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Autor Thema: Milch-Board - Eine Chance für die Milcherzeuger!?  (Gelesen 2682 mal)
Pierette
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« Antwort #15 am: 25.01.10, 15:09 »


 MilchBoard-Rechtsanwalt Dr. Schniewind formulierte es anderst:

"Wir kämpfen weiter"

Dies war aber nur der zweite Teil seines Satzes, den er im November anlässlich der Milch-Erzeugertage von sich gab.
Vorrausgegangen war ein Referat von der Leiterin der Sektoruntersuchung Milch beim Bundeskartellamt.

Begonnen hat RA Schniewind seine Ausführungen mit der ernüchternden Erkenntnis, er gehe davon aus, dass das MilchBoard das gesteckte Ziel der Bündelung nicht mehr erreichen wird, aber wir Kämpfen weiter.

Da fragt sich natürlich der Zuhörer in den hinteren Reihen des Saales, warum kämpfen die weiter. Es verdient wohl mancher nicht schlecht (der RA mit eingeschlossen) an dieser Idee, die sich nicht totreden läßt und ständig wiederbelebt wird.


Internetschdrieler

Mal ehrlich, was soll ich denn auf halbe Sätze und dies Mutmaßungen antworten? Wenn ich nicht den Original - Text sehe, dann sind für mich Deine Einwürfe völlig irrelevant. Das hier ist zwar nicht gelogen, aber auch nicht die Wahrheit. Fragmente, die einer Pseudo-ARGUMENTATION DIENEN, denn wirklich zu sagen zu dem Desaster, in dem wir uns befinden, habt Ihr ja eigentlich nichts. Zumal ein Teil der Diskutanten nur über begrenzte Praxiserfahrung verfügt.

Nochmal. Mit "aufklären" meine ich die Warheit sagen. Den Zwischenbericht z.B korrekt zu interpretieren, nicht obskure Interpretationen in den Raum zu stellen.
Oder habe ich hier von "überzeugen" gesprochen? Von "Feinden" übr. auch nicht.
Das sind Eure eigentümlichen Interpretationen und aufklären steht für mich dafür, diese Fehlinfomationen zu benennen. Dass niemand etwas Genaues weiß, ist nun mal die Folge von Halbwahrheiten auch Nicht-Gesagtem.

Nur eins macht mich immer wieder richtig stutzig: welchen Raum Ihr doch einer "Totgeburt" zugesteht und wie Ihr Euch mit Eurer geballten Argumentationskraft auf sie stürzt.
Irgendwas muss da doch dran sein.
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millimaster
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« Antwort #16 am: 25.01.10, 16:51 »

Der Bericht umfasst 137 Seiten und der von Dir erwähnte Punkt ist auch ein interessanter Teil einer juristischen Argumentation.

Und Du kannst noch so viele Huh in den Text einbauen, totreden läßt sich die Idee nicht. Da muss schon etwas mehr kommen als eigenartige Interpretationen.

Nur zu Deiner Information: die Veranstaltung in Berlin war ein wissenschaftliches Symposium zum Thema Milchmarkt. Eine Milchboard - Veranstaltung war es nicht.

Die mit Abstand unsicherste und schwächste Rednerin war übrigens Ministerin Aigner.

Aber auch die Ehrlichste! Und das ist ja heute kaum mehr erlaubt!
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fanni
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« Antwort #17 am: 25.01.10, 19:33 »

Hallo ihr ich war mal neugierig und hab den Herrschinger Vortrag im Internet gefunden von der Kartellamtsdame.

Also hier:


interessant für die sogenannte Bündelung ist die

Folie 10:

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Herzliche Grüße von Fanni
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand


« Antwort #18 am: 25.01.10, 19:43 »

Zitat
Nur eins macht mich immer wieder richtig stutzig: welchen Raum Ihr doch einer "Totgeburt" zugesteht und wie Ihr Euch mit Eurer geballten Argumentationskraft auf sie stürzt.
Irgendwas muss da doch dran sein.
Eine Besucherin der BDM-Veranstaltung hat das Thema wieder ausgegraben! Sollte man dazu schweigen? dann wäre sie zuletzt noch der Meinung, sie wäre auf dem richtigen Dampfer.

