gammi
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« Antwort #45 am: 06.02.10, 15:11 » |
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Eigentlich finde ich es gut, dass man um sich als Bäuerin zu bezeichnen nicht unbedingt eine Ausbildung braucht. Was bin ich denn sonst? Ich habe keine landw. Ausbildung, dafür aber jetzt einiges an Erfahrung.
Ich habe Industriekauffrau gelernt und direkt nach der Ausbildung aufgehört. Als Industriekauffrau würde ich mich jetzt allerdings nicht bezeichnen wollen.
Als Hausfrau fühle ich mich allerdings auch nicht, da doch ein großer Teil des Betriebes auch mein Verdienst ist.
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Romy
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« Antwort #46 am: 08.02.10, 08:50 » |
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Na also  Dann seit ihr in Deutschland ja doch nicht so Rückständig.  Diese Ausbildung ist vermutlich gleichzusetzen mit der Bäuerinnenfachausbildung in der Schweiz. Nur können wir später auch noch das Diplom machen. Und haben dann dasselbe Recht wie ein Meisterbauer.  Und ich bin sicher, diese Schule hat auch eine genaue Bezeichnung für Bäuerin, die wir in Wikipedia setzen können.
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Mirjam
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« Antwort #47 am: 08.02.10, 09:02 » |
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Hallo Romy,
ich bin jetzt mal Spielverderber und meine Gedanken auch dazu: Das was du unter (ausgebildeter) Bäuerin beschreibst - ist hier wohl ziemlich auf dem Rückzug in Deutschland.
Zum einen weil ein Drittel? der Landwirte schon keine Partnerin (mehr) hat - zum anderen weil ein anderer, großer Teil der Frauen die einen Landwirt heiraten/Partnerschaft mit ihm haben (auch Heirat ist nicht gleich selbstverständlich) aus der Stadt sind und zum dritten dann einfach ihren Beruf weiter nachgehen z.B. auch während/nach der "Kinderphase".
Sei es in der Altenpflege oder im Bankgewerbe - grad in unserer Region ist es dann eher so, dass die Frau "nur" noch den Haushalt macht + arbeiten geht + Aushilfe im Stall und der Mann sich dann eher von aussen (Maschinenring, Arbeitskräfte angestellt oder mit Kollegen geteilt) Hilfe für den Betrieb "zukauft". Diesen Trend sehe ich schon und der mag auch regional ganz unterschiedlich sein je nach Lage/alternativer Arbeitsmarkt und eben auch Berufsgruppe Rind, Schwein, Geflügel.
Andersherum immer mehr "gut ausgebildete" Frauen bei uns in Franken z.B. Frauenanteil Landwirtschaftsstudium > 50 % auch auf Höfe gehen und hier ggf. eher Haushaltshilfe "zukaufen" und eher im Sinn Betriebsleiterin arbeiten - wie in den neuen Bundesländern wo schon viele unserer beruflichen Ansprechpartner: Frauen sind, die sich wahrscheinlich nicht als Bäuerin bezeichnen (lassen würden).
Was das Niveau der Arbeit/Ausbildung betrifft, so ziehen ja ganz viel englische Begriffe in die Berufswelt ein, das was man früher einen Klinkenputzer nannte oder dann einen "Handelsvertreter" - heißt heute Key Account Manager, ein Putzfrau mit Ausbildung dann eben Fachkraft für Gebäudereinigung.
Für mich stellt sich dann schon die Frage - wo wird der Begriff Bäuerin in 10, 20 Jahren sein? Wie assoziiert? Bekommen wir ihn nur durch "Eigenstandesstolz" dahin wo wir ihn gerne hätten? Oder gehts wie bei vielen Landfrauenvereinen - dass sich eine "neue, junge" Generation damit schlichtweg nicht identifizieren kann, die Schnittmenge ob der "Ansprüche an die Bäuerinbezeichnung" zu klein wird?
Um es zusammenzufassen - beim Bäuerinnenbegriff im Sinne von Ausbildung/Fähigkeiten ist oft ein sehr breites Feld beschrieben: Während ich schon den Trend zur Spezialisierung am Hof sehe.
viele Grüsse
Mirjam
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Romy
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« Antwort #48 am: 08.02.10, 09:23 » |
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Ja gut, aber das ist mit vielen Berufen so. Nicht nur mit der Bäuerin. Früher war es doch undenkbar, dass eine Frau auf ihrem Beruf bleibt. Vielmehr hat sie sich dem Beruf ihres Mannes angepasst. So verkaufte die Frau des Bäckers fortan das Brot ihres Mannes. Die Frau des Elektrikers die Glühbirnen ihres Mannes und auch die Frau des Schlachters landete kurzerhand hinter der Theke. Wir Bäuerinnen sind doch keine Exoten - auch an uns ist der Zeitwandel nicht vorbei gerauscht.
