gammi
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« Antwort #15 am: 02.02.10, 12:06 » |
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Ganz so einfach ist das Aufhören auch wieder nicht.
...die Gebäude müssen trotzdem unterhalten werden ...Landwirte bekommen kein Arbeitslosengeld ...die einbezahlten landw. Rentenbeiträge werden nicht mit anderen Renten verrechnet usw.
Außerdem ist ja immer noch die Hoffnung, dass es wieder besser wird.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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Mirjam
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« Antwort #16 am: 02.02.10, 13:01 » |
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Manu, da hast du sicher recht, allerdings konnten die Kinder, der in den 80ern aufgegebenen Betrieben noch ein schönes Haus bauen und auch sonst waren das im Vergleich zu heute rosige Zeiten. Ich bin momentan etwas verwundert - meine Eltern haben ausgerechnet die 80er "anders" erlebt, aber das wird ja meiner Erkenntnis nach derzeit in verschiedenen Welten gehandelt. In den Medien gibts momentan ja nur die "Milchwelt", auf der anderen Seite bei Lidl heute Hackfleisch das Pfund für 1,39 Euro, gemischt für 1,29 Euro - dieser Einbruch: Wird er wahrgenommen? Grad die momentan guten Eierpreise - werden auf einem erheblichen Strukturwandel Geflügel erkauft, der weniger mit Markt denn mit Haltungsauflagen zu tun hat. Was den Strukturwandel betrifft: WO findet dieser gerade statt? Wie viele Milchviehbetriebe hören wo auf? Gruß Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
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manurtb
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« Antwort #17 am: 02.02.10, 13:32 » |
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Ich bin momentan etwas verwundert - meine Eltern haben ausgerechnet die 80er "anders" erlebt,
War bei uns auch so... Der Bauernhof der Großeltern hat nicht mehr viel über gehabt und von dem, was nach dem aufgeben über war, konnte man nicht wirklich leben und die 200 DM Rente meiner Großmutter waren auch nicht wirklich hilfreich... Und bei uns persönlich wars zuhause in den 80gern auch viel schlechter, als dann in den 90gern. Kommt wahrscheinlich wirklich drauf an, in welcher Phase des Lebens man dann gerade war. Ich finde es z.B. im Moment keine schlimme Zeit für uns persönlich. Jedem in unserer Familie ging es finanziell noch nie so gut mit so wenigen finanziellen Verpflichtungen.
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martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben
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« Antwort #18 am: 02.02.10, 13:45 » |
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Manu, da hast du sicher recht, allerdings konnten die Kinder, der in den 80ern aufgegebenen Betrieben noch ein schönes Haus bauen und auch sonst waren das im Vergleich zu heute rosige Zeiten. Ich bin momentan etwas verwundert - meine Eltern haben ausgerechnet die 80er "anders" erlebt, aber das wird ja meiner Erkenntnis nach derzeit in verschiedenen Welten gehandelt. In den Medien gibts momentan ja nur die "Milchwelt", auf der anderen Seite bei Lidl heute Hackfleisch das Pfund für 1,39 Euro, gemischt für 1,29 Euro - dieser Einbruch: Wird er wahrgenommen? Mirjam, Mir geht es ähnlich, auch meine Eltern haben in der Zeit ihre Kühe weggeben und das meiste Land verkaufen müssen. Nix da mit schönem Haus für die Kinder, ganz im Gegenteil. Leben konnten wir nur, weil mein Vater schon seit meiner Geburt hauptberuflich anders tätig war. Jetzt geht es meinen Eltern rel. gut, aber auch nur,weil mein Vater jahrelang PARALLEL Alterskasse und LVA-Rentenanteile bezahlt hat. Zum Fleisch, da hat es mich letzte Woche auch umgehauen, als der Schweinenacken zu 1,99 Euro das Kilogramm verkauft wurde.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.
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martina
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« Antwort #19 am: 02.02.10, 13:58 » |
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Bin mir nicht ganz klar, was Petra da mir (uns) mitteilen möchte. Ich habe jeweils nur aktuelle Entwicklungen kommentiert, im Hinblick auf die jatzt akuten Preissenkungen war ich da einer der ersten, auch wenn ein Preiseinbruch im Januar schon Tradition hat in der deutschen Milchwirtschaft. Jetzt ist zu vermuten, dass die Molkereien mit geringer Veredlungsintensität die Milchpreise schnell und deutlich wieder absenken, während sich zum Beispiel der Käsespezialist Oberfranken-West kaum verändern dürfte, weil die Milchpreisanhebung im Herbst nicht so krass war wie bei den norddeutschen/westdeutschen (Viöl, Nordmilch etc...)
lg, Heiko
Hallo Heiko, wo bitte war die Milchpreisanhebung der Nordmilch im Herbst KRASS? NORDMILCH bleibt bei 21 ct.
Habe gerade auf nordmelker.de die MG Abrechnung für August gesehen: NORDMILCH bleibt bei 21 ct.
