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Autor Thema: Brennholzaufarbeitung  (Gelesen 2872 mal)
pauline971
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« am: 02.01.10, 10:29 »

Hallo, wir möchten uns gerne dieses Jahr einen Spaltautomaten anschaffen. Da dieser schon einiges an Geld kosten wird, bin ich interessiert, auf was man achten muß, gibt es Marken, die man keinesfalls empfehlen kann usw usw. Bisher schneiden wir unser Brennholz im Wald zu Meterstücken, transportieren es heim und spalten diese Meterstücke, schlichten die dann zum Trocknen auf und sägen sie im trockenen zustand in die Länge, die in den Ofen passt. Oder wir sägen es gleich und spalten anschließend und schlichten auf zum Trocknen. Aber irgendwie ist das alles zu zeitaufwändig. Daher haben wir die Idee mit dem Spaltautomaten nochmal aufgegriffen. Denke das ist für uns eine gute Lösung. Für Tips und Erfahrungsaustausch bin ich dankbar.
Gruß Pauline
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Das Leben ist zu kurz um was schlechtes zu trinken
ulliS
Oberbayern
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« Antwort #1 am: 02.01.10, 10:53 »

Hallo Pauline,

wir hatten jahrelang einen Spaltautomaten von der Fa. Palax.
Es ging halt alles in einem Arbeitsgang, schneiden, spalten und mit dem Förderband in den Kipper.Wir waren sehr zufrieden damit.
Da wir auf Hackschnitzel umgestellt haben verkauften wir ihn.Der Käufer bekam also einen guten Gebrauchten.

Tauschen möchte ich aber trotzdem nicht mehr.Die Hackschnitzelheizung ist eine Schau.

 
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Liebe Grüße von Ulli
roco
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« Antwort #2 am: 02.01.10, 15:13 »

Hallo Pauline,

eine richtige Antwort kann ich dir dazu auch nicht geben,
aber wir haben es ähnlich wie Ulli gemacht,
hatten bisher einen Ofen für halbmeter Scheite,
und da der nun grad kaputt war, und den Männern sogar die halben Meter zuviel Arbeit waren, Tongue
haben wir nun einen Ofen für 1m Scheite. Wink
D.h im Wald auf 1m absägen, spalten, aufsetzten und dann mal heim holen.

Man sieht einige dieser Automaten, öfters auch in Waldbetriebsgemeinschaften oder im Lohnbetrieb, auch auf der InterForst stehen viele rum,
aber ich kann dir weder aus der Praxis noch sonst genaueres sagen, weil es un sbiher nicht interessierte.
Wünsch´ dir aber viel Glück bei der Auswahl!
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LG
roco
Mathilde
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« Antwort #3 am: 02.01.10, 17:57 »

hallo rocco,

was habt ihr denn jetzt für einen kessel? unserer gibt demnächst auf....und mit den neuen immissionswerten sollte man ja schon aufpassen.

lg mathilde
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ELLI47
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« Antwort #4 am: 02.01.10, 18:56 »

Hallo
Wir haben einen selbstgebauten Spalter.

Da wir eine Holzhackschnitzel Heizung haben und unser
Schredder nur bis 40 cm nimmt,
müssen die dicken Stämme gespalten werden.

@Ulli
Ich gebe dir recht,wir haben sie seit Sept.08
So warm im Haus hatte ich es in 30zig Jahren nicht. Cheesy
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Liebe Grüsse aus Schleswig-Holstein
     
        Elli
Hanse
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« Antwort #5 am: 02.01.10, 20:57 »

Hallo,

Hier bei uns haben sich vor drei Jahren sieben Waldbauern einen Spaltautomaten angeschafft.
Dieser packt alle Stämme bs 30 cm Stärke. Es ist ein finnisches Produkt (Hilki Pilki o.s.ä.)
Ich hab noch nichts schlechtes von dem Gerät gehört. Die großen Stämme muß man halt extra spalten.

