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Autor Thema: Sanktionen beim Abliefern von Hemmstoff-Milch!?  (Gelesen 3295 mal)
gammi
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« Antwort #30 am: 06.02.10, 13:50 »

In den lezten 20 Jahren zweimal.......im alten Stall nie.......da wurden die Kühe immer brav erst gemolken wenn alle anderen durch waren und der "Rüssel" schon aus dem Tank....

...im neuen Stall gleich im zweiten Monat dafür 2x...da war noch alles neu für uns  Wink. Aber da auch jedesmal erst gegen Ende der vierten Melkzeit, damit es sich auch gelohnt hat  Grin
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
Ossi22
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Milcherzeuger in Ostwestfalen


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« Antwort #31 am: 06.02.10, 14:29 »

In den letzten 20J., 3x, Lehrling-Mann-Ich Grin Henrik, melkst du überhaupt schon 20J.? Wink
LG Petra

Pack noch mal 10 Jahre drauf , dann sprechen wir weiter .
Aber ich denke , das es wie auf vielen Betrieben ist , das es oftmals die Frauen sind , die ständig unten in der Grube stehen , während die Männer saisonal bedingt in die Ernte abwandern oder die Technik auf dem Hof bewegen oder .....
Jedenfalls ist es es bei uns so und hier ist meine Mutter ( jenseits der 70 ) diejenige , die dort ständig zugegen ist. Das wird sich altersbedingt demnächst ändern und diesen Luxus kann ich mir dann abschminken , auch mal noch abkömmlich zusein - muss zur Zeit allerdings auch mit o.a. Konsequenzen rechnen ( und bin froh , wenn es auffällt bevor der Tankwagen da war ) , Gruß Henrik
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Imke
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Beiträge: 995

Wer Heiterkeit sät, wird Lebensfreude ernten


« Antwort #32 am: 07.02.10, 12:34 »

Bis jetzt ist dies noch nie passiert bei uns. Es ist noch keine Hemmstoffmilch in die Molkerei gewandert.
Ein einziges Mal hatte ich eine frisch trocken gestellte Kuh ( mit Trockensteller ) in den Tank gemolken,
und bemerkte den Fehler zum Glück sofort, da gabs nur noch eines, Hahn auf und laufen lassen.
Anschließend alles reinigen. Die Zeitverschwendung tat mir mehr leid, als die Milch.
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Das Glück ist ein Mosaik, bestehend aus lauter unscheinbaren
kleinen Freuden.
LG Imke
roco
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« Antwort #33 am: 07.02.10, 22:07 »

Hallo,

hab grad eine interessante Melkfibel im Netz gefunden:

http://de.delaval.ch/NR/rdonlyres/3DC1D7C1-42E2-44CB-AD2B-30AFB9D44F7E/0/Melken2002.pdf
dort kann mann/frau ab Seite 121 lesen, wie sich Hemmstoffmilch, vor allem auf Käsemilch, auswirkt. (S.124)

Wenns auch mit der ursprünglichen Frage der Sanktionen nichts zu tun hat, finde ich trotzdem, dass es grad hier passt!
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LG
roco
samira
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« Antwort #34 am: 17.06.10, 20:20 »

Ich hab neulich samstags das Ergebnis der Hemmstoffprobe abgerufen und bin auch begeistert vom neuen Service.
Bei der Molkerei konnte ich meistens erst so um 17 Uhr nachfragen, auf der HP vom Milchprüfring ist es schon mindestens 2 - 3 Stunden früher zu sehen.
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Liebe Grüße Samira
Mogli
Gast
« Antwort #35 am: 17.06.10, 21:37 »

Wir bekommen das Ergebnis per Fax oder etwas später knnen wir es beim MPR im Netz abrufen. Allerdings am Wochenende erhalten wir erst anderntags um 8.00 Bescheid. Bekommen halt die Kälber einen Tag länger Vollmilch satt. Cheesy LG Helga
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inga
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« Antwort #36 am: 29.06.11, 16:17 »

Unsere Molkerei zieht jeden Tag Hemmstoffproben. Am Ende der Tour setzt der Fahrer einen Schnelltest seiner gesamten Milch im Tank an.
Internetschdrieler

Ich packe meine Frage hier mal mit rein.
Weiss jemand einen Namen, oder was das für ein Schnelltest auf Hemmstoffe das ist, den die Tankwagenfahrer benutzen?

