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Autor Thema: Mann überfordert mit Kinder aufpassen?  (Gelesen 2118 mal)
Annerl
Neuling
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Beiträge: 6


« Antwort #15 am: 28.01.10, 11:36 »

Also, zu der Frage, wie es bei uns weitergehen soll, wenn mein Dad nimmer kann: Es soll weitergehen (wir wollen evtl. eine JV-Stall bauen, und wenn der gebaut wird, soll er sich ja rentieren), mein Mann ist der Meinung, er geht schon in den Stall, wenn meine Leute mal nimmer können oder wollen... (was ich ihm auch glaub, den momentan geht er halt nicht, weil er mit meiner Mam ein Problem hat, und ihr lieber aus dem Weg geht). Und hoffentlich sind die Kinder dann schon grösser, falls meine Eltern mal ausfallen sollten, dann geht es bei mir auch wieder leichter...
Und was Beppas Frage anbelangt: es geht nicht ums Zeigen sondern um die Tatsache, dass ich ihm helfe, nicht nur meinem Dad... (Eifersucht? keine Ahnung?!)
(Ohje, wenn ich hier so schreibe, merke ich eigentlich erst, wieviele `Baustellen´ bei uns offen sind...)
Und zu Gammi: vielleicht hast du Recht und mein gehört halt vielleicht einfach vielleicht nicht zu den fortschrittlichen Vätern, für die Kindererziehung einfach normal ist....
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manurtb
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« Antwort #16 am: 28.01.10, 11:40 »

Kommt es öfter vor, dass Männer so unbeholfen sind mit Kleinen?
Buh, ich kann es Dir nicht sagen, weil ich nie daheim bin, wenn mein Mann auf unseren Sohn aufpasst.
Bei uns sind die Rollen getauscht. Beschwerden hab ich noch keine gehört, d.h. ich geh davon aus, dass er das von Anfang an konnte.
Ich glaub, dass es nicht am 'Mann-Sein' liegt, sondern eher daran, dass er Angst hat, was falsch zu machen.
Wie wärs denn, wenn Du ihn, wenn Du da bist, mal drin bestärkst, dass er sich mit dem Baby beschäftigt. Und immer wichtig: Loben, wenn er was gut gemacht hat und nicht gleich schimpfen, wenn er es nicht richtig macht...
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Sasa
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« Antwort #17 am: 28.01.10, 12:46 »

Ich denke, Männer können eher mit Kindern, die nicht mehr ganz so klein sind- so ab einem Jahr etwa. Sie wirken dann nicht mehr so zerbrechlich, und wenn sie schreien, weiß man schon eher mal, warum Grin
Als unsere Große gerade geboren war, ließ sie sich äußerst ungern von meinem Mann anziehen oder wickeln. Sie schrie dann immer wie am Spieß. Irgendwann stellte ich fest, woran es lag: Sie war eher zart, mein Mann hatte Angst, ihr versehentlich mal ein Ärmchen zu brechen, also fasste er sie nur ganz vorsichtig mit zwei Fingern am Arm, wenn er ihr einen Pullover anziehen sollte. Nach ein paar Wochen hat er aber festgestellt, sie ist klein, aber eher unzerbrechlich- und dann klappte das auch.
Bei der Mittleren und der Kleinen war eher das Problem: Die Beiden hab ich gestillt, die Große nicht. Was tun, wenn das Kind schreit- es könnte Hunger haben und müsste bei Papa mangels Milchquelle verhungern?? Papa geriet dann immer in Panik- und Kind schrie noch mehr, obwohl gar nicht der Hunger schuld war. Da half dann nur, eine Teeflasche mit abgepumpter Milch bereitstellen. Wurde zwar nie gebraucht, aber Papa fühlte sich nicht mehr so hilflos Grin
An Annerls Stelle würde ich wohl einfach mal für ein paar Stunden aus dem Haus gehen. Da hört sie das Geschrei der KInder nicht und der Göga kann sie nicht sofort zur Hilfe holen. Irgendwann wird es schon klappen. Grin
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bulldogdoktor
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« Antwort #18 am: 28.01.10, 12:51 »

Da hast du anscheinend genau das umgekehrte Problem auf dem Hof was hier so einige eingeheiratete ST haben.

Du schreibst du hilfst ihm, aber es gibt doch mehr als genung Sachen, die mann auch alleine machen kann, oder hilfst du deinem Dad auch bei allem?