Unsere Betriebe hängen von der Ausbildung ab. Ohne Ausbildung keine Direktzahlungen. Ohne Direktzahlungen kannst du heutzutage die Landwirtschaft vergessen.
Bis jetzt war es nur möglich, wenn der Mann sich als Landwirt ausbilden liess. Im Zuge der Gleichberechtigung kann sich jetzt auch die Frau so weit ausbilden, dass sie das Recht auf Direktzahlungen hat. Die Ausbildung war schon früher möglich. Aber est jetzt ist sie Gleichgestellt.
Du musst dich doch heute gar nicht ausbilden. Du kannst in einer Schreinerei arbeiten oder sonst in einem Beruf. Wieso macht man dann all die anderen Berufsausbildungen - Damit man etwas vorzuweisen hat. Sagen kann: "He schau ich habe das gelernt, das kann ich, darin bin ich gut!" Da geht es doch um die Berufsehre. Und diese Berufsehre steht unf fällt mit dem jeweiligen Berufsverband.
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erika2
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« Antwort #49 am: 08.02.10, 10:14 » |
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Romy, wie Du die Ausbildung beschreibst, gab es sie hier auch . meine Mutter war "Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft," dabei war auch Jungviehaufzucht, Fütterung Gartenbau, Schlachtung von Kleinvieh, Säuglingspflege, Altenpflege, Wohnung/Kochen putzen sowieso, Ernährungslehre....Sie hat auch ausgebildet. Wie bei den Landwirten musste man Fremdlehre absolvieren etc.
Diesen Ausbildungsgang gibt es nicht mehr, mangels Nachfrage abgeschafft. Jetzt gibt s nur noch die Hauswirtschaftl Ausbildung, aber darüber weiß ich nichts, nur dass die landwirtschaftlichen Dinge da nicht mehr gelehrt werden.
Was uns fehlt ist eine Nebenberufliche Ausbildung für die "Eingeheirateten" Frauen unter uns, die nicht aus der lw kommen. Sowas wie die Agrarbürofachfrau für den Außenbereich....aber ob das nachgefragt wird? wer weiß. Hier gibt es nicht mal Melkerkurse oder ähnliches.
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Liebe Grüße, Erika
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gammi
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« Antwort #50 am: 08.02.10, 13:02 » |
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Den von Mirjam beschriebenen Trend kann ich bei uns nicht feststellen.......bei uns sind sehr viele Frauen sehr stark in den Betrieb eingebunden. Und sie indentifizieren sich auch mit dem Betrieb als UNSER Betrieb.
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martina
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« Antwort #51 am: 08.02.10, 14:21 » |
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Romy, wie Du die Ausbildung beschreibst, gab es sie hier auch . meine Mutter war "Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft," dabei war auch Jungviehaufzucht, Fütterung Gartenbau, Schlachtung von Kleinvieh, Säuglingspflege, Altenpflege, Wohnung/Kochen putzen sowieso, Ernährungslehre....Sie hat auch ausgebildet. Wie bei den Landwirten musste man Fremdlehre absolvieren etc.
Diesen Ausbildungsgang gibt es nicht mehr, mangels Nachfrage abgeschafft. Jetzt gibt s nur noch die Hauswirtschaftl Ausbildung, aber darüber weiß ich nichts, nur dass die landwirtschaftlichen Dinge da nicht mehr gelehrt werden.
Was uns fehlt ist eine Nebenberufliche Ausbildung für die "Eingeheirateten" Frauen unter uns, die nicht aus der lw kommen. Sowas wie die Agrarbürofachfrau für den Außenbereich....aber ob das nachgefragt wird? wer weiß. Hier gibt es nicht mal Melkerkurse oder ähnliches.
Hallo Christel, ich gehöre noch zu den Urgesteinen, die ländl. Hauswirtschaft gelernt haben. Bei uns war aber "nur" noch Gartenarbeit und Hühnerschlachten als Relikt aus der Vorzeit übrig geblieben. Und in der Fachschule hatten wir dann auch 2 Unterrichtsstunden "landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre". Aber das war Ende der 80ziger/Anfang der 90ziger, danach wurden die Lehrpläne dann umgestellt, jetzt ist mehr Direktvermarktung dabei. Mein erstes betriebliches Lehrjahr hab ich in NRW gemacht. Dort mußten wir auch eine Woche zum Tierhaltungsseminar auf Haus Düsse. Melkkurse gibt es aber schon noch, z.B. Echem, heißt blos anders  Sachkundelehrgang für Rinderhaltung Modul I - Milchkuhhaltung 15.03.2010 - 17.03.2010
Themengebiet: Tierische Erzeugung
Zielgruppe: Nebenerwerbslandwirte, Rinderhalter, Neueinsteiger und Hobbytierhalter
Die Neufassung des Tierschutzgesetzes und die Tierschutz–Nutztierhaltungsverordnung verlangen von allen Personen, die Tiere halten, pflegen oder betreuen, entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit denselben. Seit 2002 werden Lehrgänge zur Erlangung eines Sach- und Fachkundenachweises zur Rinderhaltung von der LVA Echem angeboten.
