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Autor Thema: Schwiegervater hat einen Schutzengel..einen Guten!  (Gelesen 2909 mal)
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #15 am: 18.08.09, 13:58 »

Hallo moukouh,
wie könnte sich dein Schwiegervater gegen Borileose impfen lassen, wenn es noch gar keinen Imfpstoff dagegen gibt.
Es gibt ein Sprichwort-
wenn du wissen willst, wie dein Freund, deine Freudin in späteren Jahren werden wird- dann brauchst du nur die Eltern anschauen- und wenn du wissen willst, wie im Altern, dann die Grosseltern betrachten.
Wenn ich deine SM oder dein SV wäre- und hier lesen könnte- wie unterbelichtet sie hier dargestellt würden, da würds mir auch die Schuhe ausziehen.
Und jeder auf der Welt kann lesen, wie rückständig, ungepflegt, ungebildet-
vielleicht denkst du auch einmal darüber nach.
Herzl. Grüsse
maria
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gammi
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« Antwort #16 am: 18.08.09, 14:06 »

Borreliose haben sehr viele und man kann auch nicht immpfen!! Das kannst du deinem Schwiegervater nun wirklich nicht ankreiden.

Wie alt sind deine Schwiegereltern?
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maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #17 am: 18.08.09, 14:21 »

impfen kann man borreliose nicht, aber wenn man sofort nach beginn der beschwerden zum arzt geht gibt es möglichkeiten die schäden zu minimieren..
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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
mouhkouh
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Gut für die Sinne, schlecht für die Nerven!


« Antwort #18 am: 18.08.09, 15:23 »

ehrlich wahr, mary und gammi, ihr geht mir grad dermaßen auf den keks...
es ist mir ziemlich wurscht, wie ihr das auffasst, wie ich meine SE hier darstelle- es ist so wie es ist und ich dichte garantiert nichts hinzu. mir ist herzlich egal, nachdem was die beiden mir bzw. uns angetan haben.
wenn es euch so stört, müsst ihr diesen tread ja nicht lesen, oder?
ich benötige keinen moralapostel, der mit dem zeigefinger winkt...!
im übrigen, danke für den hinweis mit der borreliose- ich dachte, da es einen impfstoff für tiere gegen diese bakterien gäbe, wäre das bei menschen inzwsichen auch so. so wird man eines besseren belehrt ;-)

ist im grunde genommen aber auch egal, da es den kern der sache verfehlt. ob jetzt impfung gegen fsme oder borreliose...
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brit
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« Antwort #19 am: 18.08.09, 18:54 »

also soo sachlich ist dann auch nicht alles hier.. Wink

Moukouh könntest Du nicht die Eigenverantwortung dort lassen wo sie hingehört..nämlich bei Deinem SV??
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fanni
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« Antwort #20 am: 18.08.09, 21:06 »

Wer von Euch kennt das:

Schwiegervater nimmts mit Schutzvorschriften und Sicherheitsvorkehrungen nicht so genau oder garnicht----
-flext ohne schutzbrille und handschuhe, mit kurzen hosen und sandalen
-geht mit sandalen in kuhstall
-schneidet mit der motorsäge bäume um ohne schutzausrüstung, geht alleine zur waldarbeit
-niemals gehörschutz
-schweißen ohne sichtschutz
-beizen und spritzen ohne handschuhe


kann man da was machen, auch wg. Vorbildfunktion für unsere kleine Tochter?
ich bin ratlos...

kenn ich.....von vielen....grad auch von auch jüngeren LW und LWinnen..........unbelehrbaren.........kann noch einige Beispiele draufgeben

- fahren durch die Siedlung mit voll Karacho und einem Riesengespann (......die faulen Weiber sollen doch auf ihre Kinder aufpassen.......)
- mitnehmen von Kleinkindern beim Pflanzenschutz
-blöd daherreden bei Vorträgen von Berufsgenossenschaften

könnt ich noch beliebig ergänzen

gegen Blödheit und Sturheit ist kein Kraut gewachsen, kann nur hoffen, dass ich selber alles richtig mache (bemüh mich, aber..........) und nix passiert


selber die Dinge in die Hand nehmen und die Vorschläge der BG ernst nehmen und auch umsetzen mehr fällt mir dazu nicht ein , außerdem auch mal anderes anhören,  wie die eigene Soße, mal eine andere Sichtweise, auch wenns grad nich tin den Kram passt........dazu gehören auch gut gemeinte Vorschläge hier im Forum -  warum fragst du dann, wenns eh schon feststeht , brauch man auch nicht zu schreiben - oder?
« Letzte Änderung: 18.08.09, 21:10 von fanni » Gespeichert

Herzliche Grüße von Fanni
Stadtkind
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« Antwort #21 am: 27.08.09, 18:40 »

Hallo,

also ich weiß nicht, ich denke schon jeder hat bei allem was er tut eine gewisse Eigenverantwortung und ich denke jeder von uns hat auch schon mal was doofes gemacht, also barfuss sich irgendwo angestossen und den Zeh gebrochen, mit nicht passendem Schuhwerk im Stall gewesen und wieder erwarten ausgerutscht oder schlimmeres - ich denke da kann man auf jeden Fall was machen, nämlich sich vor den Arbeiten ein wenig Gedanken machen, was will ich für eine Arbeit ausführen und welche Schutzausrüstung brauche ich.

