Mirjam
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Change happens!
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« Antwort #60 am: 03.03.10, 11:23 » |
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Hallo Fanni,
sagen wir mal Bedürfnisse geweckt die im Unterbewußtsein schlummern - nicht geschaffen :-)?
Gruß Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
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Beppa
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« Antwort #61 am: 03.03.10, 11:52 » |
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Die graue Energie sieht der Konsument nicht, die ware ist zumindest Bei uns auch schlecht beschriftet, wenn da nicht explizit suchst , merkste nicht mal, das das Pouletfleisch aus Mexiko stammt, ganz zu schweigen womit das Hühnerl wohl gefüttert wurde.. da wird die Ahnungslosigkeit der Kunden genutzt. Und warum ist der Kunde ahnungslos ? Weil er sich nicht wirklich dafür interessiert, was er da kauft. Ein Blick auf die Verpackung, danach auf die Menge und den Preis. Damit steht und fällt bei sicherlich 90 % der Käufer eine Entscheidung bzgl. Kaufen oder nicht kaufen. Wieviele Käufer haken nach und boykottieren unter Umständen Produkte die nicht ausreichend gekennzeichnet sind ? es geht um die Margen, da haste recht, also mit dem Preisunterschied zwischen Ankauf und Verkauf.. davon leben die, und es ist zweitrangig was das Produkt darstellt.. hauptsache die Marge bringts.. also müsste z.b. der Markt sich zu fairtrade bekennen, und hochwertigere Produkte billiger anbieten (= auf teil Marge verzichten) , dafür die ganz billigen Sachen ein Teil Marge darauf verschieben, und siehe da, plötzlich kauft der Kunde oeko, regionalbewusst  O.k. dann kaufen alle Öko, die Preise steigen wieder, weil der Verkaufpreis (=Produktionspreis) nicht zu halten ist und die Kunden schreien rum, weil sie doch einen günstigeren Preis gewohnt sind und auch nicht mehr ausgeben wollen. Das Preiskarusell dreht sich wieder und das Spiel beginnt von vorn. Nur mit der Nachwirkung, dass vermutlich einige Leute mehr arbeitslos sind, weil die Firmen ja die geringere Marge wieder ausgleichen mussten. Lerneffekt beim Käufer = 0,00 ich bin sehr dagegen, das sich die Bauern noch länger als Projektionsfläche anbieten..
Die Bauern haben bei dem ganzen Spiel nur einen sehr begrenzten Einfluss. Denn sie können nur produzieren, was der Käufer abnimmt. Sie könnten sich Maximal mit den Käufern zusammen schließen. Schließlich sind die Arbeitnehmer beim Produzent ja auch gleichzeitig die Käufer.
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manurtb
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« Antwort #62 am: 03.03.10, 12:43 » |
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Also die Bedürfnisse sind auf jeden Fall schon vorhanden... Weil, wenn mir jemand versucht, einen Traktor zu verkaufen, dann beisst der da auf Granit. Ich brauche keinen Traktor. Er könnte versuchen, ein Bedürfnis in mir zu wecken. Z.B. weil die Farbe so wunderbar bei mir in der Garage aussehen würde... ich bin sehr dagegen, das sich die Bauern noch länger als Projektionsfläche anbieten..
Nachdem das keine aktive Entscheidung bei den Bauern ist, wer auf sie was projeziert, bleibt da nur eines: Der Bauer hört auf, Bauer zu sein.
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« Letzte Änderung: 03.03.10, 12:45 von manurtb »
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Beppa
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« Antwort #63 am: 03.03.10, 13:02 » |
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....solange ich nicht mehr für meine Produkte (Arbeit) bekommen muß ich auch schauen, wie ich über die Runden komme... Wenn das alle am Kreislauf beteiligten so sehen, laufen wir weiter in unserem Hamsterrad dem billigsten Preis hinterher und keiner bringt das Rad zum stehen. Mir stellt sich schon seit Jahren die Frage: Wann ist die Spitze des Eisberges errreicht ? Die Löhne steigen, aber auch die Ausgaben steigen immer weiter. Rechnen wir irgendwann in Millionen-Beträgen ?
