartenerde habe, dann bekomme ich schon sehr schöne grosse Stauden.
Leider verabschiedet er sich dann trotzdem irgendwann, sei es durch Schnecken, Hühner oder sonstwas
Jetzt habe ich welchen beim Häuschen in den Vorgarten gepflant. Ich hoffe es klappt (da ist zumindest die Hühnergefahr nicht gegeben  Cool )

Der böse Ostwind kann beim LAvendel natürlich auch schuld sein- den haben wir ja hier zu genüge  Roll Eyes
Was schrieb Gabriella Pape denn über die Stauden?

Grussi
Lotta
« Letzte Änderung: 19.05.10, 10:33 von Lotta » Gespeichert

Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern
Celina49
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« Antwort #7 am: 19.05.10, 10:14 »

Hallo zusammen,

bei Rittersporn habe ich auch nicht viel Glück.
In diesem Jahr ist nur noch einer zu sehen obwohl ich eigentlich früh genug Schneckenkorn gestreut habe.
Ich glaube,dass ihn auch die Ameisen dezimieren können und vor allem
die Wühlmäuse mögen in ganz bestimmt sehr gerne.
Aus diesem Grund habe ich die Rittersporne aber in einem Drahtkorb ......mit Kükendraht umwickelt, gepflanzt.
Trotzdem waren letztes Jahr noch 4 Stück da und jetzt nur noch einer Sad
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Liebe Grüße von Celina
Solli
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« Antwort #8 am: 19.05.10, 10:29 »

Hmmm ... und wenn Ihr mal Kaiserkronen unmittelbar zum Rittersporn dazusetzt? Kaiserkronen werden von Wühlmäusen umgangen, weil sie den Duft nicht mögen. Ich habe dreimal RS - bis jetzt schaut es gut aus. Mal sehen, wie es nächstes Jahr ausschaut, wenn ich noch hier bin.

LG
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Peppels
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« Antwort #9 am: 19.05.10, 10:57 »

Tja, da kann ich mich einreihen...
ich versuche schon seit Jahren mein Glück mit der Magnolie.
Das ist ein Traum von mir, aber leider schaffen es meine gesetzten Pflanzen
nicht älter als zwei Jahre zu werden...
Nun habe ich in diesem Jahr eine neue bei meiner Gärtnerei bestellt ...
ich hoffe diese wird es schaffen...
Peppels
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"Hunde kommen, wenn sie gerufen werden.
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 Mary Bij.
Celina49
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« Antwort #10 am: 19.05.10, 12:04 »

Hallo Solli,

ich muß jetzt noch hinschreiben, dass ich in meinem Garten bestimmt an die 150 Stück Kaiserkronen habe.
Die vermehren sich ja unmeimlich, wenn ihnen der Standort paßt.
Leider sind aber deswegen die Wühlmäuse genauso "zugegen".
Einmal hat mir eine WM sogar direkt neben einer KK die Wurzeln einer Rose gekappt.
« Letzte Änderung: 19.05.10, 12:30 von Celina49 » Gespeichert

Liebe Grüße von Celina
Solli
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« Antwort #11 am: 19.05.10, 12:15 »

Menno Celina, Du hast gerade meine Illusionen zerstört! Wink
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #12 am: 19.05.10, 12:39 »

Hallo celina,
mir gefallen die KK auch sehr gut, aber wegen Wühlmausabwehr pflanz ich sie nicht mehr in den Garten. Leider vermehren sich die KK bei mir recht spärlich, scheinbar stehen sie nicht am richtigen Platz.
Rosen bekommen bei mir einige zerbrochene Flaschen in Form von kleinen Scherben untergemischt- seither ist den Wühlmäusen wohl der Appetit vergangen.
Auf die Idee, dass der Rittersporn eine Leibspeise für Nager sein könnte- bin ich auch noch nicht gekommen, ich dachte immer, dass sie für die Schnecken als Leibspeise dienen.
Wieder ein Grund mehr- nach Päonien ausschau zu halten, weder WM noch Schnecke geht an sie ran.
Wie wär eine positive Liste- was sich im bäuerlichen  Staudengarten gut bewährt-
herzl. Grüsse
maria
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gundi
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« Antwort #13 am: 19.05.10, 13:25 »

Hallo!

Ich hab auch die Erfahrung gemacht, das Wühlmäuse keinen Umweg um die Kaiserkronen machen Wink

Vielleicht bilde ich mir es ein, aber ich denke es gibt Pflanzen die mögen einen einfach nicht. Ich habe schon die Erfahrung mit einigen gemacht, z.B. der Enzianbaum. Bei mir treibt diese Pflanze nur meterlange grüne Triebe die nur spärlich blühen. Daraufhin habe ich die Blume meiner Nachbarin "vermacht", bei der hat sie dann geblüht das man kaum Blätter gesehen hat. Als ich es dann das Jahr drauf nocheinmal, unter ihrer Anleitung, versuchte war es wieder dasselbe....lange Triebe und kaum Blüten.
Das gleiche, umgekehrt, mit Pfingstrosen. Die Nachbarin hat schon viele Jahre dieselbe Pfingstrose im Garten, blüht nie. Und bei mir blüht sie jedes Jahr reichlich. Und solche Beispiele habe ich noch einige.

lg gundi
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meli092
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« Antwort #14 am: 19.05.10, 20:45 »

Hallo,

das "Tränende Herz" gefällt mir sehr gut, ich hatte eines in der Farbe rot.
Jedes Jahr wurde es kleiner und in diesem Frühjahr hat es sich gar nicht mehr blicken
lassen. Kann man eine neue Pflanze an die gleiche Stelle setzen?

Lilien mag ich auch gerne. Meine schönen Feuerlilien sind wohl den Wühlmäusen zum Opfer
gefallen, normalerweise schauen die um diese Zeit schon raus. Sad

Da muss ich dieses Jahr aber noch ein paar Lücken füllen. :-

lg meli092

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