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Autor Thema: Erdbeben-Unglück in Haiti  (Gelesen 970 mal)
passivM
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« am: 13.01.10, 16:52 »

http://nachrichten.t-online.de/haiti-schweres-erdbeben-erschuettert-karibikstaat/id_21340742/index

Das ist doch einfach nur traurig. ...und einmal mehr hat es die Ärmsten der Armen getroffen.  Cry




Generell geht auf unserem Planeten ganz schön was ab. Hier ein Überblick:

http://themen.t-online.de/news/naturkatastrophen
« Letzte Änderung: 13.01.10, 16:59 von somnio » Gespeichert

Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall


« Antwort #1 am: 13.01.10, 23:33 »

Ich sehe gerade einen Bericht darüber im TV. Vor fast 30 Jahren habe ich dort Urlaub gemacht, in einem Vorort von Port au Prince, also dort, wo das Erdbeben ist. Seitdem habe ich mit Interesse das Geschehen dort verfolgt. Das stolze Volk dieses armen Landes ist aus der damaligen Armut immer weiter  ins Elend abgesunken. Sehr traurig, was diese armen Menschen schon wieder mitmachen. Sie werden es nie aus eigener Kraft schaffen, dieses Unglück zu überwinden. Ihr Land ist in der Kolonialzeit um Holz, Bodenfruchtbarkeit und Bodenschätze gebracht worden, vom eigenen Präsidenten wurde sogar das Blut seines Volkes verkauft. Es gibt dort nichts, was sich zu Geld machen läßt, nicht einmal ein großer Strand, wie die anderen Karibikinseln.

Schrecklich auch, zu sehen, wie die vielen Verletzten auf der Straße auf Hilfe warten. Oftmals vergeblich.

Luna
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Mathilde
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« Antwort #2 am: 15.01.10, 15:06 »

hallo,

ich finde das auch so schrecklich. wenn da jetzt noch die seuchen dazu kommen, daran darf man gar nicht denken.
ob die spenden dann überhaupt ankommen ist auch fraglich.

lg mathilde
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Daniela
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« Antwort #3 am: 15.01.10, 20:14 »

Hallo

Das ist sowas von Schrecklich das kann man sich gar nicht vorstellen und wie immer trifft es die ärmsten Menschen.
Ich war zwar noch nicht auf Haiti aber schon mal vor langer Zeit auf der Dom Rep und diese Menschen sind so Herzlich und Gastfreundlich wie man es in ganz Europa nicht findet trotz ihrer Armut.
Ich denke wenn so eine katastrophe eintritt wo niemand was dafür kann sollte jeder Helfen durch Spenden gerade weil es so ein armes Land ist und vor dem nichts steht und man somit so manches Schicksal lindern kann in einen Katastrophen gebiet dazu ist jeder einzelne Verpflichtet denke ich denn von uns kann jeder was abgeben ohne pleite zu gehen und von uns muss auch niemand Verhungern.
Und auch bei uns die Industrie kann sofort handeln ohne großen Bürokratismuss gerade Pharmaunternehmen die Medikamente Verbandsmatrial ect. Spenden genauso wie haltbare Lebensmittel.
Jeden Tag gehen zig flüge in die Dom Rep und in die Karibik da dürfte es doch eigentlich kein problem geben um sofort zu helfen mit Lebensmittel und Medikamenten unsere Lager sind alle voll da kann es doch nicht sein das erst Tage später Hilfsmittel eintreffen.
gerade Lebensmittel und Medikamente müssten doch schon nach ein paar Stunden zur verfügung stehen von der USA aus ist es ja ein Katzensprung da sollte es doch möglich sein mit dem notwendigsten sofort zu helfen und nicht noch Tage vergehen gerade in der Heutigen Zeit wo mit den Fliegen alles schnell erreicht ist.


