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Autor Thema: Auf was lassen sich Frauen die auf den Hof kommen ein.... ?  (Gelesen 7793 mal)
Margret
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Bäuerinnentreff-eine Bereicherung des Alltags !


« Antwort #60 am: 17.10.07, 17:01 »

... Frauen,  die auf den Hof kommen,  lassen sich darauf ein,

-  dass oft  von Schwiegereltern für sie mitgedacht wird  und sie von ihnen verplant werden,wo sie es gar nicht möchten  Grin

-  dass sie als einzige Nachkommen  der Schwiegereltern  so richtig  "durch" müssen,  wenn die Schwiegereltern sich mit  letzter Macht   
   gegen   das Altwerden  aufbäumen  und sich beim Beweisen dieser Tatsache  maßlos gesundheitlich und nervlich übernehmen.
   Die anderen Kinder sehen das seeeehr großzügig aus der Ferne mit an.

Das klingt alles etwas abstrakt,  aber wir stecken da gerade mitten drin in dieser Art "Spätpubertät" der Schwiegereltern.
Das kostet uns und v.a. mich enorm Nervenkraft.
Es ist so ein Hadern mit der gesundheilichen Verschlechterung ihres Zustandes und  sie reagieren sich ab,  indem sie sich öfters als davor in sehr nervenauftreibender Art in  unsere betrieblichen und privaten  Dinge einmischen - viel mehr als uns lieb ist  und als sie überblicken.
Und das alles in einer sowieso schwierigen bertrieblichen Zeit, wo wir alle Kraft dafür bräuchten.

Margret
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Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #61 am: 17.10.07, 17:42 »

Margret schick deine Leutchen auf Reisen. Evtl. zu den anderen KIndern.#

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Margret
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Geschlecht: Weiblich
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Bäuerinnentreff-eine Bereicherung des Alltags !


« Antwort #62 am: 17.10.07, 18:05 »

Hmmm,  schwierig,  Maja,

erstens sind die anderen seeeeehr im Stress  und  zweitens  müssen SE hier  "den Karren heben" (meinen sie zumindest mehr dann je)...

Margret
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freilandrose
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Nur Geduld, mit der Zeit wird aus Gras - Milch


« Antwort #63 am: 19.10.07, 20:16 »

Hallo Margret, da fällt mir ein Spruch ein, den ich neulich gehört habe.

*Pubertät ist, wenn die Eltern schwierig werden*.

Man was hatten wir ein Glück, dass wir, mein Mann und ich, auf unserem Hof alleine leben durften,also ohne Eltern und ohne SE. SE sind ab und zu gekommen und haben geholfen. Meine SM hat mir nie dreingeredet. Sie war eine ganz ganz liebe Person. Leider starb sie im Alter von 60 Jahren an Bronchialkrebs. Mein SV hat sich oft gezankt mit meinem Mann. Mein Mann hat ihn dann immer rausgeworfen *Heiner gang zum Teufel*. Er hat seinen Vater immer mit dem Vornamen angeredet Grin. Aber der SV kam immer wieder. Ich glaube, er hat das immer ignoriert. Böse war er meinem Mann nie. Auch er starb im Alter von 70 Jahren überraschend schnell.
Meine Eltern wohnten uns schräg gegenüber. Mein Vater hat uns geholfen bei unserem Wohnhausbau 1972. Ansonsten hab ich durch meine Eltern  Hilfe gehabt in der Kleinkinderbetreuung. Das war aber mehr wie Gold wert für uns. Ich brachte die Kids immer zu meinen Eltern Wink
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Liebe Grüsse
Freilandrose
hollahop
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Beiträge: 19


« Antwort #64 am: 05.01.10, 20:12 »

hallo Mirjam
Du machst hier super Themen auf ! Weiter so !

Ich finde für eine Frau die auf den Hof kommt ist es wichtig das sie ihre eigene Persönlichkeit behalten kann und und sich nicht verbiegen muss für die vorstellungen der alten auf dem Hof. Sonst wird sie auf die DAuer unzufrieden und verliert die Lust an der Arbeit.

viele Grüße
hollahop
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bulldogdoktor
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Beiträge: 63


« Antwort #65 am: 21.01.10, 10:37 »

Hm...bei uns ist es ja so, das der Schwiegersohn ,also ich, auf den Betrieb kommt und zwar als Landmaschinenmechaniker etwas Ahnung habe , aber eben auch noch kein Landwirt bin.

