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Autor Thema: Aufstehen und Handeln- Ideen für eine betriebliche Zukunft mit Kühen  (Gelesen 5021 mal)
Mucki
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Beiträge: 2653


Leben und leben lassen


« Antwort #15 am: 21.09.09, 12:19 »

Hallo,
ja aber generll ist der verbraucher doch eher der faule und leibt es vertigproduckte zu kaufen.
Wen ich mir vorselle ich geh arbeietn komm um 17 uhr heim und dann alees frisch zu kochen wann giebts dann essen?
Einerseiz versteh ich das sie zur schnellen küche greifen abderseitz bin ich froh das ich das nicht muß weil ich genug zeit habe die sachen frisch zuzubereiten.
Hir noch ein Link für neue werbung


http://www.youtube.com/watch?v=1DRQ7C677Ng



LG Mucki
« Letzte Änderung: 21.09.09, 18:12 von Mucki » Gespeichert

Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
dagmar
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« Antwort #16 am: 22.09.09, 10:24 »

Hallo zusammen,

meine Ideen zur Zukunft mit unseren Kühen sind nicht so einfallsreich wie Eure, wir lassen unsere Töchter eine gute Ausbildung machen. Etwas anderes sehen und hören kann man vielleicht später im Betrieb brauchen.

 Wir kommen schon durch diese Krise.

Sollte eine unserer Mädchen mit ihrem Partner den Hof übernehmen wollen, wäre für mich der Nebenerwerb auch eine Alternative. Einen anderen Betriebszweig aufzubauen, würde ich mir nicht zu trauen.

Aber ich finde gut, wenn ihr das macht.

Was ich allerdings schon schade finde ist, wenn man bei der vielen Arbeit auf einem Hof, nicht mehr davon leben kann, denn die momentanen Preis sagen nichts über die Qualität der Produkte aus.


LG Dagmar
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lexa
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Beiträge: 33


« Antwort #17 am: 05.10.09, 23:22 »

Vielleicht sollte man sich an Museumsdörfer (oder wie heissen die Dinger?)  wie hier bei uns  im Hohenlohischen z.B. Wackershofen wenden und um Asyl bitten, damit die Leute in den nächsten paar Jahren noch sehen können, was "bäuerliche Landwirtschaft" und ein "Familienbetrieb" überhaupt ist?Huh!!!!

Lexa
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wildsauschreck
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Beiträge: 94


« Antwort #18 am: 06.10.09, 05:34 »

hallo ,
ein bekannter, ca 15 km von uns entfernt hat sich vor 4 jahren mit bauernhof eis eine betriebliche zukunft geschaffen .
er wurde damals von vielen belächelt , aber es scheit gut zu laufen , jedenfalls hatte er das geld seinen stall zu erweitern !
gruß jürgen
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Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #19 am: 06.10.09, 08:01 »

Hallo Lexa
guter gedanke,ich denke nur noch wieter,vieleicht könne wir nach dem Bauernsterben(das kommen wird wen der preis nett ander wird,und die menge reduziert wird)gleich ganze Dörfer umbauen zu Museumdörfer ,das die Leute in 10-20 jahren unser betrieb besichtigen und sagen aaahhhh das waren die Dörfer mit den Familenbtrieben.Oder ich könnte ja die Ausstellung eröffen "der letzte Milchvieh Betrieb im Dorf und wie er zu grunde ging"

Ja ironie muß sein,sonnt müßte ich verzweifeln.Aber mit etwas humor,und der richtigen einstellung gehts irgend wie.



