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Autor Thema: brauche Eure Hilfe  (Gelesen 5143 mal)
yaga
Gast
« am: 11.10.09, 17:26 »

 Cry vielleicht könnt Ihr mir ja ein bischen in meiner Gedankenwelt auf die Sprünge helfen.
Ich bin 46 Jahre seit 7 Jahren alleinerziehende Mama mit meinem 8jährigen Sohn. Ich habe das große Glück einen Milchviehbauern kennengelernt zu haben.Er hat einen kleinen Betrieb und seine Eltern leben noch. der Vater ist ein Pflegefall und wird von meinem Bauern auch noch daheim betreut.
Wir wohnen  500km auseinander und haben derzeit eine Wochenendbeziehung.Ich bin gerne auf seinem Hof und fühle mich dort wohl. Nur für mich stellt sich die Frage ob ich das schaffen werde.Mein Sohn benötigt viel Hilfe von mir und bis jetzt führen wir ja auch ein vollkommenes anderes leben.Ich verliere meinen Ehegattenunterhalt und gebe meine bayerische Heimat auf. Andererseits liebe ich diesen Mann.
Ich weiß es wird auch finanziell bei ihm nicht sonderlich gut sein aber diesen Zustand kenne ich ja schon aus meinem jetzigen Leben Undecided
Vielleicht könnt Ihr ja auch aus Euren Erfahrungen erzählen und mir ein paar Gedanken auf den Weg geben.Ich würde mich sehr freuen da ich mich mit einer Entscheidung sehr schwer tue
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wildsauschreck
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Beiträge: 94


« Antwort #1 am: 11.10.09, 18:15 »

hallo yaga ,
mal ein igeworte von mann zu frau !
wenn du deinen kopf ausschaltet , was sagt dann dein herz ?
so wie du deinen bauern und deine jetzige situation beschreibst solltest du auf dein herz hören !
ich schreibe dir diese zeilen weil sie mich an die anfänge der liebe zu meiner frau erinnern , damals sagte bei uns beiden auch der kopf nein , aber das herz hatte sich dann schließlich doch durchgesetzt .
ihr werdet in der anfangszeit sicher nicht leicht haben ,so war es bei uns damals auch , aber gerade das hat uns warscheinlich so zusammen geschweißt , denn wenn man sein bisheriges leben mit allen sicherheiten aufgibt , dann besinnt man sich doch eher auf das was man aneinander hat und läuft nicht bei der kleinsten kriese wieder auseinander.
für deinen freund spricht , das er seinen vater pflegt , denn solch eine einstellung hat nicht nur einen finaziellen hintergrund ( damit meine ich das sparen der kosten für ein pflegeheim ) , sondern eine ausgeprägte fürsorgepflicht !
zu guter letzt will ich dir noch die worte meines väterlichen freundes mit auf den weg geben , der mal zu mir sagte ; es kommt nicht darauf an was man besitzt , sondern was man daraus macht .
viel glück bei deiner entscheidungsfindung wünscht dir jügen !
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Titania
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Beiträge: 26



« Antwort #2 am: 11.10.09, 18:37 »

Hallo yaga,
ich finde, dass Du da einee wirklich schwierige Entscheidung vor Dir hast. Ich würde mich aber Jürgen anschließen: Hör erstmal auf dein Herz! Wenn Dir dein Herz sagt, dass es genau das ist, was Du willst, dann tu es. Überleg Dir, wie Du es Dir vielleicht noch leichter machen kannst, was Du bedenken musst und regeln musst. Wenn alles vorher geregelt ist, dann ist vieles einfacher, auch in Bezug auf deinen Sohn.

Ansonsten würde ich sagen, dass es keinen Grund gibt, nicht zu deinem Freund zu ziehen. Um etwas Neues zu beginnen, muss man immer Sicherheit und Altbekanntes aufgeben und wenn Du ihn wirklich liebst, dann würde ich es einfach tun. Mein Freund und ich haben auch viel Durchgemacht, bevor wir uns endgültig gefunden haben, das ist einfach so im Leben und wenn wir Pech haben, dürfen wir in einem halben Jahr wieder auf Fernbeziehung schalten, weil wir keine andere Wahl haben. Das sind Sachen, die eine wirkliche Liebe überstehen muss, so schwierig es auch sein mag.

