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Autor Thema: Pflanzen als Mitbewohner  (Gelesen 643 mal)
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« am: 15.12.09, 09:30 »

Was bedeuten euch Pflanzen?

Ich schwebe gerade auf Wolke 7. Mein Orchideenfenster schiebt eine Blüte nach der anderen hervor, die Gardenie hat Blütenknospen, die Kakaopalme bekommt neue Blätter, der echte Tee blühte im Herbst und jetzt schieben die Zimmerzitronen und Oragenbäume Blüten hervor. Der Duft faszinierte mich bisher eher im Frühjahr. Im Winter ist das eine Kostbarkeit.
 Von den kleinen Ingwerknollen kommen immer mehr Blätter.
Besonders in der lichtarmen und kahlen Jahreszeit bin ich um meine Mitbewohner die Zimmerpflanzen sehr froh. Mehr und mehr werden sie für mich aus  Mitbewohnern zu Freunden, die mir die  Mühe und Fürsorge mit ihrem Wachsen und Gedeihen und vor allem mit ihren Blüten danken.
Als vor Jahren mein Christian, ein Weihnachtskaktus mit fast einem Quadratmeter Blühfläche in den Pflanzenhimmel gegangen ist, da spürte ich wirkliche Trauer um ihn, Er hat mir jahrelang die Winterzeit mit seinen Blütenreichtum erhellt.
Habt ihr auch so ein Pflanzenexemplar, dass euch mehr als alle anderen ans Herz gewachsen ist?
Herzl. Grüsse
maria
« Letzte Änderung: 15.12.09, 09:34 von mary » Gespeichert
Marielle
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #1 am: 15.12.09, 11:08 »

 Smiley Smiley

Hallo Maria!

Ich hab auch einen blühenden Weihnachtskaktus,blühende Orchideen, 3 Kamelienbüsche mit Knospen,
einen blühenden Geldbaum.
Eine Frage hätte ich zur Ingwerknolle? ich hab momentan ein Stück zu Hause.Wie kann man sie zum
treiben bringen ? Und werden da auch wieder neue Knollen dran? Sehr interesant!
Würde mich riesig über eine Antwort freuen!!
LG Marielle
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #2 am: 15.12.09, 11:53 »

Hallo Marielle,
freuen dich deine exotischen Gäste auch so?
Das mit dem Ingwer ist eine lustige Geschichte, ich hab ein paar Ingwerknollen gekauft und eine davon übersehen. An ihr sind so kleine Knöllchen gewachsen, wie winzige Zwiebelchen.
Hab sie abgebrochen und in einem kleinen Minizimmergewächshaus in kleine Töpfchen gesteckt- sie schieben schon ganz schön. Das Minigewächshaus steht auf einer Wärmeplatte, da kann ich viele etwas schwierigere Ableger heranziehen.
Ob da auch mal an Ingwerernte zu denken ist Grin, weiß ich nicht, wenn du Lust auf Ingwerzwiebelchen hast, es schieben schon wieder neue hervor.

Man kann vermutlich auch ein Stück Ingwer in die Erde setzen und auf der warmen Fensterbank antreiben lassen.
Ins Badezimmer hab ich die grossen Zitronengrasbüsche gestellt, so scheine ich sie diesmal doch über den Winter zu bringen, die mögen es wohl schön warm.
Mit blühenden Orchideen war ich bisher nicht verwöhnt, hab schon aufgegeben, dass da bei mir was zum Blühen kommt. Dass die jetzt treiben und blühen was sie nur können, das kann ich oft noch gar nicht richtig nachvollziehen.
Herzl. Grüsse
maria
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #3 am: 16.12.09, 08:20 »

Hallo Milli,
nach dem Renovieren hab ich mir vorgenommen, Pflanzen nur noch ganz sparsam an den Fenstern zu verteilen. Aber der Himmel weiß warum, inzwischen lebe ich wieder im "Grünen" Grin
Besonders die Orchideen waren für mich gnadenlose Lehrmeister.
Sie lehrten mich Geduld, Einfühlungsvermögen bei Pflanzen zu entwickeln und vor allem auch, dass Mensch hier tun und machen kann, was er nur meint, wenn die Pflanzen nicht wollen, nützt das gar nichts Grin.
Erst als ich den Wunsch nach einem blühenden Orchideenfenster aufgegeben hab- und ihnen nicht mehr mit Kompost gedroht hab, wenn sie nur "grün" herumstehen- haben diese eigensinnigen Pflanzen zu blühen begonnen, wie ich es mir selbst nie erträumt hätte.  Kiss
Ich bin inzwischen überzeugt, dass Pflanzen den "grünen Daumen" spüren und auch wenn es keine Verständigung gibt, dass sie doch nicht nur herumstehen.
Pflanzen als Mitbewohner, ich freue mich über jeden Zimmergenossen, der mir zeigt, dass es ihm gut geht. Hab mir oft Gedanken gemacht, wie man Zimmerpflanzen bei Krankheit behandeln könnte- Homoöpathie auch bei ihnen anzuwenden- irgendwie hab ich nie den richtigen Ansatz gefunden.
Und da kommt mir neulich ein Buch für Pflanzenhomoöpathie unter- da bin ich echt gespannt, ob ich im Kankheitsfalle damit helfen kann.
Herzl. Grüsse
maria
 
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #4 am: 16.12.09, 10:13 »

Hallo Milli,
du machst mich neugierig, eine Begonienpflanze scheint Mehltau zu bekommen und ich hab heute einen Termin bei meiner Heilpraktikerin.  Wink
Die guten Worte - ich hab es sogar ausprobiert, einer Pflanze hab ich nur immer vorgejammert, wie schlimm zur Zeit alles ist, die Bankenkrise und auch mit der Landwirtschaft. Es war richtig zu sehen, wie die Blätter immer gelber geworden sind. Grin
In einem anderen Raum stehen auch viele Pflanzen und die hab ich vor lauter Freude immer gelobt, hab mich bei ihnen für die vielen Blüten bedankt-
ich hab mal von so einem Versuch gelesen, aber das selbst so zu sehen, das war für mich nochmals eine besondere Erfahrung.
Inzwischen bekommt die Pflanze, der ich mal versuchsweise die Schlagzeilen aus der Zeitung vorgejammert hab- wieder meine ganz normale liebevolle Behandlung und staun- sie bekommt wieder neue grüne Blätter und für mich sehr erstaunlich- Blüten. Bis jetzt hatte ich noch keine Gardenienpflanze zum Blühen gebracht.
 Wink
So gesehen hast du recht, unser Hund, unsere Katzen freut sich auch über gute Worte, über Streicheleinheiten, warum sollten Pflanzen nicht auch so reagieren.
Mir gibt das nur immer zu denken, wenn ich mit dem Messer in den Garten gehe- um einen Salatkopf abzuschneiden. Kann hier auch nur  Achtung und Dankbarkeit für diese Gemüsepflanzen empfinden.
Herzl. Grüsse
maria

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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #5 am: 16.12.09, 11:03 »

Hallo Milli,
 
http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/4880.html
ein interessanter Artikel für die "Pflanzenflüsterer" Grin
maria
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