Nelly
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« am: 08.06.09, 06:55 » |
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Hallo, ich hätte gerne mal gewusst, wer von euch den althergebrachten Nutzgarten in einen Ziergarten umgestaltet hat. Wenn meine SM nicht mehr kann, ich außerhofs berufstätig bin, dann wird das wohl auf mich zukommen. Denn ich finde ein dichter Ziergarten macht (etwas) weniger Arbeit als das ewige Hacken und Unkrautjäten im Nutzgarten, oder??? Außerdem kann ich einem riiiiiiesengroßen Nutzgarten eh nix abgewinnen.
LG Nell
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Nelly
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« Antwort #1 am: 08.06.09, 15:49 » |
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Schüpps-chen!
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erika2
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« Antwort #2 am: 08.06.09, 16:59 » |
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Hallo Nelly, schreib doch mal genauer, was Du damit/darin machen willst, wie groß, Lage usw. Vorlieben...evtl ein bisschen Nutzen, zB Radieschen, Salat, Nascherdbeeren oder...
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Liebe Grüße, Erika
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jägerin
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« Antwort #3 am: 08.06.09, 20:25 » |
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Wenn alles soweit angelegt ist macht ein gut geplanter Staudengarten sicher weniger Arbeit als ein akurater  Gemüsegarten. Aber die Anlage und das dazu benötigte Know- how sind nicht zu unterschätzen.
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Es grüßt Euch Gerda!
Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit. (Mahatma Gandhi)
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Baeuerin
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« Antwort #4 am: 08.06.09, 21:13 » |
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Die Antwort von Gerda fand ich gerade gut. Habe vor einem 1/2 Jahr angefangen einen von unseren Gemüsegärten zum Staudengarten angelegt. Derzeit sind wir am Pflastern von einer größeren Sitzgruppe. Ich habe Stauden gewählt, die gut zueinander passen und sich ergänzen. Außenrum Bux gepflanzt und ganz, ganz viel Rindenmulch. Die Arbeit hat sich bereits gelohnt, denn 2 Gemüsegärten sind absoluter Schwachsinn und ich habe überhaupt keine Zeit für das Zeug. Brauche die Zeit für meine Kinder. Der Staudengarten ist pflegeleicht. Unkraut gibt es nicht viel und vielleicht kömmen wir am WE die Sitzecke einweihen. Margit
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Benita2
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« Antwort #5 am: 08.06.09, 21:53 » |
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Hallo Nelly,
ich bin absolut auch deiner Meinung, ein Nutzgaten macht wahnsinnig viel Arbeit und vor allem muß alles immer recht sauber gehalten werden, denn sonst verliert man schnell den Überblick und Unkraut darf erst gar nicht so groß werden, daß man es als Unkraut erkennen kann. Ich hab nur einige Kräuter und ansonsten habe ich nicht mal mehr Tomaten, denn wenn die Tomaten reif sind, dann sind sie eh erschwinglich, am Salat sind immer die Schnecken und weiß Gott was es noch alles für Unwägbarkeiten gibt, die mir den Nutzgarten vermiest haben. Schon allein die Wühlmäuse lassen mich erzittern.
Mein Blumengarten macht mich sehr viel Freude und jetzt machen wir noch eine gepflasterte Sitzgelegenheit an die Südseite, dass auch die Rasenfläche etwas verkleinert wird. Wir haben zwar eh eine Sitzgruppe im Schatten aber im zeitigen Frühjahr ist man froh auch mal in der Sonne sitzen und plaudern zu können.
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Viele. liebe Grüße von Benita!