Warum ich gerade jetzt hier schreibe:

Vorgestern gab es wieder so eine Situation mit den SV. Er hatte eine Strohmischung zum Einstreuen im Futtermischwagen zurechtgemacht. Wollte sie dann hinterm Stall rauslassen, obwohl er kein Futter mehr machen musste.

Wenn ich mit meiner Göga sonst Streu gemacht habe, haben wir direkt in Schubkarren gelassen und gleich in den Stall gefahren....Hab das sogar schon allein auch so gemacht. Erspart halt die Handarbeit beim Füllen der Schubkarren. Die letzten 2 mal habe ich das mit Ihm auch so gemacht, da meine Göga wegen Schwangerschft ja nicht mehr so viel gearbeitet hat. Mußte ich mich immer mit irgendwelchen Argumenten durchsetzten.

"Ja und jetzt wieder zum 3. Mal diese Diskussion anfangen?"dachte ich mir dann..."Nein"

Sagte dann einfach zu ihm: "naja dann lass es halt hinterm Stall hin...WURDE JA SCHON IMMER SO GEMACHT!...aber ich werd dann keinen einzigen Schubkarren mit reinfahren."

Zack stand der Schlepper hinterm Stall und er hat ihn einfach ausgemacht. Hab dann meine Göga als Traktoristin geholt und das Reinfahren angefangen...kurze Zeit später kommt er und nimmt den anderen Schubkarren und fährt mit...

Werd ich glaub ich in Zukunft öfters bringen den Spruch....er hatte damals auch den Futterrübensamen in die Gülle geworfen und das seinem Vater damals knall hart ins Gesicht gesagt wo der Samen ist, als der fragte auf welchem Flurstück er dieses Jahr überhaupt die Futterrüben gesät habe....

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passivM
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« Antwort #66 am: 21.01.10, 10:53 »

Ich kann mich erinnern, dass es dieses Thema hier vor längerem schon einmal gab. - Ich finde es auch gut. Was ich interessant und wichtig finde, ist der Beitrag von bulldogdoktor:

Es gibt in der Tat auch viele einheiratende Männer, die Schwierigkeiten haben, auf dem Hof akzeptiert zu werden. So was ist kein rein weibliches Problem, und schon gar kein "Frauenkram" so nach dem Motto: "Was dieeee schon wieder für Probleme haben  Roll Eyes..." Ich schreibe das, weil "es" oft so abgetan wird: "Ja, ja, Schwiegermütter-Schwiegertöchter..."
Mein Schwiegervater hatte damals auch ganz große Probleme. Auch meine SM, die Tochter des Hauses hatte  unter anderem(!) deswegen kein schönes Leben in ihren jungen Jahren, was sie aber nicht daran hinderte, die alten "Fehler" beim eigenen Sohn zu wiederholen...
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Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
Annerl
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« Antwort #67 am: 28.01.10, 11:22 »

Da muss ich Somnio recht geben, die einheiratenden Männer haben es vielleicht etwas leichter, weil die SV meist nicht ganz so schwierig ist als eine SM, aber es gibt halt trotzdem das Problem, dass der einheiratende Teil seine Stellung erstmal festigen muss und wenn neues eingeführt wird, das nicht immer Anklang bei den Seniors findet. Aber auf der anderen Seite muss man halt auch versuchen tolerant zu sein, denn die SE haben ihre Arbeitsmuster über Jahr(zehnte)e eingearbeitet und kommen halt am besten damit klar, und selbst hat mal halt seinen eigenen Stil. Uns wird es wohl mit unseren (Schwieger)Kindern mal nicht anders gehen (hoffentlich denken wir dann daran, wie es uns ergangen ist...)
Aber ich glaube, das wichtigste sind im Zusammenleben und Arbeiten mit mehreren Generationen einfach viel Toleranz.... bloss zuviel nicht, sonst wird man wohl untergebuttert!
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