Bäuerinnentreff - hier gehts zur Homepage!
News: www.baeuerinnentreff.de - die Seite für die Bäuerin im Netz!
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
25.05.12, 10:10


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


« vorheriges nächstes »
Seiten: [1] | Nach unten Drucken
Autor Thema: Technik ja ! aber ist nicht alles zu teuer?  (Gelesen 1695 mal)
clara22
Vereinsmitglied
*
Offline

Beiträge: 114


« am: 19.07.09, 22:13 »

Ist zwar schon ein altes board aber ich schreib trotzdem mal.

Mich würde einfach mal intressieren, wie wurde in den einzelnen Betrieben entschieden wenn es um große Anschaffungen geht.

Hört sich jetzt doof an.

Kurze Erklärung schaffe ich mir einen Traktor an der so um die 70T euro kostet gebe ich damit einen großen Teil meines Eigenkapitals her.

einen Traktor braucht man, aber ich kann rechnen wie ich will dieses Ding ist unwirtschaftlich. Der verdient nix. Der arbeitet nix rein.

Bei unserer Betriebsgröß 30 Hektar Nebenerwerb 60 Vieherchen zur Mast,

Ist diese Technik überhaupt noch bezahlbar zu aufgebläht kommt auch hier irgendwann der große Knall?

Kaufe ich mir einen günstigeren dann höre ich von allen Seiten naja hauptsächlich von unserem Fendt Vertreter die taugen alle nix!

Claas wäre zu plump (ER vertritt auch Claas) Fergerson kann man vergessen.

Morgen schau ich mir trotzdem mal in Langenau den Claas an Axos CX

Was natürlich noch hinzu kommt GÖGa weis nicht was mal aus dem Hof wird, und zur Rente sind es a ber dennoch gut 14 Jahre.

lg clara22
Gespeichert
Matthias
Bewohner
*
Offline

Beiträge: 596



« Antwort #1 am: 19.07.09, 22:52 »

Hallo,

meine Meinung,

wenn der Nebenerwerb nicht zum  teuren Hobby werden soll rechnet sich das nicht. Für das was der Traktor allein an Abschreibungen kostet bekommt man fast einen Traktor mit Fahrer gemietet.

gibt es keine Möglichkeiten das man Maschinenring oder Maschinengemeinschaften nutzen kann ?

Auf unserem Betrieb laufen im übrigen nur Case und ich kann bisher nicht behaupten das wenn wir auf Fendt gesetzt hätten ein besseres Betriebsergebniss hätten.

Gruß
Matthias
Gespeichert
Marone
Niederbayern
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 967


You are the wind beneath my wings.


« Antwort #2 am: 19.07.09, 23:07 »

Kurze Erklärung schaffe ich mir einen Traktor an der so um die 70T euro kostet gebe ich damit einen großen Teil meines Eigenkapitals her.

einen Traktor braucht man, aber ich kann rechnen wie ich will dieses Ding ist unwirtschaftlich. Der verdient nix. Der arbeitet nix rein.