Gruß Daniela
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monia
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« Antwort #4 am: 15.01.10, 20:36 »

Da sieht man wieder einmal wie klein wir Menschen sind und wie mächtig die Naturgewalten sind.
Einen mitfühlenden gruss euch allen.      Monia
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Mathilde
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« Antwort #5 am: 15.01.10, 21:51 »

hallo,

das schlimme ist ja das die strukturen der hilfsorganisationen auch davon betroffen sind. das ist gar nicht so einfach das alles zu koordinieren. ich denke dabei an den tsunami, damals gab es auch viele spenden, soviel dass ärzte ohne grenzen darum gebeten hat den verwendungszweck doch bitte nicht mehr zu binden weil die anderen notgebiete dann vernachlässigt wurden. spenden ja, aber den verwendungszweck werde ich persönlich dann offen halten.

lg mathilde
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passivM
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« Antwort #6 am: 15.01.10, 23:59 »

gerade in der Heutigen Zeit wo mit den Fliegen alles erreicht ist.
...und jetzt quälen sich alle durch das Nadelöhr des teilweise zerstörten Flughafens. Das ist, glaube ich, die schlimmste Katastrophe, an die ich mich erinnern kann. Und diese armen Menschen ..ich hab' gesehen, dass manche Frauen in ihrer Verzweiflung singen, ...so tapfer... und die armen Kinder, die jetzt da rumlaufen, und nicht verstehen, warum ihre Eltern nicht kommen...  Cry
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Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
fanni
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« Antwort #7 am: 16.01.10, 07:19 »

hallo,

das schlimme ist ja das die strukturen der hilfsorganisationen auch davon betroffen sind. das ist gar nicht so einfach das alles zu koordinieren. ich denke dabei an den tsunami, damals gab es auch viele spenden, soviel dass ärzte ohne grenzen darum gebeten hat den verwendungszweck doch bitte nicht mehr zu binden weil die anderen notgebiete dann vernachlässigt wurden. spenden ja, aber den verwendungszweck werde ich persönlich dann offen halten.

lg mathilde

auch werd auch was spenden..........bin überzeugt, dass die Weltgemeinschaft hier hilft, ja helfen muss!!

Bei den Nachrichten war ich so überrascht.......ich hab Haiti nie wahrgenommen, auch nicht die dortige püolitische Situation. Es war ja schon vor den Naturereignissen der letzen Jahre ein sehr armes Land und deswegen sollte man überlegen, wie man an das Geld einer bestimmten Herrscherfamilie in der Schweiz rankommt. Das gehört denen mM nach nicht!!
« Letzte Änderung: 16.01.10, 08:45 von fanni » Gespeichert

Herzliche Grüße von Fanni
Danny
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Dem Vergangenen: Danke. Dem Kommenden: Ja!


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« Antwort #8 am: 16.01.10, 08:59 »

Wir haben über die Nothilfe der SOS-Kinderdörfer gespendet (denen vertrauen wir, haben schon seit Jahren ein SOS-Patenkind in Paraguay).
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Liebe Grüße
Danny

Auch an Tagen, da Regendunst den Berg verhüllt, bleibt er wunderschön.
Matthias
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« Antwort #9 am: 20.01.10, 15:53 »



http://www.topagrar.com/index.php?option=com_content&task=view&id=15964&Itemid=519#usercomments

Die 3 Kommentare unter dem Artikel finde ich wirklich das allerletzte, wie der 4. Kommentator schreibt so richtig was zum fremdschämen.
So richtig weiß ich zwar auch nicht ob nicht ob diese Spendengalas der richtige Weg sind bzw dieser ganze mediale Hype um so ein schreckliches Ereignis, aber da haben sich Verbände und Firmen mit landwirtschaftlichen Hintergrund bereit erklärt öffentlich  zu Spenden und werfen damit ein positives Licht auf die ganze Branche und dann wird so da gegen gegiftet.