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Inga
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mouhkouh
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Gut für die Sinne, schlecht für die Nerven!


« Antwort #37 am: 29.06.11, 16:42 »

Was mir grad durch den Kopf schießt, folgendes Szenario:
Wenn wir eine Milchprobe auf Hemmstoffe testen lassen möchten, bringen wir sie in die Molkerei oder geben sie dem Milchfahrer mit. Bis abends ist die Probe dann fertig bebrütet und wir können bei der Molkerei anrufen, und uns sagt der Mitarbeiter, ob die Probe frei ist oder noch Hemmstoffe da sind. Soweit, sogut. Was ist, wenn die Probe nun positiv auf Hemmstoffe ist, der Mitarbeiter aber versieht sich und teilt uns mit, sie sei frei.
Wir melken das Tier in den Tank, liefern die Milch ab, und sind positiv auf Hemmstoffe.
Wie wird dann verfahren? Was passiert, wenn der Mitarbeiter nun behauptet, er hätte nicht gesagt, die Probe sei frei...das kann ja keiner nachvollziehen, ist doch nur eine mündliche Absprache. Wie kann man denn das Ergebnis auf dem Zettel sehen?
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Wenn du schreiben kannst, heißt es noch lange nicht, das du ein intelligentes Wesen bist Grin
annelie
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Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen


« Antwort #38 am: 29.06.11, 16:56 »

Wir können die Hemmstoffergebnisse als Sonderproben beim MPR auf der site von unseren Ergebnisse ansehen. War ich gerade, die von heute ist noch nicht online, oftmals ist das Ergebnis aber um die Zeit schon da. Bleibt dann für ein paar Tage stehen. Aktuell steht bei uns noch das Ergebnis der Hemmstoffproben, die wir dem Milchfahrer vom 21.6, 23.6, 25.6 und 27.6 mitgegeben hatten. Wir hatten die letzte Zeit öfters Kalbungen....
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Freundlich grüßt
Annelie


Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. Sören Aabye Kierkegaard 1813 - 1855
Paula73
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« Antwort #39 am: 29.06.11, 16:58 »

Was mir grad durch den Kopf schießt, folgendes Szenario:
Wenn wir eine Milchprobe auf Hemmstoffe testen lassen möchten, bringen wir sie in die Molkerei oder geben sie dem Milchfahrer mit. Bis abends ist die Probe dann fertig bebrütet und wir können bei der Molkerei anrufen, und uns sagt der Mitarbeiter, ob die Probe frei ist oder noch Hemmstoffe da sind. Soweit, sogut. Was ist, wenn die Probe nun positiv auf Hemmstoffe ist, der Mitarbeiter aber versieht sich und teilt uns mit, sie sei frei.
Wir melken das Tier in den Tank, liefern die Milch ab, und sind positiv auf Hemmstoffe.
Wie wird dann verfahren? Was passiert, wenn der Mitarbeiter nun behauptet, er hätte nicht gesagt, die Probe sei frei...das kann ja keiner nachvollziehen, ist doch nur eine mündliche Absprache. Wie kann man denn das Ergebnis auf dem Zettel sehen?


Ich würde meinen das ist dann dein Problem.
Willst du das umgehen, musst du dir selbst ein Testgerät anschaffen. Ist zwar nicht umsonst http://www.ia-c.de/milku/p.asp?id=2&art=prodanzeige, aber sicher.
Wir haben seit Jahren das Gerät und würde es nicht missen wollen.
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Tina
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #40 am: 29.06.11, 17:21 »