Bei unserer Betriebsgröß 30 Hektar Nebenerwerb 60 Vieherchen zur Mast,

Nun, die Frage ist dann schon mal, braucht ihr wirklich einen neuen Traktor? Schließlich habt ihr bisher eure Arbeit auch mit dem alten Traktor erledigt........oder gibt es andere Investitionen, die den Betriebsablauf vereinfachen, die notwendiger sind.
Wenn ja, welche Grösse sollte der "Neue" haben und sind die Anbaumaschinen dann noch einigermaßen wirtschaftlich oder müssten auch hier grösserer Maschinen angeschafft werden, um einen evtl. erhöhten Spritverbrauch eines grösserern Traktors, also erhöhte Betriebskosten, aufzufangen, bzw. wirtschaftlicher zu machen.
Welcher Traktormarke man den Vorzug gibt ist eine Gewohnheitssache (meist die Marke, die schon immer gefahren wird), aber auch zunehmend eine Preisfrage.
Klar, jeder Vertreter will natürlich sein Produkt an den Mann bringen. Und jeder Verbraucher hat wohl auch seine Favoriten. Dennoch, in Ruhe abwägen und Modelle aller in Frage kommenden Traktorhersteller testen und dann für sich selber ein Preis-Leistungsverhältnis aufstellen, kann meiner Meinung nach bestimmt nicht schaden.
Hab übrigens nicht schlecht gestaunt, als ich mal bei einem Werkstattbesuch zufällig mitbekommen habe, dass Ersatzteile von Fendt und Massey Fergusson aus ein und dem selben Werk kommen und teils sogar genau identisch sind. Tja, und dann fragst mal nach, was Fendt kostet und was der Fergusson. Wobei ich für meinen Teil natürlich ein absoluter John Deere Fan bin, der aber auch schon Fergusson und New Holland angeguckt hat. Hauptsächlich auch wegen des Preises.
Gespeichert

Special moments with someone special.
gina67
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1803


Nach jedem Winter folgt ein Sommer


« Antwort #3 am: 19.07.09, 23:08 »

Hallo Clara
vielleicht wäre ich ja ein guter Gebrauchter eine Lösung oder Arbeiten vom Lohnunternehmer machen lassen oder Maschinen leihen?
Das mit dem Fendt-Vertreter haben wir auch erlebt. Als ich mal ein Seminar bei der Landwirtschaftskammer besucht habe, ging es auch um größere Anschaffungen und unser Seminarleiter hatte eine Vorlage an die Wand geworfen auf der stand:"Nur ein grüner Trecker ist ein guter Trecker"Huh??
Nachdem Motto werden wir in Zukunft unsere Schlepper anschaffen. Zuerst alle durchprobieren und dann entscheiden.
Aber neu kommt erstmal nicht in Frage.
Nordlicht
« Letzte Änderung: 20.07.09, 20:51 von nordlicht49 » Gespeichert
ELLI47
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1403



« Antwort #4 am: 20.07.09, 09:56 »

Hallo Clara
Mein Männe leiht nicht gerne(gar nicht).
Deshalb haben wir oft die Diskusion lohnt,oder lohnt nicht.
Wir haben 42 ha im Vollerwerb.
Meist zieh ich den kürzeren und es wird gekauft.
Wir fahren übrigens auch Case und sind sehr zufrieden.
Vielleicht findet ihr ja nen gut Gebrauchten.
lg Elli
Gespeichert

Liebe Grüsse aus Schleswig-Holstein
     
        Elli
clara22
Vereinsmitglied
*
Offline

Beiträge: 114


« Antwort #5 am: 20.07.09, 10:29 »




[/quote]

Nun, die Frage ist dann schon mal, braucht ihr wirklich einen neuen Traktor? Schließlich habt ihr bisher eure Arbeit auch mit dem alten Traktor erledigt........oder gibt es andere Investitionen, die den Betriebsablauf vereinfachen, die notwendiger sind.

