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Autor Thema: Ab wann darf man von Kindern erwarten, dass sie sich um ihre Tiere kümmern?  (Gelesen 1287 mal)
mali
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« am: 18.06.09, 20:44 »

Es ist zum heulen.
Meine Tochter ist 11 und reitet schon seit mehreren Jahren.
Vor zweieinhalb Jahren haben wir eien damals ziemlcih abgekommenen Haflinger-Mix gekauft-nciht zu schwer,damit sie ihn reiten kann.Damals ritt sie ncoh Shetty.Liebt aber Hafi.
Inzwischen ist der Hafi echt ein richtiges Pferd,brav,nervenstark,gelehrig--in typischer Manier aber auch etwas eigensinnig.Sicher nciht leicht zu reiten,aber sie schafft es und grad heute ist sie wieder wunderschön geritten. Stolz!!!! Grin

Leider ist es nur das Reiten.Alles andere gar nicht.Putzen,kümmern,Wanne vollmachen mit Wasser...alles nur nach Aufforderung.
Von selber kommt sie gar nciht auf die Idee und auch bei den Vorbereitungen zur Reitstunde muß ich sie immer "anschubsen".Unter der Woche kommt nie was.

Sie geht auch tagelang am Stall vorbei,ohne das Pferd eines Blcikes zu würdigen.

Und das ist so schade,weil sie wirklcih gut reitet.

Es spielt auch keine Rolle,ob sie lange oder viel Schule hat,oder ob Ferien sind oder Wochenende.
Ich habe schon oft gefragt,ob sie aufhören will (der Unterricht ist ja auch nciht umsonst!),sie soll ja nciht meine Träume leben (iich hätte mcih als Kind dafür überschlagen!!)--aber nein,reiten sei ihr liebstes Hobby......

Nun ist das Pferd nciht arbeitslos und verkommt auch nicht,weil die Pferde eh mein Ding sind und ich mich natürlich drum kümmere.

Aber ich finde es einfach so schaaaaade......ist es zu selbstverständlich,daß das Pferd hier auf dem Hof steht?Huh

S E U F Z....... Huh
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Gruß Mali
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Wer heute den Kopf in den Sand steckt,knirscht morgen mit den Zähnen!
peka
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #1 am: 18.06.09, 21:47 »

Hallo Mali,

für mich käme nur eins in Frage: Konsequenz!!!

Wenn ich dich richtig verstanden habe, zahlst du !! für die Reitstunden.

Wird das Pferd nicht vernünftig versorgt - mit allem was dazu gehört - keine Reitstunden.

Das ist hart, ich weiß.
Aber ich habe hier einen 15 jährigen, der auch meint er hätte nur Rechte.    Falsch.
Erst nach der Erledigung von Pflichten aller Art, werden von mir / uns Wünsche ( nicht nur materielle ) erfüllt. Bis jetzt fahren wir recht gut mit dieser Methode. Und er fängt an, Aufgaben von alleine zu erledigen.
Ich gebe zu, auch für mich als Mutter ist es nicht immer einfach das durchzuziehen. Aber da müssen wir alle zusammen durch. Sonst lernt er's nie.

Liebe Grüße
peka
 
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Gönne dir Stille,
in der du nur Atem und Herzschlag lauschst.
Dann kehre in den Alltag zurück,
kraftvoll und gelassen.
mali
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« Antwort #2 am: 18.06.09, 22:43 »

Hallo peka,

ja,ich zahle nciht nur die Stunde,sondern wir müssen auch 20 min. hinreiten.Die Reitlehrerin kommt extra her und ich reite in der Stunde mit,aber ihr Hauptsaugenmerk liegt -auf meinem Wunsch-auf dem Kind.
Heißt aber auch,2 Pferde vorbereiten,hinreiten,Stunde nehmen,zurückreiten,Pferde versorgen,im Winter mit Decke und allem Zipp und Zapp.Da ist der nachmittag um,so locker 3 Stunden gehen da drauf(jetzt im Sommer ist es einfacher,aber trotzdem).
Früher hatten wir einen Stall "weit vom Schuß ",da habe ich verstanden,warum sie nicht hinging.Aber seit 2 JHAren haben wir einen tollen Stall,hell,freundlcih,viel Licht,auch im Winter schön Platz zum Pferde anbinden.Aber auch dann nichts.Kein betüddeln,kein Zöpfe flechten....den typischen "Pferdemädchen-Virus "hat sie nicht.
Vorletzten Winter bin ich jede Woche gefahren und habe sie zur Halle gebracht.15 km weit.Da auch...Pferd verladen,Sattelzeug in Kofferraum....und selbst brachte sie nichtmal ihre Reitsachen mit...und dann alles retour.