Spart bloß nicht an der falschen Stelle, vor allem an der Holzzuführung. Diese sollte nicht zu hoch sein, sonst müßt ihr euch nur schinden. Eine Hebevorrichtrung würde ich auf ale Fälle nehmen. Ein Förderband erspart euch Arbeitskräfte, die die Scheiter wegräumen. Das Ganze ist auch eine Geldfrage, was wollt ihr ausgeben.

Auf den Fachmessen könntet ihr euch informieren.

                          Eine gute Wahl wünsche ich euch

                                                     Hans
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Grüße vom Hans
Marone
Niederbayern
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You are the wind beneath my wings.


« Antwort #6 am: 02.01.10, 21:14 »

Hab nur einen kleinen Holzofen... Roll Eyes ...brauch also keinen Spaltautomaten.
Allerdings, hab hier einen Link zu Spaltautomaten, die ich im Falle des Falles in die engere Auswahl nehmen würde.

http://www.posch.com/allsite_prod1/ContentView/6/FrontEnd?pageId=1653

...Verarbeitung und techn. Komponenten sind bei diesem Produkt meines Erachtens sehr gut.
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Special moments with someone special.
roco
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« Antwort #7 am: 02.01.10, 22:37 »

@Mathilde:
wir haben diesen Kessel:
Köb Pyromat Eco
ist schon genial, wenn man die Holzscheite grad so reinwerfen kann, wie man sie im Wald sitzen hat.(1m)
Was bei uns auch immer das schlimmste war- nicht nur das zerkleinern ( bisher halbmeterScheite) sondern vielmehr noch das aufstapeln dieser kurzen Scheite.

@pauline 971, von Posch hört man nur Gutes, wie von Marone beschrieben
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LG
roco
gundi
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #8 am: 03.01.10, 13:12 »

Hallo!

Wir haben vor 4Jahren zusammen mit 2 anderen Bauern auch den Spaltautomat finnischer Herkunft gekauft. Bis jetzt sind alle zufrieden damit. Wir brauchen für unseren Ofen von Fröling 50cm Scheiter. Das Holz wird auf einem Platz in Hofnähe gespalten und danach in Kisten, welche auf Paletten gebaut wurden, geschlichtet. Nachdem es den Sommer über im freien (mit Planen abgedeckt) getrocknet hat wird es in der Maschinenhalle gelagert und nach Bedarf mit dem Traktor zum Heizraum gebracht.
Durch den Automat braucht man das Holz nicht mehr so oft in die Hand nehmen.

lg gundi
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Es ist kein Herr so hoch im Land, der nicht lebt vom Bauernstand!
Beate Mahr
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower


« Antwort #9 am: 03.01.10, 13:52 »

Hallo

hab mal gesucht ... da gibt es schon Unterschiede

bis 27 cm und bis 45 cm Durchmesser ...
und im Preis  Shocked

Wenn ich so ein Teil kaufen würde ...
dann möchte ich das Holz so wenig wie möglich in die Hand nehmen
und dann wird das richtig teuer  Lips Sealed
Nur so für den Hausgebrauch also ein günstiges Gerät ...
da müßte ich dann doch wieder heben usw.  Angry

Gruß
Beate

die beim Holzhacken ihre Aggressionen abbaut  Wink Roll Eyes Tongue
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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt,
wo die anderen erst einmal reden

John F. Kennedy
Imke
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Wer Heiterkeit sät, wird Lebensfreude ernten


« Antwort #10 am: 03.01.10, 15:53 »

hallo, ganz nebenbei, wenn ich im Winter mal so richtig durchgefroren bin, und ein warmer Kachelofen und
Wärmflasche keine Linderung  mehr bringen, gehe ich in den Schuppen, und hacke Brennholz, so richtig mit
der Axt, mit aller Kraft, und es dauert keine 5 Minuten, dann ist mir wohlig warm, von frieren überhaupt
keine Spur mehr.
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Das Glück ist ein Mosaik, bestehend aus lauter unscheinbaren
kleinen Freuden.
LG Imke
pauline971
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« Antwort #11 am: 05.01.10, 17:13 »

