Denen geht es nur um die
MachtGeschickt eingefädelt: Zuerst lanciert man der Presse den "Schwindel" mir der Schwarzwaldbutter, als Returkutsche, weil sich die Verantwortlichen der BreisgauMilch eG weigerten die "Faire Milch" ab zufüllen.
Dann werden diese abgesetzt.
So eine
feindliche Übernahme ist natürlich momentan günstiger als eine Molkerei zu kaufen, was Schaber wohl in eine Verammlung angekündigt hat. Der BDM hat dazu wohl auch schon ein Info-Rundschreiben an die Mitglieder verschickt. Ob der BDM jetzt immernoch an der Cema-Betriebsstätte in Augsburg (Besitzer sind die Allgäuland Käsereien) interessiert ist, nach der Breisgau-Geschichte, wird sich zeigen.
Nun können sie erstmal triumphieren: "Der Weg für alle weißen Produkte der Fairen Milch scheint frei" So LANDO "Pressesprecher" des BDM im TopAgrar-Treff.
Hier wird die Genossenschaft Breisgau eG für das Wohlergehen der 120 BDM-Milch-Lieferanten der mißbraucht!
Internetschdrieler
Dem kann man nur mit großer Sorge zustimmen. Es ist wohl ein einmaliger Vorgang, dass die Genossen ihre eigene Molkerei verraten, indem sie über die Presse die Produktion der "Schwarzwaldbutter" als Etikettenschwindel lancieren, die betriebseigene "Weidemilch" schwächen, die als Regionalmarke im Aufbau ist und meinen, mit der "fairen Milch" das große Los gezogen zu haben.
Fakt ist, dass alle Milchbauern darunter leiden, wenn die ausgelobte Regionalität mit dem anerkennenswerten Versuch nach mehr Wertschöpfung für die Milchbauern beim Verbraucher in Zweifel gezogen wird. Und warum dies alles: Weil derzeit laut Homepage der "fairen Milch" etwa 70 Milchbauern - mit vielen "bekannten" Namen in anderen Zusammenhang - anteilmäßig vom Verkauf der Produktion profitieren - bei weitem nicht für 100 Prozent der erzeugten Milch für 40 Cent. Trotz "verrücktem Absatz" werden ganz andere, aber realistische Zahlen genannt.
Für die Restmilch (nach Italien?) sind aber Auflagen die gleichen. Man wird sich schon freuen, wenn sich der ach so solidarische Verbraucher über die "fairen Milchbauern" aufregt, wenn diese nach 17 Uhr mit dem Mähwerk herumkurven und auch noch unangenehme TÖNE von sich gibt.
Und ob die Regionalität gegeben ist, wenn die Milch vom bayerischen Irschenberg zum Abfüllen in den Schwarzwald gekarrt wird, man wird sehen. Bayerisch und Umweltschutz sieht anders aus.
Unglaublich, welch (klein)geistes Kind manche selbernannten Milchbauernführer sind!
Ich bin ja mal gespannt, ob demnächst noch der BDM-Trichter erfunden wird, um unwilligen Verbrauchern den Konsum von fairer Milch schmackhaft zu machen. Und die entscheiden letztlich, ob es wirklich so "verrückt" läuft. Auf die mit leichten Druck herbeigeführte Solidarität so mancher Markleiter beim LEH sollte man sich nicht verlassen, die werden am Absatz gemessen. Derzeit scheint aber vieles Unglaubliche möglich zu sein!