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Autor Thema: Neuer Milchstreik!? -Thread Nr. 3  (Gelesen 6243 mal)
Internetschdrieler
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Braunviehzucht mit Herz und Verstand


« am: 30.09.09, 08:05 »

Langsam fangen auch die Behörden an zu denken:

http://www.oz-online.de/?id=542&did=20560

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Versuche nie einen Menschen so zu formen wie du es bist, denn du solltest wissen , daß einer von deiner Sorte reicht
Mirjam
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« Antwort #1 am: 30.09.09, 08:42 »

sie berufen sich auf das WWA Bad Kissingen, mei die haben eigentlich grad im Landkreis wegen einer Holzverarbeitung an andere Sorgen, die haben dort mit einem Missgeschick einen ganzen Fluss ausgeräumt  Angry
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
Pierette
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« Antwort #2 am: 30.09.09, 09:54 »

http://www.ad-hoc-news.de/beispiel-koehler-ermutigt-milchbauern-zum-kampf-fuer-ihre--/de/Wirtschaft-Boerse/Wirtschaft/20554099


Köhler ermutigt Milchbauern zum Kampf für ihre Interessen

29.09.2009 | 16:07 Uhr

Ihm scheine zum Beispiel, dass die Bauern «zurzeit nicht auf Augenhöhe mit den Konzernen verhandeln, ja dass Sie nicht einmal im Bereich der Genossenschaftsmolkereien Ihre Möglichkeiten schon völlig ausschöpfen» Diejenigen Bauern, die ihr Schicksal bereits in die eigenen Hände genommen und mit ihren Belangen an die Öffentlichkeit gegangen seien, hätten seine Sympathie, sagte der Bundespräsident. Bundespräsident Horst Köhler hat den um höhere Milchpreise kämpfenden Bauern den Rücken gestärkt. Angesichts der verfallenden Erzeugerpreise und den damit einhergehenden Existenzängsten müssten die Bauern verstärkt für ihre Interessen kämpfen, sagte Köhler am Dienstag bei der Übergabe der Erntekrone in Berlin.

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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen
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dagmar
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« Antwort #3 am: 30.09.09, 10:06 »

Hallo Ravenheart,

wenn "wachsen oder weichen " die Lösung für die Übrigbleibenden wäre, warum haben wir dann keine besseren Preise?
Eine Frage, an alle die hier ihre Kommentare zu den Milchsprühaktionen abgeben, was macht ihr konkret um eure Situation der Politik  und den Verbrauchern nahe zu bringen?

Gruß Dagmar
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Ravenheart
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« Antwort #4 am: 30.09.09, 10:40 »

Hallo Dagmar,

ich meinte nicht " wachsen oder weichen ", ich meinte, diejenigen, die schon längere Zeit eine bestimmte Größe haben, werden wohl überleben. Betriebe, bei denen jetzt eine Investition anstünde, werden wohl gehen müssen. Und da gehören wir eben mit unseren derzeit 31 Kühen und altem Anbindestall dazu.

Jetzt kannst Du sagen, wir hätten was verpennt (wird wohl so sein) aber niemand kennt des anderen Situation, denn kein Bauernhof ist wie der andere.

Und je mehr Bauernhöfe von der Bildfläche verschwinden, umso besser für die anderen (es sei ihnen gegönnt).
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Es grüßt Euch ganz herzlich

Ravenhaeart
Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #5 am: 30.09.09, 10:48 »

Langsam fangen auch die Behörden an zu denken:

http://www.oz-online.de/?id=542&did=20560

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Genau des brauchen wir noch mehr verbote für Landwirte.
Da heißt es immer wir wären selbtändig,und dann darf man mit sieenr eigen produktion nicht mal tun was man will?
Dies ist wieder die Betätigigung das wir iegndlich da eigentum vom Staat sin,in D darf mann ja nicht mal mehr luftablassen als landwirt ohne den stat zu fragen ,wir sind doch schon staat liche LWG,wie in der DDR wir werden ,Kontroliert ,Manipuliert, nur eien unterscheid giebts der LWG zahlte der Staat Lohn und regelmäschen urlaubs gab auch.

Eine ehemalige DDR lerin sagte zu mir mal:
 ihr seit schlimmer dran als wir ,wir wusten wir sind Staat´s gesteuert,ihr habt es noch nicht mal gemerkt wie euch der staat übernommen.

