samira
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« am: 30.07.09, 19:30 » |
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Hallo zusammen!
Ich hab mal ne Frage an euch und denke dass sie wenn dann in diese Box passt.
Am Samstag werden es 3 Wochen dass mein Vater gestorben ist und mich nervt das ewige schwarz der Trauerkleidung unendlich, davon kommt er auch nicht wieder.
Meine Mutter hat gesagt sie geht ein viertel Jahr lang schwarz. Neulich hat sie beim Metzger in der Stadt eine Frau getroffen deren Mann vor ca. 4 Wochen gestorben ist und die war ganz normal gekleidet.
Mein Mann hat heut gemeint ich müsse 1 Jahr lang schwarz gehen. Darauf hin hab ich ihn gefragt ob er einen Knall hat, das tue ich in keinem Fall.
Mit meiner Schwester will ich irgendwie auch nicht drüber reden, ich weiss nicht warum. Ich hatte jetzt schon einige Male eine schwarze Hose und ein dunkelgrünes T-Shirt an, das sollte doch wohl auch reichen.
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Liebe Grüße Samira
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samira
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« Antwort #1 am: 30.07.09, 19:39 » |
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Hallo Annelie!
So wie du sehe ich das auch. Ich hab zu meiner Mutter heute schon gesagt dass Papa sicher nicht gewollt hätte dass wir jetzt ewig schwarz rumlaufen.
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Liebe Grüße Samira
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Doro
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Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag
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« Antwort #2 am: 30.07.09, 19:50 » |
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Da stimm ich den beiden Vorschreiberinnen zu! Ich kann, und tu, anders trauern.
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Es grüßt Doro
,,Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling. ,,Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben".
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martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben
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« Antwort #3 am: 30.07.09, 19:57 » |
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Ich halte diese Regelung mit dem strikten Jahr Trauerkleidung auch für überholt.
Meine Omi hat schwarz als Trauerfarbe gehaßt. Sie hat immer betont, dass sie nicht will, dass wir uns verpflichtet fühlen, schwarz zu tragen, wenn sie gestorben ist. Ich habe dann auch nach ihrem Tod nur ein paar Tage, solange mir danach war, einfach dunkle Sachen angehabt und die ganz grellen Sachen vermieden. Aber ich hab mir auch viele Sachen gesucht, die sie mir gemacht hat und die ich von ihr geschenkt bekommen habe.
Schließlich will man sich in seiner Kleidung auch wohlfühlen. Grad im Hochsommer fühlt man sich in hellen Sachen doch wohler.
Trauer hat in meinen Augen nichts mit einer Verpflichtung zum Tragen von schwarzen Kleidern zu tun. Zumindest nicht, um irgendwelchen Konventionen zu entsprechen.
Wer für sich selber entscheidet, sich dunkel zu kleiden, weil er sich dann in seiner Trauer besser fühlt, der soll das machen.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.
Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage! Martina
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mamaimdienst
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« Antwort #4 am: 30.07.09, 20:09 » |
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Kann nur den anderen Recht geben. Schwarze Kleidung sollte man nur tragen wenn man sich auch wohl darin fühlt. Schwarz tragen nur "weil man das halt so macht" finde ich falsch. Trauer kann man auch ganz anderst ausdrücken. Ganz nebenbei, heutzutage wird ja auch nicht mehr in Schwarz geheiratet.
Dunja
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Kinder machen Mut!
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maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen
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« Antwort #5 am: 30.07.09, 20:09 » |
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mein vater ist ja kurz vor weihnachten 08 verstorben - ich trage oft schwarze hosen und hie und da auch ein schwarzes shirt, dafür darüber eine orange weste !!! und ehrlich - ich habe mir ausser für die beerdigung keinen tag gedanken gemacht über die kleidung... - was soll denn das 
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liebi grüess und bis bald - ihr werdet mich so schnäll nöd wieder los
margrith us der schwiiz
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Hansaline
Hansaline
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« Antwort #6 am: 30.07.09, 20:37 » |
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Ich sehe das auch so. Trauer erkennt man nicht an der Kleidung und was andere Leute denken, wäre mir egal. Mach, was Du rrichtig hältst und wo Du Dich wohl drin fühlst.
Helga
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Freya
Oberbayern
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no guts, no glory !
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« Antwort #7 am: 30.07.09, 21:03 » |
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Hallo Samira, wenn Du kein schwarz mehr tragen willst, dann tu es auch nicht. Nur wenn "andere" es von Dir erwarten oder "es" sich so gehört .... musst Du wissen..... um des lieben Friedens Willen  (Dorftratsch  ) Meine Mutter ist vor fast 4 Jahrzehnten gestorben, als ich 16 war. Ich erinnere mich an die Affenhitze im Juli, an die Fragen fast fremder Leute, wer denn gestorben wäre (Großstadt) und an die Schulferien, wo ich im Schwimmbad war und dann wieder die "guten" schwarzen Sachen anziehen musste. Für mich war das eine Qual und außerdem bin ich nicht bei meiner Mutter aufgewachsen, da sie nach meinem Vater einen anderen Mann geheiratet hatte. Aber ich war ja "noch" eine Brave und habe das so gemacht, wie man mir das gesagt hat. = 6 Wochen Trauerkleidung = Aber wie gesagt, das ist fast 40 Jahre her ..... 
