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Autor Thema: Milchpolitik am Punkt Null  (Gelesen 6455 mal)
heike
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Bäuerinnen - find ich gut!


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« Antwort #15 am: 09.09.09, 14:48 »

Naja, es wurde von der EU verkündet, das wir uns auf 23ct einstellen sollen...
Aber kein Mensch konnte alle anderen Entwicklungen vorraussehen, oder?

Und aufhören, weil was 6 Jahre im Voraus prophezeit wird?
Ich weiss nicht.....
Ausserdem können dann wohl auch alle aufhören, weil mit 20ct überlebt KEINER

Gruss
Lotta

Lotta

Du musst jetzt nicht alles so persönlich sehen. In meinem Nachbarort ist am Freitag Tag der offenen Tür. 2 Betriebe zeigen ihre neuen Ställe mit jeweils 500 Kühen. Ich frag mich wie die das in Zukunft machen. Hatten vorher jeweils 150 und 250 Kühe. Das hätte meiner Meinung nach doch auch reichen müssen. Gleichzeitig kriegen wir um die Ohren gehauen das wir weniger Milch liefern sollen damit der Preis wieder steigt. Nö sehe ich garnicht ein.

Eher weniger in Deutschland aber in Dänemark....
Es sind eine ganze Menge Glücksritter dabei die meinen sie dürften immer grösser und grösser werden aber Geldverdienen sei nicht nötig. Kreditrahmen bis aufs Limit ausgeschöpft und die Konjunkturentwicklung wirds schon richten. In den letzten paar Jahren haben sie ha gekauft zu Preisen die sich niemals rentieren. So nach dem Motto je mehr ich kaufe um so mehr steigt der ha-Preis umso ist mein Eigentum wert und die Bank gibt mir noch einen Kredit für einen noch neuen Stall.
Jetzt ist Ende Fahnenstange. Plötzlich steht die Bank hinter denen und tippt denen auf die Schulter "So mein Lieber, jetzt musst du auch mal Geld verdienen". Geld verdienen, jetzt wo der Milchpreis so schlecht ist? Wir hatten letztes Jahr ein gutes Jahr Grin.
Ja was machen die Banken jetzt? Die haben Angst, wenn erst mal welche über Kopf gehen rollt die Lawine. Fällt der ha- preis und damit der Eigentumswert sind viele mehr verschuldet als sie sich leisten können.

Wir die wir jedes Jahr immer brav positiv gewirtschaftet und an unseren Schulden abgezahlt haben, wurden wir noch vor ein paar Monaten belächelt. Betriebe  mit 100 Kühen oder weniger wurden von manchen Kollegen überhaupt nicht mehr ernst genommen. Nö kein Mitleid von dieser Seite, wir warten ab. Wenn der Verbrauch von Milch wirklich soweit zurück gegangen ist sollen sie doch erstmal die dicht machen die schon seit Jahren nichts verdient haben.
Verstehts du es jetzt Lotta?
Die gucken inzwischen schon fast neidisch zu den kleinen Familienbetrieben, die doch in diesen Zeiten um einiges robuster sind.
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Venlig hilsen fra Danmark
Heike
Starbuck
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« Antwort #16 am: 09.09.09, 16:11 »



Von denen hört man so gar nix mehr........fällt mir grad beim Schreiben auf. Huh



UM-Hessen Fete am 13.9.2009 in Büdingen, es gibt sie noch.... Sad

lg, Heiko
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Paula73
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« Antwort #17 am: 09.09.09, 16:23 »



 Wenn der Verbrauch von Milch wirklich soweit zurück gegangen ist sollen sie doch erstmal die dicht machen die schon seit Jahren nichts verdient haben.



Damit hast du es wohl auf den Punkt gebracht und dabei spielt nicht die Größe sondern die Wirtschaftlichkeit die entschiedene Rolle. Ich bin auch der Meinung das sich bei weitem nicht jeder neue Stall rechnen wird der nach dem Motto gebaut wird "verdiene ich mit 50 Kühen kein Geld , versuch ich es mit 500". Trotzdem ist eine  Weiterentwicklung des Betriebes notwendig um (Vorsicht böses Wort) zukunftsfähig zu bleiben, aber immer schön Schritt für Schritt.