LG Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #20 am: 06.10.09, 09:21 »

Hallo Lexa,
ans Bauernmuseum hab ich am Sonntag gedacht als bei uns Erntewagen gefahren sind, bei denen ich mit unserem Auto unten drunter hätte fahren können. Wir haben einen ziemlich grossen Innenhof, aber als diese Fuhrwerke dort standen- bekam ich Angst um meine Kübelpflanzen.
Der Nachbar hat sein Gebäude jetzt schon 3 mal höher gemacht, damit die Gespanne durchfahren können, mit diesen Erntewagenhöhen ist auch dort wieder mal Erhöhung angesagt.
Wir haben gewitzelt, wie wohl die Landwirtschaft und Landmaschinen der Zukunft aussehen werden?
Immer grösser und schneller muss alles gehen- und am Ende ist es immer weniger wert.
Hab vor ein paar Tagen für eine Aktion der Malteser gespendet, eine Summe von 30 Dollar soll das Startgeld für alleinerziehende Frauen im Kongo sein, damit sie ihren Lebensunterhalt sichern können.

@dagmar, deine Idee ist bestimmt nicht die Schlechteste.
War gestern auf einem Nebenerwerbsbetrieb, hab mir dort ein paar Dinge angesehen, die mir schon länger gefallen.
Jetzt muss ich nur meinen Mann davon überzeugen, dass etliches davon auch auf einem Vollerwebsbetrieb umzusetzen ist.
Herzliche Grüsse
maria


« Letzte Änderung: 06.10.09, 09:23 von mary » Gespeichert
Milli
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« Antwort #21 am: 06.10.09, 09:31 »

Hallo Mary

Ja,das mit den großen Maschinen,geht mir auch im Kopf um.Aber je größer die Maschinen auch werden,
kommt die Wurst nicht ein Stückchen näher.
Daß du für eine Aktion bei Malteser was gespendet hast,finde ich super.Ein Zeichen,daß man in einer
schweren Zeit trotzdem noch teilen kann und ein Stückchen von seinem Kuchen abgeben kann
für einen guten Zweck.

Du hast mich mal wieder ganz neugierig gemacht,welche Dinge hast du dir denn angeschaut auf dem
Nebenerwerbsbetrieb?
Ich glaub,ich komm bald mal zu dir zu Besuch. Wink

LG Milli
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #22 am: 06.10.09, 10:01 »

Hallo Milli,
für 25 Euro kann sich eine Frau eine Ziege kaufen und damit ihre Familie durchbringen. Mich hat das Programm deshalb berührt, wieviel Leid die Frauen zu tragen hatten. Mit einer Ziege überleben können und wieviele Butterhirschen müssen es bei uns werden?
Was ich mir gestern angesehen hab- war ganz unspektakulär,
Heckenanpflanzung, eine agrarökologische Brache und einiges in der Richtung.
Hab mir die letzten Jahre einige Betriebe angesehen, die auf ihren Höfen Permakultur betreiben.
Auch wenn davon nichts 1:1 auf unseren Betrieb umzusetzen ist-
etwas geht immer.
Besonders gestern hat mich das was ich gesehen hab, sehr berührt.
Irgendwie heißt es ja immer, es muss sich rechnen- aber wenn sich beides die Waage halten kann- rechnen und das andere,
dann wärs doppelt schön.
Gestern sah ich Landwirtschaft zum Träumen. Kiss, schön dass es soetwas noch geben darf.
Herzliche Grüsse
maria
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Starbuck
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Pflugbegleiter!


« Antwort #23 am: 07.10.09, 10:12 »

Hier noch ein Link, der zum Thema passt:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,652412,00.html

"Mit Kuhaktien und Bauernhofflatrate in die ZuKUHnft"!

lg
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Unser Leitbild: Dem Leben zugewandt! Dem LiebeLeben, GlaubenLeben, FamilieLeben, LandLeben, BauernhofLeben!
gammi
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« Antwort #24 am: 07.10.09, 10:34 »

Bei Hühnern gabs das doch auch schon irgendwo:

Man übernimmt die Patenschaft für ein Huhn und bekommt dafür eine bestimmte Anzahl eier gratis.

vielleicht könnte man ja auch Kuhpatenschaften anbieten?
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
Vöglein
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Ich liebe dieses Forum !


