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Autor Thema: Hemmstoffe: Geräte zum Selbertesten  (Gelesen 2555 mal)
Autokamm
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« Antwort #30 am: 12.07.06, 10:40 »

Hallo Zara,
ich würde das ruhig machen und ausprobieren. Denn die Wartezeitangaben sind ja Daten, die mit ziemlichen Sicherheiten versehen sind, soll heißen, dass dann auch ein Großteil der langsam abbauenden Kühe frei ist. Wenn die Kühe topfit sind, dann ist auch Ruck-zuck der Hemmstoff unter der Nachweisgrenze. Umgekehrt brauchst du "usselige"Kühe auch kaum vor der zeit zu testen.
(Versteht man "usselig" im restlichen BT-Land? Heißt bei uns "nicht fit")

LG
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Autokamm
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« Antwort #31 am: 12.07.06, 10:41 »

Hallo Zara,
hab vergessen das Zitat einzufügen. Obiger Text bezieht sich auf folgendes:

Zitat
Irgendwann hab ich dann angefangen, die Proben zwei Tage vor Ende der Wartezeit mitzugeben, so mache ich es heute noch, und was soll ich sagen, es war auch NIE eine positiv bisher. Habe mir schon überlegt, ob ich noch früher soll...

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martina-s
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« Antwort #32 am: 18.08.06, 18:01 »

Hm, Hallo,
ich hab immer noch Probleme mit dem Hemmstofftest.
Um mich kurz zu fassen, ich hatte bei meinen Proben (mache nun selbst den Delvotest) noch nie eine positive Probe dabei.
Tja, und ich gebe bei der Molkerei auch immer eine mit von der gleichen Milch. Also meine Proben entnehme ich aus dem selben Fläschchen, das ich dann dem Tankwagenfahrer hinstelle.
Heute waren bei mir wieder beide Proben negativ. Und beim MPR war die erste Probe positiv. Dabei hat die schon lange über die Wartezeit. Jedenfalls länger als die Kuh der Probe Nr. 2.

Das ist mir nun schon zum zweiten Mal passiert.

Wenn demnächst mal wieder eine Kuh kalbt oder behandelt wird, dann werde ich gleich eine Probe selber nehmen damit ich mal eine positive Probe sehe.

Leider etwas unscharf, aber so sahen letzthin meine beiden Proben aus. Da war aber beim MPR auch beides als negativ befunden.

Irgendwie bin ich etwas verunsichert...
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Martina
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« Antwort #33 am: 18.08.06, 19:28 »

Hallo Martina-s,
also ich teste ca.3J. selbst hatte auch schon Positive Proben dabei, obwohl ich auch immer erst 3-4 Tg nach der Wartezeit entnehme.
Die beiden Proben auf dem Foto sind meiner Meinung nach auch beide negativ denn wenn sie positiv gewesen wären hätten sie beide eine durchgehende lila Färbung haben müssen.
LG Petra
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martina
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« Antwort #34 am: 18.08.06, 19:43 »

Ich hätte die Proben auch für negativ bewertet. Wie lange waren die Vergleichsproben denn im Tankwagen unterwegs, bis sie getestet wurden?

Aber normalerweise werden die auf dem Tranpsort doch auch gekühlt, so dass die Werte eigentlich nicht verfälscht sein dürften.
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Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
Autokamm
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« Antwort #35 am: 18.08.06, 20:36 »

Hallo Martina,
die Proben, die grenzwertig sind, sind sicher die schwersten. Vielleicht ist das so eine Probe.
Ich würde noch einmal die pipettierte Menge (bei uns 250 µl), deine effektive Temperatur (Wasserbad oder Thermoblock) und die Inkubationszeit genau überprüfen. Bei zu hohem Probenvolumen, bei Überschreitung von Temperatur oder Zeit reagieren auch grenzwertige Proben nachher, d.h. sie zeigen ein negatives Testergebnis an.
Wir haben die Tests schon manches mal nicht zur richtigen zeit abgelesen, weil wir sie vergessen hatten; nach 4 Stunden beispielsweise ist so ziemlich jede Probe hemmstoff-frei   Wink (Unsere normale Inkubationszeit: 2 h 45 min)

Am besten du überprüfst das System einmal mit einer Kuh, die anfangs klar Hemmstoff hat und verfolgst dann über die Gemelke die Umfärbung des Tests. Kostet zwar ein bisschen Mühe (und Geld), aber du bekommst ein ganz gutes Gefühl für den Test.

