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Autor Thema: "Bäuerin" bei Wikipedia!?  (Gelesen 8032 mal)
Mirjam
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« Antwort #75 am: 11.02.10, 10:48 »

richtig Karen - nur was willst du ein- und was ausschließen bei den Trends? Wenn du hauswirtschaftliche Ausbildung/Fähigkeiten voraussetzt - schließt das z.B. eine ganze Generation in Niedersachsen aus ;-).

Das mit dem allein Betrieb leiten als Ehefrau oder allein hatte ich schon weiter vorher bei Beates Definition in Frage gestellt, aber: Sind das dann (bei LKK/LAK) dann wirklich "Bäuerinnen" oder werden sie als Landwirtin oder landwirtschaflicher Unternehmer geführt.
DIE Frage hat mir nämlich dann früher die LSV auch gestellt - wir können sie gerne als Einzelunternehmerin neben ihrem Partner auch führen: Nur dann eben nicht als (mitversicherte)  "Bäuerin" sondern "Landwirtin".  Wobei die LSV inzwischen heute schon gar nicht mehr Bäuerin schreibt (in den Satzungen) sondern hochneutral: Mitversicherte Ehegatten.

Wie ist das in eurem Bundesland geregelt? Übrigens mache ich nur Vorschläge aus meiner Perspektive, ihr könnt gerne "back to the roots"  Wink

Witzig: Die Südtiroler Befragug zum Selbstbild teilt sogar noch in 3 Bäuerinnentypen auf ;-)

http://oega.boku.ac.at/fileadmin/user_upload/Tagung/2008/Band_18/18_2__Matscher_et_al..pdf

 
viele Grüsse

Mirjam
« Letzte Änderung: 11.02.10, 11:16 von Mirjam » Gespeichert

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Mirjam
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« Antwort #76 am: 11.02.10, 12:14 »

gleich wirds laut hier für nochmehr Mirjam Offtopic, aber das fand ich jetzt schon interessant:

In der Schweiz heißt es nicht mehr "Hauswirtschaftsschule" - sondern seit 2008 schon "Facility Mangement"

http://www.hauswirtschaft24.de/3_mem_jahr.htm  

In der Schweiz hat der Begriff "Facility Management" in weiten Bereichen die Hauswirtschaft abgelöst. Diesem Prozess hat sich auch der ehemalige Schweizer Verband der Hauswirtschaftlichen Betriebsleiterinnen angeschlossen und sich in Facility Management Schweiz (FM Schweiz) umbenannt.

"Liegt die Zukunft der Hauswirtschaft im Facility Management?", lautete daher die Frage an Susanne Baumann, Mitglied des Vorstandes und in ihrer beruflichen Position Kundenbetreuerin bei einem Unternehmen, das Gebäude unterschiedlichster Art bewirtschaftet. Zu den Angeboten für die Kunden Leistungen gehören auch unterschiedlichste hauswirtschaftliche Dienstleistungen. Aus ihrer beruflichen und verbandlichen Sicht beantwortete sie die Frage mit einem eindeutigen Ja und machte das auch an -> Imageproblemen fest.


vielleicht bekommen wir auch wieder mehr Nachwuchs in die hauswirtschaftliche Ausbildung (nicht nur Kurse), wenn wir es umbenennen? Die Schweizer machen es vor  Wink

Demnächst heißt es dann nicht mehr Bäuerin, sondern "Farm-Managerin" so wie die östereichischesn Schulen sich schon als "http://www.farmschulen.at" bewerben und so wie schon jetzt größere Geflügelbetriebe schon als Farmen bezeichnet werden bzw. nicht Betriebsleiter sondern Farmleiter oder "Herd-Manager" gesucht werden.

*duckundlauf*

Mirjam

« Letzte Änderung: 11.02.10, 12:20 von Mirjam » Gespeichert

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Romy
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« Antwort #77 am: 11.02.10, 15:21 »

Also, wenn ich das lese braucht es für Wikipedia eine Doktorarbeit. Das ist mir aber zu aufwendig. Für das habe ich keine Zeit, besonders jetzt wo wir noch mitten in der Saison stecken. Heute Abend ist Alpgenossenschaftssitzung und ich muss die Rechnung präsentieren. Dem werde ich mich jetzt noch schnell zuwenden.

