Mirjam
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Change happens!
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« am: 28.12.09, 09:36 » |
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Hallo, jetzt möchte man meinen - 2009 ist doch noch nicht mal rum. Doch für 2010 sind ja Milchpolitisch durchaus schon Weichen gestellt. Z.B. in dem am 17.12.2009 beschlossenen EU-Agrarhaushalt: http://www.agrarheute.com/?redid=324769Größter Posten im Budget ist nach wie vor die Landwirtschaft mit 58 Milliarden Euro, das ist fast die Hälfte der Ausgaben. Im Haushalt enthalten ist das über zwei Jahre laufende EU-Konjunkturprogramm von fünf Milliarden Euro. Landwirte, die unter dem Preisverfall für Milch leiden, bekommen rund 300 Millionen Euro zusätzlich.... d.h. wie in 2009 können die Milchbauern auf Unterstützung = Weiterführung des Milchfonds hoffen (ja und ich weiß auch - verteilt man das Geld auf alle Milchbauern bleibt nicht viel übrig, aber z.B. den Obstbauern geht es auch nicht gut und sie haben keinen Topf bekommen?) Parallel dazu haben die Milchpreise wieder etwas angezogen - obwohl: http://www.meine-milch.de/artikel/jahresrueckblick-2009-rekordmilchanlieferung-und-intervention Die Milchanlieferung an die deutschen Molkereien stieg 2009 auf schätzungsweise 28,5 Mio. Tonnen. Dies waren 2,5 % mehr als im Vorjahr und der höchste Stand seit 1991. In den letzten Jahren ist bei der Milchanlieferung in Deutschland ein kontinuierlicher Aufwärtstrend zu beobachten, wenn auch mit Schwankungen von Jahr zu Jahr. Die deutschen Milcherzeuger haben die Spielräume, die Milchanlieferung zu steigern, die die Quotenerhöhungen im Rahmen der EU-Agrarreform boten, meist genutzt. Natürlich tun sich da bei mir Fragezeichen auf - gerade die dt. Bauern mit einer Rekordanlieferung profitieren von der Unterlieferung der Quote aus anderen Ländern, gleichzeitig steigen die Preise wieder und der Milchfond wird in diesem Jahr fortgesetzt? Wie will man das eigentlich den Steuerzahlern erklären? viele Grüsse Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
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reserl
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« Antwort #1 am: 28.01.10, 18:32 » |
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Gerade gelesen bei TopAgrar: Butterpreise sollen um 20 ct fallen Dem Bericht zufolge soll die Butter ab kommenden Montag wieder billiger werden. Es ist zum Heulen.  Wo seht Ihr den Milchpreis 2010?
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lieben Gruß Reserl
Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
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fanni
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« Antwort #2 am: 28.01.10, 20:15 » |
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Gerade gelesen bei TopAgrar: Butterpreise sollen um 20 ct fallen Dem Bericht zufolge soll die Butter ab kommenden Montag wieder billiger werden. Es ist zum Heulen.  Wo seht Ihr den Milchpreis 2010? mei...  ..........isser halt wieder unten...........klingt jetzt zynisch oder wurschtig........ich hab nix anderes erwartet 
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Herzliche Grüße von Fanni
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Lexie
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« Antwort #3 am: 28.01.10, 21:24 » |
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ich bin der festen Meinung unser Milchpreis steigt erst wieder deutlich nach oben, wenn der Export, oder besser gesagt die Nachfrage aus dem Ausland, wieder steigt. Anderen Branchen gehts doch auch nicht besser. Wenn ich schau, wer bei uns gerade alles in Kurzarbeit steckt oder bald arbeitslos ist, die freuen sich sicherlich über wieder billigere Preise für Milchprodukte. Wir müssen doch froh sein, wenn der Preis so bleibt. Die ersten Molkereien wollen ja schon wieder um 1,5 Cent den Preis senken. LG
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Pierette
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« Antwort #4 am: 28.01.10, 21:40 » |
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Was meinst Du, aus welchen Ländern soll denn die Nachfrage kommen? Russland? China? Haiti? Burkina Faso? Nambia? Vietnam? Brasilien? Die haben allesamt keine Kaufkraft und noch viel größere Probleme als europäische Lander - sie z. T. noch ihre Milchproduktion aus. Im Export sehe ich keine Chance für den Absatz, der sich positiv auf unsere MP auswirken könnte. Der Preis wird nicht so bleiben - aber das war alles eigentlich vor einem halben Jahr schon klar.
