reserl
Niederbayern
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« am: 25.01.10, 13:13 » |
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Ein Leserbrief zur Bäuerinnenumfrage in der aktuellen Ausgabe der Top Agrar ist mit der Überschrift Wikipedia kennt "Bäuerin" nicht!versehen. Tatsächlich: Wer den Begriff "Bäuerin" bei Wikipedia eingibt, bekommt die Meldung, dass ein solcher Artikel nicht existiert. Ich meine, da sollten wir Abhilfe schaffen.  Lasst uns mal ein "Brainstorming" dazu machen. 
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lieben Gruß Reserl
Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
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erika2
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« Antwort #1 am: 25.01.10, 14:01 » |
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Hallo Reserl, seit ich das heute morgen in der ml gelesen habe, treibt mich der gleiche Gedanke um. Hatte das auch schon bei wiki überprüft. Hatten wir hier im Forum nicht schon mal ein ähnliches Thema , ich finde es nicht wieder. Wir sollten mal zusammentragen, was eine Bäuerin ist , (ich fürchte, das werden 20 Seiten mit tw erbitterten Diskussionen), bzw was andere Quellen dazu sagen, zB renommierte Lexika, und wenn eine annähernd brauchbaree Definition dabei herauskommt, diese bei Wikip. einstellen. Vielleicht muss das Thema getrennt werden: Hier nur kurz und prägnant posten "Eine Bäuerin ist...." und in einen zweiten thread die Diskussion darüber abtrennen? Eine Bäuerin *ist: --------eine Frau, die im lw Betrieb des Partners (im eigenen sowieso) aktiv mitarbeitet, das schließt nicht aus, dass sie auch noch tw in ihrem erlernten/außerlandwirtschaftlichen Beruf tätig ist Eine Bäuerin muss nicht zwingend Küchen- und Gartenarbeit, Einkochen dgl lieben *gelernte Landwirtinnen und Agraringenieurinnen, die auf einen Betrieb arbeiten sind für mich auch Bäuerinnen
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Liebe Grüße, Erika
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rosy
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« Antwort #2 am: 25.01.10, 14:13 » |
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Der Lesserbrief ist mir auch ins Auge "gestochen" Vorallem die Aussage dass Bäuerin ein Titel ähnlich dem einer Prinzessin sei. Das ist doch mal was!  Braucht es dazu nun einen "Vollerwerbs"- oder reicht ein "Nebenerwerbsgatte"?  In der Schweiz gibt es die "Berufsprüfung zur Bäuerin mit eidg. Fachausweis" und die "Eidg.diplomierte Bäuerin (Höhere Fachprüfung)" http://www.landfrauen.ch/de/bildung/eidg-diplomierte-baeuerin/Hab da von anno... auch ein Diplom als "diplomierte Prinzessin Bäuerin hängen...... Schönen Tag noch
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erika2
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« Antwort #3 am: 25.01.10, 14:20 » |
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Lest auch mal, was wiki zu Bauer bzw Bauernstand und Landwirt schreibt. Recht sachlich.
Mein Mann und ich haben zwar nicht Lw gelernt, aber wir befassen uns zweitberuflich mit der sog. landwirtschaftlichen Urproduktion, folglich sind wir auch (aber nicht ausschließlich) Bauer/Bäuerin. oder doch nicht???
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Liebe Grüße, Erika
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passivM
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« Antwort #4 am: 25.01.10, 14:24 » |
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Hallo Christel, die gleiche Befürchtung hatte ich beim Lesen dieses recht interessanten Themas auch  ...aber wir können ja auch anders  Deine Erklärung ist ja schon mal nicht schlecht. Es wäre doch toll, wenn wir eine gute Erklärung des Begriffes Bäuerin hier hin bekämen, und das dann bei wiki einstellen könnten ...evtl. auch mit Link auf dieses Forum. Das meine ich ernst! Hier kann jeder "den Bäuerinnen", so verschieden wir alle auch sind, virtuell auf die Finger schauen...das Nachtrag zu deinem zweiten Beitrag: Natürlich sollte da auch das Thema Nebenerwerb angesprochen/erklärt werden. Das ist ja schließlich ein ganz wichtiges Thema, und der Trend scheint ja wohl da hin zu gehen, zu immer mehr Nebenerwerb, oder eben zu den Strukturen der Großbetriebe, wo ein Bauer im Lohn arbeitet. Auch das gehört zu so einer Begriffserklärung dazu verlinkt. Ist der Begriff "Landwirtschaft im Nebenerwerb" denn bei wiki drin? ...und "richtig" erklärt? ...da kann man ruhig auf das eine oder andere Thema rund um LW aufmerksam machen (verlinken) und aufklären - Subventionen, Nebenerwerb, Ausgleichsflächen, und so weiter. Das wäre doch eine gute Chance, den "Berufsstand" in ein entprechendes Licht zu setzen, oder? Wie seht Ihr das?