Der Lehrgang dauert 3 Tage. Neben der praktischen Ausbildung am Tier und in den Stallungen können die Teilnehmer theoretische Grundlagen zur Rinderhaltung erwerben. Die Ausbilder und Meister der LVA Echem vermitteln in diesem Lehrgang die jeweiligen Schwerpunktthemen in 13 Ausbildungseinheiten. Aspekte des Tierschutzes, Umgang mit dem Tier sowie Unfallverhütung gehören zu den Grundlagen des Lehrgangs.
Nach erfolgreicher Beendigung des Lehrgangs wird Ihnen eine Bescheinigung über die Sach- und Fachkenntnisse von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen ausgestellt.
Zielgruppe: Nebenerwerbslandwirte, Rinderhalter, Neueinsteiger und Hobbytierhalter
weitere Termine: Modul II Bullenmast/Fleischrinder nach Bedarf 17.03. bis 19.03.2010 Modul III Kälber- u. Jungtieraufzucht 30.03. bis 01.04.2010 Modul IV Sachkunde Rinderhaltung http://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/tier/nav/0/action/events/article/13320.html
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.
Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage! Martina
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Mirjam
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« Antwort #52 am: 08.02.10, 15:15 » |
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Den von Mirjam beschriebenen Trend kann ich bei uns nicht feststellen.......bei uns sind sehr viele Frauen sehr stark in den Betrieb eingebunden. Und sie indentifizieren sich auch mit dem Betrieb als UNSER Betrieb. Hallo Gammi Identifikation ist nicht die Frage allein - aber bei aller Milchkrise haben die Schweinehalter insbesondere Ferkelerzeuger in den letzten beiden Jahren zwei so horrend-schlechte Einkommenssituationen hinter sich, dass sich bei manchen die Frage ob es finanziell überhaupt GEHT dass die Partnerin daheim "bleibt" bei alternativen Arbeitsmöglichkeiten einfach mit nein zu beantworten war. Nicht umsonst hat man fast in ganz Deutschland den größten Strukturwandel mit MINUS 10 %: In der Sauenhaltung - pro Jahr! Frage: Von welcher Region reden wir bei dir und welcher (überwiegende) Einkommenserwerb? Milchvieh? Hier sehe ich schon bei aller Stärke des Familienbetriebes das Problem, das die Existenz häufig davon abhängt ob genügend (~ günstige ~) Ehefrauen-Power im Betrieb eingebracht wird. Und damit aber auch die Achillessehne für die Jungbauern als "Pflicht" eine Partnerin zu finden, die den (Arbeits-)krug hier von der Schwiegermutter übernimmt. Andersherum - woher kommt dieser Run auf die Melkroboter...? @ Romy. Da es es bei uns die "diplomierte Bäuerin" nicht gibt/gab und die Hauswirtschaft alleine einfach für Innen-/Aussenwirtschaft (Sachkundenachweis Tiertransport, Sachkundenachweis Tiertötung, Sachkundenachweis Pflanzenschutz etc. pp) nicht reicht - stellte sich die Förderungsfrage nicht. Aber - bei uns kann man auch auf dem zweiten Bildungsweg/abends die landw. Ausbildung nachholen und das tun auch Frauen, genau so wie Ausbildung als landw. Gesell, dann Technikerin Landbau, Höhere Landbauschule oder Agrarstudium - und die sind natürlich "gleichberechtigt" was Förderanträge betrifft. viele Grüsse Mirjam
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« Letzte Änderung: 08.02.10, 17:30 von Mirjam »
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gammi
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« Antwort #53 am: 08.02.10, 16:12 » |
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Hier sehe ich schon bei aller Stärke des Familienbetriebes das Problem, das die Existenz häufig davon abhängt ob genügend (~ günstige ~) Ehefrauen-Power im Betrieb eingebracht wird. Und damit aber auch die Achillessehne für die Jungbauern als "Pflicht" eine Partnerin zu finden, die den (Arbeits-)krug hier von der Schwiegermutter übernimmt. Andersherum - woher kommt dieser Run auf die Melkroboter...?