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
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Melitta
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« Antwort #5 am: 28.01.10, 22:31 » |
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Hallo Pierette,
vor ca. 2 Monaten stand in der TAZ ein sehr interessanter Artikel darüber, dass in Kamerun die Milchwirtschaft am Boden liegt, weil die billigen Milchimporte aus Europa gekauft werden.
Viele Grüße
Melitta
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millimaster
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« Antwort #6 am: 28.01.10, 22:47 » |
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Hallo Pierette,
vor ca. 2 Monaten stand in der TAZ ein sehr interessanter Artikel darüber, dass in Kamerun die Milchwirtschaft am Boden liegt, weil die billigen Milchimporte aus Europa gekauft werden.
Viele Grüße Melitta
Wer weiß, wo die TAZ politisch steht, kann das auch richtig einordnen. Bei der EMB/BDM-Pressekonferenz während der Grünen Woche in Berlin dürfte ein "Milchbauer" aus Kamerun auch vortragen, wie schlimm die Exporte aus der EU sind. Er konnte aber weder sagen, wieviel Milch Kamerun ungefähr selbst produziert noch wieviel etwa von diesen Dumping-Importen tatsächlich nach Kamerun reingehen. Da hat man leider vergessen, neben der allgemeinen "Dumping-Platte" dem "Insider" auch noch ein paar wichtige Details mit auf den Weg zu geben, wie es bei Kronzeugen sondt üblich ist. Natürlich ist nicht auszuschließen, dass auch Milchpulver in diese Länder verbracht wird, aber die Mengen sind wirklich Kleinkram im Vergleich zu dem , was sonst noch schief läuft dort.
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millimaster
Mitglied

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« Antwort #7 am: 28.01.10, 23:01 » |
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Was meinst Du, aus welchen Ländern soll denn die Nachfrage kommen? Russland? China? Haiti? Burkina Faso? Nambia? Vietnam? Brasilien? Die haben allesamt keine Kaufkraft und noch viel größere Probleme als europäische Lander - sie z. T. noch ihre Milchproduktion aus.
Im Export sehe ich keine Chance für den Absatz, der sich positiv auf unsere MP auswirken könnte. Der Preis wird nicht so bleiben - aber das war alles eigentlich vor einem halben Jahr schon klar.
