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Autor Thema: Biber.....ein Problem!?  (Gelesen 3162 mal)
gammi
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« am: 09.12.09, 17:35 »

Bei uns wurde jetzt gerade festgestellt, dasss sich noch mehr Biber angesiedelt haben.......ist das nun gut oder ist mit vielen Problemen zu rechnen?
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« Antwort #1 am: 09.12.09, 17:51 »

Bei uns wurde jetzt gerade festgestellt, dasss sich noch mehr Biber angesiedelt haben.......ist das nun gut oder ist mit vielen Problemen zu rechnen?


nunja, hier wird er gegendweise schon wieder legal geschossen . weil eben schäden ohne ende da waren . dauerte zwar etwas bis es unsere naturschutzbehörde begriffen hat, das totalschutz für ein tier ohne natürlich feinde im chaos endet, abe r nachdem sie den weg übers einfangen udn woanders ausetzen . bis zum einfangen udn dnan schiessen gegangen sind wird er nun der einfachheit halber gleich geschossen .
antrag stellen bei unterer naturschützbehörde, wenn massive schäden an teichanlagen da sind wird er in der regel freigegeben, zumindest in bayern.
erlegen aber nur der revierinhaber, komerziell nutzen auch nicht erlaubt, es ist ja kein wild. an fliesenden gewässern bekommt man ihn nicht frei .
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lucia
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« Antwort #2 am: 09.12.09, 19:41 »

hier gibts durchaus im ausnahmefall abschussgenehmigungen für biber, wenn z.b. eine umsiedlung nicht möglich ist.
es gibt sogar extra biberschutzbeauftragte beim landratsamt bzw. der unteren naturschutzbehörde Wink
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lieben gruß, lucia
Janker
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« Antwort #3 am: 09.12.09, 22:37 »

zZeit versuchen sich hier noch die Leute noch irgendwie so behelfen, aber die Viecher sind eine absolute Zumutung!!!
Riesenschäden, egal ob man mit Pony beim Reiten einbricht oder es zum xtenmal den Trecker/Häcksler erwischt. Bin heute nachdem unsere Dille aus mysteriösen Gründen fehlte und das Vieh oberhalb mal wieder bach gefährlich gestaut hat, zusammen mit Sohni unterhalb bzw auf dem Biberdamm übern bach. natürlich war der damm nicht ganz stabil genug, bzw unterhalb das Wasser zu reißend, so daß wir beide ins wasser geflogen sind, grrrrrrrr Roll Eyes
Als das noch einer war, da war das ja alles noch im rahmen, aber mittlerweile ist das ne Großfamilie und die Schäden immens. Dezemberbäder sind ungemein erfrischend.
Bin echt gespannt, wann das hier endlich legal mit Abschuß wird, lange kann das nicht mehr dauern!!!Entweder Kulturlandschaft oder Naturreservat, aber beides zusammen auf engstem Raum ist für alle beteiligten nicht prickelnd...
mfg janker
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gammi
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« Antwort #4 am: 10.12.09, 12:17 »

Im Moment ist der Biber-Beauftragte noch sehr stolz......haben wir doch jetzt erst 2 jahre den Bach renaturiert und schon haben wir Biber......

(Bei der Renaturierung haben sie die ganzen vorhanden Drainagen zerstört und die flächen sind eh schon schlecht bewirtschaftbar)
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« Antwort #5 am: 10.12.09, 12:19 »

janker, ich hab ihn auch an fliessgewässern mit ähnlichen erlebnissen wie du, ein mitjäge rbrach sich schon ein bein in so nen biberloch.
laut auskunkt des biberbeauftragten bekommen wir da nie einen frei.....
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Mirjam
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« Antwort #6 am: 10.12.09, 13:09 »

Im Moment ist der Biber-Beauftragte noch sehr stolz......haben wir doch jetzt erst 2 jahre den Bach renaturiert und schon haben wir Biber......

Unser Biberbeauftragte hat schon einen Jeep mit Hänger und Kleinbagger um "kontrolliert" Burgen öffnen zu können und schlimmste Schäden zu vermeiden  Grin.

Mittelfranken ist auch Biberhochburg - hier in Gunzenhausen holen sie sich sogar "fast food" - Holzzaunlatten aus den Siedlungen!

Gruß Mirjam
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meli092
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« Antwort #7 am: 10.12.09, 14:42 »

Also ich finde auch dass den Bibern zu viel Freiraum verschafft wird.

Anhand ihrer Verbreitung und Vermehrung kann man doch wirklich nicht mehr von
einer seltenen Tierart sprechen. Darum kann ich nicht mehr verstehen, wieso der Biber
nicht zu bestimmten Zeiten, und in gewisser Anzahl, wie das Wild in unseren Wäldern auch,
erlegt werden darf.   

