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Autor Thema: BDM: Die faire Milch  (Gelesen 14998 mal)
eifelrosi
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Weißes Gold ist wertvoll und gesund


« Antwort #15 am: 18.01.10, 17:19 »

Hallo gammi,

das wollt ich bestimmt nicht sagen, dass no-name-milch schlecht ist. Nur ist mit gerade diesen Produkten die Molkerei austauschbar für die Handelsketten - weil die wenigsten auf den Stempel schauen, wo sie denn herkommt. Von daher wäre es in meinen Augen halt sinnvoller, wenn von der Verpackung her klar ersichtlich ist, von welcher Molkerei die Milch kommt, wenns eine regionale ist, auch aus der Region usw. oder bei besonderen Anforderungen halt mit einem Zeichen auch dies klar und schnell zu erkennen.




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Schön, dass es den BT gibt
annama
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" Alles zu beleben ist der Zweck des Lebens "


« Antwort #16 am: 18.01.10, 17:42 »



...und die Handelsketten....Metro, Aldi ,Lidl und Co

müssen sich zuerst selbst zerstören ....vielleicht gibt es denn eine Änderung.

Wie sagt doch der Metro Chef : " Die Preistreiberei muß endlich ein Ende haben, wenn das so weiter geht Ruinieren wir die Deutsche Landwirtschaft und das kann es nicht sein "!

Immer billiger ,es muss doch mal ein Ende haben mit dieser Preis Treiberei ,
.
Die Menschen können nicht mehr Essen und Trinken.

Es müsste auch mal endgültig weniger produziert werden.

Angebot und Nachfrage regelt den Preis !

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Gerade wenn eine Frau meint ihre Arbeit sei getan
wird sie Grossmutter

Liebe Grüsse annama
marikat
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« Antwort #17 am: 18.01.10, 21:24 »

@eifelrosi

meiner Meinung nach soll gerade die Faire Milch mit der Faironika vornedrauf ihre Chance bekommen, weil der Wiedererkennungswert über die Faironika schon ein Markenkennzeichen ist (ähnlich wie der Bärenmarke  Bär Wink

Wir werden da nicht mitmachen weil die Auswahlkriterien nicht zu uns passen, aber desto Trotz finde ich die Idee gut, und ich wünsche ihr viel Erfolg, genauso wie allen anderen Ideen, die gerade geboren werden, um den Milchpreis endlich nach oben zu bringen.

marikat
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand


« Antwort #18 am: 18.01.10, 22:50 »

@eifelrosi

meiner Meinung nach soll gerade die Faire Milch mit der Faironika vornedrauf ihre Chance bekommen, weil der Wiedererkennungswert über die Faironika schon ein Markenkennzeichen ist (ähnlich wie der Bärenmarke  Bär Wink
marikat

Eine sehen in der Faironika das Symbol für eine faire Milchvermarktung, andere sehen darin die Plastikkuh, die vorne an den Schleppern angebracht war, als sie mit den Güllefässern die Mich auf den Feldern verspritzten.
Im übrigen läßt sich der BDM, als Lizenzgeber für den Aufdruck der Faironika auf der Verpackung, bezahlen.

Die Aussage mit der "garantierten Weidehaltung" Huh - wenn sie so gefallen ist, auf der von TopAgrar berichteten Veranstaltung, dann sind Zwiefel mehr als berechtigt. Ich glaube nähmlich nicht, dass Betriebe ihre Kühe auf die nächste am Hof liegende Fläche,  nähmlich einen Kilometer auf die Weide treiben.

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manurtb
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« Antwort #19 am: 19.01.10, 09:51 »

Eine sehen in der Faironika das Symbol für eine faire Milchvermarktung, andere sehen darin die Plastikkuh, die vorne an den Schleppern angebracht war, als sie mit den Güllefässern die Mich auf den Feldern verspritzten.
Das hab ich jetzt auch schon öfters gehört, dass man die 'Milchverschüttermilch' nicht kaufen wird. Vor allem unsere Bekannten in Thüringen, die ja den Tegut haben, die haben sich darüber extrem aufgeregt.
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand


« Antwort #20 am: 19.01.10, 10:02 »

Also wenn ich lese,daß wir 12% überliefern dürfen(Molkereisaldierung)fühle ich mich schon ein wenig verschaukelt.
Es ist ein eindeutiges Zeichen,daß eben nicht zuviel Milch auf dem Markt ist,und der Milchpreis m.M.nach
künstlich niedrig gehalten wird.