Bei solchen Statements kann man wirklich die Krise bekommen. Der aussichtslose Kampf um die Quote wird unverdrossen weitergeführt "wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren". Aber wenn es um Absatz geht: "allesamt keine Kaufkraft", "viel größere Probleme", "weiten ihre Milchproduktion aus", im Export sehe ich keine Chance" "der Preis wird nicht so bleiben", usw. Russland keine Kaufkraft? Fehlalarm! China und andere Länder in Südostasien keine Nachfrage? http://www.raiffeisen.com/news/artikel/30214220Haiti (ist wohl oberzynisch), Burkina Faso (BDM-Totschlagsargument) usw. Und nachdem überall - natürlich kampflos - nix geht, bleibt als einzige Rettung das Milch Board. Man möge mir den spätabendlichen Zynismus nachsehen, der angesichts der heutigen Butterpreissenkung eigentlich fehl am Platze ist! Link wegen Überlänge gekürzt
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« Letzte Änderung: 29.01.10, 00:32 von reserl »
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #8 am: 29.01.10, 08:16 » |
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Ich hab mir zum Geburtstag ein Buch von Alois Glück gewünscht- es hat den bezeichnenden Titel- "Warum wir uns ändern müssen"  Scheinbar ist es noch nicht in die Breite der Markt- Betriebswirtschafts- und sonstigen Experten und Ratgeber vorgedrungen.  Schade, dass auf den Vordenker so wenige gehört haben. Aber scheinbar lernen die Menschen immer nur auf die harte Tour. @fanni, du hast ja eine fatalistische Einstellung.  Ich hab mir für eine Weile Urlaub verordnet und dazu gehört, weder FAchzeitschriften noch die Tageszeitung zu lesen. Lauter Sachen zu kochen, die gute Laune machen, unser altes Häusl in einen Zustand zu versetzen, das Urlaubsstimmung macht, vieles aus der Vogelperspektive zu sehen- und über manches zu lachen oder zu lächeln. Und wenn mich so ein winziges Bürschlein mit seinen grossen Augen ansieht, dann ist so vieles nicht so wichtig. Nachdem unsere Experten die Finanzen an die Wand gefahren haben- werden sie wohl alles unternehmen, dass auch alles andere dahin kommt. Wenn ein Stein auf ein Haus fällt und es zerstört, ein Erdbeben oder ein Tsunami ganze Landstriche auslöscht, dann sind das Naturgewalten, die uns hilflos dastehen lassen. Aber wenn unsere Experten unsere Zukunft verramschen, dann kann jeder für sich selbst seine grauen Zellen einschalten. Wir haben zum Glück alle selbst denken gelernt. Wenn ich von diesem Urlaub zurück bin, kann ich mich wieder mit den Belangen des Marktes beschäftigen. herzl. Grüsse maria
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fanni
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« Antwort #9 am: 29.01.10, 09:35 » |
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@fanni, du hast ja eine fatalistische Einstellung. mary.........nicht fatalistisch, eher realistisch  , und genau wie du, ich kann auch nur in meinem kleinen Bereich was ändern, das haben mir jetzt diese Jahre gezeigt. Von der Politk erwart ich gar nichts. Gewagte Prognose von mir: Der Milchpreis wird sich um die 25- 30ct (mit eher Tendenz nach unten) einpendeln, mal mehr mal weniger oder auch sehr viel weniger. Darauf hat keiner eine Antwort momentan und die Bauern melken weiter........es ist nur eine Situationsbeschreibung was ich vom Stapel lasse, heißt noch lange nicht, dass ich das gut finde, aber was hilfts.  Auszug aus der letzten Milchpreisinfo vom BBV: Zehn Cent weniger Milchgeld Die bayerischen Milcherzeuger hatten im abgelaufenen Jahr mit einem Rückgang der Milchauszahlungspreise von gut zehn Cent zu kämpfen. Nach dem der durchschnittliche Auszahlungspreis inklusive Nachzahlungen in 2008 noch bei 37,01 Cent/ Kilogramm Milch (bei 4,2 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß, netto) lag, ist dieser nach Hochrechnungen des Verbandes der Milcherzeuger Bayern e. V. nun auf annähernd 26,90 Cent gefallen. Mit der lang ersehnten Erholung des Marktes in der zweiten Jahreshälfte sind die Preise für Milchprodukte wieder angehoben worden. Auch die Milcherzeugerbetriebe konnten davon bereit profitieren. Die sich stabilisierenden Milchauszahlungspreise von bis zu 30 Cent in Bayern ermöglichen jedoch nach wie vor keine Gewinn bringende Milcherzeugung.
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« Letzte Änderung: 29.01.10, 09:38 von fanni »
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Herzliche Grüße von Fanni
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manurtb
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« Antwort #10 am: 29.01.10, 14:04 » |
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Bei der EMB/BDM-Pressekonferenz während der Grünen Woche in Berlin dürfte ein "Milchbauer" aus Kamerun auch vortragen, wie schlimm die Exporte aus der EU sind. Er konnte aber weder sagen, wieviel Milch Kamerun ungefähr selbst produziert noch wieviel etwa von diesen Dumping-Importen tatsächlich nach Kamerun reingehen. Da hat man leider vergessen, neben der allgemeinen "Dumping-Platte" dem "Insider" auch noch ein paar wichtige Details mit auf den Weg zu geben, wie es bei Kronzeugen sondt üblich ist.