Warum macht man die Frauenpower immer so minderwertig?   Warum darf ich und auch andere - ich kenne nun mal viele deren Höfe durch das Engagement der Frauen eben sehr gut dastehen - nicht stolz darauf sein, dass wir mitarbeiten? Warum soll ich mich als "billige" Arbeitskraft vermarkten? .....ich bin stolz eine Bäuerin zu sein , auch ohne landw. Ausbildung PUNKT
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Mirjam
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« Antwort #54 am: 08.02.10, 17:17 » |
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Hallo Gammi,
ich wollte niemanden abwerten - aber ist es nicht so, müsste der Landwirt die AK der Bäuerin "leistungsgerecht" entlohnen d.h. z.B. von aussen zukaufen, dann wäre das nicht "finanzierbar". So gesehen / bewertet arbeiten eben ganz viele Frauen "unter Wert" auf dem Hof. Das meine ich mit günstiger Arbeitskraft - ohne diese nennens wir mal beim Namen Aufopferungsbereitschaft ginge auf vielen Höfen nichts.
Wer hat hier übrigens wo geschrieben, dass man nicht stolz darauf sein kann mitzuarbeiten?
Gruß Mirjam
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Lexie
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« Antwort #55 am: 08.02.10, 20:28 » |
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nur mal so am Rande unsere Tochter lernt gerade hauswirtschaft an einer Schule, wo die Kirche und der Freistaat Bayern der Träger ist. In ihrer Klasse sind es 6 Mädchen, die aus der Landwirtschaft kommen. Am ersten Elternabend, wurde uns gesagt, dass es reicht, wenn die Mädchen ihr Praktikas auf Bauernhöfen machen und in Kempten den Melkkurs absovieren. Sie sind dann, wenn sie den elterl. Betrieb übernehmen förderfähig. Mir kommt das ein bißchen wenig an Kursen und Wissen vor, zu meiner Zeit, mußte man nämlich den Meisterbrief in der ländl. Hauswirtschaft haben, um überhaupt in ein Förderprogramm zukommen. Mal sehen, in 3 Wochen findet auf unseren Wunsch (6Eltern) ein Elternabend statt, wo eine Dame vom LWamt uns informiert. Unsere Tochter meinte auf die Frage: wann sie den Melkkurs macht nur....irgendwann milkt doch eh der Roboter, da kann ich mir den Kurs sparen  LG Lexie
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Romy
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« Antwort #56 am: 08.02.10, 22:38 » |
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Eigentlich geht es ja darum ob wir nicht eine tolle Erklärung in Wikipedia stellen können - Bäuerin ist...! 
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Mirjam
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« Antwort #57 am: 09.02.10, 08:17 » |
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Hallo Romy, das gehört alles dazu - denn wenn wir das tun, wird das "Folgen" haben, heißt was da definiert wird - wird ein- und ausschließen. Oder rezensiert werden. So wie du hier und Gammi - sie die sich doch wirklich als Bäuerin fühlen darf durch ihren Einsatz und Engagement - du auf der anderen Seite mit dem Stolz auf eine Ausbildung/Stand, den es in der Form in Deutschland nicht gibt? Wie willst du es beschreiben - zur "echten" Bäuerin gehört auch besonders die Qualifikation? Ich wäre sehr dafür, wenn man das eben differenzieren würde in ein traditionelles Bäuerinnen-Bild, ein bißchen nach Gebieten? und finde ich schon wichtig zu zeigen, dass Bäuerinnen ini der Schweiz als Berufs- und Ausbildungsbezeichnung vorhanden sind. (gebt mal in googel einfach nur "Bäuerin" ein: Dann kommt erstmal bäuerinnentreff.de und klickt auf Bilder - dann kommt  )). Wie würdest du denn Bäuerin definieren als Vorschlag? Wie könnte man es noch differenzieren? viele Grüsse Mirjam
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« Letzte Änderung: 09.02.10, 08:51 von Mirjam »
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Lexie
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« Antwort #58 am: 09.02.10, 11:57 » |
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verstehen hier viele gar keinen Spaß mehr? Bäuerin: ein Leben in Gummistiefeln am Euter der Kuh, sagte mir mal eine alte Bäuerin, als ich meinen Mann damals heiratete, die hat mir nur die Negativseiten aufgezeigt. Ist doch schön zulesen, wie viele mit dem Beruf glücklich sind und zufrieden. Ich bins gerne. Mal abgesehn von den Einflüssen von Außen, kann ich mir keinen schöneren Beruf vorstellen. LG Lexie
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gammi
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« Antwort #59 am: 09.02.10, 12:04 » |
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Als ich jung war, da hätte ich mich auch nicht gerne als Bäuerin bezeichnen wollen. Inzwischen finde ich aber schon, dass sich der Begriff Bäuerin nicht mehr nur negativ "anfühlt". Klar kämpfen wir mit der Vorstellung einer Frau mit Kittelschürze, Kopftuch und Gummistiefel.
Bei uns war erst Landfrauentag und die Bürermeisterin hat wohl ihre Rede so begonnen: Ich hatte ein völig mittelalterliches Bild von den Landfrauen..........und genau da sollten wir anfangen. Unser Image aufzupolieren!
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