Ich habe euch meine Ansicht zur Definition "Beruf Bäuerin" mitgeteilt. Wenn ihr das in Deutschland anders seht - Bitte, dann löst es wie ihr es für richtig haltet.

Es ist auch hier in der Schweiz oft so: Zwar sind wir stolz, dass wir die Ausbildung haben. Aber laut getrauen wir uns auch nicht es auszusprechen. Weil sich sofort eine andere aufpflanzt und vehement dagegen argumentiert. Schliesslich sei sie auch eine super Bäuerin auch ohne Ausbildung. Ich resigniere, kapituliere und ziehe mich zurück. So wie meistens wenn die Ausbildung zur Diplombäuerin zur Sprache kommt.
Ich kenne kaum eine Bäuerin die sich ofen und stolz hinstellt "ich bin eine diplomierte Bäuerin". Aus lauter Angst die anderen könnten sich brüskiert fühlen. Ich kenne auch keinen anderen Beruf wo man sich mit einem Diplom fast schon verstecken muss, weil es die andern Berufskolleginnen einem Übel nehmen könnten.

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Romy

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züsi
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« Antwort #78 am: 11.02.10, 15:31 »

hallo romy,

dann kennst du aber nicht viele 'diplomierte' - ich schon, und da wird man z.t. recht von oben herab angesehen nur weil man keine solch diplome vorweisen kann.

darf ich mich jetzt trotzdem bäuerin oder nur 'frau des bauern' nennen? ist einer kollegin nämlich genauso von einer 'diplomierten' ins gesicht geworfen worden!!

aber das trag ich ja mit fassung - ich weiss selbst was ich kann und was nicht!

grüessli susanne
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Mirjam
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« Antwort #79 am: 11.02.10, 15:34 »

Romy,

das wär schad und sicherlich spreche und schreibe ich nicht für "die Deutschen" - sondern nur für mich und meine Meinung wird sicherlich nich von vielen geteilt. Ich fände gerade die Besonderheit der Schweiz hier die Ausbildung zur Diplomierten Bäuerin zu haben im Kontext interessant - gerade das bietet sich ja in Wikipedia an. Meiner Meinung nach gehört dieser Ausbildung - fast eine eigene Seite/Querverweis gewidmet. Ebenso schad fände ich es wenn die Bäuerin mal eben so aus dem Bauch heraus beschrieben wird - wenn auf der anderen Seite der Bauern/Landwirt derart detailiert/strukturiert daherkommt.

Inzwischen sehe ich aufgrund von quergoogeln - um einfach mal zu schauen: Was gibts schon alles zu dem Thema? Wo sind Schnittmengen? Wo wurde schon Definitionsarbeit geleistet: Den Trend grundsätzlich, dass der Begriff Bäuerin in den (Fach)Medien "gemieden" wird,
es wird von "Frauen auf dem Land" und "Mitunternehmerinnen" gesprochen oder gar noch Landfrauen, Hauswirtschaft wird zum "facility management/service".
Selbst noch mal nachgeschlagen in einem der DIN A 3 Lexikothek-Büchern von Bertelsmann: Selbst die haben sich an den Begriff Bäuerin nicht herangewagt, grad noch Bauern, bäuerlich - aber Bäuerin einfach "weggelassen"  Shocked Roll Eyes.
 
Zu deinem letzten Satz mit dem Diplom, nun das ist ein grundsätzliches Problem nicht selten zwischen Frauen, dass hängt meiner Meinung nach nicht am Beruf Bäuerin - es wird einem nur deutlicher bewußt, wenn man selbst "betroffen" ist.

viele Grüsse

Mirjam
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Romy
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« Antwort #80 am: 11.02.10, 15:37 »

Siehtst du Züsi
Es fängt schon an.
Aus lauter Angst jemand könnte denken ich sei eingebildet oder ich behandle sie von oben herab, bekenne ich mich nur ganz selten zu meiner Ausbildung.