Wichtig ist, dass Du glücklich bist und dass Du bereit bist, eine Zeit mit Höhen und Tiefen durchzumachen. Die Tiefen wird es ebenso geben, wie die Höhen und Du kannst dann halt nicht, sobald es ein wenig schwierig wird, die Flinte ins Korn werfen (was ja auch nicht Sinn der Sache ist).

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen viel Glück bei deiner Entscheidung und deinem Weg danach.

Liebe Grüße,
Titania
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ELLI47
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1403



« Antwort #3 am: 11.10.09, 18:43 »

Hallo Yaga
Kannst du dir da in der Nähe,nicht erst mal ein Wohnung nehmen?
Und dann sehen wie´s ist, bevor du dein Ehegattenunterhalt aufgibst?

Du sagst du führst jetzt ein ganz anderes Leben,vielleicht kommst du oder
dein Sohn mit dem Neuen nicht zurecht.
LG Elli
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Liebe Grüsse aus Schleswig-Holstein
     
        Elli
Naima
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Beiträge: 3754

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)


« Antwort #4 am: 11.10.09, 19:16 »

Ich sehe das wie Elli.

a) Du mußt ja nicht umgehend heiraten, wenn Du zu ihm oder in die Nähe ziehst.

b) Es ist sicher einfacher, wenn Du erstmal nicht auf dem Hof einziehst. Für Dich, aber vorallem für Deinen Sohn, ändert sich schon Dein ganzes Umfeld. Gibt ihm und Dir Zeit, sich in der neuen Umgebung einzuleben. Du kannst ja jederzeit auf den Hof gehen, aber Du hättest Deine Rückzugsmöglichkeit.  Wenn Ihr Euch eingewöhnt habt und Du immer noch möchtest, kannst Du ganz auf den Hof ziehen.
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Everl
Gast
« Antwort #5 am: 11.10.09, 19:24 »

Hallo Yaga,

ich kann dein Abwägen verstehen, denn du entscheidest ja auch für deinen Sohn mit. Er soll in ein neues Leben hineinwachsen, das du für ihn auswählst. Vielleicht sieht er seinen Vater dann viel weniger. Da darf es kein Hin und Her geben. Deshalb ist es sehr wichtig, die richtige Entscheidung zu treffen. Bist du schon lange mit dem Bauern befreundet, kennt ihr euch in Alltagssituationen, hast du schon in den Ferien mit deinem Sohn auf dem Hof mitgelebt, lässt du einen Arbeitsplatz zurück, den du kündigen müsstest. Wenn du Ernst machen willst, dann brich nicht gleich alle Brücken hinter dir ab, zumindest würde ich nicht gleich heiraten.

Gib dir selbst Zeit für diese Entscheidung, probiere die Nähe erst einmal in den Ferien aus und brich nichts übers Knie.

Gute Gedanken wünscht dir Everl
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fanni
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« Antwort #6 am: 11.10.09, 19:31 »

Soviel ich weiß gibts ja den Ehegattenunterhalt auch nicht mehr "ewig"..........und dann müßtest du ja auch da wo du jetzt wohnst wieder arbeiten gehen..........also was hält dich davon ab, die schon jetzt zusammen mit deinem "Bauern" zu versuchen....grad wenn er auch keine ausreichende Landwirtschaft hat......aber dein Kind wäre ja auf dem Hof doch auch versorgt.......oder wo bringst du es hin, wenn du an deinem Platz jetzt wiede arbeiten gehst?

Ich würde mal klein anfangen....außerdem sollte er sich überlegen, wie er seine Finanzen aufbessern kann und nicht DU!!!
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Herzliche Grüße von Fanni
yaga
Gast
« Antwort #7 am: 12.10.09, 16:42 »

ich danke Euch ganz herzlich für die lieben Antworten und eigentlich hat jeder recht! Nun werden wir mal im November,Weihnachten usw ei ihm auf dem Hof verbringen. Es ist halt doch schwierig da mein Sohn da ist. Seinen leiblichen Vater sieht er schon eweig nicht mehr da er es nicht für notwendig halt. Den Bauern liebt er abgöttisch und fühlt sich pudelwohl bei ihm-das freut mich natürlich sehr!
Ich sage mal wäre ich alleine würde ich Alles wagen.Aber vielleicht bekommen wir ja auch in den Ferien einen besseren Einblick.
Ich danke Euch nochmals ganz herzlich!!!
lG Yaga
und braucht Ihr ein bisserl Schnee schick ich Euch gerne  denn hier ist der Winter gekommen
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Naima
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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)


« Antwort #8 am: 12.10.09, 17:23 »

... Den Bauern liebt er abgöttisch und fühlt sich pudelwohl bei ihm-das freut mich natürlich sehr!
Liebe yaga,
das klingt doch schon mal super !!  Cheesy

Aber vielleicht bekommen wir ja auch in den Ferien einen besseren Einblick.