Ich meine,sie ist ein wirklich liebes Mädchen,ich habe keine Probleme mit ihr.Sie ist ansonsten lieb und gefällig,gut in der Schule und macht mir keine Sorgen.Allmählich wird sie etwas zickig  Roll Eyes,aber das ist ok und ich freu mich ehrlcih gesagt auch,wenn ihr Selbstbewußtsein einen Schub bekommt.

Aber daß ich sie immer antreiben,immer motivieren muß...das nervt mich selber und macht mir (übrflüssigen) Streß.
Manchmal wünsche ich mir,sie würde sagen,daß sie nicht mehr reten mag,nur ncoh so zum Spaß mal mit mir im Wald reiten.DAs wäre ok.Ich könnte sie genausogut 1x pro Woche irgendwo zum Stall hinfahren,wie es vile Mütter machen.Dann bräuchten wir den HAfi nciht und ich könnte mich "meiner" Pferderasse widmen (Egoistisch???).

Eine Bekannte sagte mal,ihr würden die typischen Mächenfreundschaften "am Stall" fehlen. Huh
Oder auch,daß man "sowas von einem Kind in dem Alter noch nicht erwarten kann-die wächst erst noch da rein!"(ich hatte in dem Alter schon ganz andere Verpflichtungen zuhause!!)

In den Sommerferien fährt sie mit ihrer Freundin 1 Woche auf Reithof--bin gespannt,wie sie von da wiederkommt!!
Sollte sie dann motiviert sein,selber was zu wollen,dann ist´s gut,ansonsten lasse ich die Reitstunden im Herbst auslaufen.
Das habe  ich ihr auch schon so in etwa gesagt.Sie muß zeigen,daß sie wirklich WILL,und wenn nicht,dann lassen wir´s...dann heult sie weil sie weiß,daß dann evtl. auch der HAfi gehen könnte(er ist ein "Kompromiß",damit sie reiten kann,mein Herz gehört den Kaltblütern!!).

Irgendwie auch ein Teufelskreis......


Mali


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Gruß Mali
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Johanna M
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« Antwort #3 am: 18.06.09, 22:52 »

Hallo fraenkin,
mir gehts auch immer so, das ich auf der Kante hock, obwohl Göga den Sitz verstellt hat.
Bei unserm alten Fendt braucht man schon ´nen Hammer und Kraft das der Sitz nach vorne
rutscht, und trotzdem steh ich immer noch halb im Bulldog drin. Obwohl ich nicht gerade
klein bin 1,70m.

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Mirjam
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« Antwort #4 am: 19.06.09, 08:02 »

Hallo Mali,

wo ist deine Erwartungshaltung an dein Kind - das sie selbsständig mit 11 Jahren (!) ein Großpferd versorgt, sich kümmert, an alles denkt und die Eigendisziplin aufbringt...?

Ich kann verstehen, dass es dich nervt, wenn das Kind hier immer im Rücken braucht, aber ich finde das absolut normal. Als Mädchen hab ich mit 13 Jahren mein erstes eigenes Pferd bekommen und auch noch hier die Unterstützung meiner Eltern gebraucht und nein groß Zöpfe flechten... Roll Eyes, vielleicht in der ersten Zeit und bei Schule & Freundinnen und Co. war es meiner Ansicht dem Gaul mal recht auch ein paar Tage "in Ruhe" gelassen zu werden.

Ähnliche Situation hab ich mit einer Bekannten diskutiert, die den absoluten Pferdevirus hatte und ALLES für das Pferd machte, sich ALLES um das Pferd drehte und sie erst nach jahrelanger aufopfernder Pferdepflegschaft auch mal drauf durfte - und diese/eigene Messlatte auch für andere anlegte... Roll Eyes

Da hätte ich das Reiten hingeschmissen, die Karotte wär mir zu hoch gewesen, es darf auch noch was anderes geben als Pferd (und das ist gut so). Und ich finde auch nicht, dass deine Jugend "Masstab" sein muss für das Kind, allgemein sagt man grundsätzlich, dass Kinder erst mit 12, 13 Jahren überhaupt in der Lage sind ein Hausttier selbsständig und regelmäßig zu versorgen und damit ist Hund/Katze gemeint.