Ich kenne es also genau von der anderen Seite als du. Und das ist genau gleich deprimierend und beleidigend
« Letzte Änderung: 11.02.10, 15:38 von Romy » Gespeichert

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Romy

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gammi
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« Antwort #81 am: 11.02.10, 15:39 »

Da müßte man dann eben doch zwischen Schweiz, in der es eine solche Ausbildung gibt, und Deutschland unterscheiden. Das war mir jetzt auch neu mit der Ausbildung.

Und ich habe es eben schön gefunden, dass ich eine Bezeichnung für mich habe, ohne dass ich eine Ausbildung habe.
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Mirjam
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« Antwort #82 am: 11.02.10, 15:45 »

Nein das ist die Diskussion um die Henne mit dem Huhn um das wir die ganze Zeit diskutieren: Bäuern als Beruf beschreiben oder als Qualifikationsniveau?
Und das hat z.B. Hopfi hier schon auf den ersten Seiten angemerkt, dass das zwei paar Stiefel sind.

Ist man nur Bäuerin wenn man eine Ausbildung/Abschluss/Fähigkeit dazu nachweisen kann? Da kann ich Gammi - aber auch meine Mutter und SM gut verstehen.
Mit der Definition des Berufes und Tätigkeitsfeld Bäuerin - an die "Fähigkeiten" zu koppeln/forumulieren - hast du hier angefangen Romy, von daher finde ich es jetzt nicht gut, wie du reagierst.

Und wenn wir beides nicht auseinander bekommen, brauchen wir uns um über die "Qualifikationsdebatte" nicht wundern.

@ Susanne, ich glaub das hatten wir in Deutschland mit den hauswirtschaftlichen Meisterinnen als "Ideal-Bäuerinn" auch - nur ich fürchte, dass sich das "Feld" nun aufspalten wird in eine Generation 40 + und in eine heutige/kommende 40 minus, ich denke da auch an den Altersdurchschnitt des BT´s - der einfach mit uns wächst?

@ Karen - bei uns sind tw. die Hauswirtschaftsschulen auch gut gefüllt - nicht selten aber als nc-befreite Ausbildungsnotvariante wenn man sonst keinen Ausbildungsplatz wegem schlechtem Quali oder Hautpschulabschluss ohne Quali bekommen hat  Roll Eyes Lips Sealed

viele Grüsse

Mirjam
« Letzte Änderung: 11.02.10, 16:15 von Mirjam » Gespeichert

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Karen
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« Antwort #83 am: 11.02.10, 16:43 »

Selbst noch mal nachgeschlagen in einem der DIN A 3 Lexikothek-Büchern von Bertelsmann: Selbst die haben sich an den Begriff Bäuerin nicht herangewagt, grad noch Bauern, bäuerlich - aber Bäuerin einfach "weggelassen"  Shocked Roll Eyes.

Das liegt wohl eher daran, dass man nicht jeden Beruf auch noch mit der weiblichen Form erklären will.

Ich denke wir werden kaum eine gemeinsame Aussage bei der Frage der Definition "Bäuerin" finden.

Nur wehre ich mich ganz entschieden dagegen, den Titel "Bäuerin" nur als Anhängsel eines Bauern zu sehen, egal in welcher Form.
« Letzte Änderung: 11.02.10, 18:31 von Karen » Gespeichert

Lieben Gruß
Karen
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« Antwort #84 am: 11.02.10, 16:52 »

Aber Hauswirtschaftliche Meisterin ist ja auch wieder was ganz anderes wie eine Bäuerin.