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #6 am: 09.06.09, 12:03 » |
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Seit Sonntag kann ich sagen, die Umgestaltung unseres Gartens ist zum grossen Teil fertig. Ich wollte auch keinen arbeitsaufwändigen Garten, der mir keine Freizeit lässt, sondern einen Wohlfühlgarten. Hatten letztes Jahr eine Garten- und Landschaftsarchitektin am Hof, wir haben zwar keinen gemeinsamen Weg gefunden, aber ich wusste, was ich alles will. Platz für Obst und Gemüse, für Kräuter und Natur, für Blumen und alles in einem zeitlich und finanziell machbaren Rahmen. Die Hochbeete sind mit dem Fronlader befüllbar, ein praktischer Kompostplatz, eine praktische Regenwassernutzung, alle Wände sind verspaliert, damit ist auch die Höhe gut ausgenützt. Möglichst wenig Zeit mit Unkrautzupfen verbringen, aber eine grosse Bandbreite an Obst, Gemüse und Blumen, Zeit auch für die Hängematte und den Liegestuhl Wir brauchen noch einen schönen Sitzplatz, da muss noch ein Gebäude weichen, aber die Kombination von Wohlfühlen, Spezialitäten, von möglichster Nutzung und viel Natur ist jetzt so, wie ich es mir immer erträumte. Unser Hof ist ein Vierseithof und hat einen sehr geschützen Raum- hier die Kombination- Arbeitsbereich und doch noch Platz und Raum für Blumen und die Kübelpflanzen. Die Wände mit Weinreben und Südfrüchten bewachsen, einige Sitzgelegenheiten, Eine Ecke mit Amphoren und den entsprechenden Zubehör ist unser Minitoscana, eine andere Ecke mein kleiner Zitronenhain. Wenn dort die Zitronen blühen - brauch ich wirklich nur die Augen zumachen- und ich bin in einem wunderschönen mediterannem Land. Ein anderes Eck mit Rosen und inzwschen jetzt prachtvollem Lavendel- erinnert mich an die Bilder mit den Lavendlefeldern in Frankreich. Hab nicht mehr soviel Balkonkästen mit Blumen, aber in einigen Kästen wachsen jetzt ganz wärmebedürftige Tomaten und Paprikas mit Kräutern und Blumen. Wenn ich in den Hof reinfahre, dann lacht mich unser "Süden" so richtig an- und warum in den Urlaub fahren- hab ja Italien vor der Haustüre. Ausserdem hat mediterrane Lebensart noch einen Vorteil, es ist sehr preiswert. Hab mir vorgenommen, die ganze blühende Pracht zu fotografieren, damit ich im Winter eine Erinnerung an unser Minitialien hab.
Herzl. Grüsse maria
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Lotta
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Cowboyerin :o)
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« Antwort #7 am: 09.06.09, 12:17 » |
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Hallo Mary! Auf die Fotos bin ich mehr als gespannt! Ich hoffe, du willst sie uns nicht vorenthalten  Grussi Lotta
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Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern
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jägerin
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« Antwort #8 am: 09.06.09, 13:51 » |
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Hallo Nelly,
Schau in deiner Gegend über Zäune, besuche offene Gärten und kleine Gärtnereien ( weniger Gartencenter) . solche Leute wissen was bei euch gut gedeiht und haben Erfahrung - machen vor wies aussehen kann.
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Es grüßt Euch Gerda!
Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit. (Mahatma Gandhi)
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #9 am: 09.06.09, 14:57 » |
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Hallo Lotta, ja gerne, wollte nur über meine Freude schreiben, denn der Garten war eine lange Entwicklungszeit. In jedem Gartenbuch, überall wird man dahingehend beraten, wegen der Arbeitsbelastung den Gemüsegarten zu reduzieren. Hab selbst eine Weile jemand für die Mithilfe bei unserem Gemüsegarten bezahlt, denn ich komme nur einmal die Woche zum Einkaufen und dann gäbe es nur immer altes Gemüse. Hab nur ein einziges Buch über Gemüse gefunden, dass sich wirklich damit in positiver Weise auseinander gesetzt hat. Dass Garten nicht nur in Arbeit ausartet, sondern auch Erholungswert hat, das ist ein wichtiges Kriterium. Und genau hier teilt sich der Garten- in einen Nutzgarten- = viel Arbeit und einen Ziergarten mit Erholungswert. Selbst die Gartenarchitektin wollte mir ausreden, dass es auf einem Hof einen Selbstversorgergarten mit hohem Erholungswert geben kann. Aber wenn ich mir schon die Mühe mit Gemüse mache- dann will ich nicht nur ewig Unkrautzupfen, dafür lieber Heumulch, ich brauche auch nicht Unmengen zum Verschenken, aber jeden Tag rausgehen und frisch holen, ernten macht auch Spass und Kochen  Viel Garten für wenig Geld und Zeit, das war mein Ziel. Gartenarbeit zu vereinfachen, darüber hab ich oft nachgegrübelt. Immer etwas zu ernten, nach Möglichkeit die selteneren Sorten. Spargel blitzt schon ein kleines bisschen heraus  , Je-länger-je lieber blüht und duftet, die Rosenhecke war ein Tummelplatz für Insekten, der Jasmin fängt auch an- überall blüht auf dem Hof der Holunder und die Linde kommt als Nächstes. So hab ich immer bei der Gartenarbeit auch noch was Gutes in der Nase- und die Nutzung der Hängematte ist mit Duft auch noch schöner. Ein Hochbeet mit Steinmauer, dann können auch Eidechsen und andere Viecher dort einziehen, Brennessel als Futtergrundlage für die entsprechenden Raupen. Ein Maulbeerbaum - nicht für Seidenraupen, sondern wegen der Beeren- ich bin froh, dass ihn die Raupen nicht auffressen. Die Budleja wegen der Schmetterlinge. Im Reisighaufen hat ein Igel überwintert, in den Kirschbäumen hängen Nistkästen, die Bäume hängen so voller Kirschen, dass es auch für die Stare reicht, die Kühe liegen nebenan auf der Weide. Vogelstimmen in allen Variationen als Geräuschkulisse von früh am Morgen. Ich wollte die Natur so weit als möglich mit ins Boot holen.Von so einem Hof hab ich als Kind immer geträumt  - eben beides zu haben- Nutzen und Zierde, den blühenden Nektarinenbaum und im Sommer die Ernte, Weireben für ein südliches Gefühl und im Herbst die Trauben;) und der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen. Und dann denke ich immer voller Dankbarkeit an meine Eltern, die jetzt auch wohl auf einem Gartenbänkchen sitzen - und auf uns runterblicken können. Herzl. Grüsse maria
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Nelly
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« Antwort #10 am: 09.06.09, 15:13 » |
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Hallo, Danke schonmal für die vielen Antworten. Folgenden Hintergrund hat meine Gartenüberlegung. Meine SE sind relativ alt. Meine SM total versessen auf ihren Gemüsegarten. Da sie ja recht drachig ist, ist es schon von vornherein nicht möglich auch nur an ihren Gartenleistungen zu kratzen. ICH gehe arbeiten, habe zwei relativ kleine Kinder, nen Haushalt und helfe in der Landwirtschaft. Nicht immer habe ich Zeit zum richtigen ZEitpunkt in meinen Gemüsebeeten ( die an Schwiegermutters angrenzen rumzuhacken. Da meine SE irgendwann alterstechnisch nicht mehr so gut im Garten können, werde ich erst gar nicht versuchen, meinen letzten Fitzel Freiztei wie blöd in den Nutzgarten zu stecken. Ich habe eh nur relativ zeitunaufwenige Sachen im Garten ( Kohlrabi, Sellerie, Blumenkohl, ERdbeeren, Salat). Meine SM hingegen alles was man sich denken kann und das in Massen. Daher auch ein relativ großer Garten. Ich denke, dass ich ihn erstmal anfüllen muss. Der ist als der Hof ausgesiedelt wurde relativ lieblos ans