mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #120 am: 09.09.09, 07:33 » |
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Hallo Petra, gute Freunde haben uns vor einer Weile in einem Gespräch einen Satz gesagt, wenn ein Hof innerhalb von 2 Tagen aufzugeben wäre, dann gäbe es mit Sicherheit keinen einzigen Betrieb mehr in Deutschland. Es gilt die Schwierigkeiten anzunehmen und sie und vor allem den Alltag zu meistern. Auch du hättest nicht wirklich aufgegeben.  aber jede von uns stand bestimmt vor dieser gedanklichen Hürde. Und hat am nächsten Tag die Schwierigkeiten angenommen und versucht, das Beste draus zu machen. Träume, die verwirklicht werden können- was will man mehr. Ich stand gestern bei herrlichem Sonnenschein in unserem Streuobstgarten und war einfach aus tiefster Seele zufrieden. Als Kinder bekamen wir immer von einer befreundeten Bauernfamilie aus deren grossen Obstgarten alles was wir uns nur wünschen konnten. Indirekt hat diese Bäuerin und der Garten meinen Traum von Landwirtschaft mitgeprägt. Vor ein paar Tagen bekam ich eine grosse Schachtel voller herrlichster Pfirsiche- ein junges Bauernehepaar hatte an unseren Garten so eine Freude gefunden- und deshalb die letzten Jahre Obstbäume gepflanzt- hat mich sehr berührt- und ich würde mich bei der Bäuerin meiner Kindheit noch gerne bedanken. Herzl, Grüsse maria
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manurtb
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« Antwort #121 am: 09.09.09, 10:06 » |
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manurthb, ich glaub dich muß keiner begreifen  , es gibt mehr weibl.Prof. in der Forschung als männl.- was hat das mit Mutterrolle zu tun? mit weniger Geld? Petra, nachdem Du hier ganz neue Informationen hast, die ansonsten keiner hat, siehts wohl eher so aus, dass man Dich nicht begreifen muss. Wie wärs, wenn Du Deine Erkenntnisse auch untermauerst? Nachdem die offiziellen Studien dazu aufzeigen, das auf dem Weg vom Abitur mit mehr als 50% Frauen bis zur Professur viele Frauen auf der Strecke bleiben und ich leider nur Zugang zu solchen Zahlen habe, würden mich Deine Zahlen interessieren.
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Luetten
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« Antwort #122 am: 09.09.09, 10:25 » |
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[/. Sechs der acht (also 75% der) Stellen gehen aber an weibliche Bewerber. Daraus ergeben sich nun folgende geschlechtsspezifischen Verhältnisse: Die Chance für einen männlichen Bewerber auf eine Stelle liegt noch bei 0.81% (gegenüber den "neutralen" 2.62% hat sich die Chance also um das 3.23-fache verringert). Hingegen die Chance eines weiblichen Bewerbers auf eine Stelle liegt nun bei 10.17% (gegenüber den "neutralen" 2.62% hat sich die Chance also um das 3.87-fache vergrössert). Bezogen auf die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern heisst dies: Die Chance eines weiblichen Bewerbes auf eine Professorenstelle ist 12.51 mal höher als jene eines männlichen Bewerbers.quote] gelesen in der Wgvdl Gruß Petra
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Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!
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Naima
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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)
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« Antwort #123 am: 09.09.09, 11:42 » |
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@ Moderatorin: Ich fände es gut, wenn diese "neue Thema" => Gleiche Chancen f Männer und Frauen in die passende Box geschoben würde (ich kann es nicht), dann können wir da fröhlich weiter diskutieren.
Liebe Christel, ich habe Reserl bereits darum gebeten. LG Nicole
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erika2
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« Antwort #124 am: 09.09.09, 11:45 » |
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Danke!