Was die Mädchenfreundschaften anbelangt, hat deine Bekannte sicherlich recht: Es kommt sehr aufs Klima an - bei Bekannten reiten diese inzwischen bei einer sehr guten Westerntrainerin, wo halt keine Reitkinder sind - die Tochter im englischen Reitstall in einer Clique die neben Reitunterricht dann auch Abzeichen für Abzeichen macht...

Dir eine Kiste Geduld und häng deine Karotte mal ein bißchen, damit deine Tochter auch rankommt  Wink

Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
Ingrid2
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« Antwort #5 am: 19.06.09, 08:19 »

Hallo Mali,

ich denk auch, daß deine Tochter einfach noch zu jung ist. Sie ist doch noch ein relativ kleines Kind. Vielleicht solltest du einfach deine Erwartungshaltung zurückschrauben. Wenn ich das so lese, dann packst du eine ganze Menge deiner Pferdebegeisterung auf deine Tochter. In dem Alter wird sie das noch nicht können. Und zwischen 11 und z.B. 15 Jahren, da liegen Welten.

INgrid
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Mirjam
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« Antwort #6 am: 19.06.09, 08:26 »

Hallo Ingrid,

so meinte ich das auch. Kürzlich waren mein Mann und ich über Nacht fort - und haben unsere gesamte Übernachtungstasche daheim vergessen  Grin und waren schon 100 km gefahren!  Die Frage ist - was ist ein Weltuntergang ..  Wink und wenn ich heute sehe, was meine Kinder für ein Schulpensum haben, das zieht eine ganze Menge Energie, Kraft und Konzentration ab...

Im Bekanntenkreis erlebt - Eltern kauften ihrem Sohn Kaninchen (mit 8,9 Jahren war der Bub) und da er es nicht schaffte (wohl kaum schaffen konnte vs Eigendisziplin) die Tiere eigenständig zu versorgen - haben sie sie geschlachtet: Psychische Grausamkeit nenn ich sowas, einem Kind eine Aufgabe zu geben, die es nicht schaffen kann und dann herzugehen und die Schuld für das "Tiere weg" zu geben.

Jedes Kind ist anders, meine Cousinen betüteln ihre Haustiere seit sie klein sind von anfang an selbstständig - dafür ist mein Sohn selbstbewußter und hat kein Heimweh auf Schullandheim & Co: Jedes Kind ist anders und man kann nicht allen dieselben Forderungen / Erwartungen hinhängen und: Erwartungshaltung und Druck mindern jede (selbstständige) Begeisterung.

Gruß Mirjam
« Letzte Änderung: 19.06.09, 08:32 von Mirjam » Gespeichert

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Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #7 am: 19.06.09, 09:04 »

Hallo mali
dies ausage gefält mir garnicht:

Das habe  ich ihr auch schon so in etwa gesagt.Sie muß zeigen,daß sie wirklich WILL,und wenn nicht,dann lassen wir´s...dann heult sie weil sie weiß,daß dann evtl. auch der HAfi gehen könnte(er ist ein "Kompromiß",damit sie reiten kann,mein Herz gehört den Kaltblütern!!).

Ich geh mal da von aus das der hafi das Pferd deienr tochter ist und ihr zu vermitteln wen sie nicht mehr will kommt er weg,sie hängt bestimmt an dem Pferd ,sowas ist seelische qual,tut mir leid wen ich des so graß agen muß aber e sist so.
Du kanst auch nicht davon ausgen weil du in dem alter schon mahr pflichtn hatest ,das du des von deinr tochter auch erwartest,soll es ihr den wirklich so ergehen wie dir?

Eine klein geschichte von uns.Meien SM fragte meien Mann mal warum er nciht unsern 14 Jährigen Sohn oder den der Bäcker (20) am Wochende oder eienm frein tag besser einspannt und morgens aus dem Bett wirft ,darauf mein mann:
Soll den gehn wie mir das sie nie auschlafen dürfen und schon mit 14 nur an arbeit denken,nein die sollen ihre Kinder und Jugendzeiten geniesen durfen und das tun was ich nie Konnte.
Daraufhin zug sie beleidigt ab.
Unsre Kinder helfen auch dazu aber wen wir sie nicht unbadingt barchen sollen sie auch ihr freizeit geniesen.
LG Mucki

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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
cara
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Kann ich nicht, heisst will ich nicht.


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« Antwort #8 am: 20.06.09, 08:22 »

naja.. man kann von einem 11jährigen Kind sicherlich nicht erwarten, dass das Pferd komplett alleine versorgt wird, aber zwischendurch mal hingehen und nach Wasser schauen oder das Pferd vor dem Reiten fertig machen müsste schon drinnen sein.
Finde ich.