Haus "angeklatscht worden. Keine gescheiten WEge, nur so hingekippte und Betonreste, der gesamte Garten ist krumm und schief, hat keine geschieten einfassungen etc. Also zunächst anfüllen. Dann müssen an eineigen Stellen Trockenmauern errichtet werden, damit das mit dem Anfüllen nicht nach hinten losgeht. ICh möchte dort die Kinderschaukel hinstellen (momentan steht die auf nem RAndstreifen in der Hofeinfahrt und ich habe immer NOt, dass die Kinder mal mit den Zähnen auf dem Pflaster der Hofeinfahrt bremsen. Also eine Rasenfläche. Sitzfläche nicht nötig, da Balkon und angrenzende Terrasse. Hochbeete wären nicht schlecht, sind aber kein Muss. Auf jeden Fall ein paar höhere Gräser, damit ich nicht immer auf unseren Misthaufen gucken muss. Eine Ecke mit Obst ( HErgott, wie heißt das, wenn das kleinbleibendes ZEugs ist) und Gemüse, ERdbeeren, TOmaten. Dann auf jeden Fall alle möglichen Stauden ( ich sammle recht ausgefallene Stauden : Teufelskralle, Enziansorten, Edelweiß u.ä., das was nicht jeder hat), eine Kräuterspriale und vielleicht einen Bauwagen für die Kinder und zum Feiern und ne Feuerstelle. An unseren Garten grenzt eine Wiese, die momentan noch von unseren Schafen genutzt wird. Wenn SV mal nicht mehr kann, kann ich von der Wiese für den Garten auch noch was abkriegen..... Also schon recht aufwendig, aber so was ist für mich lange nicht so nervenaufreibend als der Gemüsegarten. Hinzu kommt, dass mein Mann "schon" 43 ist und Verschleiß an allen Knochen, nen kaputten Rücken etc. hat. Da kann ich nicht hoffen, dass er mir beim Gartengraben etc. hilft. Dann doch lieber Stauden, an denen ich werkeln kann wie ich will..... Ich bin ja nicht auf der WElt um mich totzuarbeiten. Mein Mann sieht das/ praktiziert das aber genauso: Arbeiten, rennen, schuften. Daher finde ich es besser, man schafft sich was, wo man sich mal Sonntags oder Feiertags für´n paar Minütchen hinsetzen kann und gleich Urlaufbsfeeling hat. Das kommt bestimmt nicht auf, wenn ich mich zwischen Rosenkohl und Wirsing niederlasse... Das war jetzt echt ein Durcheinandergeschreibsel, eben so, wies mir eingefallen ist. Bitte verzeiht meine Unkonventionelle Zeichensetzung und REchtschreibung, schreibe schneller als meine Finger die richtigen Tasten finden können  Größe vom Garten kann ich schlecht schätzen. Vielleicht 8 x20 m ( + Wiese) und neben dem Haus noch ein bischen Johannisbeeren-Rhabarber-Dickicht..... Nell
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« Letzte Änderung: 09.06.09, 15:19 von Nelly »
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Stadtkind
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« Antwort #11 am: 09.06.09, 20:04 » |
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Hallo,
warum fängst Du nicht mal mit den Mauern und dem Auffüllen an und schaust mal im web, da gibt es ganz tolle Softwareprogramme (ich glaube von Gartenzeitschriften) mit denen man (wie bei einem Haus) einen Garten planen kann.
Dann kannst Du Dir sicher zwecks Ideenfindung einige Gartenzeitungen besorgen.
Mhh und dann kommt zuerst die Schwierigkeit mit Deiner SM - willst Du, wenn sie ihren Garten nicht mehr bewirtschaften kann (und das bestimmt vorher niemals zugibt) einen großen Garten draus machen oder mehrere "Teile", also hinten links Schaukel, vorne links Erdbeeren, hinten rechts Wiese, vorne rechts Hecken?
Oder kannst Du Deinen und Ihren Bereich mal (nach dem Auffüllen) mit Hecken/ Bäumen abgrenzen, damit sie zum einen nicht so sieht, was Du tust? Und zum anderen kannst Du dann DEINEN Teil so gestalten, wie Du willst?
Eine Bekannte von mir hat aus dem rießen Garten einfach Wiese gemacht plus Sitzplatz und Schaukel. Ist für den einen oder anderen vielleicht eine Idee.
Wichtig sind in meinen Augen die Wege (sowohl das Pflaster als auch die Erreichbarkeit von Wassertonne/ Wasserhahn), man sollte wissen, wo der Grillplatz sein soll, wo hängt die Wäsche, wohin mit dem Kompost? Und vielleicht kann man es so einrichten, dass eine Gartentor oder ähnliches so liegt, dass man geschickt von dort Rindenmulch etc. in den Garten bringen kann. Klar wichtig ist auch für die Terrasse eine Überdachung und das Thema Licht (Bewegungsmelder?).
