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Autor Thema: Eure Strategien in der Milchpreiskrise!?  (Gelesen 1913 mal)
Ingrid2
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« Antwort #30 am: 01.06.09, 11:16 »

Hallo Milli,

positiv denken sagt sich recht einfach. Wenn Konto überzogen und keine Aussicht, daß sich das in absehbarer Zeit ausgleicht, da fallen die positiven Gedanken schwer. Ich weiß schon auch noch wie es ist, nachts nicht schlafen zu können, weil einfach kein Ausweg in Sicht ist. Da haben meine Negativgedanken das schlechte nicht angezogen - das war einfach schon da Undecided

Natürlich ist Geld nicht alles - aber wenn ausreichend vorhanden ist es sehr beruhigend und motiviert schon auch.

Ingrid
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Matthias
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Beiträge: 596



« Antwort #31 am: 01.06.09, 11:50 »

Hallo Matthias,
nein Quote brauchts keine, aber der Investitonsbereich einer Biogasanlage ist auch nicht ganz ohne. Mir gehts nicht um pro oder kontra Biogas oder erneuerbarer Energie, sondern dass bei der Energie von einem festgelegten Einspeisetarif zur Sicherheit ausgegangen wird- während bei der Ernährung der Weltmarkt alles richten soll. Scheinbar ist die Energieversorgung wichtiger, Ernährung ist wohl nebensächlich. Huh Und ob nicht in ferner Zeit irgendwelche Begrenzungen im erneuerbaren Energiebereich daherkommen, da bin ich mir inzwischen gar nicht mehr so sicher. Muss ja keine Quote sein, es gibt genügend Stuerungs- und Melktechniken Grin.
 Ich trete mit dir nicht in den Wettbewerb, wer erfolgreicher ist.
Herzliche Grüsse
maria


Da mit den Investitionskosten brauchst du mir nicht erzählen  Smiley . Wir haben 230 ha Grünland in Bewirtschaftung, die lassen sich halt entweder mit Wiederkäuern oder einer BGA nutzen. Wir haben uns mit den Plänen erst mal gegen eine Eiweiterung im Milchviehbereich entschieden um das Risiko des der einzelnen Betriebszweige abzufedern. Es ist ja nicht ausgeschlossen das Milch und Getreide mal wieder besser laufen werden. Alternative zur BGA wäre den Bestand von heute 300 auf etwa 500 Kühe aufzustocken um die Faktoren des Betriebes optimal zu nutzen.

Und gerade deswegen weil momentan viele so denken, mancher auch sein Milchvieh gegen Biogas austauschen will und dadurch auch Fläche für das Milchvieh knapper wird, wird sich die Menge auch von alleine steuern
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Paula73
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« Antwort #32 am: 01.06.09, 12:05 »

Hallo Matthias,
mir fällt auf, dass besonders die jungen Landwirte ganz versessen sind, dass die Quote wegfällt




Das ist vermutlich wie bei anderen "Generationskonflikten" auch, die eine Generation hat sich mit den Gegebenheiten arrangiert , die nächste Generation sucht für sich nach  neuen Wegen.
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ElliMaus
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« Antwort #33 am: 01.06.09, 12:23 »

Hallo Paula
das sind hauptsächlich die jungen Leute die sich noch in ihrer landwirtschaftlichen Ausbildung befinden. Die Schulen dort haben sich leider noch immer nicht viel verändert, immer noch "Wachsen oder Weichen", immer noch "man muss nur zu den besseren Drittel gehören" usw....
Wenn die jungen Leute dann wieder in der Realität angekommen sind und wieder selbst zu denken anfangen, stellen sie oft sehr schnell fest, dass das mit dem "Freien Markt" doch nicht so gut funktionieren kann....

Am besten ist man beraten, wenn man das Gegeteil macht, als einem in der staatlichen Beratung empfohlen wird!!!

Gerade im BDM ist die Altersstruktur sehr weit unten, das sollte einem schon zu denken geben!!!
Gruß Martina
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Arbeite um zu leben und lebe nicht um zu Arbeiten!
Paula73
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1297


« Antwort #34 am: 01.06.09, 14:08 »

Hallo Paula
das sind hauptsächlich die jungen Leute die sich noch in ihrer landwirtschaftlichen Ausbildung befinden. Die Schulen dort haben sich leider noch immer nicht viel verändert, immer noch "Wachsen oder Weichen", immer noch "man muss nur zu den besseren Drittel gehören" usw....
Wenn die jungen Leute dann wieder in der Realität angekommen sind und wieder selbst zu denken anfangen, stellen sie oft sehr schnell fest, dass das mit dem "Freien Markt" doch nicht so gut funktionieren kann....

Und dann wundern sich viele warum die"Jungen " die Flucht ergreifen  Roll Eyes. Mein Bekanntenkreis besteht überwiegend aus LW über 30 Jahren mit Abschluss, Weiterbildung und reichlich Berufserfahrung. Genau einer davon  ist für die Beibehaltung der Quote. Und bevor die Frage kommt, ja ich kenne mehr als zwei LW  Grin.

Am besten ist man beraten, wenn man das Gegeteil macht, als einem in der staatlichen Beratung empfohlen wird!!!


Gruß Martina

Dafür gibt es bei uns ein Wort - Beratungsresistenz

Sicher ist nicht alles was Berater empfehlen sinnvoll oder umsetzbar. Die Kunst ist es herauszufinden was einem weiterbringt. Generell gegen alles zu sein bringt einen keinen Schritt weiter, im Gegenteil.  Beratung ist  nicht dazu da das eigene Denken einzustellen


Uns hat die Beraterfirma Anfang der 90-er dazu geraten den Betrieb als GBR zu gründen, das hat uns bis heute davor bewahrt für teures Geld Quote zukaufen zu müssen.


Unsere beste Strategie seit längeren ist - schau über den Tellerrand und lerne von anderen.

Gruß Paula 
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Lexie
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Beiträge: 528


« Antwort #35 am: 01.06.09, 14:51 »

Hallo

wie weit sinkt der milchpreis eurer meinung nach noch?

bei uns liegt er aktuell bei 4,2 fett und 3,7 eiweiß bei 23 cent +zuschläge. wir kommen noch auf über 28cent
auszahlungspreis. gestern meinte ein berufskollege, der mit seiner molkerei gesprochen hat, dass wir im sommer
bis auf 17cent abstürzen können. glaubt ihr das?
aufwärts gehts nur bei uns, wenn die nachfrage aus dem auslang wieder steigt, glaub ich.
LG
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ELLI47
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Beiträge: 1403



« Antwort #36 am: 01.06.09, 15:50 »

Hallo Lexie
Bei uns sind 18 Cent + Mwst.
im Gespräch.
 LG Elli
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Liebe Grüsse aus Schleswig-Holstein
     
        Elli
Marlis
Schleswig-Holstein
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Beiträge: 1082


Eine kluge Frau folgt ihrem Mann-wohin sie will


« Antwort #37 am: 01.06.09, 16:28 »




Hallo Elli
 woher weißt Du das denn schon wieder?Huh?
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Alles Gute
Marlis

Ich bin der Boss!!

 Über das, was in meinen Mund hinein wandert
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