Aber ich würde erst einmal die drei Dinge (oben) überprüfen

LG
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« Antwort #36 am: 18.08.06, 20:40 »

P.S.
Die Probentemperatur ist natürlich auch wichtig. Ist die Milch z.B. gekühlt, dann muss man zum Test 5-10 min dazu geben, dann ist alles erst auf 64°C.

LG
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martina-s
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« Antwort #37 am: 18.08.06, 22:35 »

Hallo Autokamm,
also ich teste mit Thermoblock
Die aufgezogene Milchmenge in der Pipette beträgt 0,1ml
Die Inkubationszeit habe ich sicher nicht überschritten weil ich mit  Handy immer Zeit einstelle. Hat mein Sohn heute sogar bemerkt, warum das "schwule Handy" denn immer läutet. Hatte da aber den Test bereits in der Hand.
Ich benutze diesen Delvotest: ; also den Delvo NT - Test

@Martina: Also die Proben, die ich dem Tankwagen mitgebe, die werden mit Sicherheit nicht gekühlt weil sie erst einmal ein Rundschreiben geschickt haben in dem sie aufgerufen haben, dass wir die Proben bis zur Abholung kühlen sollten.
Tankwagen kommt bei uns um 10 Uhr. Vor 18 Uhr brauche ich gar nicht abzurufen weil da noch nichts da. Ich denke, dass die Proben erst um 15 Uhr oder so ankommen. Wir sind ziemlich am Anfang der Tour.


!!! also ich hab jetzt den Heizblock noch einmal angemacht. Hm... mehr wie 57° zeigt da mein Molkereithermometer nicht an wenn er zu blinken anfängt und auch eine halbe Stunde später nicht. Komm da ohnehin nicht so klar. Die haben mir ein Thermometer zum Einsteigerset beigelegt. Dabei dürfte es sich aber um ein digitales Fieberthermometer handeln. 1. steht auch Fieberthermometer drauf. 2. Geht es gar nicht höher wie auf 42, - schlagmichtot und dann erscheint "hi". Also wie soll ich damit bis 64 messen können?

Ich bin froh, dass ich Euch habe und mich hier austauschen kann

Danke für Eure Antworten
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Martina
Autokamm
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« Antwort #38 am: 18.08.06, 23:02 »

Also Martina,
ich benutze leider einen anderen test, vielleicht kann dir besser jemand helfen, der auch deinen Test hat.
Aber: Was ist die Inkubationstemperatur bei dir? 57°? ist die o.k.?

Lg
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« Antwort #39 am: 18.08.06, 23:09 »

Zitat
Aber: Was ist die Inkubationstemperatur bei dir? 57°? ist die o.k.?

Hallo Autkamm
nö, bei mir müßte auch 64° Bebrütungstemperatur sein. Ich glaube, (sollte sich hier in dieser Box nichts für mich  Brauchbares ergeben) dass ich da montags bei Milku anrufe.
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« Antwort #40 am: 19.08.06, 08:33 »

Zitat
Ich hab den Brütaperat übrigens an einer Zeitschaltuhr sitzen, so dass ich die Proben ansetzen kann und nicht exakt zum Ausschalten da sein muss, sondern die Ausschaltung der Brützeit automatisch erfolgt.
@bridda

Die Proben sind dann aber noch lange bei Temperaturen, in denen Reaktionen stattfinden können. Ich halte das für etwas gefährlich, denn es geht ja auch bei 63-62-61-60-59....°C noch weiter. Und die grenzwertigen Proben müssen nach der zeit exakt abgelesen werden. (Die Molkerei gibt im Labor ja auch keinen Nachschlag dazu  Wink )
Wir setzen die Proben dann eher noch einmal an, als nach 3 oder 3,5 Stunden abzulesen.