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brit
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« Antwort #64 am: 03.03.10, 13:25 » |
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Und warum ist der Kunde ahnungslos ? Weil er sich nicht wirklich dafür interessiert, was er da kauft. Ein Blick auf die Verpackung, danach auf die Menge und den Preis. Damit steht und fällt bei sicherlich 90 % der Käufer eine Entscheidung bzgl. Kaufen oder nicht kaufen. Wieviele Käufer haken nach und boykottieren unter Umständen Produkte die nicht ausreichend gekennzeichnet sind ?
nein, das kann man eben auch drehen und sagen, da hat der Vermarkter ganz klar Verantwortung.. wir Bauern müssen das auch, und das rechnet sich auch nicht immer.. wo ist da bitte der Unterschied, einer Branche wird dieses Bewusstsein aufgedrückt, und bei der Nächsten solls dann egal sein  O.k. dann kaufen alle Öko, die Preise steigen wieder, weil der Verkaufpreis (=Produktionspreis) nicht zu halten ist und die Kunden schreien rum, weil sie doch einen günstigeren Preis gewohnt sind und auch nicht mehr ausgeben wollen. Das Preiskarusell dreht sich wieder und das Spiel beginnt von vorn. Nur mit der Nachwirkung, dass vermutlich einige Leute mehr arbeitslos sind, weil die Firmen ja die geringere Marge wieder ausgleichen mussten.
Lerneffekt beim Käufer = 0,00
wieso steigen dann die Preise..überhaupt nicht, es gibt nur eine Umverteilung, und vielleicht ein kleiner Margenverzicht zugunsten einer guten Sache. bei uns läuft das seit Jahren bei den Fairetrade Bananen, da wird für die Faire trade Ware kein Zuschlag erhoben, freiwillig, also man verzichtet auf Marge, und verteilt ein teil des Preises auf die andern bananen, dies unterstützt Kleinbauern, und wird mit der Zeit die *normalen* Bananen unter Druck setzen fairer zu werden.. solche Dinge kann man tun wenn man will, gibt nur wenige *mans* die wollen, und vielleicht muss man die *mans* ein bisschen unter druck setzen, vor Jahren war das in der lw schliesslich auch nötig punkto tierschutz etc.
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Beppa
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« Antwort #65 am: 03.03.10, 13:45 » |
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nein, das kann man eben auch drehen und sagen, da hat der Vermarkter ganz klar Verantwortung.. wir Bauern müssen das auch, und das rechnet sich auch nicht immer.. wo ist da bitte der Unterschied, einer Branche wird dieses Bewusstsein aufgedrückt, und bei der Nächsten solls dann egal sein  So lange aber die Mehrzahl der Kunden nicht an Informationen interessiert ist und diese u.U. einfordern nutzen sie doch auch nichts. Und für die Kennzeichnung von Lebensmitteln gibt es sicherlich klare Vorschriften an die sich jeder Vermarkten zu halten hat. wieso steigen dann die Preise..überhaupt nicht, es gibt nur eine Umverteilung, und vielleicht ein kleiner Margenverzicht zugunsten einer guten Sache. bei uns läuft das seit Jahren bei den Fairetrade Bananen, da wird für die Faire trade Ware kein Zuschlag erhoben, freiwillig, also man verzichtet auf Marge, und verteilt ein teil des Preises auf die andern bananen, dies unterstützt Kleinbauern, und wird mit der Zeit die *normalen* Bananen unter Druck setzen fairer zu werden.. solche Dinge kann man tun wenn man will, gibt nur wenige *mans* die wollen, und vielleicht muss man die *mans* ein bisschen unter druck setzen, vor Jahren war das in der lw schliesslich auch nötig punkto tierschutz etc.