Ciao
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martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben
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« Antwort #12 am: 09.06.09, 20:07 » |
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Schüpps-chen!
Hallo Nelly, kann es sein, dass Du manchmal leicht ungeduldig bist?  Meine Mutter hat ihren Gemüsegarten recht einfach verkleinert, in dem sie dort eine Rasen- und Blumenmischung eingesät hat. Nachdem die Margariten abgeblüht sind, wird die Fläche gemäht und das war es dann  Gemüsefläche wird immer weniger und Rasen dann mehr. Um die Fläche aufzulockern, kann man auch Blumenbeete zwischendrin anlegen.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.
Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage! Martina
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #13 am: 10.06.09, 09:56 » |
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Hallo Nell, wenn deine SM den Garten macht und er ihr Aufgabenbereich ist, dann lass sie doch im Gemüse herumwerkeln. Ich glaub ich würde auch drachig, wenn mir jemand diesen Bereich wegnehmen würde  Mein Mann gräbt in der Regel auch keinen Garten um, der würde den Gartenzaun wegmachen und mit dem Pflug drüberfahren.  Hab mich lange mit dem Gedanken an eine motorisierte Gartenhacke getragen, aber als diese Maschine die Regenwürmer zerhäckselt hat- war das Thema vom Tisch.  Ich grabe schon viele Jahre nicht mehr um. Mir ist aufgefallen, dass es in der Gartengestaltung eine sehr grosse Bandbreite gibt- ich staune oft, wie in Siedlungen Gärten gestaltet werden, fast noch herausgeputzter als das Wohnzimmer- und dazu das Gegenstück- der Bauerngarten, der auch sehr arbeitsaufwändig gestaltet sein kann. Ich hab die letzten Jahre nach sinnvollen Lösungen gesucht- um eben möglichst viel Garten zu haben und auf der anderen Seite nicht der Sklave des Gartens zu werden. Garten ist nie fertig, er verändert sich mit den Bedürfnissen, wo früher der grosse Sandkasten stand, wachsen jetzt Rosen und Lavendel, der Schaukelbereich ist jetzt der Platz für die Hängematte und wo früher die Pferde gegrast haben, grasen jetzt unsere Butterhirschen. Was mir auch aufgefallen ist, für den Bereich Landwirtschaft fehlt meiner Meinung nach so ein Mittelding. Viele Sachen vom Baumarkt passen nicht - und die Teile von den Nobelgartenfirmen sind ein paar Nummer zu teuer und vor allem zu protzig, schöne Sitzmöbel entweder so massiv und klobig, oder so edel herausgeputzt, passt auch nicht, Was mir oft fehlt, so eine Art Ideenbörse, so eine Art Gedankenaustausch über die bäuerliche Art des Gartelns. Man findet in den meisten Gartenzeitschriften nichts brauchbares, die Kataloge der Baumärkte und Gartenfirmen sind auch nicht so brauchbar. Momentan sind z.B. diese Metallgabionen sehr modern, aber wer kann noch Natursteinmauern aus Feldsteinen aufschichten. Die Gärten sind so geleckt, aber bei einem grösseren Garten soll doch auch Raum für die Nützlinge sein. Und was mir bei einigen Gesprächen mit Gartengestaltern aufgefallen ist, das Gespür für Traditonen, für Naturmaterialien aus der Umgebung ist nicht übermässig ausgeprägt, der Granit kommt aus Preisgründen dann aus China. Auf der anderen Seite- einen absoluten Nichtstugarten- passt auch nicht auf einem Bauernhof. Will man eine grössere Vielzahl von Obstbäumen pflanzen, dann kommen nur die Hochstämme in Betracht, aber sie müssen auch beerntet werden- mir fehlt irgendwie die Mitte- und das Bewusstsein, dass Garten, Hof usw. auch ein Teil unserer Kultur sind. Inzwischen hole ich mir viele Anregungen aus Bauernmuseen und versuche dann - wie es bei uns und in unsere Zeit passen könnte. Es ändert sich nicht nur die Aufgaben des Gartens, auch das was in ihm wächst- unterliegt auch der Zeiterscheinung. Herzliche Grüsse maria
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jägerin
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« Antwort #14 am: 10.06.09, 10:26 » |
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Was mir oft fehlt, so eine Art Ideenbörse, so eine Art Gedankenaustausch über die bäuerliche Art des Gartelns. Man findet in den meisten Gartenzeitschriften nichts brauchbares, die Kataloge der Baumärkte und Gartenfirmen sind auch nicht so brauchbar. Momentan sind z.B. diese Metallgabionen sehr modern, aber wer kann noch Natursteinmauern aus Feldsteinen aufschichten. Die Gärten sind so geleckt, aber bei einem grösseren Garten soll doch auch Raum für die Nützlinge sein.