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« Letzte Änderung: 25.01.10, 14:30 von somnio »
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Mirjam
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« Antwort #5 am: 25.01.10, 14:31 » |
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Hallo Christel, da fängt schon an: Soll eine gelernte Landwirting, Diplomingenieurin oder Technikerin Landbau, Tierärztin - in Fragebögen dann ihren gelernten oder studierten Beruf ignorieren und "Bäuerin" einschreiben, einen Titel, der in Deutschland ja "ohne Qualifikation" erworben wird aber ihr Ehemann darf seinen gelernten Beruf Landwirt eintragen? Fängt schon an mit der spannenden Definition... ;-) @ Rosy - meinst du wirklich, man kann heute dem Trend, dass sich immer weniger Frauen als Bäuerin bezeichnen/lasse wollen mit einem Vergleich als "Prinzessin" entgegenwirken? Nach dem sozialrecht - Sozialversicherungspflicht/Rentenkasse wird eine Frau ja erst durch Heirat eines sozialversicherungspflichtigen Landwirts zur Bäuerin  , oder? Spannend - die österreichsche Bundesbäuerin Schiffmann http://www.agrar-net.at/partner/parse.php?id=2500%2C1253222%2C%2C%2CbnBmX3NldF9wb3NbaGl0c109Mw%3D%3D "Als Landesbäuerin hatte und hat sie sich hohe Ziele gesteckt. Zu den Schwerpunkten zählten dabei die klare Definition der Rolle der Bäuerin nach innen und außen, die Absicherung der bäuerlichen Familienbetriebe und die Gemeinschaftspflege."Das ist schon spannend, mit einer "Definition" kann ich etwas konkret bennen - und auf der anderen Seite viele/s ausschließen :-)# Vielleicht wird es konkreter wenn man die Definitionen auf verschiedenen Ebenen erfasst, nämlich die a) historische b) sozialrechtliche c) Bildung (weil es "Bäuerinnenausbildung" in Deutschland vs Schweiz als Beruf gar nicht gibt) d) innerhalb Identifikationsfrage/ Bäuerin als Lebensfeld Gruß Mirjam
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« Letzte Änderung: 25.01.10, 14:35 von Mirjam »
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passivM
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« Antwort #6 am: 25.01.10, 14:37 » |
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da fängt schon an: Soll eine gelernte Landwirting, Diplomingenieurin oder Technikerin Landbau, Tierärztin - in Fragebögen dann ihren gelernten oder studierten Beruf ignorieren und "dBäuerin" einschreiben, einen Titel, der in Deutschland ja "ohne Qualifikation" erworben wird aber ihr Ehemann darf seinen gelernten Beruf Landwirt eintragen? Fängt schon an mit der spannenden Definition... ;-)
...dann kann sie ja schreiben: Tierärztin und Bäuerin im Nebenerwerb. Oder Technikerin Landbau und Bäuerin. Das eine schließt ja das andere nicht aus.
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gina67
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« Antwort #7 am: 25.01.10, 14:41 » |
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Hallo Bäuerin ist für mich nicht unbedingt eine Berufsbezeichnung, sondern eine Beschreibung meiner Tätigkeit. Wenn ich nach meinen Beruf gefragt werde, sage ich Bürokauffrau, aber z.Zt. als Bäuerin auf dem Hof meines Mannes tätig. Viele Grüße Nordlicht
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Hopfi
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« Antwort #8 am: 25.01.10, 14:45 » |
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Na, zu dem Thema mache ich mir auch oft Gedanken. Ich bin eine Bäuerin ! Ich bin nicht nur die Frau eines Bauern! Wen ich gefragt werde, welchen Beruf ich erlernt habe. Dann sage ich, ich bin staatl. geprüfte Hauswirtschafterin im ländl. Bereich. Wen ich gefragt werde, welchen Beruf ich ausübe. Dann sage ich, ich bin Bäuerin. Der Beruf der Bäuerin ist unwahrscheinlich vielfältig. Angefangen bei der Stallarbeit bis hin zur Alterspflege, Büroarbeiten etc., Arbeit im Außenbereich, alles gehört hier dazu. Bäuerinnen sind der Kopf der Familie. Sie können zwar (fast) alles. Das ist das Problem. Sie können nur oft nicht mehr alles allein bewältigen. @mary Vorallem die Aussage dass Bäuerin ein Titel ähnlich dem einer Prinzessin sei.
diese Aussage erinnert mich an einen Bekannten, der meinte erst kürzlich: "Bauern sind die Barone der heutigen Zeit" Dieser Aussagesatz war Balsam für meine Seele.  Schaut mal eure Buchsgärten , Obstgärten, Rasenflächen, Kübelpflanzenanlagen an, hatten früher nur herschaftliche Häuser.