Und das wirst Du bestimmt. Ich wünsche Euch dreien alles, alles Gute.

LG Naima
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Tormenta
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« Antwort #9 am: 13.10.09, 17:34 »

Liebe yaga

Wenn Dein Sohn den Bauern liebt ist dies ja schon die halbe Miete. Schliesse mich den vorrednern an, denn hoere auf dein Herz. Was sind den schon 500 km, ich habe alles aufgegeben wegen der Liebe und bin 15000 km weit weg gezogen. Habe diesen Schritt noch nie bereut. Was ist schon das Elterngeld das du bekommst im Gegensatz zum grossen Glueck fuer Dich und Deinen Sohn. Geniess die Weihnachtszeit dort und verschaff dir einen Einblick auch wie es mit dem Schwiegervater geht. Dann triff die Entscheidung.

Viel Glueck dem jungen Glueck
Tormenta
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yaga
Gast
« Antwort #10 am: 21.11.09, 16:42 »

 :'(nun schreibe ich noch ein paar zeilen.Mein Bauer sagte mir das er mir nur ein Dach über den Kopf und Essen geben kann und mehr nicht drin ist.Da ich aber den Unterhalt verliere wenn ich zu ihm ziehen würde und ich noch diverse Zahlungsverpflichtungen zu leisten hae bleibe ich daheim.Ich müßte Krankenversicherung zahlen aber wovon?eR Meint das wenn ich über ihn versichert wäre müßte ich 200,-an die Rentenversicherung zahlen.Stimmt das?Eine arbeit dort zu finden ist fast aussichtslos.
Somit hat sich alles aufgelöst.Aber frage mich wie andere Kleinbauern das machen...
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Nelly
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« Antwort #11 am: 21.11.09, 18:19 »

Hallo,
ich habe diese Box gerade mal überflogen.
Wäre es nicht möglich, von deinem jetzigen Wohnort aus nach einer Arbeit in der Nähe deines Bauern zu suchen.

Muss ja nichts weltbewegendes sein, nur eben so, dass du neben Kost und Logis (schreibt man das so?) noch ein bischen Taschengeld hast,eben so, dass dir der Unterhalt nicht flöten geht. Was arbeitest du ursprünglich?

Hier gibt  es viele Mütter, die die Übermittagsbetreuung in der Schule machen. So ne Mischung aus Hausaufgabenbetreuung und Kindergärtnerin ( also nach den Hausaufgaben mit den Kindern spielen), das ist von 11 bis 15 Uhr und mehrere haben dann auch ihre eigenen Kinder dabei...und es sind mehr als 400 EUro- nur mal als Beispiel für eine "Berufsnische".
Oder im Heiratsernstfall könntest du ja pro forma Opas Pflege übernehmen. Dann kann man sich nämlich  auch von der Alterskasse befreien lassen.
Aber das ist eher was persönliches, wo ich hier gar nix drüber sagen kann, in wie weit du dich in die Familie "fest einbinden"  willst.

Nell
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cara
Kreiselstadt
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« Antwort #12 am: 22.11.09, 10:29 »

wieso verlierst du eigentlich deine Unterhaltsansprüche, wenn du wegziehst?? Huh
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LiGrüss cara

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
Henry Ford
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« Antwort #13 am: 22.11.09, 11:51 »

Ich dachte immer man verliert seine Unterhaltsansprüche, sobald man in eheänlicher Gemeinschaft mit einem neuem Partner wohnt.

D.h. solange sie egal, wo, alleine mit ihrem Kind lebt, bekommt sie das Geld, aber sobald sie als Paar mit einem anderen zusammenwohnt, eben nicht mehr.
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cara
Kreiselstadt
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« Antwort #14 am: 22.11.09, 12:19 »

Ich hab da ja auch keine Ahnung von, dachte aber, dass das erst mit der Heirat erlischt, kann mich aber auch irren...

Die Ex meines Ex hat ja auch noch Geld von ihm bekommen, wobei ich allerdings glaube, dass sie und ihr Neuer getrennte WOhnungen auf dem Papier hatten...
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LiGrüss cara

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Henry Ford
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