Natürlich ist nicht auszuschließen, dass auch Milchpulver in diese Länder verbracht wird, aber die Mengen sind wirklich Kleinkram im Vergleich zu dem , was sonst noch schief läuft dort.
Warum sollte der das auch wissen? Wenn man weiss, dass es die Preise sind, die die heimische Wirtschaft zerstören, dann hätte man einfach sagen können: Ein Liter Milch aus Kamerun kostet x und ein Liter Milch aus der EU kostet y. Ist halt einfach ein Unterschied, ob man Kühe hat, die 5 Liter Milch am Tag geben oder welche, die halt ein vielfaches davon geben. Ich habs in Gambia mitbekommen, die Strukturen sind einfach anders, da hat jemand 3 Kühe mit je 5 Liter Milch am Tag und daraus berechnet der die Preise, was er verlangen muss. Und jetzt kommt dann die 'billige' Milch aus Europa und somit muss er damit aufhören und zieht dann halt in die nächstgrößere Stadt, um sich als Taglöhner zu verdingen. Ist halt eine komplett andere Struktur des Lebens, wie bei uns.
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Pierette
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« Antwort #11 am: 29.01.10, 15:56 » |
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@millimaster Kamerun ist ein Land mit ca 30% Analphabeten, die doch eher, wie bei Bauern üblich, auf dem Lande leben. Da ist das Leben bekanntlich etwas einfacher. Dass der kamerunische Bauer (als Kronzeuge?!?) keine Import-Exportstatistiken parat hat, ist natürlich ein Skandal, (der europäische Bauer macht das natürlich mit links), dafür wird er aber genauestens wissen, wieviel Milch seine paar Kühe geben, was sie ihm in der Molkerei oder auf dem Markt bringt und was er sich wiederum dafür kaufen kann: Reis, Öl, Seife, ein Hemd, Dinge des täglichen Bedarfs halt. Kann er seine Milch nicht mehr verkaufen, wird er Probleme bekommen.
Hat er auf dem Land kein Einkommen durch seine landwirtschaftliche Tätigkeit, wird er, wie manurtb bereits ausgeführt hat, in die Stadt ziehen, wo er glaubt seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Und das ist die Hoffnung von Millionen Menschen. Dieser Prozess wird Landflucht, auch Migration genannt. Die endet in den Vorstädten, in den Favelas und anderen Molochen, die dann schon mal unter Erdmassen begraben werden, durch Vulkanausbrüche bedroht sind oder so wie in Haiti, durch ein Erdbeben zerstört werden.
Haiti gehörte schon vor dem Beben wie auch Burkina Faso zu den Least Developped Countries (LDC), deren Bruttoprokopfeinkommen geringer als 700€ ist, die Erdbenopfer flüchten wieder zu ihren Familien aufs Land, in der Hoffnung sicher zu sein und vor allem zu Essen zu bekomen. Kaufen is nich. Dort (wie in den meisten LDC-DCs) werden vor allem Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung benötigt, aber unsere Milchprodukte?
Die Schwellenländer bauen ihre eigene Milcherzeugung aus, China und Russland ebenso, dort ist Kaufkraft vorhanden, letztere schotten sich aber bereits ab.
Den Raffeisenbeitrag betreffend kann ich nur sagen: es wäre positiv, wenn die erwarteten Voraussagen möglicherweise zuträfen, dass dann ggfs. Erholung an den deutschen Exportmärkten eintreten könnte, würde oder täte. Glaube versetzt ja bekanntlich Berge.
Acch und noch was, es gibt noch etliche andere Zeitungen ausser der TAZ, die kritisch die Exportpolitik der EU betrachten.