Über diesen satz denk ich offt nach ,und er macht mich betroffen.
Wir landwirte sind doch in ein kontrollsystem geraten .
Der Saat weis alles über uns was wir haben ,was wir verkaufen,was wir wo und wann anbauen,spritzen ,ernten.
Bauen von stallungen,Scheunen,und so wieter. Wann darf ich gülle fahren,wann darf ich welche wiese mähen,ja er hat uns mit Zuschüsen ,Subwensonen,(die er nun öffendlich macht um uns wieder an den Pranger zu stellen)und mit Programmen gelock und so mehr und mehr unsre führung übernommen,und wir merkens nicht mal wir sollen auch noch dankbar sein.
Manchmal kom ich mir samt selbständigkeit vor wie versklaft und für Hungerlohn arbeitetender.
Ich will nicht schwarz malen unsere zukunft ist schwarz wen wir nix tun.
Nachdenkliche grüße Mucki
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Ravenheart
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« Antwort #6 am: 30.09.09, 10:56 »

Hallo Mucki,

oh wie Recht du hast.
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Es grüßt Euch ganz herzlich

Ravenhaeart
Jochen
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« Antwort #7 am: 30.09.09, 11:01 »

Zitat
Genau des brauchen wir noch mehr verbote für Landwirte.
Da heißt es immer wir wären selbtändig,und dann darf man mit sieenr eigen produktion nicht mal tun was man will?

Doch.. man darf mit seiner eigenen Produktion bei uns tun, was man will....
solange man sich an Umweltgesetze hält, darf man auch Milch entsorgen.
Über 500 kg/ha Stickstoff pro Hektar ausbringen oder Klosterteiche fluten..ich denke, da gehen Deine Selbsständigkeitsansprüche zu weit, wenn du diesbezügliche Verbote anprangerst.
Ein Umweltdelikt wird nicht durch die Tatsache harmlos, dass AbL und Grüne mit dahinterstehen.
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Mirjam
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« Antwort #8 am: 30.09.09, 11:10 »

Gegenfrage ist - wenn man auf die Ausgleichzahlungen von Bund, Ländern und der EU verzichtet:

Was müsste man dann "nur" noch angeben?

Gruß Mirjam
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Rebell2
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« Antwort #9 am: 30.09.09, 11:12 »

http://www.bundespraesident.de/-,2.657786/Grusswort-von-Bundespraesident.htm

Grußwort von Bundespräsident Horst Köhler bei der Übergabe der Erntekrone
29.09.2009
Berlin


