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Syrr
Gast
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« am: 16.07.09, 21:31 » |
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Hallo zusammen,
mein Freund ist Landwirt und wir hatten gestern Abend im Bett so vorm einschlafen ein Gespräch und er hat sich darüber beschwert, dass er von seinem Vater kein Gehalt bekommt.
Soviel mal zu ihm:
Wenn er Geld (weggehen etc) braucht, kriegt er es natürlich von seinen Eltern (die sind nicht geizig oder so...) Er ist 23 Jahre, arbeitet den ganzen Tag von morgens bis abends und macht gerade den Meister. Er hat zu Hause ein eigenes Zimmer mit Bad - Essen, Handy, Sprit etc zahlen alles seine Eltern...
Ich finde es persönlich auch seltsam, dass er nicht mal sowas wie ein festes "Taschengeld" bekommt, allerdings bekommen seine jüngeren Geschwister sowas auch nicht - wenn die Geld brauchen gehen sie halt zu den Eltern und kriegen es dann auch.
Wir möchten nächstes Jahr (wenn Meister etc rum ist) zusammen ziehen, nur von meinem Gehalt allein geht das nicht bzw würde schon gehen, aber das will ich nicht (und er natürlich auch nicht). Wir wollen ja "ZUSAMMEN" ziehen und nicht dass einer den anderen aushalten muss...
Seinen Eltern geht es finanziell nicht wahnsinnig gut, sie sind nicht arm oder vor dem Ruin, aber das nächste halbe Jahr wird noch happig und dann sieht es finanziell richtig gut aus.
Ich hoffe, dass sie ihm dann ein "richtiges" Gehalt zahlen - nicht wegen dem zusammenziehen, sondern für ihn, weil er auch etwas demotiviert etc ist, weil er halt nie am ende vom monat sieht was für ihn rausspringt bzw. für was er arbeitet.
Könnt ihr mir mal sagen wie das so bei euch abläuft bzw wie ihr es mit euren Kindern hand habt - oder eure eltern mit euch...
Vielen Dank und Liebe Grüße
SYRR
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« Letzte Änderung: 17.07.09, 10:25 von Syrr »
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nata
Neuling

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glauben ist nicht wissen
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« Antwort #1 am: 16.07.09, 22:18 » |
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hallo wir haben gerade unseren sohn auf unseren betrieb eingestellt  er hat gerade seine schule beendet ..betriebs wirt... da es uns auch gerade nicht gut geht..milchpreis... arbeitet er noch beim maschienenring . er wurde auf eine bestimmte summe eingestellt, was über unseren betrieb l geht was er mehr über maschienenr. verdient ist seins. nate
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gina67
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Beiträge: 1803
Nach jedem Winter folgt ein Sommer
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« Antwort #2 am: 16.07.09, 22:29 » |
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Hallo Syrr mein Sohn ist auch 23 und als mit seiner Ausbildung fertig war, haben wir eine Vater-Sohn-GbR gegründet. Er bekommt jeden Monat einen festen Betrag von dem er seinen Lebensunterhalt bestreiten muss. Er lebt mit seiner Freundin in unserem Altenteilerhaus. Die Beiträge für Krankenkasse, Alterskasse und private Vorsorge werden vom Betriebskonto gezahlt. Im September bekommen unsere jungen Leute ein Baby, dann wird der Betrag selbstverständlich erhöht. Sprecht unbedingt mit seinen Eltern und klärt die finanziellen Dinge bevor ihr zusammenzieht. Wohnt ihr dann auf dem Betrieb oder in einer Mietwohnung? Das ist ja finanziell auch ein großer Unterschied. Lass dich nicht entmutigen. Nordlicht
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maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen
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« Antwort #3 am: 16.07.09, 23:06 » |
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hallo syrr, das war bei uns so - vor 35jahren als wir heirateten - nach 4 monaten, als ich nicht mehr zur arbeit ging - musste ebenfalls im betrieb mitarbeiten, stellte ich mich dann mal auf die hintern - da hiess es - er durfte ja immer alles geld das er auswärts verdient hat - behalten - nun das war ein sehr kleines taschengeld - und einmal bekamen wir dann einige 100 franken - dann nach gut einem halben jahr übernahmen wir den betrieb und da musste ich dann nicht mehr von meinem geld nehmen -