alter Traktor ist wirklich alt Reperaturkosten  von ca 15TEuro, Maschinenring verleiht bei uns keine Traktoren mehr, wäre auch für uns fast nicht machbar, vieles kann ich machen aber vieles muss göga machen, d.h. wir können meistens nicht warten bis wir ein leihgerät bekommen.
Unser Betrieb steht gut da, aber trotz allem will ich so eine hohe Anschaffung nicht machen.
Der Fendt Vertreter schwatzt und schwatzt von wirtschaftlichkeit, die nur der Fendt hat zwwecks Sprit Verbrauch, hoher Wiederverkauf usw.usw.
Wenn ja, welche Grösse sollte der "Neue" haben und sind die Anbaumaschinen dann noch einigermaßen wirtschaftlich oder müssten auch hier grösserer Maschinen angeschafft werden, um einen evtl. erhöhten Spritverbrauch eines grösserern Traktors, also erhöhte Betriebskosten, aufzufangen, bzw. wirtschaftlicher zu machen.
Maschinen sind alle da, unser neuer Traktor wird sich auch wieder in der Ps Klasse 101 bewegen und somit kann alles genutzt werden
Neu halt deswegen da Göga meint, der muss jetzt noch bis zur Rente halten und dann wird er sicherlich die Felder noch umtreiben.
Welcher Traktormarke man den Vorzug gibt ist eine Gewohnheitssache (meist die Marke, die schon immer gefahren wird), aber auch zunehmend eine Preisfrage.
Klar, jeder Vertreter will natürlich sein Produkt an den Mann bringen. Und jeder Verbraucher hat wohl auch seine Favoriten. Dennoch, in Ruhe abwägen und Modelle aller in Frage kommenden Traktorhersteller testen und dann für sich selber ein Preis-Leistungsverhältnis aufstellen, kann meiner Meinung nach bestimmt nicht schaden.
Hab übrigens nicht schlecht gestaunt, als ich mal bei einem Werkstattbesuch zufällig mitbekommen habe, dass Ersatzteile von Fendt und Massey Fergusson aus ein und dem selben Werk kommen und teils sogar genau identisch sind. Tja, und dann fragst mal nach, was Fendt kostet und was der Fergusson. Wobei ich für meinen Teil natürlich ein absoluter John Deere Fan bin, der aber auch schon Fergusson und New Holland angeguckt hat. Hauptsächlich auch wegen des Preises.
[/quote]
Gespeichert
Jochen
Bewohner
*
Offline

Beiträge: 1208


« Antwort #6 am: 20.07.09, 11:47 »

Die Teile von Ferguson sind nur bei den stufenlosen identisch mit Fendt.. und in dieser Liga unterscheiden sie sich auch nicht mehr sehr im Preis.
Wiederverkaufswert von Fendt war auch bei meinem aktuellen Traktorkauf ein Argument des Verkäufers..
Hab ihm gesagt, wenn ich mit dem Teil zufrieden bin, fahr ich ihn mindestes 15 jahre. Ich will einen KAUFEN und nicht WIEDERVERKAUFEN.
Wieviel Stunden im Jahr fahrt Ihr? Bei unter 500 würde ich einen guten Gebrauchten kaufen ..
Gespeichert
Matthias
Bewohner
*
Offline

Beiträge: 596



« Antwort #7 am: 20.07.09, 12:33 »

Zum Thema Wiederverkauf, wenn man das mehr eingesetzte Kapital auf 8 oder 10 Jahre verzinst ist vom höheren Wiederverkaufswert oft nichts mehr übrig.

Ich würde euch eine einfach ausgestattete Gebrauchtmaschine ohne viel Elektronik empfehlen die so zwischen 2000 und 4000 Stunden auf der Uhr hat. Hier ist die Gefahr von Unerwarteten Schäden noch nicht so groß. Die Marke würde ich nach Händlernähe und -vertrauen wählen. Ich denke nicht das man mit den gängigen Markenherstellern viel falsch machen kann. Wenn der alte leistungsmäßig ausgereicht hat, würde ich nicht größer kaufen, es sei denn es bietet sich ein Schnäppchen.

Die Preise variieren scheinbar auch Regional stark. Wir haben vor 3 Jahren einen 4 Jahre alten CVX 170 (170 PS 4000 h ) 33000 € bezahlt. In den gängigen Traktorbörsen war keiner unter 50.000  € zu bekommen.
« Letzte Änderung: 20.07.09, 12:44 von Matthias » Gespeichert
clara22
Vereinsmitglied
*
Offline

Beiträge: 114


« Antwort #8 am: 20.07.09, 17:39 »

Die Teile von Ferguson sind nur bei den stufenlosen identisch mit Fendt.. und in dieser Liga unterscheiden sie sich auch nicht mehr sehr im Preis.
Wiederverkaufswert von Fendt war auch bei meinem aktuellen Traktorkauf ein Argument des Verkäufers..
Hab ihm gesagt, wenn ich mit dem Teil zufrieden bin, fahr ich ihn mindestes 15 jahre. Ich will einen KAUFEN und nicht WIEDERVERKAUFEN.
Wieviel Stunden im Jahr fahrt Ihr? Bei unter 500 würde ich einen guten Gebrauchten kaufen ..