Wenn die Fairtrade Bananen aber öfters gekauft werden als die Normalen, dann verschwinden die anderen früher oder später vom Markt. Die Firma verkauft dann also ihr Fairtradeprodukt mit einer sehr geringen Marge, welche auf Dauer nicht zu halten ist, weil der Ausgleich fehlt. So lange das nur wenige Produkte betrifft mag das Prinzip ja funktionieren, aber spätestens wenn die teuren Produkte auf dem Markt überhand nehmen (was ja eigentlich das Ziel sein sollte) ist die Gewinnspanne der Firma zu gering. Die Firma macht weniger Umsatz, kann weniger investieren oder muss gar abbauen und der Bananenbauer geht gleich mit pleite, weil die Abnehmer fehlen. Einzige Gegenmaßnahme wäre die Preise und somit die Gewinnspanne zu erhöhen. Die Firma kann wieder investieren und Arbeitsplätze schaffen. Allerdings gibt es ja nicht nur 1 Firma sondern viele und die streiten sich jetzt um den Bananenmarkt. Was natürlich wieder über die Preise reguliert wird.
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #66 am: 03.03.10, 13:58 » |
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Das Ganze ist ein langwieriger Vorgang. Hab neulich einen Spruch von Einstein gelesen, der sinngemäss lautete, dass man mit den Methoden, die die Probleme geschaffen haben, nicht die geschaffenen Probleme lösen kann. Und weil ihr die Bananen ansprecht- die sind noch gelb, krumm und in der Schale, aber schmecken nach nichts mehr. Ähnlich den Tomaten. Zur Not hab ich einen Indianerbananenbaum gepflanzt, vielleicht haben wir dann einen Ersatz. Bananen mit dem wunderbaren Bananengeschmack hab ich schon lange keine mehr gefunden. In einem Schaufenster eines Geschäftes, die Änderungsschneiderei anbietet- hab ich ein Schild gelesen, dass sie von einer bestimmten Möbelkette weder aus deren Vorhangstoffen Vorhänge nähen, noch deren Vorhänge ändern. In unserem Ort spürt man die wirtschaftliche Krise sehr stark und das geht wohl wie die berühmte Spirale nach unten. maria
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brit
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« Antwort #67 am: 03.03.10, 14:18 » |
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@ Beppa, theoretisch vielleicht.. in der Praxis gibt man nur Anreize.. mit der Zeit automatisiert sich das.. und auch wenn dann der Preis bisschen schwankt, oder bisschen höher wird. Ansonsten delegieren wir ja das Ganze nur in andere Ecken der Welt. Bei uns darf nicht superbodenausbeuterisch und tierverachtend produziert werden.. also holen wir das zeugs anderswo her.. bei uns keine Gvo..alsp bitte, womit die viecher dann gefüttert wurden fragt niiiemand.. usw.. wir Müssen aufhören zu denken, wir seien besser, nur weil wir die Probleme in andere Gebiete abwälzen.. 
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gammi
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« Antwort #68 am: 03.03.10, 15:08 » |
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Wenn das alle am Kreislauf beteiligten so sehen, laufen wir weiter in unserem Hamsterrad dem billigsten Preis hinterher und keiner bringt das Rad zum stehen.
Mir stellt sich schon seit Jahren die Frage: Wann ist die Spitze des Eisberges errreicht ? Die Löhne steigen, aber auch die Ausgaben steigen immer weiter. Rechnen wir irgendwann in Millionen-Beträgen ?
Stimmt, die Frage stelle ich mir auch immer wieder...und manchmal habe ich das Gefühl wir sind dort auch kurz vor dem Klimawandel und der Tsunami kommmt bald. Aber ändert sich was, wenn die Verkaufspreise steigen?...Es wird immer ein Hamsterrad bleiben.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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Beppa
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« Antwort #69 am: 03.03.10, 15:45 » |
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Ich habe vor Jahren ein sehr schönes Buch zu dem Thema gelesen.
"1 Billion Dollar" von Andreas Eschbach
Sehr interessant. Kurze Erklärung dazu gibt es auch in wikipedia
Er nannte dort sehr gute und logische Ideen, wie man kostengünstig die ganzen Probleme mit der Wirtschaft und der Umweltverschmutzung lösen könnte.
Und als Ergebnis kam heraus das es nur funktioniert, wenn alle an einem Strick ziehen und zusammenarbeiten. Etwas, dass die Menschheit in den vergangenen Jahrtausenden nie ganz geschafft hatte.