Zum Thema Spenden an sich hab gab es gestern in der 3sat Kulturzeit ein interessantes Interview.
http://www.3sat.de/webtv/?100119_mennekes_kuz.rm
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evi
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« Antwort #10 am: 20.01.10, 20:47 »

also ich finde, es müssen doch nicht die ganze zeit filmaufnahmen aus dem zerstörten gebiet gesendet werden,ich versteh auch, dass das die spendenbereitschaft ankurbeln soll,aber muss man denn bei jedem leid live im TV dabei sein,hätte man statt der vielen kameraleute nicht mehr ärzte einfliegen können? vom gefilmt werden  haben die menschen doch auch nix
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fanni
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« Antwort #11 am: 20.01.10, 20:52 »


http://www.topagrar.com/index.php?option=com_content&task=view&id=15964&Itemid=519#usercomments

Die 3 Kommentare unter dem Artikel finde ich wirklich das allerletzte, wie der 4. Kommentator schreibt so richtig was zum fremdschämen.
So richtig weiß ich zwar auch nicht ob nicht ob diese Spendengalas der richtige Weg sind bzw dieser ganze mediale Hype um so ein schreckliches Ereignis, aber da haben sich Verbände und Firmen mit landwirtschaftlichen Hintergrund bereit erklärt öffentlich  zu Spenden und werfen damit ein positives Licht auf die ganze Branche und dann wird so da gegen gegiftet.

Zum Thema Spenden an sich hab gab es gestern in der 3sat Kulturzeit ein interessantes Interview.
http://www.3sat.de/webtv/?100119_mennekes_kuz.rm

ich war auf der grünen Woche und da waren viele viele Spendenkästchen an Ständen der Welthungerhilfe und des DBV und des fairen Handels unsw. aufgestellt.-

Ich hab mir drei Äpfel mit Namensaufdruck meiner Lieben gekauft und dafür was ins Kästchen geworfen, das war mir jetzt lieber als irgendwas anderes.

die Kommentare find ich auch völlig überflüssig.
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Herzliche Grüße von Fanni
bulldogdoktor
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« Antwort #12 am: 21.01.10, 09:02 »

Hab heute morgen im Radio gehört das viele Hilfsgüter in der Dom.Rep. am Zoll festgehalten werden.

Da stellen sich bei mir 2 Fragen:

-Will die Dom Rep hier etwa an Zöllen und so am Unglück von Haiti noch verdienen, oder warum werden solche Transporte vom Zoll aufgehalten?

-Wie würde das in Deutschland aussehen mit der Bürokratie wenn mal was in diese Richtung passieren sollte? Aber ich glaub, da möchte ich gar nicht darüber nachdenken.....

Gruß Sven
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Pierette
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« Antwort #13 am: 21.01.10, 12:19 »

Hallo @ all!
Vergeßt nicht, dass das Land schon vor dem Erdbeben weder Nahrungssicherheit noch Infrastruktur hatte.

Die Deutsche Welthungerhilfe und Brot für die Welt arbeiten schon seit Jahren basisorientiert in Haiti. Einfach die Spende nicht zweckgebunden dorthin überweisen. Oder es kann sicher auch erfragt werden (homepage!) welche Projekte dort laufen und denen ganz konkret etwas zukommen lassen. Die werden es nämlich langfristig einsetzen.
 
In der Dom Rep arbeiten ebenfalls Deutsche Organisationen (GTZ), die mit Sicherheit alles dransetzen, dass die Hilfsgüter über die Grenze kommen.

Gruß, Petra

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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen
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bulldogdoktor
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« Antwort #14 am: 21.01.10, 13:07 »

Das sie niemals ankommen habe ich ja nicht gemeint!

Aber in so einer Notsituation dann auch noch auf Zollformalitäten zu achten und die Hilfe dabei bewust zeitlich zub verzögern finde ich mehr als unsozial oder wie man es auch immer bezeichnen mag.
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