Hallo

wir fahren im Durchschnitt so an die 600 Stunden, mit dem 307 dann auch noch ein Paar Stunden.

So nu haben wir uns mal den Claas AXOS angeschaut, mir würd er reichen, keine Kabinenfederung und keine Vorderachsfederung, kommt aber heuer im neuen Modell mit raus. Preis 51T

So und weil wir eh schon dabei sind möcht ich mir noch Fergerson anschauen. John Deere wäre genau vor der Haustür aaaaber da sagt dann der liebe Fendt Vertreter, momentmal, du schaffst in der BAY WA ,da kannste nicht zu Konkurenz und dort einen kaufen.  Huh Aber die sind echt spitze des ist auch unsere Werkstatt für all unsere Maschinen die sind zuverlässig und super gut, wenn nix mehr geht die bringens einfach wieder zum laufen. Wink

Mal schauen wie wir uns entscheiden. Da mach ich lieber noch ein paar Pv aufs Dach.

ich glaub all die Entscheidungen wären leichter wenn wir wüßten der Hof geht nach uns weiter.

wirtschaftlichkeitsrechnung hab ich auch schon gemacht, kommt immer des selbe bei raus.
Gut wegen der Steuer, Rücksparanlage angelegt, müssen wir halt ein bisserls was ausgeben.

Aber ich komm immer mehr vom Fendt weg, nur GÖGA ist halt Fendt Fan, allso seid es den Hof gibt wird Fendt gefahren, naja solang dann auch wieder nicht den gibts schon ein paar hundert Jahr Grin
Gespeichert
iMichi
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 969



WWW
« Antwort #9 am: 23.07.09, 00:57 »

der berater will das verkaufen, wofür er nachher noch eine provision einsteckt. dafür würd ich erstmal nicht nichts geben.

ihr müsst den traktorkauf andersrum aufziehen. welche kosten hat euer letzter schlepper pro stunde verursacht? der neue schlepper soll natürlich auf seine nutzungszeit nicht teurer sein. diese kosten muss ich dann, durch leistungs- und komfortgewinn gegenüber der alten maschine bereinigt, aufrechnen bei den verschiedenen angeboten. das ist schnell gemacht. du nimmst den damaligen kaufpreis plus die angefallenen zinsen, dazu kosten für reparaturen, wartung und versicherung über eure nutzungszeit. davon ziehst du den restwert ab, teilst das durch die gefahrenen stunden und die motorleistung in ps. da müsste irgendwas in der größenordnung 5 bis 20 cent pro ps und stunde rauskommen. wenn du willst kannst du deinen errechneten wert ja mal angeben, auch als pm, nachher liest euer berater mit. der sollte das aber sowieso wissen.

ich vermute übrigens das die nutzungszeit für einen heute neu gekauften schlepper keine 15 bis 20 jahre mehr sein wird. die komplexe technik, insbesondere elektronik erfordert sehr großen aufwand diese über einen langen zeitraum lebendig zu halten und werden die reparaturkosten für sehr alte schlepper relativ uninteressant machen.

bei neuen maschinen gibt es dazu sicher sehr kostengünstige finanzierungs-, miet- und leasingmodelle, besonders interessant noch in verbindung mit wartungsverträgen und garantieverlängerungen.

Gespeichert

michikopka.de
Seiten: [1] | Nach oben Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.16 | SMF © 2006-2007, Simple Machines
Dilber MC Theme by HarzeM
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Homepage - Tractorpulling - Pferdeforum
Infothek - Branchenbuch - Gesetze/Verordnungen - Pachtspiegel
nach oben