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Liebe Grüße, Erika
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reserl
Niederbayern
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« Antwort #125 am: 09.09.09, 12:26 » |
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@ Moderatorin: Ich fände es gut, wenn diese "neue Thema" => Gleiche Chancen f Männer und Frauen in die passende Box geschoben würde (ich kann es nicht), dann können wir da fröhlich weiter diskutieren.
Liebe Christel, ich habe Reserl bereits darum gebeten. LG Nicole Euer Wunsch ist mir Befehl.  Die Beiträge zur Chancengleichheit findet Ihr nun hier: Chancengleichheit für Frauen und Männer!?und die Frage: "Gehen Frauen anders/besser/schlechter mit Geld um? könnt ihr hier: http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php?topic=29384.0 weiter diskutieren.
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« Letzte Änderung: 09.09.09, 12:34 von reserl »
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lieben Gruß Reserl
Auch in den kleinsten Tropfen spiegelt sich der ganze Himmel.
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wildsauschreck
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« Antwort #126 am: 09.09.09, 12:27 » |
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zurück zum eigentlichen thema , aufgabe einzelner betriebszweige muß nicht gleich die aufgabe des ganzen betriebes zur folge haben ! eine möglichkeit wäre die freigewordene arbeitszeit außerlandwirtschaft einzusetzen , wie z.b. nebenerwerb . ich hatte unseren betrieb jahrelang im nebenerwerb geführt und das klappte auch , obwohl ich keine wochenarbeitszeit von 37,5 std. hatte . bei mir als leitenderangestellter waren es bedeutend mehr ! stellt sich halt nur die frage bei welchem einsatz der arbeitsleistung habe ich die höchste wertschöpfung ? leider ist das das thema nebenerwerb auf vielen dörfern ein echtes tabu , denn was sollen denn die leute denken , aber vom gerede der leut wird die familie halt nicht satt ! so und jetzt kommt die liebe ehefrau wieder ins spiel , denn die muß nun ihren mann stehen solange ihr bauer auf arbeit ist , ich kenne auch fälle wo die frau arbeiten geht und der mann seine frau stehen muß . gruß jürgen
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Mirjam
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Change happens!
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« Antwort #127 am: 10.09.09, 13:35 » |
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Hallo,
was mich umtreibt ist die Frage - trennt man sich von bestimmten Betriebszweigen leichter als von anderen?
Mein Eltern haben schon als die Kinder noch klein waren - von Milchvieh auf Schwein umgestellt und trauern dieser Zeit nicht mehr nach.
Im heutigen Vergleich - in der Schweinekrise ging ein enormer "Rutsch" durch die Sauenhalterkreise, über 10 % der Sauenmenge und auch als Betriebszweig wurde binnen eines Jahres aufgegeben.
Diese Entwicklung sehe ich bei Milchvieh nicht so - nun im zweiten Jahr der Milchpreiskrise. Schlachtkühe gibt es bisher nicht in "rauen Mengen" - fällt es Milchviehhaltern schwerer sich von ihrem Standbein (bei vielen ist es nunmal ein Teilerwerb) zu trennen?
Gruß Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
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Naima
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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)
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« Antwort #128 am: 10.09.09, 14:07 » |
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Ich als Ferkelerzeugerin kann dazu nur sagen, dass man zu den Schweinen natürlich nicht so eine intensive Bindung hat. Wenn Altsauen abgehen, ist das nicht weiter tragisch, emotional. Aber ich melke sie auch nicht täglich - das machen die Ferkel  . Zudem, wenn wir aggressive darunter haben, bin ich froh, wenn sie gehen, bevor sie jemanden ernsthaft verletzen. Ich persönlich könnte gut ohne Schweine leben, habe ich ja auch den größten Teil meines Lebens. Aber das ist im Moment unser rentabler Betriebszweig  LG Naima
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fanni
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« Antwort #129 am: 10.09.09, 19:53 » |
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Hallo,
was mich umtreibt ist die Frage - trennt man sich von bestimmten Betriebszweigen leichter als von anderen?
