Hallo Susanna,
wir hatten und haben auch schon viele Ideen, die uns im Laufe der Jahre durch den Kopf gegangen sind, durchgerechnet. Der momentane Milchpreis ist ja nicht das erste Preisproblem, es gab in der Vergangenheit schon einige harte Nüsse zu knacken.
Von der Direktvermarktung bis zum ausserlandw. Arbeitsplatz-
von Raritäten bis zu Spezialitäten-
Meinen Traum hab ich auf verschiedenen Permakulturbauernhfen gefunden.
Ich glaub nicht, dass ein Permakulturbetrieb hier als Anregung zu Diskussionen führt, eher zum Steinehagel

.
Je mehr ich mich mit dieser anderen Landwirtschaft befasst habe, umso mehr wurde mir klar, dassaltes bäuerliches Wissen hier vielleicht sehr brauchbar sein könnte.
energiesparende Kreislaufwirtschaft, der Versuch, die Stärken des Betriebes genauer herauszufinden, mit den vorhandenen Ressourcen möglichst sparsam umzugehen, kurze Wege-
dies alles in einem ganz normalen Betrieb umzusetzen- ist gar nicht so einfach.
Aber letztlich sind es ganz einfache Schritte, von der solaren Wärme- und Heizungsnutzung, bis zur Behandlung der Gülle und des Mistes, von einer extensiveren Grünlandnutzung bis zur altmodischen Wiederkäuerfütterung.
Altes Wissen und moderne Technik schliessen sich nicht aus.
Ich hab mir die alten und uralten Landwirtschaftsbücher durchgelesen und bin da auf viele alte Erfahrungen gestossen, die mir auch für die heutige Zeit sinnvoll erschienen.
Der Mist wurde früher auch geachtet und geschätzt, Kälberaufzucht früherer Zeit war gar nicht so altmodisch.
Dass wir uns auch wieder einen vielseitigen Streuobstgarten, einen weitestgehendsten Selbstversorgergemüsegarten geleistet haben- und hier altes und neues Wissen zu verbidnen suchen- das ist die Realität.
Der Traum- der energieautarke Hof, der ein einigermaßenes Auskommen und ein Stück Lebensqualität bietet.
Lebensmittel- und Energieproduktion, dazu den Boden als Lebensgrundlage im Blick zu haben.
So, jetzt bin ich auf die Diskussion gespannt

Herzl. Grüsse
maria