Aber ich denke in dem beschriebenen Fall ist es nicht so, dass die (neumodischen) Schutzausrüstungen nicht bekannt sind, sondern das Problem liegt eher daran (so habe ich das verstanden), dass der beschriebene SV die Ausrüstung gar nicht verwenden will, weil schon zig Jahrzehnte nix passiert ist und ich denke daran liegt der Knackpunkt (war schon immer so) und ich persönlich denke man sollte immer (mache ich leider auch nicht) die passenden Schutzausrüstung verwenden, denn wenn dann doch was passiert, ist es meist dramatisch (Leitern, Wald, ....) und dass nur, weil man mal eben ohne Helm in den Wald oder Radeln gegangen ist.

Ich fürchte man redet sich den Mund fusselig und das Problem ist ja nicht nur, dass sich SV was tun könnte, sondern auch Kinder und andere mitreinziehen könnte, weil die eben dabei sind, wenn was passiert oder sich diesen "Arbeitsstil" abschauen (nach einem Unfall ohne Schutz zahlt meines Wissens keine Versicherung und dann steht man doof da). Und so ist man in der unguten Situation den Kindern sagen zu müssen, "zieh Deine Stahlkappen-Schuhe in den Stall an, oder nimm den Gehörschutz" und die kids sagen dann ständig "aber der Opa hat auch keinen" und schwups wird der Schutz nicht getragen, außerdem sind ja z.B. Micky Mäuse auf den Ohren total uncool... Und wer ist dann der "Doofe", na klar, die dauernörgelnde Mom  Cool

Das Problem ist doch auch, dass gerade beim Ernten oder auch mal sonst im normalen Alltag vor lauter "ich muss noch schnell Silo machen, Gras holen, in den Wald" die eigene Sicherheit vergessen wird, weil man es eben nicht gewöhnt ist (ich sage nur Sicherheitsgurt im Auto, denn jetzt eigentlich alle ranmachen) und es "fremd" ist und vielleicht zwei Minuten mehr Zeit kostet, weil man eben den Helm mal suchen muss oder die Schnitt-Schutz-Hose überhaupt mal kaufen muss und dieses Ding tatsächlich ein paar (viele) Euro kostet.

Eigentlich könnte man die Frage auch umformulieren und sagen "wie führt man technische Neuerungen in einem Mehrgenerationen-Haushalt ein" - ich denke an den Kaffeeautomaten (der viel Geld kostet, aber auch seine Vorteile hat), die Schutzklamotten für Wald und sonst, den Dampf-Druck-Kochtopf etc. - Weil früher, ging es doch immer ohne (wir hatten mal ein ähnliches Thema zum Thema "kaufe ich einen Trockner oder nicht").

Ciao
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mouhkouh
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Gut für die Sinne, schlecht für die Nerven!


« Antwort #22 am: 28.08.09, 09:21 »

@ stadtkind: das hast du schön geschrieben- genau das was ich denke, super  Grin
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Wenn du schreiben kannst, heißt es noch lange nicht, das du ein intelligentes Wesen bist Grin
gammi
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« Antwort #23 am: 28.08.09, 11:01 »

Eigentlich könnte man die Frage auch umformulieren und sagen "wie führt man technische Neuerungen in einem Mehrgenerationen-Haushalt ein" - ich denke an den Kaffeeautomaten (der viel Geld kostet, aber auch seine Vorteile hat), die Schutzklamotten für Wald und sonst, den Dampf-Druck-Kochtopf etc. - Weil früher, ging es doch immer ohne (wir hatten mal ein ähnliches Thema zum Thema "kaufe ich einen Trockner oder nicht").

Ciao

Das mit dem Trockner hat nichts mit dem Alter zu tun: Ich kaufe mir auch keinen Trockner, obwohl ich um die Vorzüge weiß....aber ich seh nicht ein, dass ich dann soviel (unnötige) Stromkosten habe. Jeder jammert, dass die Stromkosten so hoch sind.......

Und ob man einen teuren Kaffeeautomat braucht, dass ist auch Ansichtssache.

Trockner und Kaffeeautomat sind für mich Luxus. Das hat nichts mit  "Generationskonflikt" zu tun.

Und auch ihr werdet sehen, im Alter tut man sich mit Neuerungen nicht immer leicht. Denn genausowenig wie es einem alten Baum guttut, wenn man ihn verpflanzt (verändert) ist es mit  alten Leuten.
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Smart
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« Antwort #24 am: 28.08.09, 22:25 »

An unserem Siloverteiler klemmt man sich regelmäßig die Finger ein, denn der vorgeschrieben Zapfwellenschutz behindert einen nur.
Viele vorschriften sind einfach im täglichen Leben (fast) nicht durchführbar.