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« Letzte Änderung: 30.07.09, 21:45 von Freya »
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liebe Grüße Freya
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Lexie
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« Antwort #8 am: 30.07.09, 21:14 » |
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hallo bei uns in der region wird meistens bis zur 30st-messe dunkle kleidung getragen. danach kleidet sich jeder wieder normal, außer ganz alte damen, aber davon gibts nicht mehr viele. LG Lexie
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Benita2
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« Antwort #9 am: 30.07.09, 21:28 » |
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Hallo Lexie! Oh, bis zur dreisigsten Messe! Das kann aber lang dauern 
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Viele. liebe Grüße von Benita!
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Freya
Oberbayern
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no guts, no glory !
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« Antwort #10 am: 30.07.09, 21:49 » |
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hallo bei uns in der region wird meistens bis zur 30st-messe dunkle kleidung getragen. danach kleidet sich jeder wieder normal, außer ganz alte damen, aber davon gibts nicht mehr viele. LG Lexie
wo ist den "bei uns in der Region" 
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liebe Grüße Freya
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Imke
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Wer Heiterkeit sät, wird Lebensfreude ernten
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« Antwort #11 am: 30.07.09, 22:03 » |
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Hallo, Trauer muß nichts mit Farbe zu tun haben. Schwarz ist eh nicht meine Farbe, wenn schon dunkel, dann gibts für mich ein dunkelblau. Also ich würde nicht wochen-bzw. monatelang schwarz tragen. Aber auch keine knalligen Farben wie rot, gelb oder orange. Gedeckte Farben, dem entsprechendem Trauerfall. Habe irgendwo gelesen, daß es in anderen Ländern die Farbe Weiß eine Trauerfarbe ist, wo es so ist, habe ich vergessen. Die Zeiten ändern sich, Trauer ist für mich nicht farbgebunden.
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Das Glück ist ein Mosaik, bestehend aus lauter unscheinbaren kleinen Freuden. LG Imke
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LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall
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« Antwort #12 am: 30.07.09, 22:04 » |
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Hallo Samira,
es kann ja auch durchaus der Wunsch da sein, Trauerkleidung zu tragen. Mir ging es so, als meine Mutter starb. Das habe ich dann so lange getan, wie mir danach war. Es war nicht so sehr lang und auch von Tagen unterbrochen, an denen mir nicht danach war. Ich habe dabei ganz nach meinem Gefühl gehandelt.
Ich finde, wenn man den Kummer hat braucht man wirklich keine von anderer Seite aufgedrückten Konventionen. Wobei die in beide Richtungen gehen können. Wichtig ist nur Dein Gefühl dabei.
LG
Luna
PS: Habe gerade überlegt, ob Trauerkleidung nur Frauensache ist. Ich kenne keinen Mann, der längere Zeit Trauerkleidung getrage hätte.
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Verschwendete Zeit ist Dasein. Gebrauchte Zeit ist Leben.
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Tina
Lüneburger Heide
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Bäuerinnen - find ich gut!
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« Antwort #13 am: 30.07.09, 22:06 » |
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Hallo, als Protestantin mal ne Frage: Was ist die 30st Messe? Kann mir keinen Reim drauf machen. Zur Trauerkleidung: meine Mutter ist 1982 gestorben, da war ich im 6. Monat schwanger. Ich hab einen dunkelgrünen Umstandsrock gehabt, dazu hab ich mir einen schwarzen Rolli gekauft (war im Nov.) zur Beerdigung und ansonsten hab ich gedeckte Farben getragen, kein rot oder so. Aber schwanger und tiefschwarz, das hätte meine Mutter nicht wollen und ich wüßte nicht, das das jemand nicht gepasst hat. Ich würde auch heute kein schwarz tragen. Selbst zu Beerdigungen geh ich nicht in tiefschwarz, dunkle Hose, weißes (evtl. graues oder hellblaues) T-Shirt und schwarzen Blazer und schwarz-weißen Schal. LG Tina
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LG Tina
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Marone
Niederbayern
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You are the wind beneath my wings.
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« Antwort #14 am: 30.07.09, 22:29 » |
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Echte Trauer ist tief im Herzen verwurzelt, zusammen mit den Erinnerungen an den lieben Menschen, den man verloren hat. Trauerkleidung hat nur einen symbolischen Wert nach aussen, finde es daher auch nicht unbedingt zwingend notwendig, monatelang in Trauerkleidung unterwegs zu sein, allerdings finde ich so richtig grelle Farbtöne dann auch irgendwie unpassend, zumindest nach drei Wochen. Aber z.B. eine Jeans und ein dezentes Oberteil ist doch für den Alltag allemal zu vertreten. Ob man zur Sonntagsmesse dann noch etwas länger Schwarz tragen will, sollte jeder für sich entscheiden.
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Special moments with someone special.
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