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« Antwort #25 am: 07.10.09, 12:17 »

Hier noch ein Link, der zum Thema passt:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,652412,00.html

"Mit Kuhaktien und Bauernhofflatrate in die ZuKUHnft"!

lg

Ich finde das toll, habe das auch schon im Fernsehen gesehen.  Wink

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Liebe Grüße Andrea Maria

...man muss das Glück unterwegs suchen, nicht am Ziel, da ist die Reise
zu Ende !
MamaErde
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« Antwort #26 am: 07.10.09, 20:25 »

Hab´ gerade den Link mit der Kuhaktie gelesen - ist ja klasse, was man aus dieser Idee gemacht hat
LG Mama Erde
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Mäuschen
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« Antwort #27 am: 09.10.09, 09:34 »

Hallo Mary
Habe von einer Idee gehört, die ich gut finde: "Rent a Ent"
Das bedeutet, man kann eine oder mehrere Enten über den Sommer über gegen Bezahlung mieten, damit sie die Salatschnecken oder anderes Gewürm fressen. Umweltschonende und tiergerechte Ungezieferbekämpfung. Im Herbst werden die Enten dann den Besitzer zurückgegeben.
Hab das als sehr innovative Idee empfunden.

liebe Grüße
mäuschen
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #28 am: 09.10.09, 11:55 »

Hallo Mäuschen,
rent a Ent, auch eine gute Idee. Bei uns müssten zwar die Enten wegen Schnecken inzwischen ein Schmalhansleben führen,
aber es gibt sicher genug Schnecken, die sich in Form von Entenfleisch gut verwerten liessen. Grin So könnte ich mir auch vorstellen, Schnecken zu essen. Grin
Es gibt ja auch die andere Variante, die Zucht von Schnecken Wink.
Wir haben vor einigen Jahren einen Betrieb in Österreich angesehen, dort kann man einen Baum einpflanzen und eine bestimmte Obstmenge pro Jahr am Betrieb abholen.
Dazu gabs dort eine sehr gut geführte Speisewirtschaft, eine Brennerei und und. Der Betrieb war um Ideen bestimmt nicht verlegen.
Ideen für die Kuhzunft gibts ja wie man hier sieht auch eine ganze Menge.
Ich hab mir die letzten Jahre viele Betriebe angesehen, die andere Wege angefangen haben. Das Motto eines Betriebes hat mir sehr gut gefallen-
"Von der  Lust auf dem Land zu leben und von der Kusnt davon zu leben".
Herzl. Grüsse
maria
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K1
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« Antwort #29 am: 11.10.09, 20:32 »

hallo,
jahrelang wurde ge- und beraten, dass sich unsere Betriebe spezialisieren müssen. Nun dass der Schuss leider auch nach hinten los gehen kann, sieht man bei der Milch. Einmal viel Geld in die Milchviehhaltung investiert, heißt auf Jahre hinaus an die Investition und Arbeitskraft gebunden. Da kann man nicht schnell was anderes tun, weil der Betriebszweig zur Zeit ein Draufzahlgeschäft ist. Es gibt hier keinen großen Spielraum zu Alternativen wenn die Milchviehbetriebe eine bestimmte Größe erreicht haben.
Da man nun sieht, welch weitreichende existenzbedrohnende Folgen eine einseitige Betriebsform haben kann, gehen die Gedanken und Beratungen auf die Diversifizierung der Landwirtschaft hin. Hab mal nachgegooglet was das überhaupt bedeutet

Diversifizierung ist die Aufnahme neuer und andersartiger Produkte in das Programm zur Risikostreuung und/oder Realisierung von Wachstumschancen.

Heißt das nichts anderes, als ob wir uns so wie vor 25/30 Jahren wieder aufstellen sollen: ein paar Kühe, Schweine, Kartoffeln, Getreide usw.
Vielleicht haben die Betriebe, die noch so wirtschaften- "von allem etwas" - nicht alles falsch gemacht.

l.g. Karin
« Letzte Änderung: 11.10.09, 20:59 von K1 » Gespeichert
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