LG Milli

Vorsicht, die Molkereisaldierung ist für jeden Betrieb auf 10 % begrenzt! D.h. auch wenn bei einer Molkerei ein höherer Saldierungsgrad möglich wäre (z.B. 12 %) kann der einzelne Lieferant dieser Molkerei nur max. 10% seiner betrieblichen Quote abgabefrei überliefern. Die restliche Überlieferung fließt in eine evt. Bundessaldierung. Zu beachten ist auch, dass die Molkereien verpflichtet sind ab dem ersten Liter der Überlieferung 2/3 der maximalen Superabgabe ein zu behalten und nach der Endabrechnung evt. wieder zu erstatten.  Nur letztes Jahr wurde diese Regelung ausgesetzt.

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marikat
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« Antwort #21 am: 19.01.10, 11:33 »


Eine sehen in der Faironika das Symbol für eine faire Milchvermarktung, andere sehen darin die Plastikkuh, die vorne an den Schleppern angebracht war, als sie mit den Güllefässern die Mich auf den Feldern verspritzten.


Es ist ja nun mal altbekannt, dass jeder das zuerst sieht, was er sehen will. Grin


Im übrigen läßt sich der BDM, als Lizenzgeber für den Aufdruck der Faironika auf der Verpackung, bezahlen.


Echt?
Wir haben heute beim Frühstück darüber diskutiert, wie denn die BDM Werbung für eine Milch machen kann, wenn nur ein Bruchteil seiner Mitglieder in den Genuß des höheren Milchpreises kommt. Und wenn, dann nur wenn man Biorichtlinien einhält.

Der Aufbau dieser MVS die diese Faire Milch ja in Hessen für jedes Bundesland extra abfüllen lässt, würde mich mal interessieren.

marikat
« Letzte Änderung: 19.01.10, 11:36 von marikat » Gespeichert
manurtb
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« Antwort #22 am: 19.01.10, 11:46 »


Eine sehen in der Faironika das Symbol für eine faire Milchvermarktung, andere sehen darin die Plastikkuh, die vorne an den Schleppern angebracht war, als sie mit den Güllefässern die Mich auf den Feldern verspritzten.


Es ist ja nun mal altbekannt, dass jeder das zuerst sieht, was er sehen will. Grin
Weisst Du, wenn es nicht um Image und Marketing gehen würde, würde ich Dir zustimmen.

Wer was warum sieht, ist ja völlig wurscht fürs Verkaufen der Milch. Da gehts nur darum: Ist das, was gesehen wird, dem Verkauf zuträglich oder abträglich.
Warum glaubst Du, dass die Firmen immer wieder einknicken, selbst wenn sie was machen, wo sie im Recht sind, wenn es ihrem Image schadet?
Weil über das Image verkauft wird und zwar gerade dann, wenn man etwas transportieren will.
Man will die Milch, bei der fair bezahlt wird.
Und da ist halt das großartig ausbringen von Milch als Dünger einfach was, was dem mit dem fairen wiederspricht, es passt nicht zusammen.
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marikat
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Lass mir die Träume, ich brauch sie zum Leben


« Antwort #23 am: 19.01.10, 12:15 »

Hi manu,
wenn bei dir von der ganzen Diskussion um den Milchpreis nichts anderes hängengeblieben ist. Schade  Wink
 Es gibt viele Verbraucher die durch die ganzen Aktionen erst darauf aufmerksam wurden, dass da eine Entwicklung im Gange ist, die für die Betriebe ruinös ist.
Wenn du das anders siehst, sei´s dir gegönnt.

marikat


 
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manurtb
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« Antwort #24 am: 19.01.10, 12:27 »

Es geht nicht um mich, weil ich auch nicht alle Milch kaufen kann.