14.11.2009 Nordmilch 24cent
12.12.2009 Nordmilch zahlt 26 ct - es geht langsam aufwärts, fragt sich nur, wie lange.
Und da sind wir derzeit immer noch. Einen Preisanstieg von 5 ct über fast 6 Monate möchte ich nun nicht unbedingt als krass bezeichnen. Das wären für mich 10ct in ein bis zwei Monaten.
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Starbuck
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« Antwort #20 am: 02.02.10, 14:07 » |
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Wo bitte gab es eine "krasse" Milchpreisanhebung im Norden/Westen? Bei 18-20 ct kann jede Anhebung nur "krass" sein.
Breitenburger Milchzentrale: 12/09 29 ct Viöl: 29 ct Molkerei Ammerland: 29 ct Molkerei Wasbeck: 30 ctQuelle "Milchpreissammlung MWJ 2009/2010" Ist schon klar, trotzdem stellt der Sprung von 18/20 auf 29/30 ct eine deutliche Erhöhung (>50%) da, die von den Kollegen dort auch so empfunden wurde. Mancher Betriebsleiter hat dadurch sehr wohl kurzfristige Verbindlichkeiten tilgen können, den LU-Einsatz 2009 bezahlt oder schon die nächste Investition geplant. lg, Heiko
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martina
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« Antwort #21 am: 02.02.10, 14:22 » |
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Ok, von welchen Auszahlungen gehen sie aber aus und über welchen Zeitraum rechnest Du den Sprung?
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gammi
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« Antwort #22 am: 02.02.10, 14:23 » |
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Es gab früher schon Betriebe, die besser gestanden sind.....und Betriebe die nicht so gut standen.
Da spielen soviele faktoren mit.....die Lage der Felder, die Bodenbeschaffenheit,....der Gesundheitsstatus der Einzelnen....waren Unwetter oder Tierseuchen.......haben die Geschwister den Betrieb unterstützt oder Kapital "herausgezogen".......Landwirtschaft ist von so vielen Faktoren abhängig.
Das Aufhören in den 80er Jahren würde ich auch nicht auf das Haus und auf das Verdienen an sich begrenzen. Sondern eher darauf, dass damals Arbeit für die Aufgebenden vorhanden war. Soviel mehr sprang damals auch nicht raus aus der Landwirtschaft....damals gab es auch noch viel mehr Nebenwerwerbsbauern..mein Vater war während des Winters auch noch Waldarbeiter; andere Väter auf dem Bau.......Und damals kam niemand auf die Idee einen Stundenlohn auszurechnen.
Der Strukturwandel macht auch vor der Landwirtschaft nicht Halt.
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Pierette
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« Antwort #23 am: 02.02.10, 14:36 » |
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Ok, von welchen Auszahlungen gehen sie aber aus und über welchen Zeitraum rechnest Du den Sprung?
Und reden wir von Grundpreisen und Auszahlungspreisen? Meinen wir eigentlich immer dasselbe?
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
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bienchen3
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« Antwort #24 am: 25.05.10, 20:17 » |
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Hallo, grad kam ein Anruf von meiner Mama, bei Aldi kostet das Päckchen Butter 1,05 Euro (ohne jeden Kommentar am Regal). Hatten wir das nicht schon mal?  ?  Sabine
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fanni
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« Antwort #25 am: 25.05.10, 20:26 » |
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Hallo, grad kam ein Anruf von meiner Mama, bei Aldi kostet das Päckchen Butter 1,05 Euro (ohne jeden Kommentar am Regal). Hatten wir das nicht schon mal?  ?  Sabine wieso NUR 1,05.....das wäre ja ein recht guter Preis............ein Null-Acht-fuffzehnpackerl bei Aldi und Co kostete schon seit längerem so um die 85 ct........
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Herzliche Grüße von Fanni
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Lotta
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« Antwort #26 am: 25.05.10, 20:32 » |
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War letzte Woche bei Penny auch scho so  Hauptsache es hält sich mal eine Weile, das auch im auszahlungspreis was zu spüren ist 
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Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern
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bienchen3
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« Antwort #27 am: 25.05.10, 21:02 » |
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Hallo Fanni,
ich hab nicht gesagt - nur..
Mir ist der Butter nicht zu teuer, bei mir gibts nur "grünen Butter", der kostet mehr als der Aldi-Butter aber schmeckt auch um Klassen besser. "Meinen" Butter gibts auch nicht im Angebot, der kostet immer das gleiche.
Mich hat nur der Preisanstieg an eine Zeit vor 2 Jahren erinnert.
Jetzt schaun wir mal, wann das dann bei uns ankommt, und ob`s überhaupt ankommt.
Sabine
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gammi
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« Antwort #29 am: 25.05.10, 22:29 » |
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Klar ist der Preis gerechtfertigt. Markenbutter hab ich bei Edeka um 1,75 gesehen.
Aber ich erinnere mich auch an "alte" Zeiten. Der Verbraucher denkt soooo teuer kauf ich Butter nicht......der Absatz geht zurück.
Was soll der Discounter für einen Kommentar dazuschreiben?? In den Nachrichten wurde der Preisanstieg von Butter um 20% schon verbreitet.
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