Man könnte ja anmerken, dass es in Deutschland keine Ausbildung als Bäuerin gibt, sondern, dass frau  meistens durch Heirat und persönlichen Einsatz im landwirtschaftlichen Betrieb ihres Mannes, oder auch im eigenen Betrieb als Bäuerin bezeichnet werden kann. Es allerding keine genaue Definition gibt, welche Arbeiten genau von einer Bäuerin ausgeführt werden können müssen da die jeweiligen Arbeiten auf die Betriebsschwerpunkte und auch die personelle Ausstattung des landw. Betriebes ankommen.
Dagegen in der Schweiz (ev. noch andere Länder?) es jedoch den Ausbildungsberuf der Bäuerin, der mit einem Diplom abschließt, gibt.
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Romy
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« Antwort #85 am: 11.02.10, 19:58 »



Zum Beispiel:
Bäuerinnen sind heute  „Managerinnen“, die sich den unterschiedlichsten Herausforderungen zu stellen haben. Sie werden mehrfach gefordert – als Hausfrau, Mutter, Partnerin und Mitarbeiterin auf dem Betrieb.
Je nach Betrieb leiten die Bäuerinnen eigene Betriebszweige, z. Bsp. Direktvermarktung, Gästebewirtung, Agrotourismus usw. Sie sind Organisationstalente und sind sich gewohnt Verantwortung zu übernehmen.

Berufsprofil Bäuerin:

   Sie ist fähig, den bäuerlichen Haushalt mit angegliederten Bereichen nach wirtschaftlichen und modernen Gesichtpunkten zu organisieren und auf Mitbewohner und Gäste einzugehen
   Sie hat ein umfassendes Wissen über Produktion, Verarbeitung und Verwendung von Nahrungsmitteln und ist fähig, dieses auch zu vermitteln
   Sie kann partnerschaftlich an der Betriebsführung des Landwirtschaftsbetriebes mitwirken sowie eigene Betriebszweige führen.
   Sie ist oftmals Nahtstelle zwischen Produzentin und Konsumentin.

Nachher könnte man ja auf die Ausbildungsmöglichkeiten der Schweiz und Deutschland eingehen


liest du eigentlich was ich schreibe Mirjam? Ich finde sehr wohl, dass besonders dieser Teil (Zum Beispiel:
Bäuerinnen sind heute  „Managerinnen“, die sich den unterschiedlichsten Herausforderungen zu stellen haben. Sie werden mehrfach gefordert – als Hausfrau, Mutter, Partnerin und Mitarbeiterin auf dem Betrieb.
Je nach Betrieb leiten die Bäuerinnen eigene Betriebszweige, z. Bsp. Direktvermarktung, Gästebewirtung, Agrotourismus usw. Sie sind Organisationstalente und sind sich gewohnt Verantwortung zu übernehmen.)

auch ohne Ausbildung zur Bäuerin zum Beruf der Bäuerin passt. Da steht überhaupt noch nichts von Ausbildung. Ich habe geschrieben: Nachher kann man auch noch die verschiedenen möglichen Ausbildungen in Deutschland und der Schweiz anbringen.

So ich muss...Tschüss schöner Abend
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« Antwort #86 am: 11.02.10, 20:06 »

Nun, da es ja in Deutschland den Ausbildungsberuf Bäuerin nicht gibt,....warum definiert ihr Bäuerin in Deutschland nicht einfach als ....angelernte Landwirtin. Huh Denn, wer in die Landwirtschaftschule gegangen ist und Abschluß gemacht hat, der ist ja ...Landwirt/ -in.

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« Antwort #87 am: 12.02.10, 08:07 »

Hallo

@ Ganau Marone, "angelernte" Landwirtin -  wir schreiben Agrar-HiWi drunter ;-). Ich würd mal sagen, das einige Bäuerinnen mehr können (Haushalt, Kochen) als ihr Landwirt der sie angelernt hat ;-).

@ Gammi - find ich schön formuliert

@ Romy, ich habs gelesen - und eben auf meine Art verstanden, dass hier "umfassendes Wissen" und bestimmte Fähigkeiten vorausgesetzt werden, als wenn sie als Lern/Ausbildungsziele vorgegeben sind, weil sie in dieser Sprache formuliert waren.