Klar denke ich auch oft...jetzt hast du aber wieder einen Schutzengel gehabt....aber die brauchen auch ihre Daseinsberchtigigung.

Trotzdem noch eine Frage @mouhkouh: Hatte dein Schwiegervater schon mal einen Unfall, weil er unvorsichtig war?

Der vorgeschrieben Zapfwellenschutz hat einen jungen Mann in einem Nachbarort von mir auch behindert oder der alte Schwader hatte keinen Schutz, dass weiss ich nicht genau. Der junge Mann lebt DESHALB nun nicht mehr - er erlitt durch die nicht geschützte Zapfwelle tödliche Verletzungen, als er den Schwader für die Heuernte 2009 herrichten wollte. Er war der einzige Sohn seiner alleinerziehenden Mutter. Hätte er einen Vater oder Opa gehabt, der ihn darauf hingewiesen hätte, der ihm eingetrichtert hätte, dass er aufpassen soll, vielleicht wär heute alles anders?

Die vielen Vorschriften, die im täglichen Leben nicht umsetzbar sind... Ich glaub nicht dran!! Die Berufsgenossenschaft gibt's nicht umsonst!

Und übrigens: zum Holzsägen und spalten soll man eigentlich keine Handschuhe anziehen, gerade auch keine zu großen, denn wenn sie sich in der Säge einhängen, ist vielleicht nicht nur der Finger weg...
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mouhkouh
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« Antwort #25 am: 29.08.09, 07:44 »

Ohne Handschuhe Holz bearbeiten? Na schönen Dank, wer holt mir dann die Splitter aus den Händen?  Grin

Ist doch irgendwie logisch, das Handschuhe nicht zu groß sein sollten, oder ?
Ich hab zum Holz machen Volllederhandschuhe, solche wie die Cowboys in den USA benutzen, die sind enganliegend.
Irgenwann in meiner Metallausbildung hab ich mal gelernt, an drehenden/beweglichen Geräten keine lockeren Sachen tragen...einen Azubi hat das damals das Leben gekostet vor 5 Jahren, der war in meiner Berufsschulklasse- bis er bei der Drehbank in die Welle geriet. War ein "Hiphopper", mit Schlabberlook und sein T-shirt ist in die laufende Welle gezogen worden. Mehr Details spar ich mir, wir waren damals im Raum nebenan und haben VA4 gefeilt, das was da passiert ist, hat sich in mein Hirn gebrannt!
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Wenn du schreiben kannst, heißt es noch lange nicht, das du ein intelligentes Wesen bist Grin
Cashy
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #26 am: 29.08.09, 11:16 »

Mein SV bindet immer zwei Leitern zusammen, dass er noch höher auf die Apfelbäume steigen kann. Wenn ich ihn schimpfe, dann lacht er mich nur aus.

Das scheint ja ein ganz heißer Kandidat für einen Darwin Award zu sein. Shocked

Obwohl....nee...er hat ja schon Nachkommen.

Darwin Award -Wiki
Original "DA"
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Gruß
Cashy
fanni
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« Antwort #27 am: 29.08.09, 12:01 »

Ich hab in der letzten oder vorletzten LSV-Zeitung gelesen dass der überwiegende Teil, der im Wald verunglückten Personen im Rentenalter sind.......also die "Austragler".

Mein Vater (über 70) fährt z.B. auch immer wieder mal gerne alleine ins Holz und meinem Bruder drehts da schier die Zehennägel auf.........aber mein Vater lebt einfach für seinen Wald!

Also passts gut auf eure Opas auf.
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Herzliche Grüße von Fanni
Nanne
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« Antwort #28 am: 29.08.09, 16:21 »

Ich hab auch das Gefühl, daß viele ältere Herrschaften mit zunehmenden Alter das Gefühl für Gefahren verlieren.
SV ist z.B. jahrelang hinterm Futtermischer rumgeturnt um Göga einzuweisen (wir müssen rückwärts auf den Futtertisch fahren). Göga hats ihm oft verboten, nichts als Ärger , SV 3 Tage beleidigt, kein Wort mehr gesprochen und am 4. Tag wieder hinterm Futtermischer. Wir haben mit ihm schon manche brenzliche Situation erlebt, weil ihm ja angeblich nichts passiert und wir uns nicht so anstellen sollen Angry. Hat schon viel Ärger deswegen gegeben. Auch unser Sohn hat sich schon öfters mit ihm gestritten, weil er immer um die großen Maschinen rumturnt wie ein kleines Kind. Aber da kannst du dir nur die Zähne ausbeißen und jede Menge Ärger aufrühren. Unser SV hat wirklich einen guten Schutzengel, daß noch nicht mehr passiert ist.

LG
Nanne
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