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Autor Thema: Netzwerk für Waldbesitzerinnen  (Gelesen 315 mal)
waldbesitzerin.de
Neuling
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Beiträge: 6


« am: 05.03.10, 22:12 »

Hallo!

Ich studiere Forstwissenschaften und schreibe gerade meine Diplomarbeit über Waldbesitzerinnen.
Der Anteil der Frauen unter den Waldbesitzern nimmt stetig zu - leider fühlen sich aber viele Waldbesitzerinnen im häufig noch männerdominierten Umfeld der Forstwirtschaft verunsichert und zu wenig wahrgenommen. Das Internet spielt bei der Frage der Informationsbeschaffung eine wichtige Rolle. Deshalb habe ich es mir zum Ziel gesetzt ein online-Netzwerk für Waldbesitzerinnen aufzubauen. Dort sollen wichtige Informationen angeboten werden und ein Austausch zwischen Waldbesitzerinnen und anderen Interessierten ermöglicht und gefördert werden. Ebenso werden dort spezielle Termine und Veranstaltungen bekannt gegeben, z. B. Motorsägenkurse für Frauen oder Waldbesitzerinnen-Tage.

Um den Bedürfnissen und Interessen von Waldbesitzerinnen möglichst gerecht zu werden, bin ich auf Mithilfe angewiesen. Über eure Meinung, Vorschläge, Hinweise, Kritik und ähnliches würde ich mich sehr freuen.

Mich interessiert z.B.
- Besteht überhaupt ein Bedarf an einem Netzwerk für Waldbesitzerinnen?
- Wo informieren sich Waldbesitzerinnen?
- Auf welchen Seiten informieren sich Waldbesitzerinnen im Internet und über welche Themen?
- Was sollte so ein Netzwerk alles bieten?
- Welche Themen sind besonders interessant?
- Wie steht ihr euch selbst als Waldbesitzerin?
- Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
- Wer trifft die Entscheidungen über den Wald?
- Was ist euch besonders wichtig?
- Wie steht ihr zu eurem Waldbesitz?

und und und...!

Beste Grüße und Danke,
Tina
Gespeichert
Freya
Oberbayern
Moderatoren
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 6890


no guts, no glory !


« Antwort #1 am: 05.03.10, 23:44 »

Hallo Tina,

willkommen bei den Bäuerinnen, von den manche wohl auch Holz besitzen. Wir in Bayern sagen Holz und nicht Wald.

Gib mal bei Google "Waldbesitzervereinigung" ein, dann kannst Du sehen, wo sich Holzbesitzer informieren und evtl. auch ihr Holz vermarkten.

Unser Holz ist seit Generationen in Familienbesitz,  aber nur noch das, was Wiebke und Lothar davon übrig gelassen haben. Im Übrigen bin ich überzeugt, dass die Hölzer so unterschiedlich sind, wie die Böden, auf denen Feldfrüchte wachsen und man das von daher immer individuell sehen muss. Die Entscheidungen, was wann im Holz gearbeitet werden muss trifft mein Mann und er arbeitet es ja auch. Meistens im Januar, so lange der Boden noch gefroren ist. Für einen Prozessor haben wir nicht genügend Platz und da würde auch zu viel beschädigt werden. Käferbäume werden möglichst bald geschlagen, ansonsten ist die Hauptarbeit im Winter.
Ich fühle mich nicht als Waldbesitzerin und kann dir auch  bei Deinen Fragen nicht weiterhelfen, denn ich werde sicher keine Motorsäge anfassen. Mir reicht das Mitgehen ins Holz, wenn ich Äste aufräumen, Stämme rausziehen und zuschauen muss. Da könnte ich gerne drauf verzichten.

Wir informieren uns nicht nur im Internet, auch bei vielen anderen Quellen vor allen Dingen über die Preisentwicklung. Gerade jetzt ist es ja wieder sehr aktuell, da ja die Stürme im Norden lt. Zeitungsberichten 9 Mio. Bäume gefällt haben. Also wird der Holzmark wieder einmal zusammen brechen.





* Holz 08.01.2010 13-28-58.jpg (43.57 KB, 640x480 - angeschaut 94 Mal.)

* Holz 09.01.2010 11-26-27.jpg (21.28 KB, 640x480 - angeschaut 84 Mal.)

* Holz 09.01.2010 11-26-16.jpg (33.33 KB, 640x480 - angeschaut 86 Mal.)
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liebe Grüße
Freya

"Kuchen bleiben länger frisch, wenn sie später gebacken werden" (ostfriesischer Haushaltstip)
eifelrosi
Vereinsmitglied
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 759


Weißes Gold ist wertvoll und gesund


« Antwort #2 am: 06.03.10, 12:01 »

Hallo Tina,

wir, d.h. mein Mann und ich besitzen ein paar ha. Wald - zum größten Teil liegen die Flächen direkt an/in Wiesenparzellen und gehörten halt mit dazu, eine Waldfläche haben wir gekauft, damit uns nix verkehrtes in die Aussicht gepflanzt wird  Wink.

Da wir beide genug Arbeit mit unserem Haupt- und Nebenerwerb haben, sind wir in einer Forstbetriebsgemeinschaft Mitglied. Der Förster geht regelmäßig durch die Wälder und entscheidet dann, was wann abgeholzt wird, vergibt die Aufträge und wir bekommen dann Bescheid und anschließend die Abrechnung und Gutschrift.

Wenn ich selber damit umgehen müßte, hieße das erst mal, grundsätzliches zu lernen - welche Bäume auf welchen Boden usw., wann ist was zu machen, worauf ist beim Arbeiten zu achten und das wäre natürlich schön, wenn man über ein solches Netzwerk  Informationen über entsprechende Vorträge, Vorführungen usw. bekommt.

Alles Gute für deine Diplomarbeit
wünscht Roswitha
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Schön, dass es den BT gibt
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