Ich finde es richtig das die EU am eingeschlagenen Weg festhält. Immer noch ist schließlich die Mehrheit der Mitglieder dafür. Auf was soll man sich den bei der Planung noch verlassen wenn bei jedem bisschen Gegenwind die Richtung geändert wird ? Es gibt so schon zu viele Unsicherheiten die man beachten muss. 
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Mirjam
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« Antwort #18 am: 10.09.09, 08:41 »

Hallo,

ich wollt grad mal Daten zum Strukturwandel heraussucen, weil ich irgendeine Zahl im Kopf hatte - die besagt, dass in den letzten 30 - 40 Jahren - 80 % weniger AK in der Landwirtschaft arbeiten und von der normalen Wirtschaft "geschluckt" worden sind - da stosse ich auf DIESE Meldung. Hätte ich nicht erwartet - von einem Österreicher der aus einem Land mit ähnlichen Strukturen stammt:

http://www.bild.de/BILD/regional/muenchen/dpa/2009/09/08/fischler-wandel-in-landwirtschaft-unvermeidlich.html

Fischler: Wandel in Landwirtschaft unvermeidlich
Dienstag, 08. September 2009, 15:47 Uhr

München (dpa/lby) - Ein Strukturwandel in der bayerischen Landwirtschaft ist nach Einschätzung des früheren EU-Agrarkommissars Franz Fischler unausweichlich. «Man kann die bestehenden Strukturen nicht einfrieren», sagte Fischler am Dienstag zum Start der bayerischen Zukunftskommission Landwirtschaft. «Eine gewisse Entwicklung muss es geben, sonst haben Sie früher oder später eine polnische Situation.» In Polen gebe es in der Landwirtschaft hohe verdeckte Arbeitslosigkeit. Es sei aber möglich, den Strukturwandel mit Abfederungsmaßnahmen für die Bauern «bruchfrei» zu gestalten.
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Mirjam
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« Antwort #19 am: 10.09.09, 08:44 »

Hallo, was was? "Bayerische Zukunftskommission Landwirtschaft"?

google... die NRWler haben das schon nennen es "Zukunftskommission Landwirtschaft 2020"

kuck mer mal die Mitglieder von Bayern an...

http://www.stmelf.bayern.de/zukunftskommission/mitglieder.pdf

ach schau - dort sitzen Sonnleitner und Schaber an einem Tisch.
« Letzte Änderung: 10.09.09, 08:51 von Mirjam » Gespeichert

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Pierette
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« Antwort #20 am: 10.09.09, 10:43 »

..........und der/die ein oder andere, hier einige Beispiele:

*Berthold Merkel
Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern e. V.

*Prof. Dr. Hubert Weiger
Landesvorsitzender des Bundes Naturschutz in Bayern e. V

*Josef Wetzstein
Vorsitzender der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e. V.

*Josef Göppel, MdB
Vorsitzender des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege e. V.

*Wolfgang König
Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e. V.,
Landesverband Bayern

Na, da dürften einigen ja wieder Fußnägel hochklappen!
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Mirjam
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« Antwort #21 am: 10.09.09, 14:05 »

Hallo Pierette,

es hat so manchem aus einer "Oposition" mal nicht geschadet in der Realität der "Regierungsverantwortung" zu landen und dann auch in Verantwortung - nicht nur auf einer Forderungs/Blockadeseite zu stehen, sondern überprüfbare Lösungen mit zu entwickeln/anzubieten.

Aber spannend finde ich es schon, mit welchen Worten Fischler die Kommission gestartet hat.

Gruß Mirjam
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Pierette
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« Antwort #22 am: 10.09.09, 14:26 »

Findest Du? Ich finde die paar Sätze Fischler's eher dürr, sie beinhalten weder Neuigkeiten noch Perspektiven. Viel anfangen kann ich damit eigentlich nicht.

Zum Thema "Oppostion/Regierungsverantwortung" habe ich mich lediglich auf das "Bündnis" verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und BDM bezogen.
In dem board "Neues Milch - Bündnis" hatte ich den Eindruck, nun stehe der Untergang des Abendlandes bevor.
Ansonsten habe ich nichts gegen Verantwortung, das darfst Du mir ruhig glauben.
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ElliMaus
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« Antwort #23 am: 18.09.09, 23:36 »

Hallo miteinander,
hab mich gerade mit einem Milchbauernkollegen unterhalten,
laut top agrar war in Berlin eine Zusammenkunft von Aigner, Milchindustrieverbandchef, Schaber, Bauernverband und was weiß ich noch wer. Laut Auskunft Industrieverbandchef soll der Milchpreis bis Dezember bei 27-30 cent liegen.

Anschließend stellte Frau Aigner klar dass die Intervention nur bis 31 Dezember 2009 geht.

Da fiel dem Herrn vom Milchindustrieverband zuerst die Kinnlade herrunter und er ging mit seinem Milchpreis ab ca. Januar wieder auf 15 bis 20 cent herrunter.