Unsere Fischteiche sind die meisten über Winter ohne Wasser. Aber bei einigen unserer
Nachbarn, die im Winter kein Wasser ablassen, dort fühlt er sich das ganze Jahr über pudelwohl.
Auf den Dämmen schaut es wüst aus und mitten auf den Wegen schichtet er Berge von Ästen,
Schlamm und noch mal Ästen auf. Von unterhöhlten Dämmen ganz zu schweigen.

Bin gespannt was da noch auf uns zukommt!

lg meli092
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« Antwort #8 am: 10.12.09, 15:10 »

nunja, das mit dem erlegen und so weiter is ne zwiespältige sache. biber sind kein wild, daher eben diese ganzen sonderregelungen ,wie zb nicht kommerziell vermarkten .....
die jäger wollen sie auch ned als wild haben , weil als nächstes ginge das geschrei mit dem wildschaden los  Wink
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Janker
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« Antwort #9 am: 10.12.09, 16:32 »

Na ja, aber das mit naturschutz ist eh eine ziemliche zumutung und bei den Schäden, die biber nun mal machen nicht tragbar. Unsere gegend ist relativ autonom, insofern wird sich problem vermutlich irgendwie lösen, hoffentlich ohne das das jemand schwer vorher erwischt.......Eingebrochene maschiene/pferde sind ja noch relativ harmlos, aber geplatzer damm, der weiter tiefer spielende Kinder mitreißt zb hat nix mit naturschutz zu tuen. Unser super naturdenkmalbirnbaum hat bei Sturm Felix nur um Haaresbreite "nur" 2 Stalldächer wegen Sog abgedeckt, da innen hohl, das hätte auch nachbarhaus mit Großfamilie im dachgeschoß voll erwischen können.....
Unser renaturierter bach, der für viiiel geld bepflanzt wurde, muß übrigens jedes 2. jahr massiv freigeschnitten werden. Und bei den hiesigen Güßen mit 60-80l/20 minuten ist es leider egal, ob renaturiert oder nicht.
mfg Janker
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gammi
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« Antwort #10 am: 10.12.09, 17:17 »

Könnte man die Biber dann nicht vielleicht sogar zur Brennholz bearbeitung einsetzen???

Ich leg den langen Stamm hin...und hol dann später die kleinen Scheite wieder ab?
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meli092
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« Antwort #11 am: 10.12.09, 20:23 »

Wildschaden! Shocked Shocked Shocked
Dieses Wort ist ein rotes Tuch für mich und unsere Jungpflanzen,
das fehlte noch dass der Biber daran Interesse hätte!

Gammi, wenn du eine Hackschnitzelheizung hast, könnte es durchaus
interessant sein. Fallen viele kleine Teilchen ab beim zerlegen. Grin Grin

lg meli092
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Maja
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« Antwort #12 am: 10.12.09, 21:18 »

Nur brauchts dann einen der die kleinen teilchen einsammelt.
Uns hat der Biber schon seine pressigen Holzwürste vor die Türe gelegt und ziemlich viel Kleinholz dazu.
#Der Biber ist eine Plage und die Biberbeauftragten auch oder sagen wir lieber erst recht. Sie machen sich wichtig,haben aber selbst keinen grund und Boden und wissen nicht welchen  Schaden man hat, auch wenn sie alles so genau wissen.
Bei ner Pferdekoppel mit Weidezaun in Bachnähe ist ständig der Weidezaun kaputt, tiefe Löcher sind im Boden in denen Pferde sich ihre Beine verletzen ,die Wiesen sind überflutet und matschig. Die Gräben verstopft. Wir haben Rohre in einen Bach gelegt damit wir einen Weg über den Bach und gleich einen Berg dahinter hoch anlegen konnten. Die Rohre sind alle naselang zu gesteckt mit Reisig und die wieder flott zu machen ist kein Spass.
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Mirjam
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« Antwort #13 am: 11.12.09, 08:14 »

Wildschaden! Shocked Shocked Shocked
Dieses Wort ist ein rotes Tuch für mich und unsere Jungpflanzen,
das fehlte noch dass der Biber daran Interesse hätte!

Hallo Meli,

ich such grad die Fotos hier aus der Nachbarsmühle - dort hatten die Biber sogar einen kleinen Graben in Waldrandlage übernomen und der schloss gerade an einen Jungbaumbestand an "wohnen in shoppinglage* sag ich nur  Wink

Gruß Mirjam
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Solli
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« Antwort #14 am: 11.12.09, 09:25 »

Bei uns sorgen die Biber dafür:
 - das unser Wasserschloß regelmässig im trockenem steht,
 - das der Wald mit alten Eichenbestand dauergeflutet wird,
 - das unser Teich, der von vielen Bäumen umgeben ist, immer lichter wird,
 - das etliche Weiden sich in Seen verwandeln
 - das die Jäger (Forstwirte) hier sich regelmässig mit dem NaBu anlegen ...

Reicht das? Grin Cool
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