unser sohn hatte am anfang einen festen lohn, doch er bezog nur was er brauchte - ich schaute dass es immer geld hat in der kasette und er holte sich wenn er was brauchte - hat aber immer eine notiz hinterlassen, so konnte ich das als bezogen in die buchhaltung eintragen - der rest wurde ihm gutgeschrieben und verzinst - als einlage in den hof -
jetzt haben wir auch eine generationengemeinschaft und ende jahr wird aufgeteilt nach arbeit im betrieb, d.h. das ausserlandw. einkommen wird auch in den betrieb "eingeworfen", da das nach dem kauf des 2. hofes dringend notwendig war - und der vertrag wurde einfach so abgefasst, dass das dann berücksichtigt wird bei der hofübergabe -
übrigens - in der schweiz wird der betrieb vom jungbauern gekauft - zu einem spezialpreis, somit muss er für die eltern nicht mehr aufkommen, ausser er muss noch lohn bezahlen
jetzt wohnt er mit der freundin zusammen im haus - sie bezahlen eine sehr kleine miete, da noch nicht gross renoviert wurde, und beziehen (in dauerauftrag) via bankkonto monatlich einen betrag für die lebenshaltungskosten - hat er noch höhere kosten für kleine unterhaltsarbeiten im haus, holt er sich das geld in der kasette oder selbst auf der bank -
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liebi grüess und bis bald - ihr werdet mich so schnäll nöd wieder los
margrith us der schwiiz
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Syrr
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« Antwort #4 am: 16.07.09, 23:14 » |
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Hi also wir wollen zuerst (bis wir noch ein bisschen gespart haben) in eine Mietwohnung ziehen und dann auf dem Hof bauen!
Nein, keine Angst, ich lasse mich nicht entmutigen, ich denke bzw hoffe dass sich in einem halben Jahr, wenn sich die finanzielle Situation gebessert hat, er ganz normal angestellt wird und mit seinem Lohn dann halt auskommen muss.
Es ist nur so, dass er mit der Situation nicht zufrieden ist, zum Beispiel:
Sein Vater ist morgens der erste der draußen ist, seine Mutter drückt meinem Freund dann den Spruch "du könntest schon längst draußen sein, der Papa ist schon draußen" und er ist dann total genervt, weil er es irgendwo ja auch zu Recht nicht einsieht, morgens als erster raus und abends als letzter rein zu gehen, wenn er im Endeffekt für Nix arbeitet...
Er möchte halt auch wie ich sparen und sich dann dafür mal ein gescheites auto oder dann unser Haus leisten können...
Ich verstehe seine Eltern, dass sie im Moment vielleicht gar nicht viel Möglichkeiten haben, aber ich verstehe auch ihn...
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Mathilde
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« Antwort #5 am: 17.07.09, 08:12 » |
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Hallo, also bei uns war das am Anfang schon mit dem Azubilohn so dass der gezahlt wurde. Später nach der Lehre  kam der Ersatzdienst der ging uns dann sowieso nichts an und hinterher habe ich dann den Lohn unseres Mitarbeiters als Anhaltspunkt genommen. Dafür muss aber auch alles andere selbst bezahlt werden. Bei "Kost und Logie" allerdings sind wir auch nachlässig aber ich schicke Ihn dann ab und zu ohne Geld von mir zum Einkaufen für die ganze Familie  er hat noch höchst selten mal was zurückgewollt  So eine Regelung finde ich am besten. Auch Diesel und Auto dann selbst bezahlen, Praxisgebühr......u.u.u. Ihr wisst ja selbst. Dafür geht er aber immer noch durch den Stall wenn er spät (früh") nachhause kommt. Nur morgens da hapert es dann manchmal  Kann ja aber auch nicht unbedingt meckern wenn er dann in der Ernte wieder voll dabei ist bis es nicht mehr zu dreschen geht (manchmal morgens früh um 3) Wenn Du aber meinen Mann fragen würdest...........der ist wie Grupp von Trigema der hat zu seiner Tochter mal gesagt "Du hast tausend Vorteile weil Du eine Grupp bist aber 2000 Nachteile weil Du eine bist" Will heissen für 1000 Vorteile mindestens 2000 Nachteile aber für mich kann ich nur sagen "ich habs nicht anders gewollt" LG Mathilde
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Syrr
Gast
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« Antwort #6 am: 17.07.09, 10:24 » |
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Ja aber meint ihr, er sollte seine Eltern mal direkt ansprechen?