Interpretation ist so eine Sache. Warum hast du nicht folgenden Satz unterstrichen, sondern Ausgelassen?
Zitat
Dies gilt sowohl für die Bayern-MeG, die in Bayern rund ein Drittel der an private Molkereien vertriebene Rohmilch bündelt, als auch für die dem BDM nahestehende und von diesem initiierte anerkannte Erzeugergemeinschaft MEG Milchboard. Deren praktische Wirkung ist bislang eher marginal. Das Bundeskartellamt hat insbesondere in Bezug auf das Milchboard den Eindruck, dass Erzeuger davon Abstand nehmen, Mitglied zu werden, weil das vom Milchboard letztlich angestrebte Ziel einer bundesweiten Bündelung von mindestens 80% der deutschen Rohmilch kartellrechtskonform nicht möglich ist.

Es gibt und gab Gespräche mit dem Milchboard-Verantwortlichen, zumindest in Bayern, Doch wenn die MB-Vorsitzenden Fakten ignorieren. Gibt es keine Annäherung geschweige denn einen Konsens.

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Versuche nie einen Menschen so zu formen wie du es bist, denn du solltest wissen , daß einer von deiner Sorte reicht
Pierette
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« Antwort #19 am: 26.01.10, 11:13 »

Dann lies mal den Satz richtig - beim Kartellamt gibt es schon erhebliche Verwunderung, dass diese Bündelung nicht schon längst stattgefunden hat.

Da ja vom deutschen Meinungskartell von Anfang an mit Falschinformationen gegengearbeitet wurde, sind gezielt Zweifel und Unsicherheiten gesät worden, wie z. B. das Märchen vom Verbot der Kartellbildung durch die Milchlieferanten.
Das weißt Du aber viel besser als ich.
Ich denke, wir sollten mal das Frühjahr abwarten und weitersehen. Denn dass es "aufwärts" geht mit den Milchpreisen wird sich noch als einer der größten Irrtümer des Jahres 2010 herausstellen.


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gammi
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« Antwort #20 am: 26.01.10, 12:52 »

Ich denke, wir sollten mal das Frühjahr abwarten und weitersehen. Denn dass es "aufwärts" geht mit den Milchpreisen wird sich noch als einer der größten Irrtümer des Jahres 2010 herausstellen.


....stimmt der Milchpreis wird nicht auf 40 ct hochgehen......und dann sind diejenigen im Vorteil, die nicht daran glauben und die sich Gedanken machen, wie mit einem niederen MIlchpreis leben können.
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Pierette
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« Antwort #21 am: 26.01.10, 13:16 »

Wie schätzt Du denn die Situation ein:
- die Milchanlieferungen sind ansteigend
- im Februar wird die 1%ige Quotenerhöhung umgesetzt
- 2010 wird Butter und Pulver aus den Interventionslägern freigesetzt (ca.2% der Eu-Jahresliefermenge)
- macht insgesamt 3% mehr zu vermarktende Milch aus
- und ich persönlich gehe von mind. 1Mio Arbeitslosen mehr aus in diesem Jahr.

Wie sind denn Deine Strategien zum Abpuffern der niedrigen MP?

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gammi
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« Antwort #22 am: 26.01.10, 13:31 »

Wie sind denn Deine Strategien zum Abpuffern der niedrigen MP?



...alle die jammern sollen aufhören........

Die Diskussion ist doch jetzt schon uralt...........wr werden keinen Milchpreis von 40ct erreichen. Zumindest nicht flächendeckend.
Meine Strategie, für die ich auch kämpfen würde.....die Milch wird im Geschäft um ein paar cent teurer. Nicht viel.Damit könnte der Milchpreis noch leicht ansteigen oder zumindest auf dem derzeitigen Niveau bleiben. Würde aber den verbraucher auch nicht über alle Maße belasten.

Und du führst oben die arbeitslosen an.........glaubst du die kaufen dann die Milch um 99 ct?HuhHuh?? Dann verzichten sie eher und greifen auf Wasser zurück weil sie sich die Milch dann nicht leisten können.

Ich kann es halten wie mit dem Geld....entweder ich spekulieren an der Böse....dann kann ich viel gewinnen und auch viel verlieren. Oder ich nehme einfach dass sichere Sparbuch und weiß was ich habe und dass dafür sicher. Dementspechend richte ich meinen Lebensstil ein.
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Mirjam
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« Antwort #23 am: 26.01.10, 14:08 »

das Problem ist nur,daß Wasser schon viel teurer ist als Milch. LG Milli

Teurer ist es nicht - denn obwohl aus dem Wasserhahn billigst jederzeit zu haben wird so viel besser als Milch vermarktet, dass es dem Verbraucher in der Flasche so viel wert ist?