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« Letzte Änderung: 29.01.10, 16:01 von Pierette »
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
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Internetschdrieler
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand
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« Antwort #12 am: 29.01.10, 16:09 » |
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@ Pirette Danke für den Vortrag  Ich denke in der Michwirtschaft geht es erst aufwärts wenn Köln seinen Hochseehafen einweiht und Pirette Strandkörbe vermietet.  duck und weg 
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Versuche nie einen Menschen so zu formen wie du es bist, denn du solltest wissen , daß einer von deiner Sorte reicht
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Jochen
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« Antwort #13 am: 29.01.10, 16:15 » |
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Wenn ein europäischer Landwirt nach Südamerika ginge, um dort zu klagen, wie zum Beispiel der europäische Zuckerrübenanbau unter der dortigen Politik leidet, so wäre er vermutlich gut mit belastbaren Zahlen über Im- und Export vorbereitet.
Ob er auch Medien dort finden würde, welche die eigenen Farmer in die Pfanne hauen?
Und ob er unter den dortigen farmern welche finden würde, welche sich so niederträchtig über ihre Kollegen auslassen würden, wie es manche Bauern hierzulande tun?? Eher nicht,, die haben keine AbL-Ideologen. Ich habe es zu akzeptieren gelernt, dass wir mit den hanebüchensten Argumneten fürs Elend der Dritten Welt verantwortlich gemacht werden. Das Beispiel habe ich ja schon gebracht, dass in einem Jahr die Maisexporte nach Mexiko angeprangert wurden und von gleicher Seite genau ein Jahr später die nicht mehr stattfindende Esporte. Ich finde es nur beschämend, dass aus landwirtschaftlichen Kreisen heraus in das gleiche Horn gestoßen wird... um sich Pfründe zu sichern und seine Produkte an den Konsumenten zu bringen, kennen manche offensichtlich keine Hemmschwelle.
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Pierette
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« Antwort #14 am: 29.01.10, 20:27 » |
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Wenn ein europäischer Landwirt nach Südamerika ginge, um dort zu klagen, wie zum Beispiel der europäische Zuckerrübenanbau unter der dortigen Politik leidet, so wäre er vermutlich gut mit belastbaren Zahlen über Im- und Export vorbereitet.
Ob er auch Medien dort finden würde, welche die eigenen Farmer in die Pfanne hauen?
Und ob er unter den dortigen farmern welche finden würde, welche sich so niederträchtig über ihre Kollegen auslassen würden, wie es manche Bauern hierzulande tun?? Eher nicht,, die haben keine AbL-Ideologen. Ich habe es zu akzeptieren gelernt, dass wir mit den hanebüchensten Argumneten fürs Elend der Dritten Welt verantwortlich gemacht werden. Das Beispiel habe ich ja schon gebracht, dass in einem Jahr die Maisexporte nach Mexiko angeprangert wurden und von gleicher Seite genau ein Jahr später die nicht mehr stattfindende Esporte. Ich finde es nur beschämend, dass aus landwirtschaftlichen Kreisen heraus in das gleiche Horn gestoßen wird... um sich Pfründe zu sichern und seine Produkte an den Konsumenten zu bringen, kennen manche offensichtlich keine Hemmschwelle.
Welche Pfründe, bitte? Wer hat hier Angst? Wer etwas sichert, muss erst etwas sein eigen nennen, nicht wahr? Ob das nun gerade die ABLer sind, wag ich mal zu bezweifeln. Und wenn Dein europäischer Rübenbauer vor lateinamerikanischen Zuckerrohrproduzenten klagen würde, wäre er dann wirklich glaubwürdig? Ich bitte Dich. Die packen sich doch nur an den Kopf. Zurück zum Thema, welches sind denn jetzt so die Perspektiven für die Milchpolitik 2010? Was gibt es Neues vom Verband?
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« Letzte Änderung: 29.01.10, 20:32 von Pierette »
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
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