Es ist schon soweit, dass er sagt, dass er - wenn der Meister vorbei ist - in eine Firma zum schaffen geht und seinen Eltern nur noch hilft wenn Not am Mann ist...
Dieser Beruf ist sein Leben, irgendwie ist es für uns beide keine Arbeit sondern wie ein großer Spielplatz für 2 große Kinder *lach*
Ich liebe ihn und ich möchte, dass er glücklich und zufrieden ist, ich versuche so gut es geht ihm zu helfen und ihm den Rücken frei zu halten...
Aber es sind SEINE Eltern und das muss er mit ihnen klären.
Würdet ihr noch warten, bis sich die finanzielle Lage etwas entspannt hat oder würdet ihr es jetzt schonmal ansprechen so alá
"Mama, Papa, in einem halben Jahr möchte ich richtig angestellt werden, einen einigermaßen ordentlichen Lohn bekommen und für mich und meine kleine Familie selbst sorgen..."
Fändet ihr das zu krass??
Und jetzt noch ein "Problemchen":
Ich habe (für Fahrten ins Geschäft) zur Zeit 50 € Sprit kosten, es sind nur 3 km von mir zum Arbeitsplatz.
Wenn wir bei ihm wohnen (auch im Dorf, wenn es nur zur Miete ist) habe ich 200 € Sprit Kosten und muss natürlich den ganzen Haushalt allein machen (da ich da etwas pingelig bin, haben wir uns darauf geeinigt, dass ich drinnen und er draußen der Chef ist *grins*)
Jetzt die Frage, die mich auch sehr beschäftigt:
Ich habe 2 Pferde, die dann natürlich auf den Hof ziehen, weil ich mir nicht deren Unterhalt leisten (bzw finanziell ginge es schon, aber ich sehs irgendwo auch nicht ein, immer diejenige zu sein, die Mehrkosten hat) und noch 4 mal so viel Sprit wie früher brauch...
Meint ihr, ich soll seinen Eltern dann noch ein Betrag geben, als "Einsteller" sozusagen?? Ich mein Tierarzt, Schmied etc zahl ich logischerweise - Kraftfutter etc auch, es ginge nur um den Platz und um das Heu (welches mein Freund macht, da sein Vater mit der neuen Presse nicht so gut umgehen kann). Misten etc tu ich natürlich auch selber...
Da die beiden seit dem tag ihrer Geburt nur Offenstall und Weidehaltung kennen, werde ich das auch nicht umstellen. Es geht mir nicht um die Wiese zum Gras fressen, sondern um die Bewegung...Auslauf etc...
Mein Freund hatte das so geplant (so macht es auch sein Nachbar) dass die beiden einen Stall mit Paddock bekommen (wo man sie, falls man mal ein Hänger vom Gelände holen muss oder so einsperren kann) der Paddock grundsätzlich offen ist und sie ca 800 qm vom Hof eingezäumt bekommen, Heu/Wasser ist immer zur Verfügung, so dass ich nur abends raus fahren muss (von der mietwohnung...ist ein aussiedlerhof) und sie versorgen.