Das sollte uns was zum denken/handeln geben, nicht zum jammern

Gruß Mirjam
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gammi
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« Antwort #24 am: 26.01.10, 14:18 »


hallo gammi

das Problem ist nur,daß Wasser schon viel teurer ist als Milc

...billiges Wasser kosten 1liter      13ct.

Auch beim teuren Wasser greift nicht jeder zu.
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Pierette
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« Antwort #25 am: 26.01.10, 14:51 »

na mirjam, schon wieder dabei, von der eigentlichen diskussion abzulenken?

gammi, ich rede hier von einem kostendeckenden erlös und nicht von sparbüchern oder mineralwasser. ich rede nicht von 40 ct sondern von dem, was in den nächsten wochen auf uns zukommt und wie Dein betrieb erlösrückgänge zukünftig abzupuffern gedenkt.


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Mirjam
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« Antwort #26 am: 26.01.10, 15:03 »

na mirjam, schon wieder dabei, von der eigentlichen diskussion abzulenken? 

behalt es ;-) *hüpfraus*
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millimaster
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« Antwort #27 am: 26.01.10, 16:49 »

Dann lies mal den Satz richtig - beim Kartellamt gibt es schon erhebliche Verwunderung, dass diese Bündelung nicht schon längst stattgefunden hat.

Da ja vom deutschen Meinungskartell von Anfang an mit Falschinformationen gegengearbeitet wurde, sind gezielt Zweifel und Unsicherheiten gesät worden, wie z. B. das Märchen vom Verbot der Kartellbildung durch die Milchlieferanten.
Das weißt Du aber viel besser als ich.
Ich denke, wir sollten mal das Frühjahr abwarten und weitersehen. Denn dass es "aufwärts" geht mit den Milchpreisen wird sich noch als einer der größten Irrtümer des Jahres 2010 herausstellen.

Auch wenn ich mich wiederhole: Das Milch Board bündelt keine Milch und will auch keine Milch bündeln. Es hat derzeit nicht eine einzige Verkaufsregel, sondern spricht nur davon, welche aufzustellen, wenn genug Milchbauern dabei sind. Früher nannte man das Katze im Sack kaufen!

Der MB-Rechtsanwalt zweifelt selbst an einer effektiven Bündelung!

Und ich finde es immer wieder "faszinierend", wie auf einschlägigen Symposien und Versammlungen die Bedeutung der Psychologie auf den Markt hervorgehoben wird und gleichzeitig dem Milchpreis keine Chance auf Verbesserung eingeräumt wird. Wo ist das geregelt?

Es sind hier auch wieder anderen gegenüber die Worte Zweifel, Märchen und Unsicherheit gefallen - also bitte sich selbst mal hinterfragen, bevor man auf andere zeigt!
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Mucki
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« Antwort #28 am: 26.01.10, 18:07 »

Hallo, Shocked
ja nun weich ich vom Tema ab aber was mich stutzig macht ist egal welchen einfall ein Landwirt(Landwirtschaftliche orgnisation ) hat und egal um was es geht,es wird einem von den eigen Berufskolgen in grund und Boden geredet. Huh

Ach ja und das gleiche steht in "die faire Milch " auch schon weil da ist es auch das selbe .

Warum machen wir uns immer gegenseit selbst schlecht und auch unsre Produkte,kann man nicht einfach zusehn wie ein neues projeckt (egal von wem) ensteht und elingt oder scheitert muß man es vom ersten ansatzt an zerlegen und schelcht machen.

  ???WARUM Huh

Nachdenkliche grüße Mucki
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fanni
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« Antwort #29 am: 26.01.10, 19:22 »

Hallo, Shocked
ja nun weich ich vom Tema ab aber was mich stutzig macht ist egal welchen einfall ein Landwirt(Landwirtschaftliche orgnisation ) hat und egal um was es geht,es wird einem von den eigen Berufskolgen in grund und Boden geredet. Huh




da geb ich dir absolut recht........aber es gilt für alle Seiten gleichermaßen und das ganz ohne Verschwörungstheorie! Wink
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