Ich hab heute Nachmittag in der Hängematte ein hochinteressantes Buch über die Ernährung gelesen, es ist zwar schon einige Jährchen alt, aber die Grundzüge passen zum grossen Teil noch immer.
Dort ist von einem Ernährungsversuch in einem engl. Internat die Rede, in der eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen über einen Zeitraum von 2 Jahren täglich einen halben Liter Milch zur üblichen Internatskost dazubekamen. Das Ergebnis - sie waren geistig fiter, wacher, auch etwas kritischer und unbequemer und sie waren von den anderen Kindern heraus zu finden.
Wäre doch für das Land der Dichter und Denker auch kein Fehler, wenn die geistige Fitness ein wenig angeregt würde.
Aber manchmal hab ich den Eindruck, als wenn mit aller Macht drauf hingearbeitet würde, dass alles, was gesund ist, aus dem Verkehr gezogen werden soll.
Wir werden unseren Weg weitermachen- Kostensparen sind wir ja schon gewöhnt. Weniger Schnitte, Gülle behandeln, das eigene Futter möglichst gut zu verwerten, Leistung senken, statt steigern, Maschinen und Geräte länger nutzen.
Haben schon mehrere Jahre wieder auf verschiedene Standbeine gesetzt, so trifft uns die Milchkrise nicht so massiv.
Die Zeit des hohen Milchpreises war ja so kurz, dass keine übermütigen Gedanken wegen grosser Investitonen übrig blieben.
Was mich an Milch und Getreide beschäftigt, es war doch so klar vorauszusehen- ohne hellseherische Gedanken und Fähigkeiten, dass es so kommen würde.
Hat eigentlich niemand den Bericht des Weltagarrates in der BDM Zeitung gelesen?

??
Herzliche Grüsse
maria