Wiese kriegen sie nur bei schönem Wetter (zusammen mit den Kühen) aber das ist ok für mich, da sie freien Zugang zum Heu haben und auf dem Hof (Sandplatz, etwas Grünfläche, ein Reitplatz mit Häcksel (wo nur offen ist, wenn grad keiner reitet, sonst rennen sie ja im weg rum...hihi) rumspazieren können wie sie möchten.
Meint ihr, dass die Eltern was dafür verlangen dürfen? Sie/mein Freund bieten mir Heu und Platz für 2 Pferde (arbeit übernehm selbstverständlich ich), ich hab mehr Spritkosten, schmeiß den ganzen Haushalt und helf (wie jetzt auch schon) halt immer mal mit, wenns nötig ist (sind aber nur kleinere "Handlangertätigkeiten" wie Geschenke für Geburtstage verpacken, Dinge am PC schreiben (kann die Mama halt nicht so gut), Kälbchen tränken, fegen, Iglus misten etc).
Wär echt supi, wenn ihr mir da eure Meinung dazu sagen könntet...
Dankeschön
Syrr
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Naima
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« Antwort #7 am: 17.07.09, 10:35 » |
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Würdet ihr noch warten, bis sich die finanzielle Lage etwas entspannt hat oder würdet ihr es jetzt schonmal ansprechen so alá
Hallo Syrr, du hast keine Angaben zum Betrieb bisher gemacht, aber es könnte sehr fraglich sein, WANN sich die Lage entspannt, wenn überhaupt. Meint ihr, ich soll seinen Eltern dann noch ein Betrag geben, als "Einsteller" sozusagen?? Meint ihr, dass die Eltern was dafür verlangen dürfen? Sie/mein Freund bieten mir Heu und Platz für 2 Pferde (arbeit übernehm selbstverständlich ich), ich hab mehr Spritkosten, schmeiß den ganzen Haushalt und helf (wie jetzt auch schon) halt immer mal mit, wenns nötig ist (sind aber nur kleinere "Handlangertätigkeiten" wie Geschenke für Geburtstage verpacken, Dinge am PC schreiben (kann die Mama halt nicht so gut), Kälbchen tränken, fegen, Iglus misten etc).
Das kann man pauschal nicht beantworten, ich denke, in der Regel werden die Eltern nichts verlangen. Ich hatte damals auch mein Pferd mitgebracht, dafür mußte ich nie zahlen, aber von Anfang an auf dem Hof mitgearbeitet (komplette Abendstallzeit, wir haben Ferkelerzeugung, Geburtenüberwachung, Besamen etc). Das solltet Ihr aber vorher besprechen. Und, ganz ehrlich, dass Du mehr Spritkosten hast und den Haushalt schmeißen mußt, ist nunmal der Preis, den Du zahlst, wenn Du mit Deinem Freund zusammen ziehen willst. Wie Du das schilderst, klingst das nur nach Verpflichtungen Deinerseits, nicht, dass Du Dich darauf freust, mit ihm zusammenzuwohnen. Aber vermutlich kommt das nicht richtig rüber. LG Nicole
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Mathilde
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« Antwort #8 am: 17.07.09, 10:42 » |
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Hallo, doch das beantworte ich mal so pauschal ! Ich habe solange wir nicht verheiratet waren selbverständlich für mein Pferd die Box bezahlt und meine Mutter sogar für Ihr Pferd noch nachdem wir verheiratet waren. "gute Freundschaft strenge Rechnung" Wenn sich die finanzielle Lage nicht entspannt dann muss sowieso etwas geschehen in welche Richtung muss jeder selbst für sich entscheiden. Was ich noch vergaß zu meinen obigen Angaben: Wir sind auch nicht unbedingt der klassische Familienbetrieb weil wir sowieso FremdAK haben. Damals wie ich meine Pferde noch hatte (jetzt sinds ja nur noch seine  ) waren wir aber noch ein reiner Familienbetrieb. Und Seine Eltern ansprechen? Nein, da hätte ich mir lieber die Zunge abgebissen oder würdest Du auch zu einem fremden Chef gehen und für Deinen Freund um Gehaltserhöhung nachfragen  . Das muss er schon selbst machen soviel A... in der Hose muss sein! LG Mathilde
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Naima
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« Antwort #9 am: 17.07.09, 10:48 » |
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Naima, als Du auf den Hof kamst, war da schon übergeben?