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Es können nur Menschen helfen, wo Menschen sind. Nur sie können, wo sie sind, die Welt zum Positiven verändern.
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Mirjam
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« Antwort #9 am: 25.01.10, 14:55 » |
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dann kann sie ja schreiben: Tierärztin und Bäuerin im Nebenerwerb. Oder Technikerin Landbau und Bäuerin. Das eine schließt ja das andere nicht aus. Genau Somnio aber wie der heutige Trend bei den Frauen jüngerer Generation zeigt: Sie wollen das nicht ....(Bäuerin als Bezeichnung), deswegen ist es ja so schwer den Begriff einzugrenzen - weil das dann genau die Argumente aufzeigt zu sagen: Ich gehör nicht zu "denen". Was z.B. ist mit einer Frau, die am Hof lebt, verheiratet ist, aber nicht in die Stallarbeit aktiv eingebunden ist und ggf. nach Kindererziehung ihrem Beruf nachgeht? Oder andersherum nicht am Hof verheiratet ist, nicht kranken-sozialversichert über die LKK ist aber mithilft? Einschließen als Bäuerin oder ausschließen? Ich glaube es wird immer mehr Frauen geben, die "nur" Frau eines Landwirtes sind und eben in Zeiten der Kindererziehung "daheim" bleiben (wieder nord-süd-Gefälle?) bzw.der Mann mit Fremd-AK die Aussenwirtschaft/Stall "managt" (und falls das nicht eine Option darstellt, müssen sich die Junggesellen der Zukunft warm anziehen). Mich wundert aber auf der anderen Seite nicht - hinsichtlich "Prinzessin" oder "Bäuerinnenstolz" der vorherigen Generationen mit einem enorm hohen Arbeitsanspruch "nur wer xyz schafft, leistet, nebenbei Kinder aufzieht, täglich früh und abends im Stall ist, Schlepper fahren kann etc. " ist eine "echte" Bäuerin - das immer mehr Frauen sagen: Eine Bäuerin - bin ich nicht! Bisher war doch das Bäuerinnendasein recht (hand-)arbeitsdominiert, oder? Aufpassen was wir alles implizieren in den Begriff? Gruß Mirjam
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« Letzte Änderung: 25.01.10, 15:04 von Mirjam »
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erika2
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« Antwort #10 am: 25.01.10, 15:01 » |
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@Nordlicht: das finde ich gut, wie du das siehst @Mirjam da fängt schon an: Soll eine gelernte Landwirtin, Diplomingenieurin oder Technikerin Landbau, Tierärztin - in Fragebögen dann ihren gelernten oder studierten Beruf ignorieren und "Bäuerin" einschreiben,
Wie kommst du darauf, dass ich meinen könnte, dass die das sollen? Selbstverständlich können und sollen sie ihren erlernten Beruf angeben, aber sie zählen für mich mzu denen , die ich unter Bäuerin zusammenfassen würde, w e n n sie denn entsprechend auf einem Berieb tätig sind. Die Araringenieurin, die zB in der Beratung tätig ist, würde ich nicht als Bäuerin bezeichnen. Das ist nur meine derzeitige Meinung. Derzeitig, weil mich diese Diskussion möglicherweise zu anderen Einsichten bringen wird??? Im Übrigen erhebe ich ganz bestimmt nicht den Anspruch, Bäuerin definieren zu wollen oder können. Ich versuche lediglich, mich der Sache anzunähern und den Impuls dazu auch für andere zu geben.
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Liebe Grüße, Erika
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Mirjam
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« Antwort #11 am: 25.01.10, 15:06 » |
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Hallo Christel
Frage: Wenn jemand Landwirt gelernt hat und dieselben Tätigkeiten ausübt wie jemand der den Beruf nicht gelernt hat = "Bauer", macht das den Landwirt zum Bauern?
In meiner Familie sind die Männer auf ihre Ausbildungs- und Prüfungleistungen wie Meister sehr stolz und grenzen sich bewußt vom "Bauern-Bezeichnung" ab. Frage ist - ist das nicht derselbe Grund warum der Begriff "Bäuerin" so heikel ist?
Und dann ist noch die weitere Frage: Der Begriff Bäuerin ist häufig mit Familie und an den Mann gekoppelt. Was ist mit Frauen, die den elterlichen Betrieb übernehmen, keinen Partner haben? Wenn sie nun Landwirt o.ä. gelernt haben - sind sie dann "Bäuerinnen" oder "Landwirtinnen"?