In den vergangenen Monaten habe ich viele Briefe von Milchbauern erhalten, die mich um Hilfe gebeten haben, weil sie angesichts der verfallenden Erzeugerpreise für Milch um ihre Existenz fürchten. Die Briefe sind mir nahe gegangen. Die Betroffenen wissen oft nicht, wie es für sie weitergehen soll.
Es steht nicht in meiner Macht, den Bauern zu einem auskömmlichen Dasein zu verhelfen. Ich sehe und unterstütze auch das berechtigte Anliegen der Bundesregierung, nicht zu einer Subventionspraxis zurückzukehren, die sich als Irrweg erwiesen hat. Und ich weiß: Das spezifische Problem der Milchwirtschaft lässt sich nicht verallgemeinern, jeder Lebensbereich muss für sich geprüft und bewertet werden. Aber auch das Beispiel der Milchwirtschaft zeigt: Wir haben einen Punkt erreicht, an dem wir ernsthaft darüber nachdenken müssen, wie wir Produktion und Konsum umweltfreundlicher, leistungsgerechter und mehr im Einklang mit unserer Verantwortung für die Welt als ganze organisieren können. Wirtschaft und Gesellschaft müssen sich wandeln. Wir brauchen eine Weltwirtschaft, die auch die Umwelt und humanitäre Werte konsequent in ihre Bilanzen aufnimmt. Die Unterstützung der Landwirtschaft bei ihrer Transformation in eine umweltfreundliche, nachhaltige, das Auskommen der Bauern sicherstellende Landwirtschaft sollte die Hilfen wert sein, die wir allein als Produktionssubvention mit Recht nicht länger aufbieten wollen.
Heute, am Erntedanktag, ist ein guter Zeitpunkt, um die Diskussion über diese Transformation mit neuer Kraft aufzunehmen. Es sollte uns allen wichtig sein, wie wir die Zukunft der Landwirtschaft gestalten. Alle Beteiligten und Betroffenen gehören an einen Tisch, und niemand sollte bloß Bedenken äußern, ohne konstruktive Vorschläge zu machen.
Dabei steht für mich außer Frage, dass unsere einheimische bäuerliche Landwirtschaft eine gute Zukunft braucht und sie auch verdient. Erstens sind Lebensmittel keine Ware wie jede andere, sondern eben Lebensmittel, deren Grund- und Notbedarf möglichst aus heimischem Anbau gedeckt werden sollte. Zweitens sind, wenn man alle externen Kosten für Umwelt und Verkehr ehrlich einrechnet, regionale Wirtschaftskreisläufe und Lebensmittelerzeugung oft preisgünstiger als ein Anbau in der Ferne und der Transport über sieben Meere. Drittens erleichtert eine bäuerliche statt einer industriellen Landwirtschaft den behutsameren Umgang mit unseren Mitgeschöpfen. Denken Sie nur an die immer kürzere "Nutzungsdauer" unserer Milchkühe: Ihre individuell höchstmögliche Jahresleistung erreichen diese Kühe gar nicht mehr, weil sie nach zwei, höchstens drei Jahren der Nutzung ausgemustert werden. Dass sie in ihren ersten Lebensjahren keine Milch geben, wohl aber CO2 ausstoßen, haben sie mit gesünderen, langlebigeren Kühen allerdings durchaus gemeinsam.
So ließen sich an vielen Punkten der Klima-, Umwelt- und Tierschutz leicht mit effizienter Leistung verbinden. Ich kann Sie als Bauern daher nur ermutigen: Bedenken Sie, welche Herausforderungen in Sachen Umwelt- und Klimaschutz auf die Landwirtschaft zukommen. Versuchen Sie, in diesem Bereich innovativ zu sein und Ideen zu entwickeln - das kann niemand besser als Sie selber.
Aber nicht nur die Landwirte, auch wir Verbraucherinnen und Verbraucher müssen uns selber ehrlich prüfen. Wohl jeder von uns erwartet, dass er für gute Arbeit auch einen angemessenen Lohn erhält. Wir versuchen an vielen Stellen, unsere Gesellschaft nach der Goldenen Regel zu ordnen: "Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem andern zu". Das ist eine zugleich vernünftige und faire Regel. Die meisten von uns wollen zum Beispiel für gute Arbeit auch einen angemessenen Lohn bekommen. Als Kunden aber greifen wir oft zu Niedrigpreiserzeugnissen, obwohl wir wissen müssten, dass dadurch gute Arbeit oft nicht ihren angemessenen Lohn findet und wir auf lange Sicht dadurch nicht mehr die beste Qualität bekommen.
Natürlich ist es der Einzelhandel, der die Milch zurzeit für so niedrige Preise anbietet, und der Verbraucher greift nur zu. Aber so einfach dürfen wir es uns eben nicht machen, wenn wir mündige Bürgerinnen und Bürger sein wollen. Schließlich bietet der Handel uns immer auch qualitativ hochwertige Alternativen. Wir müssen uns vielmehr fragen: Wie ist es möglich, dass in Deutschland mittlerweile der niedrige Preis das einzige Verkaufsargument zu sein scheint? Wer nicht möchte, dass seine Milch eines Tages als Trockenpulver aus Übersee importiert wird, sollte darüber nachdenken.
Sie als Bäuerinnen und Bauern können und müssen um ihre Interessen kämpfen. Mir scheint zum Beispiel, dass Sie zurzeit nicht auf Augenhöhe mit den Konzernen verhandeln, ja dass Sie nicht einmal im Bereich der Genossenschaftsmolkereien Ihre Möglichkeiten schon völlig ausschöpfen. Viele von denen, die mich ansprechen, wenn ich im Land unterwegs bin, haben ihr Schicksal bereits in die eigenen Hände genommen und gehen mit ihren Belangen an die Öffentlichkeit. Sie haben meine Sympathie.
Und auch die großen Verbände stehen in der Verantwortung. Auch sie müssen sich neuen Fragen der Zukunftsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft stellen. Auch sie können ihre Möglichkeiten zugunsten einer nachhaltigen und fair entlohnten Landwirtschaft einsetzen. Hinter anspruchsvolle Umwelt- und Klimastandards können wir nicht mehr zurück. Lebensmittel müssen ressourcenschonend und möglichst verbrauchernah produziert werden, zum Nutzen der Umwelt, des Verbrauchers und nicht zuletzt der Bauern. Ich denke: Die Schöpfung zu bewahren, ist die beste Perspektive, gerade auch für den Bauernstand.
In dieser beeindruckenden Erntekrone sehe ich deshalb im Grunde eine Ermutigung: Es bietet uns doch eine tiefe Befriedigung, wenn wir unsere Nahrung aus dem Boden wachsen und gedeihen sehen, auf dem wir stehen, mit dem uns Herkunft und Tradition verbinden. Darauf sollten wir auch künftig nicht verzichten - wir brauchen solche Wurzeln, und, davon bin ich überzeugt, wir können mit Klugheit und Herzblut auch Wege finden zu einer ökologisch nachhaltigen, ressourcenschonenden und im Weltmaßstab gerechteren Landwirtschaft. Diese Ziele sind unser aller Einsatz doch wirklich wert!
Ich wünsche allen Bäuerinnen und Bauern, und heute einmal allen voran unseren Milchbauern, alles Gute.
Und ich danke allen, die diese wunderschöne Erntekrone gebunden haben.
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manurtb
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« Antwort #10 am: 30.09.09, 11:44 »