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passivM
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« Antwort #70 am: 03.03.10, 16:14 » |
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Was ich heute in der Zeitung gelesen habe, fand ich auch unverschämt günstig: Da sucht ein "kleines Hotel" ein Zimmermädchen auf 165-Euro-Basis. - Billiger geht 's nicht! ...ne' Arbeitskraft für 'nen Euro die Stunde, und den Rest legt drauf wer will. (Schade, dass nicht dabei steht, welches Hotel... ) Gut, dass man für die armen Hoteliers wenigstens die Mehrwertsteuer gesenkt hat...... War es bei der Einführung von Hartz4 nicht mal so vorgesehen, dass die 1-Euro-Jobber im öffentlichen Bereich (!) eingesetzt werden (kommunale Rabatten säubern, Schnee schippen, Straßen kehren....)  Wir war denn das nochmal..? Ich ärgere mich: Wenn jemand kein Hartz4 bekommt, zum Beispiel weil der Mann verdient, dann kann man es bei uns knicken, einen Job für wenigstens 5,- die Stunde zu bekommen.  Bei mir war 's eine Boutique... Damals dachte ich noch, so käme ich in einen normal bezahlten Job rein, aber: Pustekuchen. - Ich finde so was auch "unverschämt (günstig)". *Frust* Vielleicht könnte ich auch mal die EU "in die Pficht nehmen", wie die Griechen... 
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« Letzte Änderung: 03.03.10, 16:19 von somnio »
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Liebe Grüße aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
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Beppa
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« Antwort #71 am: 03.03.10, 16:21 » |
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Was ich heute in der Zeitung gelesen habe, fand ich auch unverschämt günstig:
Da sucht ein "kleines Hotel" ein Zimmermädchen auf 165-Euro-Basis. - Billiger geht 's nicht! ...ne' Arbeitskraft für 'nen Euro die Stunde, und den Rest legt drauf wer will. (Schade, dass nicht dabei steht, welches Hotel... ) Gut, dass man für die armen Hoteliers wenigstens die Mehrwertsteuer gesenkt hat...... Das ist doch sicherlich nur eine Teilzeitstelle mit 30 (?) Stunden im Monate.
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passivM
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« Antwort #72 am: 03.03.10, 16:23 » |
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Was ich heute in der Zeitung gelesen habe, fand ich auch unverschämt günstig:
Da sucht ein "kleines Hotel" ein Zimmermädchen auf 165-Euro-Basis. - Billiger geht 's nicht! ...ne' Arbeitskraft für 'nen Euro die Stunde, und den Rest legt drauf wer will. (Schade, dass nicht dabei steht, welches Hotel... ) Gut, dass man für die armen Hoteliers wenigstens die Mehrwertsteuer gesenkt hat...... Das ist doch sicherlich nur eine Teilzeitstelle mit 30 (?) Stunden im Monate. 165-Euro-Basis steht bei uns für "Ein-Euro-Job". So sagt man bei uns. Sonst hätte da gestanden: "Aushilfe". Bestenfalls wäre das so wie damals bei mir: 15 Wochenstunden = gerechnet: 60 Std im Monat, 165 geteilt durch 60. Aber bei mir hieß es auch von Anfang an: "Teilzeit, 15 Wochenstunden."
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« Letzte Änderung: 03.03.10, 16:28 von somnio »
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Beppa
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« Antwort #73 am: 03.03.10, 16:40 » |
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Die Aufgaben eines Zimmermädchen dürfen meiner Erkenntnis nach nicht von 1-Euro-Jobbern gemacht werden.
Diese Jobs sollten gemeinnützig sein.
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Mirjam
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« Antwort #74 am: 03.03.10, 17:17 » |
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Und als Ergebnis kam heraus das es nur funktioniert, wenn alle an einem Strick ziehen und zusammenarbeiten. Etwas, dass die Menschheit in den vergangenen Jahrtausenden nie ganz geschafft hatte. Hallo Beppa, weil das eine ideologische Illusion ist und diejenigen Staaten die glaubten sich das "erzwingen" zu können (China, Russland oder aktuelle totalitäre Systeme) - solche Idee haben noch nie funktioniert - wir sind ja keine Ameisen? Gruß Mirjam
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