Was man natürlich machen kann, ist, vorher die Proben schon mal abzulesen. So ab 2h 15 min lohnt es sich schon mal zu gucken. Die klar negativen Proben fangen dann schon an umzufärben. Und was dann hemmstofffrei ist bleibt ja auch hemmstofffrei. Und manchmal passt das gerade, dass ich bevor ich raus muss, dann schon einmal gucken kann.

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« Antwort #41 am: 19.08.06, 09:29 »

@martina-s
Zitat
nö, bei mir müßte auch 64° Bebrütungstemperatur sein.

Die Temperatur des Thermoblocks zu überprüfen ist nicht ganz einfach. Wenn man nicht eine spezielle Vorrichtung hat, dann könnte man höchstens ein Röhrchen mit Wasser füllen und in diesem Wasser messen. Man darf nicht einfach das Thermometer in irgendein Loch des Blocks stecken, da so die Temperatur nicht richtig übertragen wird.

Wie oben schon einmal gesagt, ich benutze einen alten (geschenkten) Babyflaschenwärmer mit dem Styropor-Schwimmer, der liegt im Testkit dabei.

Was ist mit dem Pipettieren? ist das zuverlässig? Manchmal liegt ein echter Schrott an Pipettierhilfen dabei, weil es ja billig sein soll für die Firma? Man muss in erster Linie aufpassen, dass man keine Luft mit aufzieht. Wir hatten aber auch schon pipetten mit Federn dabei, wenn Milch in die Feder gekommen war, dann verklebte die und man zog viel weniger auf.
Womit pipettierst du?

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« Antwort #42 am: 19.08.06, 11:56 »

Zitat
Die Temperatur des Thermoblocks zu überprüfen ist nicht ganz einfach. Wenn man nicht eine spezielle Vorrichtung hat, dann könnte man höchstens ein Röhrchen mit Wasser füllen und in diesem Wasser messen. Man darf nicht einfach das Thermometer in irgendein Loch des Blocks stecken, da so die Temperatur nicht richtig übertragen wird.
Hallo Autokamm/ Bridda
auf die Idee ein altes Röhrchen zu nehmen, mit Wasser zu füllen und da das Thermometer hinein zu geben, da bin ich auch schon gekommen und hab das gestern spät abends so gemacht. Smiley War mir schon klar, dass man mit Luft rund um den Thermometer und im Loch alleine ein evt. verfälschtes Ergebnis bekommt. Inzwischen habe ich mit der Methode auch schon die 63° erreicht. Hab mir das Kälbermilchthermometer aus dem Stall geholt, auseinandergebastelt weil das auch in einer Plastikschutzhülle war. Es scheint, dass mein so teures Molkereithermometer lügt Huh Auf dem Kälbermilchthermometer zeigt es 63° an. Nun, ja, wenn ich kullant bin und das eine Grad ignoriere was durch falsche Messung verloren geht, dann kommt's hin Smiley
@Bridda: Nadelthermometer war bei mir keines dabei.
Allerdings hab ich das kleine Loch schon gesehen und mich gewundert. Wo kannst Du dann an Deinem Thermoblock die Themperatur regulieren? (Ich habe auf Bild vorige Seite, den linken, blauen Thermoblock)

Aufziehen tu ich mit einer Spritze mit Feder drin. Milch dürfte da noch keine hineingekommen sein... Sieht doch noch gut aus? Oder? Wink
Ich habe nun wieder 2 Proben drin. Und Dickmilch setze ich auch noch an. Mal sehen. Bei Hemmstoffmilch könnte man doch keine Dickmilch zustande bekommen?
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« Antwort #43 am: 19.08.06, 12:36 »

Genau diese blöden Pipetten meine ich (Entschuldigung).

Da ist es ziemlich schwierig genau zu pipettieren. Wieviel problenvolumen brauchst du? Wir hatten immer 100 , neuerdings aber 250 µl.
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« Antwort #44 am: 19.08.06, 12:42 »

Hallo Autokamm,
bei mir in der Anleitung steht 0,1ml. Von µ steht nix. Könnte ich jetzt auch nicht so auf Anhieb umrechnen. Und so was wie ich hat mal Krankenschwester gelernt. Aber Anleitung ist wohl auch für "dumme" Bauern geschrieben.  Roll Eyes Undecided Lips Sealed
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Martina
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