Mein Eltern haben schon als die Kinder noch klein waren - von Milchvieh auf Schwein umgestellt und trauern dieser Zeit nicht mehr nach.
Im heutigen Vergleich - in der Schweinekrise ging ein enormer "Rutsch" durch die Sauenhalterkreise, über 10 % der Sauenmenge und auch als Betriebszweig wurde binnen eines Jahres aufgegeben.
Diese Entwicklung sehe ich bei Milchvieh nicht so - nun im zweiten Jahr der Milchpreiskrise. Schlachtkühe gibt es bisher nicht in "rauen Mengen" - fällt es Milchviehhaltern schwerer sich von ihrem Standbein (bei vielen ist es nunmal ein Teilerwerb) zu trennen?
Gruß Mirjam
also ich denk dass das mit einem Gefühl zu tun hat.............ohne Tiere eben kein richtiger Bauer mehr zu sein.
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Herzliche Grüße von Fanni
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amazone
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Leben und leben lassen.
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« Antwort #130 am: 31.01.10, 13:45 » |
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lange hat es gedauert, aber nun sind 2 milchviehherden (bis auf 30 nachzügler)
ENDLICH abgeschafft !
die quote geht zum nächsten börsentermin (hoffentlich) weg und dann haben die tiefroten zahlen der milchviehhaltung endlich ein ende!
warum ich das schreibe? weil selbst meine vorgängerin das abschaffen der kühe noch immer NICHT in ordnung findet. schliesslich würde ja nun das monatliche (recht hohe!) milchgeld fehlen. was nützt der monatliche geldeingang, wenn der tatsächliche verlust am jahresende eine hohe 6-stellige summe ist.?? ?? ich sag es nun mit absicht sehr provokant: die milchviehbetriebe sterben langsamer, weil die monatliche *angebliche* liquidität sie länger über wasser hält. sicher bestätigen ausnahmen noch immer die regel, dass mit milch noch geld zu verdienen ist, vor allem dann wenn reine familienbetriebe die AK-kosten nicht soooo genau mit in die rentabilitätsberechnungen mit einfliessen lassen.
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Beste Grüße von Amazone
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MallorcaLady
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« Antwort #131 am: 31.01.10, 14:19 » |
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die milchviehbetriebe sterben langsamer, weil die monatliche *angebliche* liquidität sie länger über wasser hält. sicher bestätigen ausnahmen noch immer die regel, dass mit milch noch geld zu verdienen ist, vor allem dann wenn reine familienbetriebe die AK-kosten nicht soooo genau mit in die rentabilitätsberechnungen mit einfliessen lassen.
... damit hast du wohl mehr als recht !! dies sollte sich besser jeder milchviehhalter ganz groß an die stalltür schreiben. viele denken ja immer noch sie können die "kriese" aussitzen und riskieren damit immer mehr das ihnen die bank das ende besiegelt. nachdenkliche grüße Elsa
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Biobauer
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« Antwort #132 am: 31.01.10, 14:28 » |
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Amazone, hast recht, wobei ihr bedenken müsst, als arbeitnehmer sieht man sowas wesentlich emontionsloser wie einer der in so nen btreib hineingeboren wurde. ein landw. sachverständiger, der hauptsächliche betriebe beurteilte, die aus was für gründen auch immer aufgelöst werden mussten, sagte zu mir mal, das es bei ganz vielen ganz hilfreich wäre , sich ne stund ehinzusetzen und zu überlegen. egal ob ihnen dann irgendein besserer arbeitsablauf einfällt oder eine grundsätzliche entscheidung übern betrieb, es wäre einfach sehr hilfreich.... ich hab ja gleich mal anfangs geschrieben, das ich diesen pacht und wachstumswahn nicht mitmach, hab dadurch auch schon flächen verloren, soll jemand anders damit glücklich werden. bin bloss mal gespannt ob dann deren konzept die nächste zeit so leicht aufgeht. ich provozier zur zeit gerne hier in meiner gegend wenn ich sag, 200 ha und 600 mastplätze sidn eigentlich schon fast nebenerwerb, bekommen die meisten immer nen halben kreislaufkollaps.  wir haben sowohl aus familären (kinder werden flügge, ) als auch finaziellen gründen nen ganz anderen weg beschritten, ähnlich den von wildsauschreck, mit dem mich nicht nur die jagerei verbindet  . wahnsinn was das für wellen schlägt im ldk, sowohl positiv wie negativ, wobei letztere so langsam am verebben sind . also auf ein neues, servus
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Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962
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Clemens
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« Antwort #133 am: 01.02.10, 12:55 » |
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Hallo Biobauer, Amazone, hast recht, wobei ihr bedenken müsst, als arbeitnehmer sieht man sowas wesentlich emontionsloser wie einer der in so nen btreib hineingeboren wurde.