Ich glaub, da sollte man sich mal anschauen, welche Aktion zu welchen Verknüpfungen bei den Verbrauchern geführt haben.
Die Streikaktion war schon wichtig, um aufmerksam zu machen. Aber wir sind halt keine Franzosen, sondern reagieren relativ empfindlich als Gesellschaft auf auskippen von Nahrungsmitteln und Zwangsmaßnahmen, um Lieferanten nicht mehr einfahren zu lassen.


Wenn Du jetzt glaubst, dass Du Dir das schönreden kannst, indem Du es auf mich projezierst, dann darfst Du das gerne machen.
Es ist nur für die Gesamtdiskussion nicht hilfreich. Die sollte jetzt nämlich dazu kommen, dass man sich überlegt, was gut war und was schlecht war. Und nicht, dass man sich was zusammenreimt, was man gerne hätte, dass es ist. Denn das hat ja scheinbar schon in der Vergangenheit nicht funktioniert, sonst wärs ja jetzt schon anders.  Wink
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marikat
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« Antwort #25 am: 19.01.10, 12:32 »

 Grin Kiss Cheesy Kiss
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gammi
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« Antwort #26 am: 19.01.10, 12:41 »

Hi manu,
wenn bei dir von der ganzen Diskussion um den Milchpreis nichts anderes hängengeblieben ist. Schade  Wink
 Es gibt viele Verbraucher die durch die ganzen Aktionen erst darauf aufmerksam wurden, dass da eine Entwicklung im Gange ist, die für die Betriebe ruinös ist.
Wenn du das anders siehst, sei´s dir gegönnt.

marikat


Schade ist, dass es leider bei vielen Verbrauchern so angekommen ist. Aber ich wünsche der Fairen Milch trotzdem viel Erfolg.
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gammi
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« Antwort #27 am: 19.01.10, 13:20 »

Hallo Internetschdrieler

Ich wollte damit sagen,daß nicht zuviel Milch auf dem Markt ist,folglich der Preis sowieso höher sein müßte.
Indem daß die Molkereien wieder anspornen zum Liefern was das Zeug hergibt,wird nur der Weg geebnet,
den Preis erneut zu senken.
Liebe Milchlieferanten,merkt ihr nicht,daß wir nur als Spielball benutzt werden?


Der Meinung bin ich auch schon lange..........................
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gini
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« Antwort #28 am: 19.01.10, 15:17 »

Bei uns in Österreich hält sich die Faire Milch schon seit ca. 3 Jahren wacker in den Regalen. Obwohl massiv dagegen gearbeitet wurde, heimste die Marke sogar Werbepreise ein, sehr zum Ärger mancher.
Ich wünsche der deutschen Fairen Milch jedenfalls einen erfolgreichen Start.
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Es grüßt Euch alle
                           gina
Rebell2
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« Antwort #29 am: 19.01.10, 19:00 »

Es geht nicht um mich, weil ich auch nicht alle Milch kaufen kann.

Ich glaub, da sollte man sich mal anschauen, welche Aktion zu welchen Verknüpfungen bei den Verbrauchern geführt haben.
Die Streikaktion war schon wichtig, um aufmerksam zu machen. Aber wir sind halt keine Franzosen, sondern reagieren relativ empfindlich als Gesellschaft auf auskippen von Nahrungsmitteln und Zwangsmaßnahmen, um Lieferanten nicht mehr einfahren zu lassen.


Wenn Du jetzt glaubst, dass Du Dir das schönreden kannst, indem Du es auf mich projezierst, dann darfst Du das gerne machen.
Es ist nur für die Gesamtdiskussion nicht hilfreich. Die sollte jetzt nämlich dazu kommen, dass man sich überlegt, was gut war und was schlecht war. Und nicht, dass man sich was zusammenreimt, was man gerne hätte, dass es ist. Denn das hat ja scheinbar schon in der Vergangenheit nicht funktioniert, sonst wärs ja jetzt schon anders.  Wink

Das heißt im Endeffekt,
es gibt in Zukunft nicht mehr nur BDM- Bauern und DBV-Bauern
sondern auch
BDM-Verbraucher und DBV-Verbraucher  Grin
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