.....anstatt die Milcherzeuger, was meinst du was da losgewesen wäre.
Hätte es aber nicht heißen können in dem Fall, denn wenn schon Milchkrise, dann auch Milcherzeuger. Und, wenn einfach jeder Milcherzeuger den anderen als Konkurrenten sieht, bzw. so wie es halt in der freien Marktwirtschaft ist, Jahr für Jahr soviel Umsatz und Gewinn wie möglich machen möchte, kaum dass er im letzten Quartal vom Steuerberater hört,... hey, du must noch investieren, sonst frisst dich die Steuer und dann eben auch genau diese Summe investiert, wenn schon nicht in Maschinen, dann eben in ein paar Milchkühe mehr oder umgekehrt, wen wundert es dann, dass die Milchproduktion stetig ansteigt, obwohl der Verbrauchermarkt eigentlich schrumpft.
Wenn Landwirte schon freie Unternehmer sind, dann müssen sie sich eben auch dem Markt stellen und so wirtschaften, dass ihr Betrieb überlebt, wer da nicht mithalten kann, der wird wohl aus wirtschaftlichen Gründen schließen müssen. Das Problem......wo auf dem Arbeitsmarkt kann man dann diesen Facharbeiter einsetzen, der "nur" Landwirtschaft gelernt hat und eigentlich auch nie gelernt hat, sich einem Vorgesetzten unterzuordnen und Weisungen zu befolgen.
Die Tränen, die der Verbraucher einem Landwirt der schließen muss nachweinen, sind sicher nicht mehr, als z.B. gerade jetzt aktuell bei den Quelle Mitarbeitern. Denke mal, da reicht ein Tempo pro Woche.
Finde es schon überlegenswert, eine Teil der Mehrerlöse zurückzubehalten, um bei einem extremen Absacken des Milchpreises aus diesem Fond etwas beisteuern zu können, für eine relativ konstanten Milchpreis. Landwirte haben halt vielleicht oftmals wirklich nicht den Überblick, investieren in einer guten Zeit und bedenken dabei nicht, dass es auch mal schlechtere Jahre geben könnte und sie dann, oh weh, oh weh,...ihren Kredit nicht zurückbezahlen können.