Genau des brauchen wir noch mehr verbote für Landwirte.
Da heißt es immer wir wären selbtändig,und dann darf man mit sieenr eigen produktion nicht mal tun was man will?
Dies ist wieder die Betätigigung das wir iegndlich da eigentum vom Staat sin,in D darf mann ja nicht mal mehr luftablassen als landwirt ohne den stat zu fragen ,wir sind doch schon staat liche LWG,wie in der DDR wir werden ,Kontroliert ,Manipuliert, nur eien unterscheid giebts der LWG zahlte der Staat Lohn und regelmäschen urlaubs gab auch.
Die Argumentation ist wirklich der Hammer...
OK, ich werde dann ab morgen Giftgas herstellen und das einsetzen, wie ich möchte, denn ich bin dann ja selbständig und kann mit meiner Produktion machen, was ich will.
Ganz ehrlich: Wenn ich sowas lese, wie Deinen Beitrag, dann hoffe ich, dass man Landwirten, die derartig uneinsichtig sind, sogar vorschreibt, dass sie einen Antrag zum aufs Klo gehen stellen sollen.
Wo die Einsicht für Umweltverschmutzung komplett fehlt, muss die Gängelung wohl doch anfangen...
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Pierette
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« Antwort #11 am: 30.09.09, 12:12 »

Gemach, gemach,
hier macht niemand, was er will.
Die Prämienzahlungen wurden von der Produktion entkoppelt und an Umwelt und Tierstandards gebunden. Das zu überprüfen obliegt den Behörden. Wer sich also nicht an die Vorschriften hält, hat ein juristisches und ein finanzielles Problem, das da Strafanzeige und Sanktion heißt.
So einfach ist das auch nicht.
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(aus Afrika)
manurtb
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« Antwort #12 am: 30.09.09, 12:20 »

Pierette, es ist unabhängig davon, ob es Prämienzahlung gibt oder nicht. Wer gegen Umweltschutzgesetzt verstößt, der verstößt dagegen.
Und wem die Einsicht fehlt, der zeigt, dass er stark kontrolliert werden muss auf dem Gebiet...
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Mirjam
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« Antwort #13 am: 30.09.09, 12:22 »

Hallo,

eben Pierette, ich hab grad noch mal nachgelesen, weil´s bei der ISN grad steht:

~ 37 % des gesamten EU-Haushaltes werden (immer noch) für die Landwirtchaft aufgewendet, exklusive davon Umwelt/Fischerei/Ländliche Entwicklung (so hab ich das verstanden).

Wenn ich "Haushälterin" wäre, die 3 - 5 % der Gesamtbevölkerung ~ 40 % vom (Steuer)Etat zukommen läßt, wollte ich auch wissen: Wie mein Geld verwendet wird und würde es an "Auflagen" binden, die dem (steuerzahlenden) ~ Gemeinwohl ~ zuträglich sind.

Ob das so ist - ja dazu macht die EU ja gerade den "Health-Check".

Gruß Mirjam
« Letzte Änderung: 30.09.09, 12:30 von Mirjam » Gespeichert

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Paula73
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« Antwort #14 am: 30.09.09, 12:31 »




Genau des brauchen wir noch mehr verbote für Landwirte.



Da brauchen wir keine neuen Verbote, da reichen auch die Alten. Wenn tatsächlich Milch in der Menge wie vom BDM angegeben wurde, auf die Flächen ausgebracht worden ist, verstößt das allein schon gegen die Düngemittelverordnung und die darin festgelegten Stickstoffe Höchstgrenzen.

Von Gewässerschutz und der gleichen mal ganz abgesehen.

Du beschwerst dich über eine Überreglementierung der LW und forderst gleichzeitig eine Produktionsbegrenzung für Milch , für mich ein Widerspruch.
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