Wer weiß da drüber was?

Gruß Martina
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« Antwort #24 am: 19.09.09, 01:01 »

Hallo miteinander,
hab mich gerade mit einem Milchbauernkollegen unterhalten,
laut top agrar war in Berlin eine Zusammenkunft von Aigner, Milchindustrieverbandchef, Schaber, Bauernverband und was weiß ich noch wer. Laut Auskunft Industrieverbandchef soll der Milchpreis bis Dezember bei 27-30 cent liegen.

Anschließend stellte Frau Aigner klar dass die Intervention nur bis 31 Dezember 2009 geht.

Da fiel dem Herrn vom Milchindustrieverband zuerst die Kinnlade herrunter und er ging mit seinem Milchpreis ab ca. Januar wieder auf 15 bis 20 cent herrunter.


Genau so stand es wortwörtlich im TopAgrar Rindertreff und die Protagonisten dort, sind ja immer Top informiert Grin

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« Antwort #25 am: 19.09.09, 03:08 »

... ... In meinem Nachbarort ist am Freitag Tag der offenen Tür. 2 Betriebe zeigen ihre neuen Ställe mit jeweils 500 Kühen. Ich frag mich wie die das in Zukunft machen. Hatten vorher jeweils 150 und 250 Kühe. Das hätte meiner Meinung nach doch auch reichen müssen. Gleichzeitig kriegen wir um die Ohren gehauen das wir weniger Milch liefern sollen damit der Preis wieder steigt. Nö sehe ich garnicht ein.

Eher weniger in Deutschland aber in Dänemark....
Es sind eine ganze Menge Glücksritter dabei die meinen sie dürften immer grösser und grösser werden aber Geldverdienen sei nicht nötig. Kreditrahmen bis aufs Limit ausgeschöpft und die Konjunkturentwicklung wirds schon richten. In den letzten paar Jahren haben sie ha gekauft zu Preisen die sich niemals rentieren. So nach dem Motto je mehr ich kaufe um so mehr steigt der ha-Preis umso ist mein Eigentum wert und die Bank gibt mir noch einen Kredit für einen noch neuen Stall.
Jetzt ist Ende Fahnenstange. Plötzlich steht die Bank hinter denen und tippt denen auf die Schulter "So mein Lieber, jetzt musst du auch mal Geld verdienen". Geld verdienen, jetzt wo der Milchpreis so schlecht ist? Wir hatten letztes Jahr ein gutes Jahr Grin.
Ja was machen die Banken jetzt? Die haben Angst, wenn erst mal welche über Kopf gehen rollt die Lawine. Fällt der ha- preis und damit der Eigentumswert sind viele mehr verschuldet als sie sich leisten können.

Wir die wir jedes Jahr immer brav positiv gewirtschaftet und an unseren Schulden abgezahlt haben, wurden wir noch vor ein paar Monaten belächelt. Betriebe  mit 100 Kühen oder weniger wurden von manchen Kollegen überhaupt nicht mehr ernst genommen. Nö kein Mitleid von dieser Seite, wir warten ab. Wenn der Verbrauch von Milch wirklich soweit zurück gegangen ist sollen sie doch erstmal die dicht machen die schon seit Jahren nichts verdient haben.
Verstehts du es jetzt Lotta?
Die gucken inzwischen schon fast neidisch zu den kleinen Familienbetrieben, die doch in diesen Zeiten um einiges robuster sind.

Mensch heike,
du hast so den Nagel auf den Kopf getroffen ! Toller Beitrag !
Was du zum Thema "ha kaufen" schreibst, das trifft ganz genauso auf die Pachtpreise zu.

Aber was soll ein Bauer denn machen, der sich für einen neuen Milchviehstall verschuldet hat? Den Betrieb verkaufen und dauerhaft Urlaub auf dem Lande machen? Wohl kaum. An wen soll er denn verkaufen, und zu welchem Preis? - Ich möchte mit so jemandem nicht tauschen.
OK, der war kein Hellseher, was die Preise betrifft. Aber wer jetzt noch die Pachtpreise hoch treibt, ich mein', der handelt vorsätzlich fahrlässig, und der ist wirklich selber schuld, wenn er dann nicht mehr rentabel arbeiten kann.