Gruß Mirjam
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« Letzte Änderung: 25.01.10, 15:10 von Mirjam »
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erika2
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« Antwort #12 am: 25.01.10, 15:10 » |
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Was z.B. ist mit einer Frau, die am Hof lebt, verheiratet ist, aber nicht in die Stallarbeit aktiv eingebunden ist und ggf. nach Kindererziehung ihrem Beruf nachgeht? Oder andersherum nicht am Hof verheiratet ist, nicht kranken-sozialversichert über die LKK ist aber mithilft?
Einschließen als Bäuerin oder ausschließen?
Hallo Mirjam, die erste wär für mich eher keine Bäuerin (so hab ich mich auch früher auch nicht gesehen) die zweite wär für mich die Bäuerin. Ich bin zwar auch nicht über die Lkk versichert, aber s..o. jetzt auch Bäuerin. Die Definition über die Kranken/Rentenvers-zugehörigkeit machen zu wollen wird mE nicht klappen. Es gibt viele Frauen, die noch svpflichtig beschäftigt sind und trotzdem im Betrieb mitarbeiten. Zitat von Mirjam d) innerhalb Identifikationsfrage/ Bäuerin als Lebensfeld Ich gehe davon aus, dass es nur um diesen Punkt geht.....
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« Letzte Änderung: 25.01.10, 15:24 von Christel »
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Liebe Grüße, Erika
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erika2
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« Antwort #13 am: 25.01.10, 15:21 » |
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Hallo Christel
Frage: Wenn jemand Landwirt gelernt hat und dieselben Tätigkeiten ausübt wie jemand der den Beruf nicht gelernt hat = "Bauer", macht das den Landwirt zum Bauern?
In meiner Familie sind die Männer auf ihre Ausbildungs- und Prüfungleistungen wie Meister sehr stolz und grenzen sich bewußt vom "Bauern-Bezeichnung" ab. Frage ist - ist das nicht derselbe Grund warum der Begriff "Bäuerin" so heikel ist?
Und dann ist noch die weitere Frage: Der Begriff Bäuerin ist häufig mit Familie und an den Mann gekoppelt. Was ist mit Frauen, die den elterlichen Betrieb übernehmen, keinen Partner haben? Wenn sie nun Landwirt o.ä. gelernt haben - sind sie dann "Bäuerinnen" oder "Landwirtinnen"?
Gruß Mirjam
Hallo Mirjam, zu Deiner ersten Frage: Das macht den Landwirt nicht zum Bauern, der wird ohnehin, ob er will oder nicht, von der außerlandwirtschaftliuchen Bevölkerung dazu gezählt. Es macht den Bauern auch nicht zum (gelernten) Landwirt, nur weil er dieselbe Tätigkeit ausübt. Egal ob er dabei evtl. sogar noch erfolgreicher ist als der gelernte. -zu Deiner zweiten Frage: Da musst Du deine Männer fragen, warum sie mit der Bezeichnung Bauer so ein Problem haben. Mein Mann ist auch stolz auf seine berufl Qualifikationen, aber auch genauso stolz, einen lw Betrieb erfolgreich zu führen. Das fliegt dem "Bauern" ja auch nicht zu bzw fällt ihm nicht in den Schoß, sich neben dem parallel ausgeübten Beruf das Wissen und die Befähigungsnachweise anzueignen, die er dazu braucht. zu Deiner dritten Frage: diese Frauen sind von Beruf Landwirtinnen und werde s. Frage 1 auch mit zu den Bäuerinnen gezählt. Ich gehe nunmal davon aus, dass der außerlw Normalverbraucher da keinen Unterschied macht
Mirjam: Aufpassen was wir alles implizieren in den Begriff? ich verstehe diesen thread so, dass wir mal zusammentragen, was wir in diesen Begriff implizieren. Bäuerin = ungebildet =mit Kopftuch und Kittel = Zitat Mirjam Generationen mit einem enorm hohen Arbeitsanspruch "nur wer xyz schafft, leistet, nebenbei Kinder aufzieht, täglich früh und abends im Stall ist, Schlepper fahren kann etc. " ist eine "echte" Bäuerin = im Landfrauenverein aktiv oder Partnerin eines LW, die sich, auch bei anderer Berufsausbildung, aktiv an der Weiterentwicklung des Betriebes beteiligt durch eine ihren Fähigkeiten entsprechende Mitarbeit....die bereit ist sich entsprechen weiterzubilden.... Oder ist das erste das Klischee in vielen Köpfen und das Zweite frommer Wunsch als Definition???
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« Letzte Änderung: 25.01.10, 15:34 von Christel »
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Liebe Grüße, Erika
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Mirjam
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« Antwort #14 am: 25.01.10, 15:30 » |
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Also definieren wir und darüber, wo uns die "ausserlandwirtschaftliche Bevölkerung" hineinsortier/in welchen Cluster sie uns wirft?
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