@ Nachgedacht: Ausbildungsmöglichkeiten gibt es hier schon eine ganze Menge, Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft sind z.B. alle unsere 3 bay. Landesbäuerinnen (manchmal frag ich mich schon, ob das "Zugangsvoraussetzung für dieses Amt ist"), dass kann man finde ich schon vergleichen mit der dipl. Bäuerin. Unterschieden wird in Deutschland meines Wissens eben schon in "ländliche Hauswirtschaft" (Bauernhof) und "städtische Hauswirtschaft". Aber das wissen sicherlich andere besser als ich :-).

Aber da gibts ja noch einige Ausbildungsrichtungen mehr in Deutschland: "Technikerin für Hauswirtschaft" = 2 jährige Vollschule, Abschluss ggf. mit Fachhochschulreife die zum Weiterstudium an Hochschulen befähigt, und deren Ordner hab ich mir zwecks Haushaltsnachhilfe mal ausgeliehen - das geht ECHT ins Detail, Chemie etc.

oder die "3-jährige Fachakademie" für Hauswirtschaft: Ausbildungsziel: Staatlich geprüfte landwirtschaftlich - hauswirtschaftliche Betriebsleiterin, Fachhochschulreife und auch fachgebundene Hochschulreife. Die meines Wissens nach komplette Düngepläne für Bauerngärten und nähen von Kleidung/Tracht im Ausbildungsprogramm hatten, ebenso Agrarmarketing und Direktvermarktung, Qualitätsmanagement, kuckt ihr hier: http://alt.triesdorf.de/FAK/index.html   -> Ausbildungsinhalte. Die Ausbildungsrichtung "landwirtschaftliche Hauswirtschaft" gibts seit 1913 incl. schwarz-weiß Filme mit Brotbacken, Wäsche-kochen... Und ich war zu Ausbildunszeiten scon beeindruckt, dass diese ebenso einen Staubsauger checken/ggf. reparieren können mussten wie auch 7 verschiedene Wischtechniken kennen, ein Fenster zu putzen - genau so wie Statistik, Buchführung alles im Ausbildungsprogramm ist..

Viele danach noch Aufbauschuljahre machen um -> Hauswirtschaftslehrerin zu werden und gaaaaanz viele sind durch die schulischen Kontakte als Bäuerinnen auf Bauernhöfen gehen und arbeiten :-).

Da würd ich dann schon sagen, dass es hier eine Menge Ausbildungsmöglichkeiten gibt - neben der Diplomierten Bäuerin in der Schweiz, nur dass sie in Deutschland "nicht nur" auf den Bauernhof zugeschnitten sind und oft Schlüsselqualifikationen für nachfolgende Ausbildungen sind (Studium, Staatsdienst, Lehrer).

viele Grüsse

Mirjam

« Letzte Änderung: 12.02.10, 09:07 von Mirjam » Gespeichert

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Freya
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« Antwort #88 am: 12.02.10, 12:44 »

Warum muß Bäurin überhaupt bei Wikipedia definiert sein?
Ich schau ja auch ab und zu mal rein, wenn ich was suche, aber ganz ehrlich, für mich ist es nicht das Maß aller Dinge. Was bei manchen Begriffen steht treibt mich zeitweise die Lachtränen in die Augen. Immerhin gibts ja auch nicht *die Bäurin* und genormt sind wir auch nicht.
Vielleicht wäre das ein Vorschlag:
"Begriff für eine Frau (egal welche Berufsausbildung), die selbstständig auf einem Bauernhof arbeitet (Voll- oder Teilzeit), entweder durch Heirat, Kauf oder Übernahme". Bäuerin ist kein Ausbildungsberuf.

 Grin Grin Grin

damit wurde alles gesagt und dem ist nichts hinzuzufügen Grin Grin Grin
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liebe Grüße
Freya

"Kuchen bleiben länger frisch, wenn sie später gebacken werden" (ostfriesischer Haushaltstip)
Mirjam
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« Antwort #89 am: 12.02.10, 13:02 »

Genau,

da der Begriff eh am Aussterben ist und sich bisher sonst keiner rantraut, lohnt sich das eh nicht...  Roll Eyes Lips Sealed (Nachtrag: Ironie!!!)
« Letzte Änderung: 12.02.10, 13:10 von Mirjam » Gespeichert

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