Die Emotionen des Arbeitnehmers gehen dann aber hoch, wenn der Arbeitgeber sagt, dieser Betriebszweig ist nicht mehr rentabel. Wickeln wir die Sache ab (siehe Alno usw.). Dann wird nach der Politik und ich weiß nicht wem noch geschrieen. Die Kühe gehen entweder in einen anderen Betrieb der weitermelkt oder den Weg durch unseren Magen, und das ohne groß Geschrei. Wenn aber dann in ein paar Jahren all die, auch mit öffentlichen Steuermitteln, errichteten Stallruinen in der Landschaft vor sich hingammeln, und die wachsenden Betriebe neue zukünftige Stallruinen (mit all ihren Begleiterscheinungen) bauen, dann ist das Geschrei auch wieder groß. Viele Arbeitnehmer (bin ja eigentlich selber einer) denken ja nur von Zahltag zu Zahltag, oder noch schlimmer, von Urlaub zu Urlaub. Da macht sich selbst der kleinste Bauer mehr Gedanken wie es weitergehen soll/könnte. Gruß Clemens
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passivM
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« Antwort #134 am: 01.02.10, 16:56 » |
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Guter Vergleich (mit Alno usw.)  Auch ein Bauernhof ist ein Arbeitsplatz! Aber es ist noch mehr. -Dieses Gefühl, versagt zu haben  , wenn man - nüchtern gedacht - einen Betriebszweig aufgeben müsste, das kann einen schon lähmen. -Der Gedanke daran, dass ein Hof über Generationen weitergegeben und ausgebaut wurde verpflichtet moralisch  ..und kann große Schamgefühle auslösen. -Und dann spielt da bei manchen sicher auch das Problem mit Nachabfindungsansprüchen eine Rolle...  Wisst Ihr, dass neuerdings sogar Einnahmen aus Verpachtung für Windkraftanlagen Nachabindungsabsprüche auslösen, auch wenn darunter weiterhin Ackerbau betrieben wird, oder Photovoltaikanlagen? Da sollte man sich von Anfang an klar werden, mit welchen Erlösen am Ende tatsächlich zu rechnen ist. Und solche - und andere - Überlegungen fließen ja auch in die Entscheidung ein, ob man einen unrentablen Betriebszweig aufgibt oder nicht. Man braucht ja eine Einkommensalternative- bzw. Verbesserung. Ich weiß nicht mal, ob der Verkauf von Milchquote auch Nachabfindungsansprüche auslösen kann... Zu diesem Thema habe ich mal den Rat gelesen, im Übergabevertrag gegebenenfalls festzuschreiben, dass Nachabfindungsanprüche zwar bestehen, dass sie aber nur ausgezahlt werden, wenn solche Erlöse nicht zum Beipsiel innerhalb von 2 Jahren wieder in den Betrieb re-investiert werden. - Das nur am Rande. Vielleicht befasst sich ja gerade jemand aktuell mit so einem Thema.
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Liebe Grüße aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
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