Naja das iat aber ein anderes Problem und gehört nicht zum eigentlichen Thema.

Meine Meinung ist: Wenn jemand will, dann kann er auch mit einem Kleinkind umgehen. Und da sollte mal 1-2 Stunden, die es mal im Stall dauert, dann keine Probleme geban, zumindest nicht ständig und jedesmal.

Ich würde Ihn mal direkt drauf ansprechen, warum er nicht klarkommt...würde ihm das Kind mal ein ganzes Wochenende überlassen, wo er sich drum kümmern muß und du in der Wohnung dich eben um die anderen beiden kümmerst. Ist dann nicht ganz so stressig wie aus dem Stall zurückkommen und das Kind gewöhnt sich mehr an ihn. Wenn er das mitmacht, denke ich das er nach 1 oder 2 Wochenenden auch über die Stallzeit mal allein klarkommt. Macht er es nicht mit liegt der Hase sicher nicht nur beim schreienden Kind im Pfeffer.

Gruß Sven
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Starbuck
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« Antwort #19 am: 28.01.10, 16:07 »

, Männer können eher mit Kindern, die nicht mehr ganz so klein sind- so ab einem Jahr etwa.

Ich finde die kleinen viiiel handlicher!

Wir sollten mal eine Untersuchung/Studie machen mit den Männern hier im BT, hfftl passen die auch alle in die schönen Schubladen rein, wo frau sie haben will..... Tongue Tongue

lg, Heiko
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manurtb
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« Antwort #20 am: 28.01.10, 17:25 »

, Männer können eher mit Kindern, die nicht mehr ganz so klein sind- so ab einem Jahr etwa.

Ich finde die kleinen viiiel handlicher!
Dafür kann ich mit den Kleinen garnichts anfangen. Kinder sind für mich erst dann interessant, wenn sie mit einem interagieren können. Davor sind sie einfach nur da und mehr nicht...  Grin
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evi
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« Antwort #21 am: 28.01.10, 18:03 »

ah aber sie sind schon recht lieb und lustig ,bsonders wenns lachen anfangen,da hat man schon recht viel freude damit,auch wenn man nix gescheites INTERAGIEREN kann damit!
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Sasa
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« Antwort #22 am: 28.01.10, 18:35 »

Ich möchte zu bedenken geben, ich kann nur die mir persönlich bekannten Männer beurteilen Grin Und die waren alle eher etwas unbeholfen mit Kindern unter einem Jahr. Obwohl, mein Vater nicht so: Ich hatte mal meine Jüngste bei meinen  Eltern abgegeben, die Kleine war gerade 2 Monate alt. Draußen war schönstes Wetter und meinem Vater war es einfach zu unpraktisch, mit dem schlafenden Kind im Haus zu sitzen, während draußen doch soviel zu tun wäre. Als ich nach ein paar Stunden zurück kam, schob Opa draußen gerade den Rasenmäher, einen Benziner, über den Rasen. Mit der rechten Hand schob er, mit der linken hielt er die Kleine fest, die tief schlafend an seiner Schulter lag Grin
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bulldogdoktor
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« Antwort #23 am: 29.01.10, 08:38 »

Unsere kleine fängt gerade an zu Lachen und das ist wirklich was wunderbares!

Da sieht man mal wie gut die kleinen Schlafen, wenn sie mal schlafen...Rasenmääääääääähhhhhhhh. Ist manchmal schon übertrieben das im Haus mit Kleinkindern absolute Ruhe beim Schlafen herschen muß. Kenn da eine Bekannte, die ist da ganz schlimm!

Gruß Sven
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Beppa
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« Antwort #24 am: 29.01.10, 11:11 »

Ist manchmal schon übertrieben das im Haus mit Kleinkindern absolute Ruhe beim Schlafen herschen muß. Kenn da eine Bekannte, die ist da ganz schlimm!

Bei einem gewissen Geräuschpegel schlafen die Kinder nach meinen Erfahrungen viel fester und länger. Je stiller es ist umso schlechter schlafen sie ein und umso schneller wachen sie wieder auf.