Hallo moukouh,
das ist dann Dein Problem. Wir testen unsere Milch auch selber, können wir uns grad noch leisten. Ich denke, ob die Molkerei umsonst testet, oder ich zahl das selber, es gibt andere Kosten, die mehr ins Geld gehen.
@Inga: ich weiß auch nicht wie der Test heißt.
LG
Tina
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LG
Tina
martina-s
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« Antwort #41 am: 29.06.11, 17:35 »

Hallo,
also ich geb die Proben dem Tankwagen mit. Die einzelne Probe kostet mir mit Versand (ich bekomme die Nährböden ja mit der Post im 25 er Pack) ca. 2,50 Euro.
Leider kommen bei uns die Ergebnisse oft gar nicht an.
Wir haben beim MPR das so geschalten, dass wir alle Proben und Sonderproben via SMS auf mein Handy bekommen. Das ist aber kostenpflichtig. Bin mir nicht ganz sicher. Aber ich denke, im Monat 3 Euro. Steht dann immer auf der Milchgeldabrechnung. Da geht es aber nicht nach Probe, sondern ist eine Pauschale.
Wie weiter oben schon erwähnt warte ich da aber oft umsonst. SMS ist schneller als die Angabe auf unserer Seite im Internet. Da ich im Stall nicht auch noch PC laufen haben will, Stall aber vom Haus entfernt ist, ist das die beste Lösung für mich weil ich mein Handy ja immer dabei hab.
Mit der SMS habe ich somit auch einen Beweis dass die Probe frei war.
Auch mit der Angabe auf der MPR - Seite wie Annelie schon erwähnt, hat man Beweis. Zumal erst noch richtig, wenn man die Seite ausdruckt.
Sprachdurchsage am Telefon sichert keine Beweislage. Vor Gericht oder Veterinäramt hast Du im Schadensfall damit schlechte Papiere.
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Liebe Grüße
Martina
mouhkouh
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« Antwort #42 am: 29.06.11, 18:35 »

Na, das denk ich mir eben auch, schlechte Karten. Bei uns testet die Molkerei selber, das geht leider nicht über den MPR. Ich würd so ein Testgerät gern anschaffen, steht aber meist da, es wird sich erst ab 50 melkenden Kühen rentieren. Da streikt Göga dann ein bisschen, er sieht auch nicht, das die Telefonansage unsicher ist, er meint, dann würde Aussage gegen Aussage stehen...und dann? Männer! Wink
Ich muss mal bei der molkerei anrufen, wie das genau abläuft.
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inga
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« Antwort #43 am: 29.06.11, 20:14 »

Willst du das umgehen, musst du dir selbst ein Testgerät anschaffen. Ist zwar nicht umsonst http://www.ia-c.de/milku/p.asp?id=2&art=prodanzeige, aber sicher.
Wir haben seit Jahren das Gerät und würde es nicht missen wollen.

Hej Paula,
ich bin ja nur ein Kleinbauer mit meinen 130 Damen, wie sieht es denn aus, da steht die Haltbarkeit ist 10 Monate, das ist mir doch ein bischen viel, für die Paar Damen, die dann mal zu früh kalben.Wenn man da 25 Ampullen kauft und dann noch nicht mal fünf benötigt in 10 Monaten  Huh Huh
Ich habe heute bei dem Tankwagenfahrer gesehen, er hat so Teststreifen, ob die vielleicht länger haltbar sind?
Wir haben das Problem hier, dass wir nie wissen, wo unsere Milch grad abgeliefert wird wenn wir mal eine Probe mitgeben. Ich hänge immer eine nette Bitte um Rückruf an, und meist funktioniert es auch, doch es sind auch schon verschiedenen Milchproben im Nirvana verschollen.

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Inga
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martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #44 am: 29.06.11, 21:11 »

Hallo Inga,

wir haben "nur" 20 Kühe und nehmen auch immer 25 Stck.; wenn man selber proben kann, dann probt man auch mal einmal mehr und wir proben z.B. auch grundsätzlich nach Behandlungen, nicht nur nach dem Kalben.


Edit:

Hemmstofftestgeräte:
http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php/topic,29937.msg174793.html#msg174793

« Letzte Änderung: 29.06.11, 21:14 von martina » Gespeichert

Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

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