Hallo und vielen Dank an Euch alle. Die Tips helfen mir schon weiter. Mit Hackschnitzelheizung haben wir auch schon mal überlegt. Glaube, hab schon Beiträge darüber geschrieben. Aber das ist zum einen ein finanziell sehr großer  Aufwand. Und dann müßten wir ja auch Räumlichkeiten zum Lagern der Hackschnitzel bauen bzw. umbauen. Und das zu häckselnde Holz muß ja auch irgendwie trocken gelagert werden. Ne, also das lassen wir. Mit dem Brennholz ist es wirklich ein Gefregge. Aber wir heizen halt auch so gut wie nur mit Holz. Und da mal eben paar Scheite mit der Hand spalten  Grin Naja, nicht wirklich.Das kann ich machen, wenn ich ne kleine Wohnung hab und nur einen Kaminofen zum Heizen habe. Aber es geht doch schon mal so los. Du mußt in den Wald - Bäume fällen, so da liegt der Kerl dann. Früher waren meine Eltern ja noch so närrisch, den Buam bis zum letzten auszuästen. Das lassen wir. Die Spitzen verkaufen wir den Holzfällern zu Hackschnitzel. Den Rest vom Buam nehmen wir als Brennholz. So, also Meterscheite schneiden und heimfahren. Dann entweder gleich spalten und die Meterscheite aufschlichten. Finden wir einfacher als früher. Da wurde das Holz auf ca. 35cm geschnitten, gespalten und dann aufgeschlichtet. Die schlichtere ist Sklavenarbeit!!! Grin Mußte das schon als Kind machen. Ok, dann trocknet es, 35cm klein oder auch im 1m Scheit. Dann entweder die Meterstücke auf Ofengröße schneiden und dann muß das ganze ja noch ins Haus. Also wieder anfassen (zum gefühlt 100en mal) und ins Haus tragen. Irgendwie muß das in Zukunft einfacher gehen. Bin doch nicht Sklave meines Holzes.
Pauline
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Das Leben ist zu kurz um was schlechtes zu trinken
ulliS
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« Antwort #12 am: 05.01.10, 19:30 »

Hallo Pauline,

was mir noch besonders gefallen hätte, wenn die Scheite statt in einen Hänger direkt in so Gitterboxen gefallen wären.
Hab ich schon bei einem Nachbarn gesehen, der hat sich solche gebaut. Da kann man mit dem Frontlader aufheben und zum Trocknen an einen sonnigen Platz stellen.
So würde sich das stundenlange aufrichten auch erübrigen.

Also ich kann Dir dann so eine Maschine schon empfehlen.
Wir haben so ca. 35 cm Durchmesserstämme ca. 2- 3 Meter länge mit dem Frontlader auf das Zubringerband abgelegt.
Du kannst halt in einem Arbeitsgang schneiden und spalten.
Also schon eine große Arbeitserleichterung!

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Liebe Grüße von Ulli
Ossi22
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Milcherzeuger in Ostwestfalen


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« Antwort #13 am: 08.01.10, 08:51 »

Hi , mach mal ein Foto davon , so was brauche ich auch . Oder irgendein Behältnis , das mit Pallette zu fahren ist und billig in der Anschaffung . Manche biegen sich ja Baustahlmatten dafür . Aber die sind dann ja nicht transportabel !
Gruß Henrik

so Gitterboxen gefallen wären.
Hab ich schon bei einem Nachbarn gesehen, der hat sich solche gebaut. Da kann man mit dem Frontlader aufheben und zum Trocknen an einen sonnigen Platz stellen.

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pauline971
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« Antwort #14 am: 09.01.10, 15:53 »

Hi, wir sind gerade dabei, die Händer abzuklappern und mal Preisvergleiche zu machen. Wir haben uns auch gedacht, die 2m Stämme oder auch länger mit dem Frontlader auf das Band zu heben. Auf der anderen Seite wollten wir das Förderband an Baustahlgitter stellen, die wir rund formen. Platz haben wir genug und über den Winter kann man die abdecken. Gitterboxen sind auch super, aber woher die wieder nehmen..... Sind glaube ich schon teuerer wie Baugitter.
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Das Leben ist zu kurz um was schlechtes zu trinken
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