Ja, Annelie, das war er! Das habe ich gar nicht bedacht. Danke  LG Naima
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Syrr
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« Antwort #10 am: 17.07.09, 11:26 » |
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Hi
also ich weiß nicht, was falsch rüber kam, aber mein Freund (und seine Eltern) haben mal gemeint, dass sie dann die Häfte der "Mehr-Sprit-kosten" übernehmen würden, und das würde sich dann mit den reinen heukosten wieder decken...
Von dem her käme es finanziell nicht für ein Plus/minus beiderseits raus...
Klar natürlich zahle ich auch Unterhalt für meine Hottas, aber ich habe eben keine erhöhten spritkosten und wenn meine beiden dort bleiben wo sie jetzt stehen, können wir uns das zusammenziehen gar nicht zeitlich leisten, da ich dann eine gute h zu den zwei fahre.
Ich finde nicht, dass es selbstverständlich ist, dass ich den haushalt allein mache, bei uns zu Hause übernimmt mein Vater das kochen (er ist Koch *lach*) und die komplette Gartenarbeit sowie das Versorgen der Haustiere und des Fuhrparks...
Das alles bleibt an mir hängen und ein Haushalt mit 2 Personen (mich selber versorge ich ja jetzt schon) nimmt doch mehr Zeit in Anspruch als nur für mich allein, auch da ich 2 verschiedene Essen kochen muss, da ich 1. Vegetarierer bin und 2. eine Esstörung habe und immernoch nicht alles essen kann, was mein Freund aber gerne ist. Und bevor mich wieder jemand angreift: Er weiß davon und unterstützt und liebt mich.
Da er aufgrund seines Hofe natürlich nicht bei mir einziehen kann, habe ich einfach einen finanziellen Nachteil wenn ich zu ihm ziehe (Liebe hin, Liebe her, aber es kann nicht sein, dass ich am Ende des Monats nix mehr habe...)
Und ich denke nicht (auch wenn das vielleicht viele hier nicht verstehen) dass es selbstverständlich ist, dass ich täglich 2 h (und am WE noch mehr) mitarbeite...
Meiner Meinung (aber wie gesagt ist das nur meine Meinung) nach, dürften sie gar nix verlangen. Wenn sie das tun, werde ich selbstverständlich nicht mehr mitarbeiten und dann wird die Wohnung auch von beiden je zur Hälfte bezahlt und nicht 2/3 ich und 1/3 er...
Wegen SEINEM gehalt wird natürlich ER seine eltern ansprechen, ich versteh mich zwar supi mit ihnen, aber das ist SEINE Arbeitsstelle und sein Betrieb (zumindest zukünftig).
SYRR
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Syrr
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« Antwort #11 am: 17.07.09, 11:37 » |
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Ja da hab ich noch was vergessen:
Sie haben eigene Pferde und auch noch drei Einsteller die als "Fremde" für jedes Pferd 50 € zahlen - und mein Freund füttert noch (nur misten tun die selber)...
Also wenn ich bedenke, dass ich als "Familienmitglied" auch das selbe wir ein Fremder zahlen müsste, käme ich mir (auch bei den ganzen Umständen mit Fahrerei, Mithilfe etc) echt verarscht vor, sorry...
Für meinen Freund (und das kam von ihm) ist es selbstverständlich, dass ich nix zahle, aber ich weiß halt nicht wie seine Eltern das sehen...
Und finanziell gehts denen nicht soooo schlecht wie vielen anderen Bauern, aber durch die bevorstehende Betriebserweiterung haben die jährlich einen ganzen Batzen Geld mehr (als ich den "Mindest-Betrag" - ist übrigens garantiert - komplizierte Geschichte) gehört hab, hab ich gedacht die verarschen mich, habs aber dann schwarz auf weiß gesehen...