Gewöhnliche Geräusche vermitteln wohl das Gefühl von Geborgenheit und zeigen, dass sie nicht alleine sind. Kommt aber sicherlich auch auf das Kind an.
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gina67
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Nach jedem Winter folgt ein Sommer


« Antwort #25 am: 29.01.10, 11:40 »

Hallo
unsere Kinder waren sehr geräuschempfindlich. Wenn wir morgens in den Stall gegangen sind und eine Treppenstufe knarrte, dann haben sie es gehört und waren wach.
Als wir aber mal einen Schornsteinbrand hatten, sind die Feuerwehrleute immer die Treppe rauf und runter gerannt, haben sie da nichts von mitgekriegt.
Nordlicht

Nochmal zurück zum Thema:
Göga war immer überfordert, wenn er mal auf unsere Kinder aufpassen sollte. Da geb ich aber meiner SM die Schuld, weil die hat immer gesagt:"Der arme Junge soll nun auch noch einem Baby die Windeln wechseln, Brei füttern und Gute-Nachtgeschichten vorlesen."
Und dann hat sie das übernommen und es mir jedesmal aufs Brot geschmiert, dass sie sich kümmern musste.  Angry
« Letzte Änderung: 29.01.10, 11:53 von nordlicht49 » Gespeichert
Nelly
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« Antwort #26 am: 29.01.10, 13:30 »

Hallo,
beim Goßen hat mein Mann auch viel dran herumgetüdelt, bei der Kleinen dagegen fast gar nicht.
Wenns Wetter entsprechend ist, rennen heute  beide draußen bei Papa rum.....

Also ich würde mir an deiner STelle ein dickes Fell zulegen. .
Du hast deine STallarbeit und er schaut halt nach den Kindern.Mehr als Schreien können sie nämlich wirklich nicht.Und wenn er die Kleine im Wagen über den Flur schaukelt.

Meine SM konnte übrigens mit unserer Kleinen auch nicht, als ich mal mit dem Großen ne Woche im Krankenhaus war. Das passte einfach nicht, vielleicht auch wegen des ALters....

Wenn er weiß, dass du beim ersten Pieps gleich reinkommst, dann reibst du dich aber bald auf.
Soll er gucken, dass er klarkommt. Klar gehts einem durch und durch, wenn so ein Würmli bölkt.

Aber haben wir Mamas das nicht auch alles wenigstens beim ersten Kind mit ausprobieren (Hunger, Durst, nass, zu warm, zu kalt,Luft im Bauch, Schnuller oder nicht) hinbekommen?LEarning by doing würde ich mir denken.

Nell

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Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten!
Mathilde
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« Antwort #27 am: 29.01.10, 14:57 »

hallo,

hier gibts viel mütter die es auch aushalten müssen wenn das kleine Kind beim abgeben im hort weint. Nach 8 wochen gleich wieder vollzeit arbeiten - das schmerzt auch bei der mutter. ich will hier aber keine moralapostel hören  Roll Eyes anders hätte z.b. ein junges mädel bei uns nicht seine eigene ausbildung auf die reihe bekommen.

lg mathilde
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Annerl
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Beiträge: 6


« Antwort #28 am: 29.01.10, 17:38 »

Hallo, ich meld mich auch mal wieder....
Ich glaub es ist wohl so, dass die einen Männer es einfach hinkriegen und die andern sind wohl einfach nicht dafür geschaffen.... Wie Sasa so schön schreibt, mit ihrem Vater, der die Kleine beim Rasenmähen dabei hatte. Mein Vater ist auch ein solcher, der packt es mit drei Kindern allein mit links, wenn es sein muss, meine Mam dagegen hat mit einem schon Probleme. Wie hat Gammi gestern geschrieben: meine Mam hat es halt net so mit den Kleinen, und mein Mann wohl auch nicht, dass muss man halt vielleicht so respektieren. Denn manchmal glaub ich, ist der Papa nach so ´ner Schreiattacke fertiger als die Kleine... - unser Grosser sagt immer: Babies müssen halt mal schreien, das ist halt so.... - vielleicht wird er mal ein krisenfesterer Papa als seiner und kann es mit seinen Kindern mal besser....
Und was den Lautstärkepegel anbelangt: so hab ich auch immer festgestellt, je mehr Krach umso besser schlafen sie (später merkt man es am ehesten beim Bulldogfahren, wenn sie dauernd einnicken....). Und vor allem, wenn mal mehr als ein Kind da ist, dann ist es sowieso vorbei mit Ruhe, oder war das bei euch anders?
Viele Grüsse Anna
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Sasa
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« Antwort #29 am: 29.01.10, 17:59 »

Also, hier verdoppelte sich der Krach nicht bei der Zweiten, der verzwölffachte sich.... Grin Ebenso wie die Wäsche und der Müll Grin
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