Das ist ja keine Kinderarbeit, sondern einfach Pflege und Versorgung des Tieres. Wenn ich reiten will, muss ich halt auch putzen.
Und ich muss mich auch um das Sattelzeug usw kümmern.
Ich habe in dem Alter auch reittechnisch mein Pflegepferd  versorgt (bis auf füttern), wenn man reiten will, muss man auch was dafür tun.
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LiGrüss cara

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
Henry Ford
Landmama
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« Antwort #9 am: 20.06.09, 10:40 »


ich bin mit Turnierpferden aufgewachsen, wir gingen jedes We aufs Turnier und da war das reiten unter der Woche Pflicht, wir haben dann aber alle zusammen unsere Pferde im Stall geputzt, gesattelt und zur Reithalle mit dem Hänger gefahren, das ganze Spiel oft zweimal hintereinander....aber da war ich 14 oder 15 !!!

ich bin auch schon mit 11 geritten, aber da wurde mir mein Pferd auch fertig gemacht, gut putzen musste ich selber .....und wenn ich aus deinen Zeilen lese, willst du ja auch, dass dein Kind eine gute Reiterin werden soll, also musst du auch was dafür tun !

das ist halt so !

zum reiten gehören auch Freunde und ein Reitverein, nicht nur trockenes Training !
wenns da stimmt, dann kommt auch die Lust mit dem Pferd.

geht sie oder du  auf Turniere Huh

mal was anderes, hat deine Tochter immer nur Einzelunterricht Huh
ich weiß, das lernt man mehr ( wird auch mehr an einem rumgemeckert ) was sicher dein Ziel ist !
aber sie ist noch ein kleines Mädchen mit 11, vergiss das nicht, lass sie auch mal mit anderen zusammen reiten und nochwas, versuche mal nicht immer in der Reitstunde selber mitzureiten !, sowas nervt , da fühlt man sich gleich von zweien beobachtet !!!!

sonnst schmeisst sie dir das reiten mal hin....lass sie mal 15 sein  Grin

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maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #10 am: 20.06.09, 11:04 »


Im Bekanntenkreis erlebt - Eltern kauften ihrem Sohn Kaninchen (mit 8,9 Jahren war der Bub) und da er es nicht schaffte (wohl kaum schaffen konnte vs Eigendisziplin) die Tiere eigenständig zu versorgen - haben sie sie geschlachtet: Psychische Grausamkeit nenn ich sowas, einem Kind eine Aufgabe zu geben, die es nicht schaffen kann und dann herzugehen und die Schuld für das "Tiere weg" zu geben.


Gruß Mirjam

mein ältester war etwa 10/11 als er ein kaninchen nach hause brachte - selbst gekauft bei einem älteren schulkolegen -
nach einem monat musste er es wieder zurückbringen, wenn ich es nicht gefüttert hätte wäre das arme tier verhungert...

der heutige jungbauer war etwa gleich alt als er sich kaninchen wünschte, ich sperrte mich zuerst dagegen - doch er liess nicht locker -
nun er hatte immer so zwischen 4 und 10 häsinnen - die er auch belegen liess - und ich musste mich ums füttern und misten selten kümmern -
nur im sommer wenn sie auf der weide waren musste ich jeweils das sonnendach verschieben -
sie waren in gittern des "gittersilos" und oben drüber habe ich alte leintücher gespannt... -

ein jahr bevor er die schule fertig hatte, gab es keine nachzucht mehr - da er nach ende der schule ins fremdlehrjahr ging und sein jüngster bruder kein interesse daran hatte ...

das waren die grossen unterschiede bei den beiden - oder allen 3en - und die tochter hatte überhaupt kein interesse daran, ausser - sie hatte mal für einige tage ein meerschweinchen, aber das ging auch sehr bald zurück...
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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
Nelly
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« Antwort #11 am: 20.06.09, 11:19 »

Hallo,
ich habe jetzt nicht alle BEiträge gelesen, aber ich denke nicht nur zwischen verschiedenen Alterklassen liegen Welten, sondern eben auch zwischen Jungen und Mädchen...meine ERfahurng.

Wie wäre es denn erstmal mit einer Aufgabe anzufangen, meinetwegen die Versorgung des Pferdes mit Wasser, also Wanne vollmachen.
Das könnte man ja irgendwomit koppeln. Es gibt einen Smily pro von sich aus erledigtes Wanne vollmachen und Ende des Monats gibts Waffeln/nen dickes Eis etc.

