In eurer Diskussion fehlt mir ein wenig der Mittelweg.
So zwischen Verkaufen und Selbstausbeutung.

Der Grund und Boden wird noch viel gefragter und viele gehen schon auf Einkaufstouren.
Deshalb wird ja auch so gehandelt, dass den Bauern die Luft rausgeht.
Hab heute eine Geschichte in der Predigt gehört- die genau hier passt.
Die Engel im Himmel spielten Lotto und knackten den Jackpot.
Mit der riesigen Geldsumme wussten sie eigentlich gar nichts anzufangen, sie hatten ja alles.
So begannen sie mit dem Teufel Handel zu treiben-
für jeden Geldsack verkaufte er ihnen eine Tugend, die den Menschen schaden zufügt- einen grossen Sack für den Jährzorn, einen für den Geiz, einen für den Hochmut und so weiter.
Am Schluss hatten die Engel noch einen Sack Geld- und der Teufel eine Eigenschaft, die er aber für kein Geld aller Gestirne verkaufen wollte.
Die Engel versuchten mit dem Teufel zu verhandeln-
aber es war nichts zu machen.
Sie wollten wenigstens von ihm wissen, was das für eine Eigenschaft sei, die für ihn so wertvoll sei.
Der Teufel sagte- es sei die Hoffnungs- und Mutlosigkeit,
Mit dieser Eigenschaft würde er trotz der ganzen verkauften schädlichen Eigenschaften doch die Menschheit in den Händen halten.
Passt sehr gut zu dem Thema- wie geht es weiter mit dem Milchpreis.
Wünsche euch eine schöne Woche.
maria