mir fehlt irgendwie die Mitte- und das Bewusstsein, dass Garten, Hof usw. auch ein Teil unserer Kultur sind. Inzwischen hole ich mir viele Anregungen aus Bauernmuseen und versuche dann - wie es bei uns und in unsere Zeit passen könnte. Es ändert sich nicht nur die Aufgaben des Gartens, auch das was in ihm wächst- unterliegt auch der Zeiterscheinung. Herzliche Grüsse maria
Ja- Maria, das ist wirklich auf den Punkt gebracht was mich auch beschäftigt.. Da fehlt etwas Identität oder sage ich selbstbewußtsein ?in vielen Gärten. Ein Garten von der Stange- das ist nix für mich. Garten ist auch ein stück Selbstverwirklichung. Ich glaube auch das selbst ein Gemüsegarten nicht so arbeitsintensiv sein muß wie viele meinen. , hat ja jahrzehntelang/ Jahrhundertelang auch so funktionirert auf den Höfen und ich würde mal sagen die Arbeitsbelastung ist nicht kleiner geworden. Anders, ja.nur -haben sich unsere Ansprüche geändert. Mehr was fürs Auge, das für den Magen gibts in Fülle ja zu kaufen. Und dann rennt man auch bei dem fürs Auge doch auch nur etwas fremd vorgegebenem , einem Konsumverhalten nach. Da wird richtig Geld gemacht- Literatur Gartenplaner Pflasterleger Gartendeko Gartenmöbel und - oft zuallerletzt -besondere Bepflanzung., Gartenmagazine und Literatur zum immer modernen Thema Landleben und Country- Garden überschwemmen uns seit Jahren. Einfach mal von aussen betrachtenund schauen. Ist das was im Gartencenter alles zu kaufen gibt, das was einen Garten ausmacht? Egal wie er gestaltet ist. An welchem Garten bleibt Ihr staunend stehen im vorrüberkommen? . Am Wildschönen Naturgarten, kunterbunten Bauerngarten , dem Japangarten, dem Staudengarten. dem Rasen und Wohngarten... wir können uns ja auch hier austauschen- Pflanzen verschicken , kontrovers diskutieren, zuhören, mitreden, helfen, Anregungen zeigen. Wie heißt es immer ? Nicht kopieren, kapieren. . Kein Bauerngarten ist gleich, kein Bauernhof ist gleich und kein Mensch ist gleich. Gärten sind Visitenkarten- wie die Frau, so der Garten. Nell, du hast ja schon einen Plan und gute Vorstellungen wie dein Garten aussehen soll. Kannst du das deinen SE vermitteln und durchsetzen? Vielleicht könnt ihr gemeinsam ein Stück beginnen- meist hat diese Generation ja einfach nur genutzt was leicht zu haben war, weil andres immer wichtiger war- und hätte auch immer gerne schon z. B. ebene Flächen , Hecken, Mauern etc. gehabt . Garten(t)räume zu schaffen ist doch was schönes für alle, wie ein längst nötiger Umbau im Haus.
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« Letzte Änderung: 10.06.09, 10:37 von jägerin »
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