Ich habe das bei unserem Sohn so bei den Hausaufgaben gemacht. ER hat immer so furchtbar getrödelt. ALso gabs ein STernchen, wenn er nach einer bestimmten ZEit fertig war. Nach dem ersten Monat sind wir Eis essen gewesen und nach dem 2. Monat einmal schwimmen, im dritten Monat liefen die Hausis wie geschmiert und er hat nie wieder nach den Sternchen gefragt.
Vielleicht so als Anreiz.

Aber eine oder zwei Aufgaben könnte sie wohl erledigen.

Manchmal haben 11 Jährige eben den Kopf noch überall anders, nur nicht bei den Pflichten. ...die Älteren "Übersehen" dann halt ihre Pflichten...
Nell
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Mirjam
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« Antwort #12 am: 20.06.09, 12:16 »

Hallo Landmama,

mit 13 erhielt ich auch mein erstes Pferd - allein fertigmachen ging gar nicht, ich konnt ja nicht mal drüberschauen geschweige denn einen Sattel...  Wink.

Mein Großer wäre nun in demselben Alter mit solch einer Aufgabe überfordert. By the way - das "selbstständig/allein" hatte damals für mich allerdings große Vorteile: Keiner quasselte mir ständig herein oder sagte mir was ich wie / falsch mache/machte.

Ab und zu immer noch reitend erlebe ich dann selbst-Reiter-Mütter, die ihren Kindern ständig und hier musst du noch und da "unter Beobachtung" und das machst du noch falsch  Roll Eyes da hätte ich als Kind das ganze fix hingeschmissen, grad wenn ich sehe was für ein "Gschiss" manche um den Gaul machen "den Hufkratzer im richtigen Winkel und die Zöpfe hast du gegen die Mondrichtung geflochten und in Runde xy beim Reitunterricht hast du dein Pferd nicht sauber nach innen gestellt und auf den äusseren Zügel geritten und nicht in der Pferdebox putzen weil der (doofe?) Gaul könnte ja die Haare fressen und ...  Angry Shocked..."

Das ist dasselbe wenn Vater schon Fussball gespielt hat und nun die Mannschaft vom Junior trainiert oder der Vater gern Tischtennis gespielt hat und nun seinen Sohn glaubt eine Messlatte hinhängen zu müssen..  Cool. Glücklich sind die Kinder damit nicht alleweil, wenn die Eltern immer alles besser wissen, sich reinhängen, Big Brother spielen  Grin.

Gruß Mirjam
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Landmama
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« Antwort #13 am: 20.06.09, 12:35 »

Huhu Mirjam,

genau so meinte ich es auch Smiley

schlimm war , wenn deine Eltern auch Springreiter waren Shocked
oh, was haben wir alles schon erlebt !

und ab 15 + ist das nacherige zusammen sein mit Freunden im Reiterstüble doch vieeeeeel wichtiger  Grin
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Katharina76
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« Antwort #14 am: 20.06.09, 13:10 »

Ich geh mal von mir aus... ich hab immer fremde Pferde betütelt... hab sie geputzt, gemistet... reiten? Fehlanzeige, das war echt Seltenheit... Trotzdem bin ich dabei gebelieben, heute habe ich eigene Pferde...
Reiten ist jetzt wieder ein Fremdwort, denn die Zeit, die liebe Zeit...
Irgendwann kommen wieder anderen Zeiten, zumindest hoffe ich das...

Mali, wenn es meine Tochter wäre, würde ich sie tatsächlich dazu anhalten, wenigstens ein paar Dinge jeden Tag rund ums Pferd zu erledigen, es steht ja sogar in unmittelbarer Nähe, dieses "Glück" hat nicht jedes reitbegeisterte Kind... vielleicht liegts auch darann, dass es so eine Selbstverständlichkeit ist!?
Wenn sie in die Reitstunde will, muss sie etwas dafür tun, es nicht als gegeben hinnehmen, dass Mutti alles macht und sich um alles kümmert. Trage ihr ein paar Aufgaben zu, es muss ja nicht zuviel sein, aber etwas, dass sie kann, wo sie weder körperlich noch mental überfordert wird.
Sie hat wohl gelernt, dass Mama alles macht, dann braucht SIE sich nicht kümmern.
Binde sie ein, bitte sie um Hilfe...
Was anderes fällt mir nicht ein.
Gespeichert
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