Und ich finde nicht, dass dieses "Schwarz-Weiß"-Denken, so kam es zumindest rüber, angebracht ist:
So nach dem Motto: "Er zieht zu mir, er hat ein finanzielles Minus - ich zieh zu ihm, ich hab den mießen Peter"
Ich finde, dass man sich da entgegen kommen kann.
Seine Eltern und er würden es auch akzeptieren, wenn ich mit dem kompletten Hof nichts zu tun haben möchte und nur weiterhin meiner Arbeit nachgehen würde - die haben da eine recht offene und jugendlich eingestellte Meinung...
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Gelika
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edel sei der Mensch und milchreich die Kuh
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« Antwort #12 am: 17.07.09, 11:56 » |
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Hi,
sei froh über die Einstellung der Eltern deines Freundes...! Mein Rat: jetzt komplizier nicht alles zu sehr !
Jetzt versteh mich bitte nicht falsch, das ist nur meine Meinung. 50 Euro/ Tier ist doch eigentlich kein Thema, oder ?
Liebe Grüße, Gelika
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Naima
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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)
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« Antwort #13 am: 17.07.09, 11:58 » |
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Ich finde nicht, dass es selbstverständlich ist, dass ich den haushalt allein mache, bei uns zu Hause übernimmt mein Vater das kochen (er ist Koch *lach*) und die komplette Gartenarbeit sowie das Versorgen der Haustiere und des Fuhrparks...
Tut mir leid, Syrr, aber ich glaube, Dir werden sich schwer die Augen öffnen bei Deiner Einstellung. Wenn Dein Freund voll auf dem Hof eingebunden ist, wird er kaum den Hausmann spielen (können), weil er mit landwirtschaftlichen Arbeiten, und das nicht nur 8 Stunden, beschäftigt sein wird. Es ist nicht so, als würdest Du mit jemandem zusammen ziehen, der 8 Stunden in einer Fabrik oder im Büro arbeitet, dann den Hammer wirft und den fröhlichen Feierabend genießt. Ich hoffe nur für Dich, dass Du die Situation, auch arbeitswirtschaftlich, richtig einschätzen kannst, denn sonst sind permanente Enttäuschungen an der Tagesordnung. LG Naima
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Sasa
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« Antwort #14 am: 17.07.09, 12:10 » |
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Hmm...was die höheren Spritkosten angeht: Mit dem Hof haben die höheren Spritkosten ja streng genommen nichts zu tun. Wäre Dein Freund ganz normal irgendwo angestellt und hätte eine eigene Wohnung, in die Du einziehen würdest ( weil größer, schöner oder was weiß ich), hättest Du die Mehrkosten ja ebenfalls....Und bei den Pferden- also, ich würde, bevor ich die Pferde "umplatziere", seine Eltern fragen ( und zwar selber, weil es ja erstmal meine Pferde sind), ob und wieviel ich ihnen zahlen sollte- alleine schon aus Prinzip  Ich weiß nicht, aber wenn man zusammen ziehen will, muß man sich immer erstmal irgendwo einig werden- in welche Wohnung wird gezogen, oder soll eine neue, gemeinsame Wohnung gesucht werden? Wenn ja, wo soll diese sein? Klar, wenn Du die höheren Spritkosten hast um zur Arbeit zu kommen, könnte man sagen, das wird bei der Aufteilung der gemeinsamen Kosten berücksichtigt. Und der gemeinsame Haushalt: Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, nimm Dir Naimas Worte zu Herzen....  Ich bin nun wirklich nicht mit einem Pascha verheiratet, er kann, wenn er muß, genauso gut kochen, putzen, die Kinder versorgen wie ich. Aber: schon bevor wir Kinder hatten, hab ich den Löwenanteil am Haushalt gemacht, trotz Vollzeit-Job. Im Gegensatz zu meinem Mann hatte ich nämlich einigermaßen geregelte Arbeitszeiten. Notfalls blieb eben was liegen....
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