In Hessen = Ballungsgebiet, hat uns jetzt einer (kein Bauer) ein paar Hektar gekündigt. - Sonderkündigungsrecht nach Ersteigerung.
Der hatte eine Gewerbefläche ersteigert. Die LW-Fläche war im "Paket" mit drin. Jetzt will er den Pachtpreis (für die LW-Fläche) erhöhen, und nicht gerade moderat. Sorry. Ohne uns. Mein Mann "verzichtet" lieber auf diese - zugegebenerweise kleine - Fläche. Aber irgend ein Dummer wird sich finden, der das zahlt. Und das spricht sich rum. Ruck-Zuck wollen die anderen Verpächter dann auch mehr  ...und das sicher nicht nur von dem "Pachtpreistreiber"  Undecided
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Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
fanni
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« Antwort #26 am: 19.09.09, 08:24 »

Hallo miteinander,
hab mich gerade mit einem Milchbauernkollegen unterhalten,
laut top agrar war in Berlin eine Zusammenkunft von Aigner, Milchindustrieverbandchef, Schaber, Bauernverband und was weiß ich noch wer. Laut Auskunft Industrieverbandchef soll der Milchpreis bis Dezember bei 27-30 cent liegen.

Anschließend stellte Frau Aigner klar dass die Intervention nur bis 31 Dezember 2009 geht.

Da fiel dem Herrn vom Milchindustrieverband zuerst die Kinnlade herrunter und er ging mit seinem Milchpreis ab ca. Januar wieder auf 15 bis 20 cent herrunter.

Wer weiß da drüber was?

Gruß Martina

Hallo Elli,

war dein Kollege bei diesem Gespräch dabei??


Dass sich die EU aus diesen ganzen Zahlungen rausziehen will ist mir bekannt, aber ich kenne nicht nicht Zeitplan, könnte aber schlüssig sein - vielleicht wäre es gut den Artikel zu verlinken oder auszugsweise zu zitieren??

« Letzte Änderung: 19.09.09, 08:29 von fanni » Gespeichert

Herzliche Grüße von Fanni
Matthias
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« Antwort #27 am: 19.09.09, 10:18 »

Hallo miteinander,
hab mich gerade mit einem Milchbauernkollegen unterhalten,
laut top agrar war in Berlin eine Zusammenkunft von Aigner, Milchindustrieverbandchef, Schaber, Bauernverband und was weiß ich noch wer. Laut Auskunft Industrieverbandchef soll der Milchpreis bis Dezember bei 27-30 cent liegen.

Anschließend stellte Frau Aigner klar dass die Intervention nur bis 31 Dezember 2009 geht.

Da fiel dem Herrn vom Milchindustrieverband zuerst die Kinnlade herrunter und er ging mit seinem Milchpreis ab ca. Januar wieder auf 15 bis 20 cent herrunter.

Wer weiß da drüber was?

Gruß Martina

Wieder mal eine eine schwammige Aussage aus dem Märchenland. Bei einem Milchpreis von 27-30 ct braucht es keine Intervention, weil der Interventionspreis deutlich darunter liegt. Soweit ich gehört habe ist die Butterintervention schon eingestellt und Magermilchpulver steht kurz davor.

Außerdem was hat Frau Aigner überhaupt mit Intervention zu tun ?

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Braunviehzucht mit Herz und Verstand


« Antwort #28 am: 19.09.09, 10:50 »

Solche Geschichten dienen nur für die Fraktion der Milch-in-der-Gegend-verspritzer als Durchhalteparole.

Wo sind die Jäger-Haag Lieferanten? Diese Molkerei hat den Milchpreissack für 2009 eigentlich schon Ende Juli mit 25 Cent bis einschließlich Dezember zugemacht. Aufgrund der Marktlage (nicht Streiklage) wird ab September draufgelegt.

Andere Molkereien bemühen sich um neue Kunden und Märkte: Diese Geschichte wird bei den Scheuklappen-Milcherzeuger wieder als Chinamärchen abgetan.

Wer hat diesen Kontakt in die Wege geleitet?

Ich sehe darin, das Bemühen der Politik und unserer Marktpartner um einen besseren Milchauszahlungspreis.

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Versuche nie einen Menschen so zu formen wie du es bist, denn du solltest wissen , daß einer von deiner Sorte reicht
marikat
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Lass mir die Träume, ich brauch sie zum Leben


« Antwort #29 am: 19.09.09, 21:23 »

Hi,
die Schweizer hatten Ihren Punkt Null schon:

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Bald-wieder-Milchpreise-wie-vor-45-Jahren/story/29470954

Das ist zwar schon ein paar Tage alt, aber ich habe bisher keinerlei Infos gefunden die positiver klingen.

marikat
« Letzte Änderung: 19.09.09, 21:28 von marikat » Gespeichert
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